Aktuelle Storys

Chor der Kulturen

Das Mitsingen von Liedern hat einen positiven Effekt auf das Erlernen einer Fremdsprache, das haben Forscher der University of Edinburgh herausgefunden. Die Volkshochschule Leverkusen…

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Chor der Kulturen

2017-12-08

Das Mitsingen von Liedern hat einen positiven Effekt auf das Erlernen einer Fremdsprache, das haben Forscher der University of Edinburgh herausgefunden. Die Volkshochschule Leverkusen macht sich das zunutze, indem sie den Deutschunterricht für Migranten durch Musik und Gesang ergänzt.

Mit Unterstützung der Musikschule Leverkusen ist aus der Deutsch-Klasse inzwischen ein Gesangsprojekt entstanden – der „Chor der Kulturen“.

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BSW-Männerchor Germania Opladen

Über diesen Chor stieß auch Bernd Frank, Leiter des BSW-Männerchor „Germania Opladen“, auf der Suche nach neuen Sängern. Schnell war klar, dass die beiden Chöre gerne ein gemeinsames Konzert organisieren möchten.

Am 14. Dezember 2017 ist es nun so weit, das Konzert „Gesang und Begegnung“ ist für die Sänger beider Chöre ein ganz besonderes Highlight.
Sie möchten das Konzert gerne live erleben? Sie sind herzlich dazu eingeladen. Start ist um 12 Uhr in der Musikschule Leverkusen im Großen Saal in der Friedrich-Ebert-Straße 41.

Kommentare

HEINRICH hARTMANN schrieb am 15.12.2017

Das wahr eine tolle Sache mit dem Konzert mit demChor der Kulturen in Leverkusen

Stiftung BSW schrieb am 15.12.2017

Hallo Herr Hartmann! Danke für das Feedback. Haben Sie das Konzert besucht?

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Sondereinsatz auf Usedom

Wetterchaos, Zugausfälle, Umleitungen – manchmal kommt alles auf einmal. So geschah es auch einer Seniorengruppe der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aus Sachsen-Anhalt…

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Sondereinsatz auf Usedom

2017-11-29

Wetterchaos, Zugausfälle, Umleitungen – manchmal kommt alles auf einmal. So geschah es auch einer Seniorengruppe der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aus Sachsen-Anhalt bei der Anreise zu ihrem Bildungsseminar im BSW-Ferienhotel Ahlbeck Anfang Oktober.

Das Sturmtief „Xavier“ wütete über der Nordhälfte Deutschlands, als die Seminarteilnehmer sich in Sachsen-Anhalt auf den Weg nach Usedom machten. Nach und nach legte der Sturm immer mehr Bahnstrecken lahm, sodass auch die Züge, in denen die EVG-Senioren reisten, umgeleitet wurden, verspätet waren und die Gewerkschafter ihre Anschlusszüge nicht erreichten. Zum Glück musste niemand am Bahnhof übernachten. Alle erreichten noch ihr Ziel, jedoch manche erst sehr spät am Abend – müde, erschöpft und vor allem: hungrig.

Echte Solidarität – ein Markenzeichen des BSW

Jetzt konnten die Mitarbeiter des BSW-Hotels zeigen, was echte Solidarität bedeutet. Spontan organisierte sich das Personal an der Rezeption, in der Küche und im Service, damit auch der letzte Hotelgast noch satt wurde und sein Zimmer beziehen konnte. Bis 23 Uhr dauerte die Sonderschicht, für die alle Seminarteilnehmer noch heute sehr dankbar sind.

„Unser besonderer Dank gilt Frau Flemming von der Rezeption, die alles organisierte und auch nach 21 Uhr die Gäste empfing, die Zimmerbelegung und Verpflegung sicherstellte“, sagt Walter Jürgens, Sprecher des Landesverbands Sachsen-Anhalt der EVG-Senioren.

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„Danach kann das Leben immer noch schön sein.“

Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, rund 20 Prozent der Patienten überleben eine solche Hirnblutung nicht. Das macht den Schlaganfall laut…

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„Danach kann das Leben immer noch schön sein.“

2017-11-29

Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, rund 20 Prozent der Patienten überleben eine solche Hirnblutung nicht. Das macht den Schlaganfall laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes nach dem Herzinfarkt zur zweithäufigsten Todesursache. Wer einen ischämischen Infarkt überlebt – so heißt der Schlaganfall in der Fachsprache –, verbringt meist lange Zeit in Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Denn die Schäden, die das Gehirn davonträgt, können schwerwiegend sein.

2014 traf es Karl-Heinz Baaken, und zwar ohne jede Vorwarnung. Der damals 55-jährige Bahnbeamte gehörte zu keiner der Risikogruppen – er trieb sehr viel Sport und hatte kein Übergewicht. Trotzdem schlug das Schicksal zu.

„… und danach kommt die Angst“

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Der Niederrheiner hatte Glück und überlebte den Schlaganfall. Mittlerweile ist er wieder im Dienst und bei guter Gesundheit. Das Erlebnis ließ den BSW-Förderer jedoch nicht mehr los. Schließlich hat er seine Erfahrungen mit dem Infarkt und der Zeit danach in einem Buch mit dem Titel „… und danach kommt die Angst“ zusammengefasst.

„Mit diesem Buch habe ich mich meinen Ängsten vor einem zweiten Schlaganfall gestellt und mir selbst sehr viel Mut damit gemacht. Gleichzeitig möchte ich auch anderen Menschen damit helfen und sagen, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf“, sagt Karl-Heinz Baaken. „Danach kann das Leben immer noch schön sein.“

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Der emotionale und sehr persönliche Bericht nimmt den Leser mit auf eine Reise vom Krankenhaus über die Reha bis zum heutigen Tag, durch ernste und durch heitere Stunden. „Mir geht es in erster Linie darum, den vielen Kollegen, die auch selbst betroffen sind, in gewisser Weise zur Seite zu stehen“, betont der Autor. Gerne ist er deshalb auch für den direkten Dialog offen – unter der E-Mail-Adresse baaken@gmx.de

Das 228-seitige Taschenbuch (ISBN: 9783744813907) ist für 10 Euro überall im stationären Buchhandel und online erhältlich. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.amazon.de/danach-kommt-die-Angst-Erlebnisbericht/dp/3744813908/

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Die Notfallmamas

Eltern hören Vorträge zu vielen Aspekten des Familienlebens und ihre Kinder sind währenddessen in besten Händen – das war die Idee hinter der Vortragsreihe „Projekt Familie“,…

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Die Notfallmamas

2017-11-21

Eltern hören Vorträge zu vielen Aspekten des Familienlebens und ihre Kinder sind währenddessen in besten Händen – das war die Idee hinter der Vortragsreihe „Projekt Familie“, die im zweiten Halbjahr 2017 von BSW und EWH in Kooperation mit der BAHN-BKK erstmals angeboten wurden.

Die Kinderbetreuung während der Vorträge haben die "Notfallmamas" übernommen, mit denen die Stiftungen BSW und EWH seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Wir nutzen die Gelegenheit, Ihnen die Kinderbetreuerinnen näher vorzustellen. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne darauf an.

Ihr Kind ist krank, der Kindergarten geschlossen oder der Babysitter im Urlaub? Was nun? Kein Problem: Die Notfallmamas unterstützen Sie – unbürokratisch, professionell und direkt.

Eine Notfallmama kann ohne Voranmeldung oder Registrierung gebucht werden: Sie kontaktieren sie einfach telefonisch oder per E-Mail.

Im Video stellen sich die Notfallmamas selbst vor.

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Nur echt mit 52 Zähnen?

Nostalgie pur oder eine Wissenschaft für sich? Briefmarken zu sammeln scheint in Zeiten der schnellen, digitalen Kommunikation per E-Mail, WhatsApp und Twitter aus der Mode gekommen…

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Nur echt mit 52 Zähnen?

2017-11-17

Nostalgie pur oder eine Wissenschaft für sich?
Briefmarken zu sammeln scheint in Zeiten der schnellen, digitalen Kommunikation per E-Mail, WhatsApp und Twitter aus der Mode gekommen zu sein. Dabei ist dieses Hobby alles andere als verstaubt. Ganz im Gegenteil: Briefmarken erzählen Geschichten, sie sind Zeitzeugen wichtiger Ereignisse – und nicht selten kleine Kunstwerke.

Ein wenig Geschichte
Als die Post noch mit Kutschen befördert wurde, zahlte der Empfänger die Gebühr. Erst mit dem fortschreitenden Ausbau
der Eisenbahn im 19. Jahrhundert und der damit einhergehenden schnelleren und massenweisen Postabfertigung wurde es üblich, dass die Gebühr vom Absender entrichtet wurde. Um 1850 war das die Geburtsstunde der Briefmarke. Die ersten Marken kamen in England in Umlauf, wenig später druckten dann auch die deutschen Kleinstaaten wie Preußen und Sachsen eigene Marken, aber auch Helgoland und Hamburg. Schließlich wurden auch in entlegenen Kolonien Briefmarken hergestellt, zum Beispiel auf der Insel Mauritius – die „Blaue Mauritius“ gehört zu den berühmtesten; ein Exemplar ist sogar im Berliner Museum für Kommunikation ausgestellt.

Kreatives Sammeln
Wer eine Sammlung anlegen will, braucht zwei Dinge: ein Thema und zumindest solides Basiswissen. Sollen postfrische oder gestempelte Marken ins Album kommen? Soll es eine aufwendige (und teure) Ländersammlung sein oder eine thematische, etwa zur Inflation 1923, zur Wiedervereinigung oder zur Einführung des Euro? Auch Motive können im Zentrum einer Sammlung stehen: Blumen, Tiere, Bauten oder Persönlichkeiten. Jeder Sammler kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das Thema Eisenbahn steht bei BSW-Sammlergemeinschaften hoch im Kurs, doch natürlich sind auch andere Ausrichtungen willkommen. Wer sich für ein
Thema entschieden hat, kann sich im Austausch mit anderen Sammlern in den BSW-Gruppen wertvolle Tipps holen. Dort sind die wichtigsten Kataloge, aktuelle Neuheiten und beste Kontakte zum Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) vorhanden. So wird das Sammeln, Tauschen und Zusammenstellen der Alben – bis hin zur Wettbewerbssammlung nach den Regeln des BDPh – zum gemeinschaftlichen Vergnügen.

In jeder Region vertreten
700 begeisterte Philatelisten sind derzeit in zwölf BSW-Gruppen deutschlandweit organisiert – auch in Ihrer Nähe. Zu finden sind sie im Gruppenverzeichnis auf www.bsw24.de unter der Rubrik „Kultur und Freizeit“. Zusätzlich treffen sich kleinere Untergruppen in vielen Großstädten bzw. angegliedert an BSW-Ortsstellen. Fragen können Sie an Hans-Georg Schlicht richten (E-Mail: hansgschlicht@aol.com). Einige Briefmarkensammler-Gemeinschaften (BSG) im BSW sind auch für Münzsammler offen.

Aktuell ist die BSG Berlin auf der Suche nach Numismatikern, wie sie im Fachjargon genannt werden. Interessierte können sich gerne an den Gruppenleiter Jörg-Dieter Schwankert wenden (Telefon: 0173 1052661, E-Mail: jdschwankert@gmx.de).

Die Briefmarkensammler-Gemeinschaft Rhein-Ruhr-Lippe ist ebenfalls auf der Suche nach Eisenbahnern, die bereits Briefmarken sammeln oder gerne sammeln möchten. Ansprechpartner ist der Sammlerkollege Karl Hundstein. Tel.: 02241/313804 oder per E-Mail karlhundstein@ish.de.

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„Ich muss mir nicht jeden Schuh anziehen“

Die Anforderungen im Berufsleben steigen: Ständige Erreichbarkeit, Arbeitsverdichtung und ein hohes Maß an Flexibilität machen Stress laut Weltgesundheitsorganisation zur größten…

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„Ich muss mir nicht jeden Schuh anziehen“

2017-11-16

Die Anforderungen im Berufsleben steigen: Ständige Erreichbarkeit, Arbeitsverdichtung und ein hohes Maß an Flexibilität machen Stress laut Weltgesundheitsorganisation zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Wenn private Krisensituationen mit dem Partner, der Familie oder den Kindern hinzukommen, kann die Belastung die eigenen Kräfte schnell übersteigen. Eine Bahnbeschäftigte, die anonym bleiben möchte, war in einer solchen Notlage und erzählt, wie sie beim Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst des BSW Hilfe fand.

„Als ich mich vor etwa fünf Jahren von meinem Mann trennte, machte ich eine schwere Zeit durch, in der ich unter einer starken Depression litt. Ich suchte damals verzweifelt nach Unterstützung, doch einen Psychotherapeuten zu finden, war nicht einfach. Bis meine Behandlung endlich begann, vergingen ganze drei Monate. Obwohl das noch vergleichsweise schnell ging, fühlte es sich für mich an wie eine Ewigkeit. Die Therapie half mir, nach und nach wieder Tritt zu fassen, und schließlich kam ich wieder gut zurecht. Vor einiger Zeit jedoch begegnete ich meinem Exmann auf der Hochzeit unseres gemeinsamen Sohnes wieder. Dadurch brachen alte Schuldgefühle wieder hervor und ich fiel zurück in die Depression. Zur Arbeit schleppte ich mich nur noch mit Mühe und schnell kam ich mit der Situation alleine nicht mehr zurecht.

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Ein Kollege erkannte meine Lage und vertraute mir an, dass er selbst einmal in einer ähnlichen Situation war. Er hatte sich damals an das BSW gewandt und hatte mit dem Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst der Stiftung gute Erfahrungen gemacht. Daraufhin schrieb ich eine E-Mail ans BSW und innerhalb einer Woche hatte ich einen Termin. Ganz unbürokratisch und schnell! Bei dem Therapeuten fühlte ich mich schnell in guten Händen und gewann in kurzer Zeit das nötige Vertrauen. Die Gespräche mit ihm bewirkten, dass ich meine Gefühlswelt aus einem anderen Blickwinkel betrachtete.
Gemeinsam fanden wir heraus, dass die Wurzeln meiner anhaltenden Schuldgefühle in meinen Kindheitserfahrungen liegen. Gerade wenn es Menschen, die mir wichtig sind, nicht gut geht, fühle ich mich wie gelähmt – selbst wenn ich mich über sie ärgere. Dann ist es wichtig, dass ich meine Gefühle ernst nehme und darüber spreche. Enttäuschung, Ärger oder Frust herunterzuschlucken ist keine Lösung. Ich habe auch begriffen, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn es um die Erfüllung meiner eigenen Bedürfnisse und Wünsche geht. Das gehört zu einem glücklichen Leben einfach dazu – auch wenn das natürlich nicht heißt, dass jeder Wunsch erfüllt und jeder Plan in die Tat umgesetzt werden muss. Die wichtigste Erkenntnis für mich ist, dass ich mir nicht jeden Schuh anziehen muss. Das gilt rückwirkend für meine Ehe, aber auch für künftige Konfliktsituationen. Mit diesen neuen Einsichten haben sich meine Schuldgefühle schnell gebessert und ich sehe wieder optimistisch in die Zukunft.“

Fühlen Sie sich ausgebrannt oder niedergeschlagen? Die Sozialarbeiter und Therapeuten der Stiftung BSW bieten Ihnen eine lösungsorientierte Beratung und Begleitung. Rufen Sie uns einfach an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Telefon: 0800 0600 0800 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). E-Mail: sozialberatung@bsw24.de

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Der Mann, der aus dem Beichtstuhl fiel

In der Mondpalast-Komödie „Herr Pastor und Frau Teufel“ wird getafelt und getrunken, geweint, gelacht, geneidet, geliebt und gestritten. Damit bietet sie viel Stoff für ein Drama…

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Der Mann, der aus dem Beichtstuhl fiel

2017-11-13

In der Mondpalast-Komödie „Herr Pastor und Frau Teufel“ wird getafelt und getrunken, geweint, gelacht, geneidet, geliebt und gestritten. Damit bietet sie viel Stoff für ein Drama und noch mehr für eine Komödie, die von Pastor Roggensemmel und Apolonia Teufel, seiner Haushälterin, handelt.

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Am 9.11. konnten über 60 BSW-Förderer die Vorstellung im großen Volkstheater in Wanne-Eickel genießen und bei einem exklusiven Meet & Greet die Hauptdarsteller kennenlernen.

Mit unseren attraktiven Freizeit-Rabatten für BSW-Förderer können Sie tolle Events erleben und dabei bares Geld sparen! Aktuelle Angebote finden Sie jederzeit unter https://www.bsw24.de/kultur-freizeit/freizeit-rabatte/ oder unter https://www.bsw24.de/allgemeines/aktuelles/

Haben Sie Fragen? Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

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Große Geschichten für kleine Zuschauer

König Drosselbart - nach dem Gebrüdern Grimm Besuchen Sie am 19. November 2017 um 16 Uhr das spannende Weihnachtsmärchen „König Drosselbart“ nach den Gebrüdern Grimm im Ernst…

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Große Geschichten für kleine Zuschauer

2017-11-02

König Drosselbart - nach dem Gebrüdern Grimm

Besuchen Sie am 19. November 2017 um 16 Uhr das spannende Weihnachtsmärchen „König Drosselbart“ nach den Gebrüdern Grimm im Ernst Deutsch Theater Hamburg mit Ihrer ganzen Familie zum BSW-Sonderpreis!

Die reichsten und klügsten Prinzen aller Länder haben ihre Eltern für sie eingeladen, aber die Prinzessin will einfach
keinen von ihnen zum Mann haben. Alle findet sie zu fett oder zu dürr, zu klein oder zu groß, auf jeden Fall
zu dumm und zu hässlich. Ziemlich verärgert beschließen die Eltern, dass die Prinzessin zur Strafe den erstbesten
armen Musikant, der an den Hof kommt, heiraten muss ...

Preis: 12 Euro p.P. (inkl. HVV-Fahrkarte)
Karten sind ab 17. Oktober ausschließlich telefonisch unter 040 18048225-2 erhältlich – nur so lange der Vorrat reicht.
Bestellte Tickets müssen innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung und nach telefonischer Rücksprache abgeholt werden.

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„Mir kamen die Tränen vor Glück“

„Henry hat gestrahlt und war so stolz." Nach einer schwierigen Zeit stand das Jahr 2017 für Familie Timm unter einem guten Stern: Tochter Lotte kam gesund zur Welt, Sohn Henry…

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„Mir kamen die Tränen vor Glück“

2017-10-25

„Henry hat gestrahlt und war so stolz."

Nach einer schwierigen Zeit stand das Jahr 2017 für Familie Timm unter einem guten Stern: Tochter Lotte kam gesund zur Welt, Sohn Henry besuchte eine ganz normale Regelschule, und mithilfe der Stiftungen BSW und EWH sowie anderer Unterstützer konnten die Timms das behindertengerecht umgebaute Auto anschaffen, das sie so dringend brauchten. Die beste Nachricht kam zum Schluss: Seit Kurzem gibt es in Deutschland ein Medikament, das die erblich bedingte, fortschreitende Muskelschwäche des siebenjährigen Henry aufhalten kann.

„Er ist ja geistig voll da.“

2016 haben die Stiftungen die Familie beim Kauf eines Rollfiets, einer Kombination von Rollstuhl und Fahrrad, sowie beim Einbau einer Rollstuhlrampe unterstützt, damit Henry trotz seiner eingeschränkten Motorik so aktiv wie möglich am Alltag teilhaben kann, in der Schule wie zu Hause. „Wir waren so dankbar und froh, dass uns die Stiftungen damals unter die Arme gegriffen haben“, sagt Familienvater Sven. „Henry ist ein ganz normaler Schüler – er ist ja geistig voll da – und jetzt kann er sogar beim Sport mitmachen.“

Durch die Rampe konnte sich Henry endlich wieder etwas freier bewegen, doch der Transport des 160 Kilogramm schweren Elektrorollstuhls stellte ein echtes Problem dar. „Außerdem war da schon Lotte unterwegs und Henry wird auch nicht gerade leichter“, erzählt Mutter Ninette Fritsch-Timm. „Es war klar, dass wir über kurz oder lang ein Auto brauchen würden, das an Henrys Bedürfnisse angepasst ist und in das er auch alleine reinkommt – und wieder raus.“

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„Ein Brief hatte 21 Seiten.“

Eine solche Investition überstieg jedoch bei Weitem die Mittel des Triebfahrzeugführers und der Teilzeitarzthelferin. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten stieß die Mutter auf den Verein „Mobil mit Behinderung“, der darauf spezialisiert ist, Behinderte und ihre Familien bei der Suche nach Beihilfen für mobilitätserhaltende Maßnahmen zu unterstützen – also genau solche Fälle wie den der Timms. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Vereins beriet die Familie und half, Anträge an verschiedene Organisationen und Stiftungen zusammenzustellen. „So ein Brief hatte 21 Seiten: Anschreiben, Gehaltsabrechnungen, Berichte von Henrys Ärzten, Bestätigungen von der Krankenkasse, Kostenvoranschläge vom Autohaus, vom behindertengerechten Umbau und so weiter“, erinnert sich die 42-Jährige. „Man muss schon sehr viel von sich preisgeben – aber ich sagte mir, was haben wir schon zu verlieren?“

„Das Geld vom BSW ist da!“

Fast 600 Euro an Briefpapier, Druckerpatronen, Umschlägen und Porto sowie jede Menge Zeit hat die Familie investiert, um mehrere Dutzend Institutionen um Unterstützung zu bitten. „Manche haben sogar noch Kontoauszüge von uns angefordert. Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet, dass viel dabei herumkommt“, sagt Sven Timm. Doch schon wenige Wochen nachdem die Briefe verschickt waren, gab es die ersten positiven Rückmeldungen – auch von BSW und EWH. Die ersten Überweisungen ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten. „Kurz vor Lottes Geburt war ich mit Vorwehen im Krankenhaus, als Sven anrief und fragte: ‚Liegst du?‘“, erinnert sich Ninette Fritsch-Timm. „Dann rückte er mit der frohen Botschaft heraus: ‚Das Geld vom BSW ist da!‘“ Mit der Unterstützung von BSW und EWH war die Finanzierung des Autos endlich komplett und entsprechend erleichtert waren die Timms.

„Mir kamen die Tränen vor Glück.“

Im Mai 2017 wurde das behindertengerecht umgebaute Auto mit genügend Platz für den Elektrorollstuhl, den normalen Rollstuhl und den Kinderwagen der kleinen Lotte geliefert. Den Moment, in dem Henry zum ersten Mal ganz allein mit dem Rollstuhl in „sein“ Auto fuhr, hielt die Mutter in einem Video fest: „Das ist ganz verwackelt, weil meine Hände furchtbar gezittert haben. Henry hat gestrahlt und war so stolz – mir kamen die Tränen vor Glück.“

Im Alltag haben es die Timms nun deutlich leichter. „Wir möchten allen Mitarbeitern sowie allen Förderern und Spendern der Stiftungen ganz herzlich danken“, betont Sven Timm. Eine aufregende Nachricht stellt jedoch zurzeit alles in den Schatten: Kürzlich ist in Deutschland ein Medikament zugelassen worden, das gegen Henrys Krankheitsbild helfen könnte. Die Krankenkasse hat die Behandlung bereits genehmigt, und die Familie hat nun allen Grund zur Hoffnung, dass das Fortschreiten von Henrys Muskelschwäche aufgehalten werden kann. Den Blick fest auf die Zukunft gerichtet hat Henry in jedem Fall.

Die Stiftungen BSW und EWH haben die Anschaffung und den behindertengerechten Umbau eines Pkws bezuschusst.

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Angelo Witt schrieb am 27.10.2017

Ich wünsche der Familie Timm viel Glück!
Auch mein Sohn Philipp leidet unter der Muskeldystrophie Duchenne.
Auch bei ihm hilft dieses Medikament.
Philipp ist 6 Jahre alt und kann "Gott sei dank " noch selbstständig gehen.
Auf unsere Familie wird daher auch noch einiges zukommen.
Es sei denn, die Wissenschaft ist schneller.
Grüße aus Hamburg,
Euer Angelo Witt

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Wer ist schuld an den Schulden?

Fachartikel von BSW-Sozialarbeiter Sascha Rehberg Jeder zehnte Bundesbürger über 18 Jahren ist überschuldet. Das geht aus dem Schuldenatlas 2016 des Wirtschaftsauskunfts-Unternehmens…

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Wer ist schuld an den Schulden?

2017-10-25

Fachartikel von BSW-Sozialarbeiter Sascha Rehberg

Jeder zehnte Bundesbürger über 18 Jahren ist überschuldet. Das geht aus dem Schuldenatlas 2016 des Wirtschaftsauskunfts-Unternehmens Creditreform hervor. Davon leben über vier Millionen Personen in einer dauerhaften Überschuldungssituation. Auch vor den Förderern und Spendern der Stiftungen BSW und EWH macht dieses Thema nicht Halt. Immer wieder wenden sich Hilfesuchende mit Schuldenproblemen an die BSW-Sozialberatung.
Was steckt hinter diesen erschreckend hohen Zahlen? Was sind die Ursachen von Überschuldung? Wie kann man der Schuldenspirale entkommen? Diesen Fragen beantwortet Sascha Rehberg, Diplom-Sozialberater im BSW und zertifizierter Schuldnerberater, in diesem Fachartikel.

Jeder hat Schulden
Unser Waren- und Dienstleistungsaustausch wird über Geld geregelt. Ganz ohne Schulden zu leben, ist fast unmöglich – Flüge zu buchen oder ein Auto zu kaufen, ist ohne Kredit oder Kreditkarte heute gar nicht mehr denkbar. Schulden zu haben, ist daher ganz normal und gehört zum wirtschaftlichen Kreislauf, zum gesellschaftlichen Zusammenleben. Kritisch wird die Situation erst bei sogenannter Überschuldung. Davon spricht man, wenn die monatlichen Zahlungsverpflichtungen das Einkommen übersteigen und der Schuldner die Forderungen auf Dauer nicht mehr bedienen kann.

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Wie Überschuldung entsteht
Die Wenigsten sind „selbst schuld“ an den Schulden. Nur etwa elf Prozent der überschuldeten Personen sind aufgrund ihres Konsumverhaltens in diese Lage geraten, indem sie zum Beispiel mehr gekauft haben, als sie sich leisten können. In über der Hälfte aller Fälle sind Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Trennung bzw. Verlust des Partners die Auslöser von Schuldenkrisen. Es kann auch passieren, dass das Geld auch bei voller Erwerbstätigkeit nicht zum Leben reicht – Einkommensarmut ist in Deutschland die zweithäufigste Ursache für Überschuldung. An dritter Stelle folgt die gescheiterte Selbstständigkeit, die oftmals einen Schuldenberg hinterlässt, den die Betroffenen nicht mehr selbst bewältigen können.

Risikogruppen
Männer und Frauen sind ungefähr gleich oft von Überschuldung betroffen, doch es gibt zwei überdurchschnittlich gefährdete Gruppen: Alleinerziehende, die nicht oder nur in Teilzeit arbeiten, und Alleinlebende Besonders hoch ist das Überschuldungsrisiko zudem in der ersten Lebenshälfte: Kinder, Haus- und Autokäufe sind finanzielle Risiken, die viele in dieser Lebensphase eingehen. Verringert sich dann das Einkommen, etwa aufgrund einer langen Erkrankung oder Arbeitslosigkeit, ist die Schuldenkrise meist nicht mehr fern.

Schulden und Scham
Ist die Überschuldung erst einmal eingetreten, versuchen die meisten Betroffenen zunächst, naheliegende Gegenmaßnahmen einzuleiten: sie sparen, verkaufen Wertsachen, leihen sich Geld bei Freunden und Verwandten, nehmen Kredite auf oder suchen sich einen zusätzlichen Nebenjob. Reicht das nicht aus, treten sogenannte „harte“ Überschuldungsanzeichen auf. Die Schuldner geraten in Zahlungsverzug, in Inkassoverfahren, müssen eidesstattliche Versicherungen abgeben oder werden gar gepfändet. Viele der Betroffenen versuchen, ihr Problem geheim zu halten, weil sie sich ihrer Schulden schämen. Dabei kommt ihnen die Situation immer auswegloser vor, sie fühlen sich ohnmächtig. So dreht sich die Schuldenspirale immer weiter, bis die Überschuldeten anfangen, ihre Post nicht mehr zu öffnen, um das Problem zu verdrängen.

Auswirkungen von Schulden
Die meisten Betroffenen leiden so stark unter der Situation, dass sie über kurz oder lang körperliche und seelische Auswirkungen spüren. 80 Prozent der Überschuldeten werden psychisch krank oder entwickeln Wirbelsäulen- oder Gelenkerkrankungen. Fast zwei Drittel von denjenigen, die in medizinischer Behandlung sind, kaufen aus Geldmangel die verschriebenen Medikamente nicht. Auch Freunde und Familie der Betroffenen ziehen sich häufig zurück. Schulden können sogar den Arbeitsplatz gefährden oder verhindern, dass Arbeitslose eine Beschäftigung finden. In vielen Fällen können Überschuldete den Teufelskreis, in dem sie sich befinden und der ihr ganzes Leben beherrscht, nicht mehr aus eigener Kraft durchbrechen.

Der Weg aus der Krise
Doch Schulden zu überwinden, ist möglich – für jeden. Wichtig ist der erste Schritt der Betroffenen in eine nach §305 InsO anerkannte Schuldnerberatung. Die Schuldnerberatungsstellen helfen kostenlos und vertraulich dabei, die finanziellen Verhältnisse der Betroffenen zu ordnen und die individuellen Möglichkeiten auszuloten. Dabei gilt der Grundsatz: Erst kommt das Leben, dann die Schulden. Dazu hat der Gesetzgeber Regelungen getroffen, die trotz Überschuldung die Existenz sichern sollen: Das Pfändungsschutz-Konto, kurz: P-Konto, beinhaltet zum Beispiel eine Freigrenze von mindestens 1133,80 Euro, die nicht gepfändet werden darf, damit Schuldner die laufenden Kosten decken können, die lebensnotwendig sind. Als letzte Möglichkeit steht der Weg des Insolvenzverfahrens offen, bei der ein vollständiger finanzieller Neustart möglich ist. Schuldnerberatungen begleiten ihre Klienten in der Regel durch den gesamten Prozess bis eine Gesamtlösung gefunden ist. Leider müssen Hilfesuchende bei den Beratungsstellen oft lange Wartezeiten – im Schnitt um die zehn Wochen – in Kauf nehmen. Diese Wartezeit können die Schuldner jedoch zur Vorbereitung nutzen, indem sie wichtige Unterlagen zusammensuchen und ordnen.

Rechtzeitig Unterstützung suchen!
Wenn das Geld nicht mehr reicht, um Strom oder Miete zu bezahlen, lässt das auf ein ernstes Schuldenproblem schließen. Spätestens wenn diese so genannten Indikatorschulden auftreten, ist es höchste Zeit, sich Hilfe zu holen. Die BSW-Sozialarbeiter stehen auch bei Geldsorgen bereit und können erste Schritte begleiten – schnell, diskret und vertraulich. Sie vermitteln bei Bedarf auch an Schuldnerberatungen weiter und helfen bei der Vorbereitung des dortigen Erstberatungsgesprächs, indem sie beispielsweise gemeinsam mit dem Schuldner die Unterlagen nach Ursprungsgläubigern sortieren oder eine Schufa-Auskunft anfordern.

Existenzsicherung vor Schuldentilgung
Wichtig ist in jedem Fall, sich dem Problem zu stellen, und sich klar zu machen, dass es nur aufwärts gehen kann. Bei der Schuldnerberatung gilt der Grundsatz „Existenzsicherung vor Schuldentilgung“: Erst müssen die lebensnotwendigen Ausgaben gedeckt sein – Miete, Strom, Heizung, Fahrtkosten und Lebensmittel. Nur mit dem dann noch übrigen Geld werden Schulden abgebaut. Dieser Prozess erfordert zwar viel Geduld und manchmal starke Nerven, doch am Ende steht ein schuldenfreies, selbstbestimmtes Leben.

BSW-Netzwerk Soziale Dienste

Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, sind wir für Sie da. Die BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst stehen Ihnen deutschlandweit, unbürokratisch und diskret zur Verfügung. Bei finanziellen Sorgen können wir zum Beispiel mit Budgetberatung oder Erstellung eines Haushaltsplans helfen – im Ernstfall vermitteln wir auch weiter an spezialisierte Fachdienste.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an oder senden Sie uns eine E-Mail: sozialberatung@bsw24.de

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Wie lernen Kinder, mit Stress umzugehen?

Etwa 25 Prozent aller Kinder im Grundschulalter fühlen sich oft oder sogar sehr oft gestresst. Über die Gründe, die Folgen und über Methoden, mit dem Stress umzugehen, referierte…

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Wie lernen Kinder, mit Stress umzugehen?

2017-10-16

Etwa 25 Prozent aller Kinder im Grundschulalter fühlen sich oft oder sogar sehr oft gestresst.
Über die Gründe, die Folgen und über Methoden, mit dem Stress umzugehen, referierte am 31. August 2017 Prof. Dr. Arnold Lohaus von der Universität Bielefeld im Rahmen der Vortragsreihe "Projekt Familie", die Stiftung BSW und BAHN-BKK in Frankfurt am Main anbieten.

Eine kleine Zusammenfassung einiger Kernaussagen des Vortrages können Sie sich im Video-Zusammenschnitt ansehen.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Bewältigung von Stresssymptomen Ihrer Kinder oder eine allgemeine Beratung?
Die Stiftungen BSW und EWH bieten zahlreiche Unterstützungsleistungen für Eltern und Familien an, die selbstverständlich auch Kindern und Jugendlichen offen stehen. Informationen zur Sozialberatung und zum Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst finden Sie auf unserer Homepage unter bsw24.de/soziales-gesundheit

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Egal – Hauptsache, es rockt!

Bernhard Schad ist Regionalleiter HR-Partner Zentrale Regio Schiene und Bus sowie Betriebsleiter bei der DB Regio AG. Seit über vierzig Jahren ist er schon bei der Bahn – und ebenso…

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Egal – Hauptsache, es rockt!

2017-10-09

Bernhard Schad ist Regionalleiter HR-Partner Zentrale Regio Schiene und Bus sowie Betriebsleiter bei der DB Regio AG. Seit über vierzig Jahren ist er schon bei der Bahn – und ebenso lange BSW-Förderer. Im Interview mit dem BSWmagazin hat er uns sein Hobby verraten: Er ist Gitarrist der Coverband „egal“.

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Seit jeher weiß er um den Wert von Kreativität, bei der Arbeit und als Ausgleich in der Freizeit. Bei den regelmäßigen Auftritten mit seiner Band kann Bernhard Schad sich richtig auspowern und gleichzeitig seine Akkus wieder aufladen.

Wie die Band zu ihrem Namen gekommen ist? Ganz einfach: Die Zeit für die Suche nach einem Namen war den Musikern viel zu schade – sie wollten lieber Musik machen. Schließlich war es ihnen „egal“ wie sie sich nennen sollten, Hauptsache es rockt!

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Das musikalische Herz der Band schlägt überwiegend für den Rock und Pop der 70er und 80er Jahre. Angefangen von Bon Jovi und AC/DC, über Eagles, Status Quo und Toto bis hin zu Whitesnake oder ZZ Top – aber gerne auch mal Tina Turner oder Pink. Die Band interpretiert die Stücke mit dem Anspruch, möglichst originalgetreu zu spielen und mit Freude die eigene Note hinzuzugeben. Die Auswahl der Songs ist fernab dem alltäglichen Einheitsbrei. „egal“ spielt die Hits, bei denen man sich wieder jung fühlt.

Live erleben kann man „egal“ regelmäßig in und um Egelsbach bei Frankfurt am Main. Die aktuellen Auftrittstermine, Bilder und Informationen finden Sie hier: egal-rockt.de

Kommentare

Birgit.Korte-Denker schrieb am 21.10.2017

Coole Band und kaum zu glauben, was das BSW für Geheimnisse verbirgt. 40 Jahre Treue zum BSW Glückwunsch an Bernhard.

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"Ich denke gerne an die alte Zeit zurück"

Ein Zeitzeugenbericht von Klara Rohr Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verlor ich meine Tätigkeit als Zugbegleiterin bei der damaligen Reichsbahn und so war ich gezwungen mir schnell…

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"Ich denke gerne an die alte Zeit zurück"

2017-10-05

Ein Zeitzeugenbericht von Klara Rohr

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verlor ich meine Tätigkeit als Zugbegleiterin bei der damaligen Reichsbahn und so war ich gezwungen mir schnell eine neue Tätigkeit zu suchen um meine alleinerziehende Mutter und meinen kleinen Bruder zu unterstützen. Es war noch 1945 als ich mich in Mainz auf Arbeitssuche begab und ehemalige Bahnkollegen traf, die mir den Ratschlag gaben, mich doch in der neuen Bahnkantine zu bewerben. Ich ging also in die Bahnhofsstraße um mich zu bewerben.
Das Gebäude wurde vor dem Krieg als Hotel genutzt, dann zur kurzfristigen Versorgung heimkehrender Soldaten und danach als Kantine. Die Kantine wurde jetzt von einem privaten Pächter mit der Unterstützung des Bahn-Sozialwerkes bewirtschaftet. Ich wurde auch sofort eingestellt, für 10 Stunden Arbeit pro Woche gab es 26 Mark und davon wurden uns noch 50 Pfennig pro Mahlzeit abgezogen. Ich wohnte in Budenheim und da aus Budenheim keine Züge fuhren musste ich täglich mit dem Fahrrad nach Mainz und zurück fahren, egal ob früh um 6 Uhr oder bei Schnee und Regen.

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Mainz war amerikanisch und französisch besetzt. Die amerikanische Verwaltung mit Kantine war in der ehemaligen Bahnverwaltung in der Kaiserstraße ehemals Horst-Wesel-Platz. Der Küchenchef der Amerikaner hieß Bill und er war sehr nett. Unser Chef und zwei Küchenhilfen wurden ab und zu von Ihm für Hilfsarbeiten angefordert, meistens kamen wir zum Hähnchenausnehmen, die Innereien durften wir zum Verbrauch in unsere Kantine mitnehmen. Außerdem durften wir den Kaffeesatz mitnehmen, der später wieder aufgebrüht wurde und dann pro Tasse 10 Pfennig kostete.

Unser Chef versteckte schon mal ein ganzes Hähnchen unter den Innereien und die kleinen Aufmerksamkeiten von Bill, wie Schokolade und Gebäck, forderte er später ein, da er der Meinung war, sie würden der Kantine, also eigentlich Ihm, zustehen. Nach Absprache mit Bill holten wir in Zukunft die Süßigkeiten dann ein paar Stunden später. Gelegentlich wurden wir zum Tanzen bei den Amerikanern eingeladen, das war in dieser armen Zeit immer ein Fest.

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Nach 5 Jahren übernahm ein neuer Pächter unsere und zwei weitere Kantinen im Auftrag der Bahn und so wurden wir wieder Bahnangestellte im Angestelltenverhältnis. Dieses Arbeitsverhältnis hatte Bestand bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1983. An der Münsterbrücke befanden sich die Lockschuppen in denen Loks überprüft, gewartet und mit Wasser und Kohle befüllt wurden, hier bewirtschafteten wir eine zweite Kantine in der ich auch tätig war. Außerdem wurden hier die Züge in verschiedene Richtungen wie nach Koblenz, Düsseldorf, Ludwigshafen oder München zusammengestellt.

Unsere Kunden waren Bahnarbeiter, Schlosser und Jungarbeiter, heute würde man Auszubildende sagen. Um alle Mitarbeiter zu versorgen war die Kantine von 7 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Die warmen Mahlzeiten wurden aus unserer dritten Kantine, die sich in der nahen Dragoner Kaserne befand, (sie heißt heute noch so) angeliefert. In der Dragoner Kaserne wohnten viele ausgebombte Familien. Außerdem befanden sich hier auch die Kleider-und Schuhkammer der Bahn, in welcher Mitarbeiter Ihre zerschlissenen Uniformen tauschen konnten. Andere Büros auf diesem Gelände waren zuständig für soziale Belange der Bahnmitarbeiter, z.B. wurde hier an geringverdienende Mitarbeiter, angespartes Kartoffel- und Kohlegeld ausgezahlt, so dass diese Leute, bei Anlieferung ihrer Kartoffeln oder Kohle, diese bezahlen konnten.

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Alle Bahnmitarbeiter und Anwohner wurden aus unserer Kantine versorgt. Wir hatten sogar einen eigenen Metzger, der Wurst herstellte, die wir ebenfalls in der Kantine verkauften. In dieser Nachkriegszeit wurden viele zerstörte Bahnstrecken wieder hergestellt oder neu gebaut. Diese Strecken wurden nach Fertigstellung von einer Kommission, unter Leitung des Bahnpräsidenten, zur Kontrolle abgefahren. Es wurden unter anderem Streckenkontrolllichter, Signale und Notfallkoffer auf Bahnhöfen kontrolliert. Bei diesen Fahrten waren mein Chef, eine Bedienung und ich dabei um für das leibliche Wohl der Kommission, mit Kaffee und belegten Brötchen zu sorgen.
Heute bin ich 93 Jahre alt und denke gerne an die alte Zeit zurück, es waren harte Jahre voller Entbehrungen, aber im nach hinein waren es doch schöne Jahre.

– Klara Rohr

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Bernhard Schad schrieb am 27.10.2017

Danke für diesen interessanten und sehr persönlichen Beitrag ! Es tut gut auch hin und wieder mal aufzuzeigen wie schwer - aber auch spannend und herausfordernd - die Zeiten nach dem Krieg und bis hinein in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts waren; viele können sich davon ja heute keine rechte Vorstellung mehr machen.

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Aus alt wird anders

Wer kennt eigentlich Upcycling? Also wir kannten diesen Begriff lange nicht aber haben uns in den letzten Monaten einmal näher damit beschäftigt. Upcycling ist eine Lebenseinstellung;…

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Aus alt wird anders

2017-09-14

Wer kennt eigentlich Upcycling?
Also wir kannten diesen Begriff lange nicht aber haben uns in den letzten Monaten einmal näher damit beschäftigt. Upcycling ist eine Lebenseinstellung; Verantwortung für das übernehmen, was bereits produziert wurde; Ausgedientem neues Leben einhauchen. Grundsätzlich gilt: Abfallprodukte oder nutzlose Stoffen werden in neuwertige Produkte umgewandelt. Bei dieser Form des Recyclings ist das Endergebnis die stoffliche Aufwertung.

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Unsere Begeisterung für diese Art Kunst liegt in den unglaublich vielen schönen Dingen, die aus Abfall entstehen können. Es fasziniert uns, dass einfaches Design durchaus große Botschaften, z.B. gegen die Wegwerfgesellschaft, transportieren kann.
Wer stellt in seiner Freizeit solche Objekte her? Oder wer hat Lust sich einmal selbst auszuprobieren? Meldet Euch bei uns.
Wir organisieren für Euch zusammen mit dem Servicebüro Nürnberg das Projekt BSW denkt weiter.
Bereits im Sommer wurden in einem Pilotprojekt tolle Möbelstücke hergestellt, die durchweg einen hohen Grad an Begeisterung hervorrufen. Das wollen wir wiederholen!!!
Jeder der mitmachen möchte, kann und soll sich kreativ austoben und dabei ganz individuelle Eigenkreationen erschaffen. Ressourcen schonen und tolle Exponate, Möbel und vieles mehr herstellen, das ist doch eine fantastische Kombination.

Seid kreativ und macht Euch mit uns gemeinsam ans Werk!
Rückfragen und Infos jederzeit gerne bei: Janis Bauer, Servicebüro Nürnberg, janis.bauer@bsw24.de

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„Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer.“

Susanne und Ulrich Romahn waren auf BSW-Exklusiv-Reise in Indien Reisen ist das liebste Hobby von Susanne und Ulrich Romahn aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein. Wann immer es geht,…

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„Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer.“

2017-08-16

Susanne und Ulrich Romahn waren auf BSW-Exklusiv-Reise in Indien

Reisen ist das liebste Hobby von Susanne und Ulrich Romahn aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein. Wann immer es geht, sind der DB Vertrieb-Mitarbeiter und seine Frau auf Achse. Im Februar 2017 haben die beiden an einer BSW-Exklusiv-Reise nach Indien teilgenommen. Elf Tage lang erkundeten sie den Norden des Subkontinents auf der Rundreise namens „Rajasthan und das Goldene Dreieck“. Dabei besuchten sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Taj Mahal, den Palast der Winde und das Amber Fort, erkundeten Delhi, Jaipur und Barathpur bei Stadtrundfahrten und unternahmen Ausflüge nach Agra und Pushkar.
Auf BSW-Talk erzählen sie von interessanten Begegnungen, ungewöhnlichen Einblicken und jeder Menge Überraschungen.

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„Wir haben schon oft Urlaub im Ausland gemacht. Dabei waren wir aber meistens auf eigene Faust unterwegs. Auf einer organisierten Gruppenreise waren wir vorher noch nicht – die BSW-Exklusiv-Reise war gewissermaßen ein Experiment für uns. Wir hatten, ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass das randvolle Programm in elf Tagen überhaupt machbar ist. Schließlich kann man nicht alles hundertprozentig planen, vor allem nicht in Indien. Aber wir waren bereit, uns überraschen zu lassen und die Überraschung war sehr positiv.

Schon die Reiseunterlagen von BSW-Touristik haben uns beeindruckt: Das Infomaterial war gut zusammengestellt, übersichtlich und hat uns gut vorbereitet – zum Beispiel bei den Fragen, was unbedingt in unser Gepäck gehört, und ob wir uns noch gegen irgendwelche Krankheiten impfen lassen müssen. Sogar ein Reiseführer über Nordindien war dabei, der uns richtig Lust machte, loszufahren.

Als es dann endlich losging, merkten wir schnell: Das BSW hatte alles wirklich gut organisiert.

Die Reisezeit war perfekt, es war trocken und noch nicht zu heiß. Die Hotels waren schön und komfortabel – und schon bei der Auswahl des Essens hatte unser Reiseleiter Hans-Dieter Müller darauf geachtet, dass man etwas über die kulturelle Vielfalt des Landes erfährt. Die Mitreisenden konnte das BSW zwar nicht geplant haben, aber auch die waren sehr angenehm.

Die Reisegruppe verteilte sich auf zwei Busse mit je einem einheimischen Reiseführer, bei denen man spürte, wie wichtig es ihnen war, uns Touristen ihre Heimat näher zu bringen. Sie sprachen fast perfekt Deutsch und informierten uns immer gut und auf unterhaltsame Art. Dabei erfuhren wir einerseits viel über die Sehenswürdigkeiten, aber auch über kulturelle Besonderheiten, historische und religiöse Hintergründe und die politische Situation. Auch längere Busfahrten waren daher nie langweilig.

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Außerdem kannten sich die Reiseführer vor Ort prima aus. Das merkte man vor allem dann, wenn etwas mal nicht pünktlich klappte, was in Indien keine Seltenheit ist. Einmal mussten wir zum Beispiel etwas Zeit überbrücken und da führten sie uns in einen Tempel, wo gerade eine Zeremonie stattfand – ganz ungestellt und authentisch. Es war ein einmaliges Erlebnis, das sicher nicht vielen Touristen vergönnt ist.

Zum Taj Mahal, dem Wahrzeichen Indiens, fuhren wir sehr früh morgens. So waren wir vor dem Massenansturm da und konnten das Mausoleum bei angenehmen Temperaturen genießen. Außerdem ist der Taj Mahal aus sehr hellem Stein gefertigt, der in der gleißenden Mittagssonne stark blendet. Daher lassen sich Fotos morgens auch viel besser machen. Das alles haben die Reiseplaner vom BSW berücksichtigt – und das lohnte sich. Sogar Kleidungstipps haben wir bekommen: Wer Beige oder Weiß trägt, ist auf Fotos vor dem Taj Mahal kaum zu erkennen, daher soll man lieber dunkle oder bunte Kleidung tragen.

Die großen Sehenswürdigkeiten waren natürlich beeindruckend, aber wir wollten auch Land und Leute kennen lernen und einen Blick hinter die touristischen Kulissen werfen. Auch in dem Punkt war die BSW-Exklusiv-Reise unschlagbar. Ein Erlebnis war besonders schön: Unser Reiseführer schlug vor, uns in ein Dorf in der Nähe zu führen. Dort merkte man zwar, dass die Einheimischen nicht zum ersten Mal mit Touristen in Berührung kamen, aber sicher nicht regelmäßig. Viele wollten unbedingt Selfies mit uns Touristen machen – plötzlich waren wir die Attraktion! Wir besuchten dort auch eine kleine Schule. Man erlaubte uns, ein wenig den Unterricht zu beobachten. Die Kinder schauten sehr neugierig und schienen sich über unseren Besuch richtig zu freuen. Zum Abschied sangen sie für uns sogar noch die indische Nationalhymne. Das war ein ganz toller Moment.

Dass auf den vielen Ausflügen keiner verloren ging, ist auch der geschickten Planung und Vorbereitung durch den Reiseleiter zu verdanken. Er erzählte uns, dass er die ganze Route vorab schon bereist hat, um alles persönlich in Augenschein zu nehmen. Das zahlte sich aus, zum Beispiel beim Gang über verschiedene Basare in Jaipur. Damit wir die Farbenpracht der Blumen und Stoffe und die intensiven Gerüche der Gewürze erleben konnten und uns trotzdem im Gewimmel nicht verloren, gingen wir im Gänsemarsch auf einer vorher geplanten Route über den Markt, immer hinter unserem indischen Guide Rakesh Sharma her. Zeit für Souvenirs gab es später noch, und auch das war sorgfältig durchdacht. Dazu fuhren wir zu einem kleinen genossenschaftlich geführten Markt, auf dem Einheimische ihre Produkte verkauften, die sie selbst in Handarbeit herstellen und deren Erlös auch ihnen direkt zugutekam. Hier konnten wir mit gutem Gewissen etwas kaufen.

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Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer, bei dem wir uns stets sicher und gut aufgehoben fühlten. Alles in allem können wir nur sagen: Wer den perfekten Urlaub mit netten Leuten sucht, sollte eine BSW-Exklusiv-Reise machen. Das Reiseprogramm war so angelegt, dass wir ganz ohne Stress unheimlich viel sehen und erleben konnten – wir hätten sicher doppelt so viel Zeit gebraucht, wenn wir das alles individuell versucht hätten. Wir werden auf jeden Fall wieder mit dem BSW in Urlaub fahren und freuen uns jetzt schon darauf.“

Buchen Sie jetzt Ihre BSW-Exklusiv-Reise

Erleben Sie zum Beispiel den Zauber von Mexiko oder erkunden Sie Frankreich auf einer Seine-Flusskreuzfahrt. Eine Übersicht der Reisen finden Sie unter https://www.bsw-touristik.de/bsw-exklusiv-reisen.html.

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Erleben Sie KINKY BOOTS in Hamburg

KINKY BOOTS ist eine schrille Show voll Glitzer und Glamour – singende Drag-Queens, tolle Kostüme und die mitreißende Musik des amerikanischen Popstars Cyndi Lauper. Basierend auf…

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Erleben Sie KINKY BOOTS in Hamburg

2017-08-15

KINKY BOOTS ist eine schrille Show voll Glitzer und Glamour – singende Drag-Queens, tolle Kostüme und die mitreißende Musik des amerikanischen Popstars Cyndi Lauper. Basierend auf einer wahren Begebenheit, erzählt KINKY BOOTS die herzerwärmende Geschichte zweier Menschen, die auf den ersten Blick nichts zu verbinden scheint. Charlie will die Schuhfabrik seines Vaters vor dem Konkurs bewahren und erhält Hilfe von der Drag Queen Lola, die das Leben in der englischen Kleinstadt gehörig auf den Kopf stellt!

BSW-Förder und deren Angehörige sparen exklusiv 33%*.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für eine der Vorpremieren am 29.11.17, am 30.11.17 oder am 01.12.17.
Beginn ist um jeweils 19:30 Uhr im Stage Operettenhaus Hamburg.
Die Aktion ist buchbar bis 01.12.17 unter www.musicals.de/schuhfabrik
oder telefonisch unter 01805 114113** (Stichwort: BSW)

Nähere Informationen:
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)
Servicebüro Hamburg
Schanzenstr. 80
20357 Hamburg
Telefon: 040 -18048225-2
E-Mail: hamburg@bsw24.de

*Rabatt auf den reinen Karten-Netto-Preis zzgl. 15 Prozent Vorverkaufsgebühren, 2 Euro Buchungs- und 5 Euro ticketbezogener Gebühren pro Ticket. Das Angebot gilt für die Preiskategorien Premium bis 3. Reguläre Karten-Netto-Preise von 46,00 € (PK 3 am Mi.) bis 106,87 € (PK Premium am Fr). Bei telefonischer oder Online-Buchung fallen zusätzlich pro Auftrag 4,90 € Versand-bzw. 2,90 € Hinterlegungsgebühr oder 2,50 € bei Zustellung per ticketdirect pro Auftrag an. Keine Kombination mitanderen Ermäßigungen möglich. Änderungen vorbehalten. Kein Einlass für Kinder unter 3 Jahren. **14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 42 Ct./Min.

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Erstes DB Sport- & Familienevent in Frankfurt am Main

Vom strömenden Regen ließen sich die vielen Sportbegeisterten die Lust an der Bewegung nicht verderben und trainierten unbeirrt für das Deutsche Sportabzeichen. Die Organisatoren…

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Erstes DB Sport- & Familienevent in Frankfurt am Main

2017-08-11
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Vom strömenden Regen ließen sich die vielen Sportbegeisterten die Lust an der Bewegung nicht verderben und trainierten unbeirrt für das Deutsche Sportabzeichen. Die Organisatoren freuten sich über die zahlreichen Besucher des DB Sport- und Familienevents, für das Dr. Klaus Vornhusen, der Konzernbevollmächtigte für das Land Hessen, die Schirmherrschaft übernommen hatte. In seiner Begrüßung betonte er die verbindende Wirkung von Sport durch Teamgeist und Fairplay. Als Moderator führte Markus J. Kuhn vom BSW durch die Veranstaltung.

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Das gemeinsame Fest der Stiftung BSW, des VDES, der BAHN-BKK, der DEVK und des Sportvereins ESV Blau-Gold Frankfurt bot in der Frankfurter Sportanlage Rebstock viele Möglichkeiten, sich körperlich auszutoben – von Leichtathletik über Gymnastik bis zu Mannschaftssport. An vielen Stationen präsentierten sich die Veranstalter mit Infoständen und sportlich-aktiven Angeboten. Wem die Außenanlagen zu nass und die Sportzelte zu voll waren, konnte auch sein Können am Kickertisch unter Beweis stellen oder im Märchenzelt spannenden Geschichten lauschen.

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Safari Abenteuer

Dein Traum war es schon immer, wilden Tieren nahe zu sein? Folge den Spuren der Natur und erlebe auf der „Serengeti-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen 1.500 wilde und exotische…

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Safari Abenteuer

2017-08-08

Dein Traum war es schon immer, wilden Tieren nahe zu sein?

Folge den Spuren der Natur und erlebe auf der „Serengeti-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen 1.500 wilde und exotische Tiere aus unterschiedlichen Ländern in einer naturnahen Umgebung!

BSW-Förderer erhalten ermäßigte Eintrittskarten im BSW-Servicebüro Hamburg. Jeder Förderer erhält Karten für sich und seine Familienangehörigen.

Ticketbestellung unter (nur telefonisch möglich): 040 18048225-2

BSW-Preise

Erwachsene (ab 13 Jahren): 17,- Euro (statt 32,50 Euro)
Kinder (3-12 Jahre): 11,- Euro (statt 25,50 Euro)

Nähere Informationen:
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)
Servicebüro Hamburg
Schanzenstr. 80
20357 Hamburg
E-Mail: hamburg@bsw24.de

Hinweis:
Bestellte Tickets müssen innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung und nach telefonischer Rücksprache abgeholt werden. Die Tickets sind 3 Jahre gültig und nur zu den bekannten Öffnungszeiten.

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... und dann fiel auch noch der Strom aus!

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz…

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... und dann fiel auch noch der Strom aus!

2017-08-03

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz unterstützten.

Gegen 17 Uhr erhielt Hotelleiter Frédy Morgenroth den alarmierenden Anruf: Oberschulenberg muss evakuiert werden. Aufgrund starker Regenfälle drohte der Damm des Schalker Teiches zu brechen. Die Feuerwehr suchte nach einem Raum, um die betroffenen Einwohner unterzubringen und versorgen zu können. Kurzerhand wurden also die Bewohner im Hotel untergebracht, wo sie von Polizei und Feuerwehr gezählt und registriert werden konnten.
Als die Stromversorgung des Hauses nur noch über das hauseigene Notstromaggregat laufen konnte, standen die meisten technischen Geräte nicht mehr zur Verfügung.
Das gesamte Hotelpersonal und die Gäste des Hauses bewiesen umgehend bedingungsloses soziales Engagement und unterstützen, wo sie nur konnten. Einer der Hotelgäste bot an, sein Zimmer zu räumen, um für die in Not geratenen Menschen Platz zu schaffen, ein Stammgast des Hauses bot seine Unterstützung in der Küche an. Einige Einwohner von Oberschulenberg, darunter eine Familie mit drei Kindern, wurden kurzerhand über Nacht im Hotel untergebracht und versorgt. Glück im Unglück – der Damm hat gehalten.

Unterstützung bei Unwetterschäden

Immer wieder leiden zahlreiche Menschen in weiten Teilen Deutschlands unter den Folgen von Unwettern. Viele müssen den Verlust von Hab und Gut durch Unwetterschäden in Kauf nehmen. Betroffen sind häufig Kolleginnen und Kollegen aus dem Bahnbereich. Ihnen stehen wir solidarisch zur Seite und helfen, ihre größte Not zu lindern. Hier erhalten Sie im Bedarfsfall Unterstützung:

Weitere Informationen unter bit.ly/2unnvGu

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Rudolf Hardtke schrieb am 09.08.2017

Das ist das, was eine Solidargemeinschaft ausmacht und kennzeichnet. Eben .... Förderer des BSW. Danke allen, die Hilfe und Unterstützung geleistet hatten.

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Zeig Profil!

Wir alle sind einzigartig. Wir sind individuell und besonders. Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft, jeder einzelne Förderer der Stiftung BSW ist ein Teil davon. Gib der Stiftung…

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Zeig Profil!

2017-07-13

Wir alle sind einzigartig. Wir sind individuell und besonders.

Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft, jeder einzelne Förderer der Stiftung BSW ist ein Teil davon.

Gib der Stiftung ein Gesicht!
Zeig anderen, was das BSW für dich bedeutet, welche Werte dir wichtig sind.
Leg jetzt dein individuell gestaltetes Profil auf BSW-Talk an und teile es auf Facebook, Twitter oder Instagram. Mit direkter Verlinkung zum Online-Veranstaltungskalender kannst du in deinem Profil Veranstaltungen vermerken, an denen du teilnimmst.
Erstelle jetzt dein individuelles Profil auf www.bsw-talk.de/profile.

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Achim Sieker schrieb am 05.11.2017

Für meine Frau und mich auch ausserhalb von Internet und Online soziale Kontakte im realen Leben zu knüpfen.

Annette Sattler schrieb am 26.08.2017

Tolle Idee
Ich habe mich registriert aber noch keine E-Mail erhalten

Carola Jorzik schrieb am 18.07.2017

Die Hilfe und Fürsorge ist ein hervorragendes Beispiel für unsere Gesellschaft.
Ankommen und Mitmachen, das ist das Ziel.

Stiftung BSW schrieb am 18.07.2017

Ein großes Dankeschön an Anneliese Schumacher und Carola Jorzik für diese tollen Rückmeldungen!

Anneliese Schumacher schrieb am 17.07.2017

Das BSW ist für mich ein Ort der Gemeinsamkeit und gegenseitigen Hilfe. Die Freizeitgruppen sind ideal, gemeinsam Hobbies zu pflegen.

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Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!

Die Bewahrung der BSW-Traditionen liegt uns am Herzen. Miteinander und füreinander da sein war schon immer einer der Kernpunkte unserer Ausrichtung. Gerade in der heutigen Zeit ist…

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Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!

2017-06-28

Die Bewahrung der BSW-Traditionen liegt uns am Herzen.

Miteinander und füreinander da sein war schon immer einer der Kernpunkte unserer Ausrichtung. Gerade in der heutigen Zeit ist es unerlässlich, sich gegenseitig zu unterstützen, Hilfe zu leisten und einfach mal dort anzupacken, wo es nötig ist. Jung und Alt können dabei viel voneinander lernen. Wer noch kein Teil der BSW Gemeinschaft ist, weiß nicht was ihm verloren geht!

Gestalten sie mit uns zusammen die Zukunft, packen Sie mit an und stärken dadurch auch weiterhin die BSW-Gemeinschaft!

Auf www.bsw-treffpunkt.de können Sie Hilfegesuche einstellen, oder Ihr Unterstützungsangebot kommunizieren. Haben Sie Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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Perfekter Schulstart

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte,…

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Perfekter Schulstart

2017-06-14

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket

Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte, Füller und
Federmappe geben Eltern im Schnitt mehr als 160 Euro aus. Oft kommen noch hunderte Euro für Schreibtisch, Drehstuhl und
Schulbücher dazu.

Um Eltern finanziell zu entlasten, unterstützt die Stiftung EWH ab sofort Familien mit kleinem Budget mit einem kostenlosen
Schulranzen-Paket in geprüfter Produktqualität der Firma Scout. Darin enthalten sind Ranzen, Sporttasche, ein 23-teiliges
Mäppchen inkl. verschiedener Stifte, Lineal, Radiergummi, Spitzer etc. sowie ein Schlamper-Etui. Das Paket hat einen Gesamtwert
von etwa 250 Euro - für Sie ist es kostenlos!

Eltern von bereits eingeschulten Kindern können über die Stiftung EWH für ihr Kind im Alter bis zur 4. Klasse einen Einzelranzen
im Wert von etwa 160 Euro bestellen.
Scout bietet nicht nur leichte und schöne Ranzen – sie sind auch sicher, weil sie die Sichtbarkeit des Kindes im Straßenverkehr erhöhen.
Die Modelle mit gelben oder orange-roten Warnflächen entsprechen der Schulranzen-DIN 58124 und sind TÜV-zertifiziert.

Voraussetzung für den Erhalt eines Schulranzen-Pakets zur Einschulung oder eines Einzelranzens für Kinder im Alter bis zur 4. Klasse ist die
Beschäftigung mindestens eines Elternteils im Bahnbereich sowie das Vorliegen einer wirtschaftlichen Hilfebedürftigkeit nach § 53 der Abgabenordnung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Stiftung EWH
Zentrale Antragsbearbeitung
Münchener Straße 49
60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069 809076-247
E-Mail: EWH-ZAB@bsw24.de

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Stiftung BSW schrieb am 19.06.2017

Hallo! Den Flyer haben wir Ihnen zukommen lassen :-) Wenn noch etwas benötigt wird: Einfach melden!

Sabine Schmidt schrieb am 14.06.2017

Hallo, gibt es dazu einen Flyer/ PDF Ausdruck? Ich würde es gerne im Betrieb verteilen. Ich habe auch engen Kontakt zu den Kollegen von DB Services / Reinigung wo viele Kollegen kurz über Mindestlohn arbeiten und da würde es sich bestimmt lohnen. Bitte lasst mir den Flyer doch mal zukommen an Sabine.si.schmidt@deutschebahn.com
Vielen Dank!

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Wir brauchen Dich!

Du hast Spaß in der Welt der sozialen Netzwerke und Online-Medien? Du hast kreative Ideen und Lust, Neues auszuprobieren? Dann brauchen wir dich für unseren Social Media Think Tank!…

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Wir brauchen Dich!

2017-06-13

Du hast Spaß in der Welt der sozialen Netzwerke und Online-Medien? Du hast kreative Ideen und Lust, Neues auszuprobieren?

Dann brauchen wir dich für unseren Social Media Think Tank! Zusammen mit Dir möchten wir unsere Social Media- und Online-Plattformen weiterentwickeln. Dazu sammeln wir einen Tag lang Gedanken und Themen, diskutieren Ideen und entwickeln gemeinsam Strategien.

Bist Du dabei?

Dann melde dich zu unserem Think Tank am 20. Juli 2017 in Frankfurt an. Los geht’s um 9.30 Uhr in der BSW-Zentrale in der Münchener Str. 49 in Frankfurt am Main. Für ausreichend Essen und Trinken ist selbstverständlich gesorgt. Gemeinsam gestalten wir bis ca. 17 Uhr die digitale BSW-Welt der Zukunft.

Für die Anmeldung oder bei Rückfragen melde Dich einfach per E-Mail an SocialMedia@bsw24.de oder per Telefon unter: 069 809076-122.

Wir freuen uns auf Dich!

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Delfintherapie ist für uns alle wichtig

Die Geschichte der Familie Kutzke. Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige…

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Delfintherapie ist für uns alle wichtig

2017-06-01

Die Geschichte der Familie Kutzke.

Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige Mädchen im vergangenen Jahr machen durfte – für die Eltern eine große Erleichterung. Denn Stella hatte einige Tage nach ihrer Geburt mehrere Hirnblutungen erlitten, hervorgerufen durch eine Sinusvenenthrombose. Die Folge: Stellas geistige und körperliche Entwicklung ist extrem verlangsamt.
„In Stellas Gehirn sind die Verbindungen zwischen eingehenden und ausgehenden Emotionen, Reizen und Informationen gestört, und deshalb müssen neue, langsamere Verbindungen aufgebaut werden“, erklärt Stellas Vater. „Man muss sich das so vorstellen, dass sie anstatt der Autobahn die Landstraße benutzt.“
Dazu kommt Epilepsie und außerdem ist Stella auf Fußorthesen und Korsett angewiesen.

„Es war eine schlimme Zeit damals“

Isabell Kutzke

Nach vierwöchiger Intensivstation musste Stella fast bis zu ihrem ersten Geburtstag im Krankenhaus sein. „Deshalb sind wir unglaublich froh darüber, dass es unserer Großen so gut geht“, ergänzt Jens Kutzke, der in Teilzeit als Controller bei der DB Intermodal Services in Mainz arbeitet.
Um für Stella bessere Voraussetzungen zu schaffen, wohnt die vierköpfige Familie – Stellas Schwester Flora ist zwei Jahre jünger – mittlerweile barrierefrei in Bad Kreuznach. Denn selbstständig zu laufen ist für die Zehnjährige ein großes Problem.

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Seit der Delfintherapie vor einem Jahr, die durch eine Spendenaktion finanziert werden konnte, haben sich Stellas motorische Fähigkeiten deutlich gebessert:
„Kurze Strecken klappen jetzt wirklich gut“, freut sich die Mutter. „Und sie ist viel ruhiger geworden“, ergänzt Jens Kutzke. „Wir merken, dass Stella offener reagiert, lebendiger ist, und das nicht nur bei uns in ihrem gewohnten Kreis.“
Um die soziale Interaktion des zehnjährigen Mädchens zu stärken und ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern, möchte Familie Kutzke eine weitere Delfintherapie machen.
„Wir glauben fest daran, dass dies Stella in ihrer Entwicklung weiter voranbringen wird. Sie schaut sich immer noch begeistert die Bilder vom letzten Jahr an, und wir haben alle so viel mitgenommen – auch durch die Gespräche mit den Therapeuten vor Ort, mit denen wir heute noch Kontakt haben. Auch für uns als Familie war die Zeit einfach super. Für Flora war es der erste Urlaub überhaupt, und wir konnten alle einmal zur Ruhe kommen, andere Sichtweisen kennenlernen. Umso toller, dass uns die Stiftungen jetzt beiseite stehen. Alleine könnten wir das niemals stemmen. Und es ist so schön, die Erfolge bei Stella zu sehen.“

Die Stiftung EWH fördert die anstehende zweite Delfintherapie. Diese Therapieform führt durch die Zusammenarbeit mit den als äußerst sozial geltenden, intelligenten Säugetieren nicht nur zu Erfolgen in der sozialen Interaktion und im motorischen Bereich, sondern umfasst auch Sprach- und Ergotherapien sowie Gruppen- und Einzelgespräche mit der gesamten Familie.

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Premiere gelungen!

Sie werden zumeist in einem großen Rahmen und besonders festlich gefeiert. Welcher Ort hätte sich also für das erste Eisenbahn-Familienfest hier in Nürnberg besser geeignet als…

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Premiere gelungen!

2017-05-18

Sie werden zumeist in einem großen Rahmen und besonders festlich gefeiert. Welcher Ort hätte sich also für das erste Eisenbahn-Familienfest hier in Nürnberg besser geeignet als das älteste Eisenbahn- Museum der Welt? Auf diesem Gelände verschmelzen die historische und die moderne Welt zu einem phantastischen sowie spannenden Erlebnisareal.

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Über 400 Gäste, davon rund 100 Kinder, konnten zu einem munteren, bunten Fest begrüßt werden. Schauen sie einmal in der Galerie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild von den eingefangenen schönen Momenten. https://www.bsw-talk.de/galerie/eff2017 .

Die fröhliche Stimmung trug sich durch alle Räume des altehrwürdigen Gebäudes und füllte die großen Hallen und den sonnigen Innenhof mit Lachen und Leben. Ein Rahmenprogramm gestaltet von mehr als 13 Ausstellern bot für alle Alters- und Interessensgruppen unzählige Angebote zum mitmachen oder informieren. Viele ehrenamtliche BSW-Unterstützer waren vor Ort und haben durch Ihren tatkräftige Einsatz dazu beigetragen, dass alle zusammen einen tollen Nachmittag erleben konnten.

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Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern, als auch die Hausherrin des DB-Museums Russlaka Nikolov, die beide die Idee des Familienfestes von Anfang an unterstützt haben, werden auch im nächsten Jahr wieder an der Seite der BSW Region Süd stehen, damit am Freitag vor Muttertag für Klein und Groß dieses Fest in die Zweite Runde geht.

Wir freuen uns auf Euch und ein Wiedersehen im Innenhof!

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Nervenkitzel und Weltrekord im Harz

Der Harz hat seit 7. Mai 2017 eine neue Attraktion, die puren Nervenkitzel verspricht und einen Weltrekord für sich beanspruchen darf – genau das Richtige für die Gäste des BSW-Wald-…

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Nervenkitzel und Weltrekord im Harz

2017-05-12

Der Harz hat seit 7. Mai 2017 eine neue Attraktion, die puren Nervenkitzel verspricht und einen Weltrekord für sich beanspruchen darf – genau das Richtige für die Gäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg!

„Titan-RT“ heißt die mit 458 Metern längste Hängeseilbrücke für Fußgänger der Welt, die das Rappbodetal in luftiger Höhe von 100 Metern überspannt. Die Überquerung der filigranen Stahlseilkonstruktion auf dem nur 1,20 Meter breiten Steg erfordert echten Mut und ist nichts für schwache Nerven. Wer davon noch nicht genug Adrenalin im Blut hat, kann mit der „GigaSwing“ den spektakulärsten Pendelsprung Europas wagen: Allein oder im Tandem stürzen sich dabei Waghalsige an einer 65 Meter langen Seilschaukel in die Tiefe und schwingen nach einer Freifallphase langsam aus.

Die Hängebrücke „Titan-RT“ erreicht man vom BSW-Wald- und Sporthotel Festenburg aus mit dem Auto in rund einer Stunde. Sie bildet ein weiteres Highlight unter den vielen einzigartigen Attraktionen in der Umgebung des Hotels wie der berühmte Brocken, der Hexentanzplatz in Thale oder der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Zurück im Hotel lädt das hauseigene Schwimmbad und die schöne Saunalandschaft nach so vielen Erlebnissen zum Entspannen ein.

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Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW. Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten…

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Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

2017-05-11

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW.

Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten treten die Abhängigkeiten von Tabak und Alkohol auf. Um eine Sucht behandeln zu können, ist es unablässig, deren Ursache herauszufinden.

Wenn über Sucht geredet wird, meinen viele, es komme bei deren Behandlung vor allem auf das Suchtmittel und die Konsumhäufigkeit an, da man daraus auf die Schwere der Sucht schließen könne. Ein Suchtkranker müsse dann nur seine Abstinenz herstellen, um „geheilt“ zu sein und ein positives und konstruktives Leben führen zu können. Aus therapeutischer Sicht ist dies nicht ausreichend: Suchtmittel und Konsumhäufigkeit spielen sicherlich eine gewichtige Rolle in der Behandlung von Suchterkrankungen; erfahrungsgemäß ist es für eine langfristige Abstinenz allerdings unbedingt erforderlich, das „Thema hinter dem Thema“ zu finden und zu bearbeiten.

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Was ist eine Suchterkrankung aus therapeutischer Sicht?
Eine wichtige Sichtweise auf das Suchtgeschehen besteht darin, dass die Suchterkrankung nur das Symptom einer Störung ist und nicht deren Ursache. Im Verlauf gibt es viele negative physische und psychische Begleiterscheinungen, die in die medizinische Behandlung mit einbezogen werden müssen, beispielsweise Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, die Nervenkrankheit Polyneuropathie (Schaufensterkrankheit) oder auch das Korsakowsyndrom (Verlust des Kurzzeitgedächtnisses) und die Leberzirrhose sind hier besonders zu nennen. Diese sind aber Folgeerkrankungen, nicht Ursachen der Suchterkrankung.
Auch negative soziale und berufliche Veränderungen sind immer nur als Folge einer Sucht zu betrachten, auch wenn diese häufig im Vordergrund stehen, beispielsweise bei drohendem Job- oder Wohnungsverlust, Trennung einer Partnerschaft oder Distanzierung der Freunde und Familie.

Aber was ist das „Thema hinter dem Thema“?
Bei suchtkranken Menschen ist immer wieder eine Gemeinsamkeit festzustellen, egal welcher Sucht sie verfallen sind und in welcher Häufigkeit sie Suchtmittel konsumieren: Sie haben eine so genannte Kontaktstörung, womit die Beziehungsmuster des Individuums zu Menschen im beruflichen wie auch privaten Umfeld gemeint sind: Die Betroffenen haben Schwierigkeiten damit, sich zu binden oder abzugrenzen. Konfliktfähigkeit spielt hier eine wichtige Rolle, die meist unzureichend entwickelt ist.

Vorsicht: Theorie!
In der Theorie spricht man von einem Nähe-Distanz-Konflikt. Der Konflikt in der Nähe- und Distanzregulierung besteht für den Einzelnen darin, dass er sich als soziales Wesen immer eine Nähe zu anderen Menschen wünscht und anstrebt, diese Nähe, wenn sie in einer Beziehung erreicht wird, aber nicht aushält. Das heißt, es muss anschließend wieder eine Distanz aufgebaut werden, um sich entspannen zu können. Wenn diese Distanz, eventuell aktiv durch eine Trennung der Partnerschaft oder auch passiv-aggressiv, hergestellt wurde, leidet der Betroffene wieder unter dem Gefühl der Einsamkeit – und macht sich auf die Suche nach neuen Beziehungen.

In diesem Kreislauf von Suche und Abwehr spielen Alkohol oder andere Drogen und Verhaltenssüchte eine wichtige Rolle. Denn wenn sich der Betroffene in diesem Muster bewegt und damit unter enormer Anspannung bzw. Stress steht, bietet das Suchtmittel immer eine emotionale Betäubung und Distanzierungsmöglichkeit an. Das heißt, das Rauschmittel bringt die negativen Gefühle zum Verschwinden und bietet kurzfristig eine positiv bewertete Selbstwahrnehmung an.

Therapie, aber wie?
Dieser Themenkomplex der Nähe-Distanz-Regulierung spielt in unser aller Leben eine Rolle, aber nicht jeder Mensch wird süchtig. Das liegt vor allem daran, dass sich die meisten Menschen ausreichend gut in Nähe und Distanz regulieren können.
Warum können süchtige Menschen dies nicht oder nicht ausreichend? Und ist das nicht vielleicht auch ein Ergebnis der Suchterkrankung?
In der therapeutischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten der Suchtkranken an erster Stelle. Denn hier wird deutlich, dass es in der Regel verunsichernde, schädigende oder auch traumatisierende Erfahrungen in der frühen Kindheit gegeben hat. Diese Erlebnisse waren meist sogar in der eigenen Familie auszumachen, die dem Kind häufig kein Grundvertrauen vermitteln konnte (Unterversorgung). Auch aktiv beschädigende Handlungen, wie gewalttätige Misshandlungen und sexueller Missbrauch, spielen oft eine Rolle in der Entstehung des Störungsbildes.
Mit solchen Erfahrungen ist es nachvollziehbar, dass es dem heranwachsenden jungen Menschen nicht möglich ist, vertrauensvolle, nahe Beziehungen aufzubauen. Im Gegenteil: Meist schon in der Pubertät entdecken sie Regulationsmöglichkeiten über Alkohol und andere Drogen oder in Verhaltensexzessen – fast ein Garant dafür, dass sie sich auch als Erwachsene nicht ausreichend positiv binden können.

Die vertrauensvolle therapeutische Beziehung
Hier setzen viele Therapieangebote ganz grundsätzlich an: den Betroffenen eine Art der Nachreifung anzubieten. Hierbei spielt eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung die zentrale Rolle; der Suchtkranke kann dadurch lernen, dass er mit allen Ängsten und Fehlern angenommen wird, auch wenn er sich zeigt, wie er ist. Keine Angst vor Unterdrückung zu haben, stellt ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für eine entspannte therapeutische Verbindung dar.
Wenn es also gelingt, die Beziehungsebene positiv zu etablieren, können auch die vergangenen Erlebnisse, die zu einer Beschädigung geführt haben, besprochen werden – was unumgänglich für deren Bearbeitung ist und erst danach die Chance besteht, dass diese Themen ihre negativen Auswirkungen auf das aktuelle Leben des Suchtkranken verlieren und er endlich zur Ruhe kommen kann.

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Überlebensstrategie
Zunächst muss man sich die Ausgangssituation vorstellen: Ein Kind unter 10 Jahren erfährt beispielsweise körperliche Gewalt von den Eltern. Die Eltern sind grundsätzlich für jedes Kind als Liebesobjekt besetzt; das heißt, das Kind erwartet von den Eltern Nähe und Sicherheit. Es macht aber ganz gegenteilige Erfahrungen, die es nicht mit dem inneren Bild und seinen Gefühlen zu seinen Eltern in Übereinstimmung bringen kann.
Ein so junger Mensch hat noch keine Fähigkeiten entwickeln können (weder intellektuell noch emotional), sich von dieser Situation zu distanzieren. Deshalb laufen die weiteren psychischen Prozesse auf der unbewussten Ebene ab. Ein möglicher unbewusster Prozess könnte ein Abspaltungsvorgang sein. Der psychische Apparat versucht die inneren Spannungen aufzuheben, indem er die Schuld bei sich selbst sucht und die Eltern idealisiert. Damit wird das Liebesobjekt geschützt und es darf auch weiter positiv besetzt bleiben. Das – vermeintlich eigene – Fehlverhalten wirkt aber langfristig weiter. An dieser Stelle ist meistens auch die Entstehung eines negativen Selbstwerts zu verzeichnen.
Mit einer solch entlastenden Ausweichstrategie kann das Kind zunächst seine Situation überleben, denn es gibt keine Alternative zu den Eltern. Das abgespaltene Gefühl bleibt aber in der Form erhalten, dass zukünftig alle Liebesobjekte und positiv bewerteten Personen als potentiell gefährlich eingestuft werden. Der Heranwachsende hat gelernt, auf unbewusste Gefühle des Unwohlseins und der Bedrohung mit dem Konsum von beispielsweise Alkohol zu reagieren. Die Ängste verschwinden und ein Gefühl der Sicherheit und Entspannung stellt sich ein. Wenn dieser Wirkzusammenhang einige Jahre wiederholt eingesetzt wird, kommt es von der Gewöhnung an das Suchtmittel zur ausgeprägten Suchtstruktur, die der Betroffene nicht mehr selbständig verändern kann.

Wie funktioniert Therapie?
Erst durch die therapeutische Aufarbeitung können diese Zusammenhänge deutlich werden und der Suchtkranke kann daran arbeiten, neue und positive Erfahrungen zu machen, die wiederum einen neuen Erfahrungshorizont schaffen – es entstehen neue Handlungsalternativen, die den Betroffenen in die Lage versetzen, sich positiv und konstruktiv mit sich und seinem aktuellen Leben auseinanderzusetzen. Das alte Handlungsmuster, das meist durch eine Vermeidung von Auseinandersetzung geprägt war, kann als destruktiv erkannt und vermieden werden.
Für eine langfristige Abstinenz ist deshalb eine Erhöhung der Selbstwahrnehmung Voraussetzung. Achtsamkeit, Selbstfürsorge und ein positiver Selbstwert sind wichtige Begriffe, die für den weiteren Prozess der Persönlichkeitsentwicklung eine zentrale Rolle spielen. Diese Entwicklung zieht dann auch eine Neupositionierung des Betroffenen in seinen bisherigen Lebenszusammenhängen nach sich, und damit verändern sich schließlich auch die Beziehungen zu den Menschen im privaten wie beruflichen Umfeld.

Weitere Informationen zum Thema Suchtprävention finden Sie unter https://www.bsw24.de/soziales-gesundheit/suchtpraevention/.

BSW-Beratungsangebote

Wenn die eigenen Kräfte nicht mehr reichen, ist die Stiftung Bahn-Sozialwerk für Sie da. Die BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst stehen Ihnen deutschlandweit, unbürokratisch und diskret bei beruflichen oder persönlichen Problemen zur Verfügung – z.B. bei Burnout, Depression, psychischen Belastungen, schwierigen familiären Situationen, Suchterkrankungen oder in Krisensituationen.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an - Montag bis Freitag, von 8 bis 16 Uhr, oder senden Sie uns eine E-Mail an sozialberatung@bsw24.de.

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Coole Kunst in Connewitz

Nicht nur die Bäume werden bunter, sondern auch ein riesiger Frachtcontainer am Bahnhof Connewitz – durch ein farbenfrohes Kunstprojekt der Stiftung BSW und Auszubildenden der DB…

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Coole Kunst in Connewitz

2017-05-05

Nicht nur die Bäume werden bunter, sondern auch ein riesiger Frachtcontainer am Bahnhof Connewitz – durch ein farbenfrohes Kunstprojekt der Stiftung BSW und Auszubildenden der DB Netz AG. Ein eigens dafür zur Verfügung gestellter Container verwandelt sich Stück für Stück von einem einfachen Weiß in einen leuchtendes, dreidimensionales Kunstwerk.

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DB Netz/ Steffen Burkhardt

Unter professioneller Anleitung lernen die vier legitimierten Nachwuchs-Sprayer, wie man ein solches Werk plant und durchführt, mit welchen faszinierenden Tricks und Kniffen nach und nach ein riesiges Kunstwerk entsteht.

Der Sammelbegriff Graffiti steht erst einmal für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente wie zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen. Erst wenn Sprühdosen ins Spiel kommen, nennt man die Ersteller von Graffiti Sprayer. Unsere Sprayer haben auf jeden Fall viel Spaß bei Ihrer Arbeit und wir freuen uns, dass wir dieses Projekt zusammen mit Ihnen verwirklichen können.

Gerne möchten wir diese coole Art der Kunst und Kultur wiederholen. Wer Lust hat, sich das nächste Mal zu beteiligen, kann sich gerne bei Jacqueline Bernutz unter Jacqueline.bernutz@bsw24.de melden.

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Jacqueline Bernutz (BSW Servicebüro Leipzig) schrieb am 23.05.2017

Liebe Frau Schumacher,

vielen Dank für Ihr tolles Lob!

Dieses Graffiti-Projekt hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen ebenfalls auf weitere Aktionen. Dazu wird es dann im Vorfeld auch wieder Informationen geben.
Wir können also alle gespannt sein!

Herzliche Grüße,
Jacqueline Bernutz

Anneliese Schumacher schrieb am 16.05.2017

Das ist eine tolle Idee! Mehr davon!
Ganz nebenbei: alle BSW-Freizeitgruppen machen gerne bei Aktionen für Jugendliche und Erwachsene mit.

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Ein Wochenende voller Action!

Seid ihr unter 27? Dann kommt mit uns! Verbringt mit uns von 25. bis 28. August 2017 einmalige Tage im Harz! Erlebt den ultimativen Kick mit der Fahrt in überdimensionierten Monsterrollern,…

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Ein Wochenende voller Action!

2017-05-05

Seid ihr unter 27? Dann kommt mit uns!

Verbringt mit uns von 25. bis 28. August 2017 einmalige Tage im Harz! Erlebt den ultimativen Kick mit der Fahrt in überdimensionierten Monsterrollern, mit der actiongeladenen Mountainbiketour und mit Outdoorspaß beim Projekt Floßbau. Entspannen könnt ihr anschließend beim abendlichen Barbecue und im hauseigenen Wellnessbereich inkl. Schwimmbad und Sauna.

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Und das Beste: Das Ganze gibt‘s zum Schnäppchenpreis von nur 99 Euro pro Person im Doppelzimmer inkl. Halbpension (Einzelzimmer 149 Euro).

Schnell sein und anmelden heißt es jetzt, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Das BSW-Wald und Sporthotel Festenburg freut sich auf euren Besuch!

Buchung:
BSW-Reisezentrum
Peggy Frank
Telefon: 0821 2427-415
E-Mail: peggy.frank@bsw24.de

Jens Gerke
Telefon: 0821 2427-442
E-Mail: Jens.Gerke@bsw24.de

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Martin & Yesenia schrieb am 27.05.2017

Hallo,
ich fände es toll, wenn es ein solches Angebot auch ohne Altersbeschränkung für die jungen UND junggebliebenen gäbe. Wir sind 38 bzw. 36 Jahre alt, recht fit und bei unseren dann eben eigenständig geplanten Aktivurlauben an den BSW Orten meist die totalen Exoten in der jeweiligen Einrichtung.
Entsprechende Angebote für sportliche Leute jeden Alters fehlen leider im BSW Programm.
Beste Grüße
Martin & Yesenia

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Was ist Stress?

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen…

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Was ist Stress?

2017-04-10

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW

Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen niemals ganz abschalten können. Fast genauso viele haben schon einmal so extremen Stress erlebt, dass sie ihn alleine nicht mehr bewältigen konnten.
Dauerhafter Stress kann zu psychischen Erkrankungen wie Depression oder Burnout führen. Warum wir uns gestresst fühlen, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Meist liegen sie im Arbeitsumfeld oder werden durch Konfliktsituationen, insbesondere im privaten Umfeld, hervorgerufen. Doch was ist Stress eigentlich?

Schon das Wort Stress verursacht Stress

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Materialprüfung und meint die Anspannung und Verzerrung von Metallen. Der Mediziner Hans Selye verwendete den Begriff in den 1930er-Jahren erstmals in der Psychologie und bezeichnete damit jede Belastung, Anstrengung und jedes Ärgernis, denen ein Lebewesen täglich ausgesetzt ist.
Heute verwenden wir das Wort Stress oft für alles, was mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist: Einen normalen Arbeitstag, das Einkaufen von Lebensmitteln, vielleicht sogar ein Treffen mit Freunden nennen wir stressig, ohne viel darüber nachzudenken.
Allein der unbedachte Gebrauch des meist negativ besetzten Wortes erzeugt ein Gefühl unangenehmer innerer Anspannung und macht normale Alltagssituationen zu überfordernden Belastungen. Die Folge ist oft, dass wir uns selbst in eine Erschöpfung hineinreden. Durch unsere Bewertung erzeugen wir das, was wir befürchten. Manchmal ist der Satz: „Ich bin total im Stress“ aber auch ein Statussymbol, das auf die eigene Wichtigkeit und Unersetzlichkeit hinweisen soll.

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Stress als Herausforderung

Sinnvoll ist daher eine enger gefasste Definition: Stress entsteht durch eine (meist unangenehme) Anforderung, die wir mit unseren Fähigkeiten nicht bewältigen können, die uns bedroht und überfordert. In solchen Situationen ist es ratsam und sinnvoll, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der Begriff sollte also mit Bedacht verwendet werden und nur dann, wenn es – so objektiv wie möglich betrachtet – auch so ist. Bezeichnet man eine an sich nicht-stressige Situation beispielsweise als „interessante Herausforderung“ verändert man meist auch die eigene Haltung dazu.

Unterscheidung ist wichtig

Diese Differenzierung ist keine Wortklauberei: Für eine gesundheitsfördernde Lebensweise ist es sehr wichtig, zwischen negativer Stressbelastung und interessanter Herausforderung zu unterscheiden. Nur so können wir das eine in das andere verwandeln oder uns umgekehrt davor bewahren, schädigenden Stress schön zu reden.
Akuter Stress muss nicht immer schädlich sein. Ganz im Gegenteil: Er kann sogar neuen Schwung in unser Leben bringen. Stress fördert das Lernen und die Entwicklung – und dies vor allem dann, wenn wir eine Stress-Situation als positive Herausforderung wahrnehmen, an der wir reifen können.
Im Gegensatz dazu kann chronische Stressbelastung ohne ausreichende Erholungsphase unsere Gesundheit erheblich bedrohen. In der Folge kann auch unsere Arbeitsleistung beeinträchtigt werden. Nicht selten führt dies dann etwa zu Depressionen, weil die gesteckten Ziele innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht erreicht werden.

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Verantwortung übernehmen

Lösungsorientierte Stressbewältigung packt das Problem bei der Wurzel und wirkt nachhaltig – sie ist daher grundsätzlich einem bloßen Verdrängen vorzuziehen. Allerdings gibt es nicht immer eine schnelle Lösung oder diese erscheint einem nicht umsetzbar. Dann ist es gut, ein soziales Netzwerk zu haben, das bei der Lösungsfindung unterstützt. Professionelle Hilfe bietet zusätzlich die Möglichkeit, die eigene Situation mit einem Blick von außen auf einer neutralen Ebene zu betrachten.
Wer über ein breites Spektrum an Stressbewältigungsstrategien verfügt und diese bei Bedarf flexibel einsetzen kann, hat alle Chancen, ungesunden Stress in eigener Verantwortung zu vermeiden – und zwar ganz individuell: Der eine erholt sich eher in der Sauna, während sich der andere sportlich auspowern muss, um Anspannung abzubauen. Das kann jeder für sich selbst herausfinden.
Finden Betroffene nicht selbst aus einer akuten und anhaltenden Stressspirale heraus, sollten sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Systemisch-therapeutische Methoden helfen dabei, den Blick für notwendige Veränderungen zu entwickeln.

Fühlen Sie sich dauerhaft gestresst und wissen nicht, wie Sie Ihre Situation entspannen können? Unsere Sozialarbeiter und Therapeuten bieten Ihnen eine lösungsorientierte Beratung und Begleitung. Kontakt: Telefon: 0800 0600 0800, E-Mail: sozialberatung@bsw24.de

Stopp mal-Seminare - Hilfe bei Stress und Eskalation im Berufsalltag

Wenn Ihre Kraft für die Bewältigung des täglichen Berufsstresses immer weniger wird, die nötige Gelassenheit und Distanz verloren geht oder auch zunehmende Eskalationen im Kundenkontakt das Gefühl der Hilflosigkeit erzeugen, dann ist Hilfe und guter Rat teuer. Eben nicht!
Mit dem Seminar „Stopp mal!“ bieten Stiftung Bahn-Sozialwerk, Fonds soziale Sicherung und der Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine die Möglichkeit der fachlichen Orientierungshilfe zum Umgang mit Stress und zur Bewältigung des persönlichen Stresserlebens.

Weitere Informationen unter www.bsw24.de/soziales-gesundheit/stopp-mal/

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Die BSW- App ist da!

Mit der kostenlosen BSW-App haben Sie die Stiftungen BSW und EWH immer und überall dabei. Verpassen Sie nichts mehr! Mit den aktuellen Meldungen rund um die Stiftungen sind Sie immer…

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Die BSW- App ist da!

2017-04-04

Mit der kostenlosen BSW-App haben Sie die Stiftungen BSW und EWH immer und überall dabei.
Verpassen Sie nichts mehr! Mit den aktuellen Meldungen rund um die Stiftungen sind Sie immer auf dem neuesten Stand. Entdecken und beantragen Sie die attraktiven Leistungen der Stiftungen direkt in der App. Auch für die vielfältigen BSW-Urlaubsangebote können Sie dort Ihre Buchungsanfrage stellen.
Erleben Sie die Stiftungen vor Ort: Finden Sie Gleichgesinnte in Ihrer Umgebung, treffen Sie andere BSW-Förderer auf interessanten Veranstaltungen oder besuchen Sie die BSW-Gruppen und -Ortsstellen.
Zeigen Sie, dass Sie Teil der Gemeinschaft sind! Eine Auswahl an schönen und praktischen Artikeln exklusiv für BSW-Förderer finden Sie im Fan-Shop.
Laden Sie jetzt die neue BSW-App herunter und entdecken Sie die Möglichkeiten!

Sie können die BSW-App entweder im Google Play-Store bzw. im App-Store von Apple herunterladen oder einfach einen der QR-Codes einscannen.

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BSW-App für Android-Geräte
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BSW-App für iOS-Geräte

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Hans Gabriel schrieb am 14.06.2017

Bei Windows Phone gibts keine App

Peter Schulz schrieb am 12.04.2017

Hallo, ich finde bei Reisen&Erholung keine Preisangabe für Hotels und Ferienwohnungen. Ist das bewusst so gemacht?
Ebenso finde ich nicht die Kategorie der zu buchenden Zimmer bzw. Wohnungen.
Vielleicht könnte man diese Angaben noch in die App aufnehmen.

Freundliche Grüße

Jürgen Niebuhr schrieb am 04.04.2017

Die App funktioniert leider nicht 😞
Hoffe um baldige Überarbeitung
Samsung S7

Redaktion schrieb am 04.04.2017

Lieber Herr Niebuhr,

wir haben diese Info an das Projektteam weitergegeben. Bitte überprüfen Sie parallel die Software-Aktualität ihres Handys.

Viele Grüße
Ihr Redaktions-Team

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Essstörungen – keine Frage des Geschlechts

Antje Krause ist als Sozialarbeiterin für die Stiftung BSW in Nürnberg tätig. Gelegentlich suchen auch Menschen ihre Hilfe, die unter Essstörungen leiden. Hier erklärt sie die…

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Essstörungen – keine Frage des Geschlechts

2017-03-27

Antje Krause ist als Sozialarbeiterin für die Stiftung BSW in Nürnberg tätig. Gelegentlich suchen auch Menschen ihre Hilfe, die unter Essstörungen leiden. Hier erklärt sie die häufigsten Formen der Krankheit und warum die Ursachen dafür bei Männern und Frauen sehr verschieden sein können.

Unter den vielen verschiedenen Arten von Essstörungen treten drei am häufigsten auf: Magersucht, (Anorexia nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und die sogenannte Binge Eating-Störung.

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Antje Krause

Magersucht
In aller Regel tritt die Erkrankung während der Pubertät erstmals auf. An Magersucht Erkrankte sind extrem dünn. Sie führen dieses Untergewicht selbst herbei, indem sie sehr wenig essen und teilweise auch das Trinken einschränken. Ein Teil der Magersüchtigen beschleunigt die Gewichtsabnahme durch exzessiven Sport oder die Verwendung von Abführmitteln, Appetitzüglern oder Medikamenten zur verstärkten Ausscheidung von Körperwasser.
Die Körperwahrnehmung von Magersüchtigen weicht von der Realität ab, d.h. die Erkrankten fühlen sich trotz des geringen Gewichts zu dick. Der sogenannte Body-Mass-Index liegt bei Diagnose einer Magersucht unter 17,5 – eine Frau mit 1,65 Meter Körpergröße würde zum Beispiel 47 Kilogramm oder weniger wiegen.
Auf Dauer kann so extremes Untergewicht auch körperliche Folgen haben, wie z.B. Osteoporose, Verlangsamung des Herzschlags, Blutarmut bis hin zu Herzrhythmusstörungen oder Nierenversagen. Für bis zu 15 Prozent der Erkrankten endet die Erkrankung sogar tödlich.

Ess-Brech-Sucht
Phasenweise ernähren sich an Bulimie Erkrankte normal bis gesund mit eher kalorienreduzierter Nahrung. Zwischen diesen normalen Phasen folgen aber immer wieder Essanfälle, in denen sie innerhalb kürzester Zeit sehr große Mengen an Kalorien zu sich nehmen. Sie sind dabei von nicht abwendbarer Gier nach Essen getrieben.
Um die Kalorien nicht in Körperfett umzuwandeln, versuchen sie, das Essen durch selbst ausgelöstes Erbrechen wieder loszuwerden. Auch Bulimiker treiben zur Stabilisierung des Gewichts häufiger exzessiv Sport oder missbrauchen Medikamente wie beispielsweise Abführmittel. Nach außen ist diese Erkrankung schwerer auf Anhieb erkennbar, da sich das Körpergewicht im Gegensatz zu Magersüchtigen eher im Normalbereich bewegt. Insofern führen die Betroffenen oft ein anstrengendes Doppelleben zwischen Wahrung des schönen Scheins und unkontrollierten Essattacken. Das kostet sie viel Kraft und Zeit. Oft bleiben auch zwischenmenschliche Kontakte auf der Strecke. Die Erkrankung tritt häufig erst gegen Ende des Jugendalters auf.

Binge Eating-Störung
Binge bedeutet übersetzt Gelage oder Prasserei. Auch bei dieser Erkrankung werden wie bei der Bulimie enorm große Mengen an Essen innerhalb kurzer Zeit verschlungen oder es wird willkürlich über den Tag verteilt eine hohe Kalorienzufuhr betrieben.
Die Patienten verlieren die Kontrolle über ihr Essverhalten. Darüber hinaus nehmen sie kein Sättigungsgefühl wahr. Zudem verspüren sie nach den Essattacken enorme Schuldgefühle. Zu dem starken Leidensdruck können häufig auch Depression oder soziale Angst kommen.
Anders als bei der Bulimie entledigen sich die Erkrankten der zugeführten Kalorien jedoch nicht durch Erbrechen oder andere Vorgehensweisen. Insofern sind die Betroffenen oft übergewichtig – häufig begünstigt durch Bewegungsmangel. Übergewicht ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für dieses Krankheitsbild, es gibt auch Normalgewichtige unter den Betroffenen. Diese Erkrankung tritt häufig im Alter von 20 bis 30 Jahren auf oder aber zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr.
Als medizinische Folgen können beispielsweise Magenerweiterung mit Gefahr des Magenrisses, Gelenkabnutzungen, Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Schlafstörungen auftreten.

Essstörungen bei Männern und bei Frauen
Die Erscheinungsbilder der oben beschriebenen Krankheiten sind bei beiden Geschlechtern sehr ähnlich und werden bei Männern und Frauen gleich behandelt. Häufig sind überzogene Schönheitsideale, die von Medien und Werbung verbreitet werden, eine Ursache. Die Erkrankten – Frauen wie auch Männer – versuchen so, dem Idealbild des schlanken, sportlichen Menschen zu entsprechen. An der Binge Eating-Störung leiden ungefähr gleich viele Männer und Frauen, während Frauen drei Mal häufiger an Magersucht und Bulimie erkranken als Männer.
Oft treten diese Krankheiten in der Pubertät auf, während der im weiblichen Körper vermehrt Fett eingelagert wird. So wird das Körperbild negativ beeinflusst. Frauen neigen dann dazu, ihr Gewicht durch Diätmaßnahmen zu kontrollieren. Findet an dieser Stelle ein Kontrollverlust statt, kann das Abnehmen die genannten krankhaften Züge annehmen. Männer hingegen kontrollieren ihr Gewicht meist durch sportliche Aktivität. Bartwuchs und Muskeln, die sich in der Pubertät entwickeln, sind – im Unterschied zu Fetteinlagerungen – gesellschaftlich anerkannt und sogar erwünscht.
Essstörungen werden bei Männern oft viel später entdeckt. Dafür sind viele Faktoren verantwortlich. Zum einem wird gesellschaftlich deutlich besser akzeptiert, wenn Männer exzessiv viel Nahrung zu sich nehmen, als wenn Frauen das tun. Männer verspüren nach Essattacken deshalb auch weniger Selbsthass, der sie dazu bewegen könnte, Hilfe zu suchen. Umgekehrt schämen sich viele Männer besonders, die an Bulimie oder Magersucht leiden, da diese Krankheitsbilder als typisch weiblich gelten. Zudem sind auch viele Ärzte nicht ausreichend für das Thema sensibilisiert und erkennen die Krankheit bei Männern oft erst spät.

Fazit
Egal, ob eine Frau oder ein Mann von einer Essstörung betroffen sind: Dahinter stecken oft tiefer liegende psychische Probleme, die einer psychotherapeutischen Behandlung und ebenso medizinischen Sicherung bedürfen. Darüber hinaus kann beispielsweise extreme Fettleibigkeit massive berufliche Schwierigkeiten nach sich ziehen – gerade dort, wo körperliche Arbeit gefragt ist. Das Leid von Menschen mit Essstörungen ist oft für Außenstehende nicht sichtbar und für die Betroffenen selbst von großer Scham und Unsicherheit geprägt.

Die Stiftung Bahn-Sozialwerk bietet mit qualifizierten Sozialarbeitern und dem Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst in psychischen und gesundheitlichen Fragen eine erste Anlaufstelle, um weitergehende Hilfe und Besserung auf den Weg zu bringen. Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) und Sie werden direkt zu einem Sozialarbeiter weitergeleitet. Selbstverständlich können Sie sich auch per E-Mail bei uns melden: sozialberatung@bsw24.de

Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Bundesministerium für Gesundheit, Internetportal magersucht.de

– Antje Krause

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„Das hat mir richtig gut getan.“

Die Geschichte der Familie Trapp Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt…

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„Das hat mir richtig gut getan.“

2017-03-14

Die Geschichte der Familie Trapp

Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt zehn Jahre alt und ein aufgeweckter Junge, der mit seiner Krankheit gut zurechtkommt. Doch die Belastung ist hoch – besonders für die Mutter, die auch für Felix‘ jüngere Zwillingsschwestern da sein muss.

Auszeit für pflegende Angehörige
Kathleen Trapp arbeitet in Teilzeit bei der DB Regio in Fulda, ihr Mann Jürgen Trapp war lange Triebfahrzeugführer und ist mittlerweile pensioniert. Als dieser im BSWmagazin einen Artikel über die „Auszeit“ las, machte er seine Frau darauf aufmerksam.
„Mein Mann sagte gleich, ich solle das machen“, erzählt sie. „Wir sind froh darüber, dass es mit Felix so gut klappt: In der Schule macht er sich toll, und seine Schulbegleitung, die sogenannte Teilhabeassistenz, ist prima. Felix fährt dann nach der Schule alleine in seinem elektrischen Rollstuhl nach Hause. Aber es ist nicht leicht, die Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen.“

Zeit zum Durchatmen
Ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der dreifachen Mutter: „Mir ist die Familie sehr wichtig und ich würde alles für sie tun. Aber ich komme manchmal an meine Grenzen.“
Eine echte Erleichterung im Alltag der Trapps ist der von den Stiftungen mitfinanzierte Fahrstuhlanbau, der seit knapp drei Jahren zumindest das Problem der sonst unüberwindbaren Treppen löst. Die seelische Belastung jedoch bleibt.
Um einerseits den pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu ermöglichen, in der sie sich mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen können, und ihnen andererseits auch Rüstzeug zur Stärkung der eigenen Pflegekompetenz mitzugeben, hat das BSW eine einwöchige Auszeit für pflegende Angehörige in Bad Tölz zum Sonderpreis ins Leistungsportfolio aufgenommen. Das BSW-Ferienhotel Isarwinkel bietet eine hauseigene Sauna und eine Kooperation mit einem nahe gelegenen Sportstudio, beides kostenfrei während der „Auszeit“ nutzbar.

„Man wächst zusammen.“

Kathleen Trapp

Kathleen Trapp verbrachte mit sieben anderen pflegenden Angehörigen ihre „Auszeit“.
„Wir hatten in den acht Tagen richtig viel Programm – von Entspannungsübungen und Wanderungen über Workshops zum Stressmanagement und Seminare zur Selbstsorge für Pflegende bis hin zu Gesprächsrunden mit einer Therapeutin“, erzählt sie. „Das hat mir viel gebracht, und ich konnte trotzdem auch mal abschalten.“
Die Gruppe war im Alter zwischen Mitte 30 und knapp 80 Jahren und so unterschiedlich waren auch die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen.
„Es hat mir gut getan, mich mit den anderen auszutauschen, weil einem klar wird, dass man nicht alleine ist. Das ändert natürlich erst mal nichts an der eigenen Situation, aber es zeigt eben auch, dass man es schaffen kann. Manchmal hatte ich da allerdings schon mal das Taschentuch in der Hand“, erinnert sie sich.
„Wir sind richtig zusammengewachsen, saßen von Anfang an auch beim Essen immer an einem Tisch. Der Abschied tat mir dann auch fast ein bisschen weh, und mit einigen habe ich immer noch Kontakt“, resümiert Kathleen Trapp.

Auszeit für pflegende Angehörige ab 249 Euro
Termine 2017:
20. bis 27. Mai, 22. bis 29. Juli, 07. bis 14. Oktober, 18. bis 25. November

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„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte.…

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„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

2017-02-22

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte. Den Optimismus haben sie sich hart erkämpft, denn mit der Geburt der Kinder im Juli 2002 änderte sich alles.
Mareike und Robin kamen fast elf Wochen zu früh auf die Welt. Bei Kontrollterminen stellte sich heraus, dass die Zwillinge infolge eines Sauerstoffmangels an Cerebralparese leiden, einer frühkindlichen Gehirnschädigung mit Störungen des Nervensystems und der Muskulatur.
„Erfahren haben wir davon, als uns die Ärztin im Krankenhaus quasi im Vorbeigehen zurief: ‚Ihre Kinder werden nie laufen können.‘ Das war natürlich ein Schock – die Tatsache als solche und auch, es so unvorbereitet zu hören. Dass die Ärzte sich keine Zeit genommen haben, uns in Ruhe aufzuklären, das beschäftigt mich heute noch“, erinnert sich die Mutter.

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„Irgendwie kommt man da durch.“
Danach standen unzählige Untersuchungen und Operationen an. „Schlimm war, als beide die Beine bis oben eingegipst hatten, Mareike sogar sechs Wochen lang. Da war sie noch keine vier Jahre alt“, erzählt Ralf Bisch. „Auch bei Robin war es kaum zu ertragen, ihn so leiden zu sehen. Er konnte nicht schlafen, und wir mussten hilflos zusehen.“
Mittlerweile sind die Zwillinge 13 Jahre alt und sitzen in Rollstühlen. Auf den Mund gefallen sind sie allerdings nicht. Sie gehen auf die gleiche Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, achten aber sorgsam darauf, eigene Freundeskreise zu haben und auch ihren Sport – beide schwimmen sehr gerne und gut – möglichst unabhängig voneinander auszuüben.

„Die Stufen sind einfach furchtbar.“
„Wasser ist für beide ganz wichtig, da brauchen sie uns nicht. Im täglichen Leben müssen wir sonst ja immer da sein“, sagt Martina Bisch, die seit 1980 bei der Bahn ist und als Reiseberaterin am Mainzer Hauptbahnhof arbeitet – in Teilzeit, denn der Terminkalender ist mit Arztbesuchen und Therapien vollgestopft.
„Und das mit zwei Rollis. Da kommt man oft an seine Grenzen“, ergänzt Ralf Bisch, der fast genauso lange bei der Bahn arbeitet wie seine Frau, mittlerweile im Anforderungsmanagement für das neue Vertriebssystem.

Aufzug für mehr Selbstbestimmung
Als die Bischs vor der Geburt der Zwillinge in die Doppelhaushälfte einzogen, da konnten sie nicht ahnen, dass schon die Stufen vor der Haustür zur Falle würden. „Der Schulbus setzt die beiden ab – und dann stehe ich da“, erklärt Martina Bisch. „Mittlerweile kann ich sie nicht mehr tragen, und alleine mit dem Rolli, dafür ist unsere Rampe einfach zu steil. Im Haus warten dann noch weitere Stufen.“
Dass sich das Leben deshalb fast ausschließlich im Wohnzimmer im Erdgeschoss abspielt, daran haben sich die Eltern gewöhnt. „Wir kümmern uns sehr gerne um unsere Kinder“, betont Ralf Bisch. „Aber jetzt in der Pubertät brauchen die beiden auch mal ihre Zeit alleine.“ Und Mareike ergänzt: „Der Robin ist immer so laut!“ Die einzige Möglichkeit ist ein Aufzuganbau – aber der ist teuer.

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„Unsere Dankbarkeit ist kaum in Worte zu fassen.“

Wegen der Kosten scheiterte das Projekt fast. Doch nach einem Zeitungsartikel über die Familie erhielt sie viele Spenden, auch von privater Seite. „Es hat sogar jemand an der Tür geklingelt und mir persönlich Geld gegeben“, erzählt Martina Bisch immer noch sichtlich bewegt.
„Und dann hatten wir auch noch vom BSW die Zusage zur Unterstützung. Wie belastend die Situation für uns war, haben wir erst gemerkt, als alles von uns abfiel, weil das BSW und so viele Menschen uns helfen“, fasst Ralf Bisch zusammen.

„Wir sind nicht blöd, wir sind 13!“
Über den Aufzug freuen sich nicht nur die Eltern, sondern auch die Zwillinge – schon alleine deshalb, weil der Vater endlich aufgehört hat, seinen Kindern technische Details zum Bau zu erklären. „Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“, sagt Robin, und Mareike hat dem ausnahmsweise einmal nichts hinzuzufügen.
Dieses Lebhafte und Offene haben die Kinder sicher von ihren Eltern. Hier wird nichts verschwiegen, auch wenn es vielleicht einmal unbequem ist. Das zeichnet die Bischs aus: Jeder darf seine Meinung haben, seine Wünsche äußern. Die Familie meistert ihr Leben gemeinsam und gleichberechtigt – vielleicht eines der Erfolgsrezepte für Glück.

Die Stiftung EWH hat den Aufzug der Familie Bisch bezuschusst.

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Manfred Vogt sehr schrieb am 20.02.2017

Sehr guter Hintergrundbericht.

mascha simon-roßbach schrieb am 20.02.2017

eine wirklich tolle familie. die kinder sind stark und selbstbewußt und die eltern einach nur klasse drauf.... alles liebe!

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Mehr Leistungen in der Pflege

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist ein wichtiger Teil der BSW-Sozialberatung. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II hat sich seit 1. Januar 2017 für Pflegebedürftige und pflegende…

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Mehr Leistungen in der Pflege

2017-02-15

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist ein wichtiger Teil der BSW-Sozialberatung. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II hat sich seit 1. Januar 2017 für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige viel geändert – in den meisten Fällen erhalten sie mehr Leistungen als zuvor.
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

• Der Pflegebedarf wird nicht mehr in drei Pflegestufen, sondern in fünf Pflegegrade unterteilt. Dabei richtet sich der Bedarf danach, wie eingeschränkt die Pflegebedürftigen in ihrer Selbstständigkeit sind – je höher die Einschränkung, desto höher der Pflegegrad.
• Die Einschränkungen werden mit einem neuen, deutlich umfangreicheren Gutachten erfasst. Das Instrument, das zur Begutachtung dient, erfasst die Situation der Pflegebedürftigen individuell in sechs Bereichen, darunter zum Beispiel die Mobilität, die Fähigkeit zur Selbstversorgung sowie die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten. So werden körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen gleichermaßen berücksichtigt.
• Auch die Leistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige wurden deutlich erhöht. Wer bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes eine Pflegestufe hatte, wird automatisch in den nächsthöheren Pflegegrad eingestuft. Aus Pflegestufe I wird also ganz automatisch Pflegegrad 2.

So tiefgreifende Veränderungen werfen bei den Betroffenen natürlich viele Fragen auf. Wenn auch Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen die BSW-Sozialarbeiter gerne weiter. Kommen Sie einfach zu den regelmäßigen Terminen zur Pflegeberatung – auch in Ihrer Region. In Ihrem zuständigen BSW-Servicebüro erhalten Sie weitere Informationen und können sich zu den Terminen anmelden.
Oder rufen Sie unsere gebührenfreie Sozialrufnummer an: 0800 0600 0800

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„Der Diamant brachte uns zusammen.“

Das Glück wartet an jeder Ecke, man muss ihm nur manchmal auf die Sprünge helfen. Vor 15 Jahren fasste sich Gertraud Albrecht ein Herz und schaltete eine Kontaktanzeige im BSWmagazin.…

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„Der Diamant brachte uns zusammen.“

2017-02-14

Das Glück wartet an jeder Ecke, man muss ihm nur manchmal auf die Sprünge helfen.
Vor 15 Jahren fasste sich Gertraud Albrecht ein Herz und schaltete eine Kontaktanzeige im BSWmagazin. Eine einzige Zuschrift erhielt sie darauf – doch die traf voll ins Schwarze.

In Ausgabe 4/2001 des BSWmagazins veröffentlichte die Berlinerin unter „Single sucht …“, dem Vorläufer der heutigen Rubrik „Menschen verbinden“, folgenden Text : „Vielseitig interessierte und agile Witwe 68/167, NR, hofft durch gemeinsame Unternehmungen mit einem liebenswerten Natur- und Kulturfreund neuen Auftrieb zu erhalten.“

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Die einzige Zuschrift, die sie darauf erhielt, stammte von Ulrich Körner. „Es stellte sich heraus, dass wir sehr viele gemeinsame Hobbys haben und nur zwei Kilometer voneinander entfernt wohnen“, erzählt die Ruheständlerin. Als Stichwort hatte sie „Diamant“ gewählt, ihre Fahrradmarke. Der Zufall wollte es – oder war es Schicksal? –, dass auch Ulrich Körner ein Fahrrad dieser Marke besaß. „Der Diamant brachte uns zusammen“, sind sich die beiden jedenfalls einig.

So beständig wie der Edelstein ist seither auch ihre Liebe: „Ein glücklicheres Paar als uns gibt es wohl kaum. Auch unsere Kinder harmonieren zusammen, und wir sind eine echte, gut funktionierende Großfamilie.“ 2017 feiert Ulrich Körner seinen neunzigsten Geburtstag mit seinen Kindern, Enkeln, Urenkeln – und natürlich auch mit seiner Lebensgefährtin und ihrer Familie.

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Auch heute bringt das BSWmagazin mit seiner Rubrik „Menschen verbinden“ BSW-Förderer zusammen – zum Verreisen, zur Freizeitgestaltung, zu gemeinsamen Wohnprojekten oder einfach zum Glücklichsein. Suchen auch Sie einen Menschen für eine schöne gemeinsame Zeit? Dann schicken Sie uns eine kurze Kontaktanzeige per E-Mail an redaktion@bsw24.de, die wir gerne im BSWmagazin veröffentlichen. Wir freuen uns darauf und drücken die Daumen!

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BSW-Botschafterin mit Herz

Rund um den Valentinstag 2017 ging Anika Dahms, die im Reisezentrum des Bonner Hauptbahnhofs bei DB Vertrieb tätig ist, auf Tour durch das Rheinland. An vielen Bahnhöfen besuchte…

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BSW-Botschafterin mit Herz

2017-02-14

Rund um den Valentinstag 2017 ging Anika Dahms, die im Reisezentrum des Bonner Hauptbahnhofs bei DB Vertrieb tätig ist, auf Tour durch das Rheinland. An vielen Bahnhöfen besuchte die BSW-Botschafterin Kollegen von DB Vertrieb, DB Station&Service sowie DB Gastronomie und verschenkte – passend zum Tag der Liebe – rote BSW-Herzen.

„Mir ist es wichtig, das BSW bei den Kollegen bekannter zu machen und aus meiner Sicht geht das am besten persönlich vor Ort. Wenn mein Dienstplan es zulässt, setze ich mich gerne dafür ein“, bekräftigt die junge Bahnbeschäftigte.

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Vera Zeh und Rosi Kipping

Den Kollegen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sei der beste Türöffner, findet Anika Dahms. Dann sei es noch leichter, Menschen von den vielen Vorteilen der Stiftung zu überzeugen. So hatte sie auch gleich Informationen zur BSW-exklusiven Musicalvorstellung von Tarzan dabei, zu der BSW-Förderer Karten zu attraktiven Sonderkonditionen erhalten.

Ihr Engagement begründet die junge Bahnbeschäftigte so: „Das BSW ist vielseitig und bietet neben den wichtigen Sozialleistungen auch viele gute Aktionen für Jung und Alt. Ich finde es schön, das BSW als Botschafterin zu unterstützen. So kann ich über den Mitgliedsbeitrag hinaus einen Beitrag leisten und den Kollegen direkt helfen. Und außerdem macht es einfach Spaß!“

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Vera Zeh und Anika Dahms

Wenn auch Sie Interesse haben und aktiv in unserer sozialen Gemeinschaft mitarbeiten möchten, dann wenden Sie sich an die BSW-Servicebüros oder an das Servicezentrum unter Telefon: 0800-2651367 (gebührenfrei) oder E-Mail: info@bsw24.de

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Sonja Pick schrieb am 14.02.2017

Danke Anika für die Herzliche Überraschung.

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„Wir können viel mehr mit unseren Kindern unternehmen.“

BSW-Elternnetzwerke im Porträt Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Doch viele Eltern, die im Bahnbereich beschäftigt sind, sind sehr engagiert und möchten…

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„Wir können viel mehr mit unseren Kindern unternehmen.“

2017-02-03

BSW-Elternnetzwerke im Porträt

Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Doch viele Eltern, die im Bahnbereich beschäftigt sind, sind sehr engagiert und möchten sich gerne mit anderen Eltern austauschen, die in einer ähnlichen Situation sind. Sie möchten ihre Erfahrungen mit anderen teilen, einander helfen, sich Rat holen oder einfach mal einen gemeinsamen Ausflug machen. Unsere Elternnetzwerke sind genau dafür da. Drei engagierte Elternteile aus unseren Netzwerken in Maintal und Köln stellen wir Ihnen hier vor.

Petra Romeiß ist Mutter zweier Kinder im Alter von acht und drei Jahren, arbeitet in Frankfurt am Main bei DB Fernverkehr und wohnt mit ihrer Familie in Maintal-Wachenbuchen. Im dortigen Kindergarten trifft sich das Elternnetzwerk, das sie Ende 2013 gegründet hat.
„Angefangen hat das alles bei der Arbeit – als loser Austausch unter Kollegen, die auch kleine Kinder hatten“, erinnert sich die Mutter. „Einer der Kollegen wusste, dass das BSW Elternnetzwerke unterstützt. Ich hatte sofort Lust, so etwas auf die Beine zu stellen. Und so kam alles ins Rollen. Bei den ersten Schritten hat uns eine Mitarbeiterin vom BSW begleitet. Inzwischen ist es aber ein richtiger Selbstläufer.“

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Wenig Aufwand – großer Nutzen
Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich die acht Familien mit insgesamt 13 Kindern des Maintaler Netzwerks. Seit einiger Zeit teilt sich die Gründerin die Organisation mit Elvira Henze, die in Frankfurt bei DB Regio tätig ist und ein achtjähriges Kind hat. „Toll finde ich, dass wir unser Netzwerk ganz frei gestalten können. Wir entscheiden selbst, ob wir Ausflüge machen wollen und wohin oder welche Themen uns gerade wichtig sind“, stellt sie fest. „Und man bekommt viel mehr vom Netzwerk zurück als man investiert.“
Bei den Treffen spielen die Kinder miteinander, während die Eltern sich austauschen, Freundschaften pflegen, sich gegenseitig beraten und unterstützen. Für Petra Romeiß ist das ein besonders wichtiger Aspekt: „Ich bin ein Mensch, der gerne netzwerkt und Kontakte pflegt. Unsere Treffen sind daher für mich echte Qualitätszeit.“
Zudem planen die Eltern gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel Ausflüge ins Lego- oder Playmobil-Land. „Etwa sechs Mal im Jahr sind wir zusammen auf Achse. Mit dem Elternnetzwerk können wir viel mehr mit unseren Kindern unternehmen als ohne“, betont Petra Romeiß, und Elvira Henze ergänzt: „Das liegt auch an der finanziellen Unterstützung durch das BSW. Nicht alle Familien können sich die Eintrittsgelder und Fahrtkosten so häufig leisten.“

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Freundschaften entstehen
Auch in Köln gibt es ein Elternnetzwerk. Gegründet hat es Nancy Doppelfeld, die bei DB Fernverkehr arbeitet. Sie findet dabei besonders interessant, Menschen aus dem gesamten Bahnbereich kennen zu lernen. „Um die acht Kinder zwischen drei Monaten und sechs Jahren sind mit ihren Eltern bei uns im Netzwerk und jeder kann etwas beitragen: Manche können zum Beispiel Tipps zum Umgang mit Schichtdienst geben, andere kennen sich mit Elternzeitregelungen aus.“
Die Kölner Eltern treffen sich einmal im Monat, meist sonntags. Beim Osterbasteln, bei Besuchen im Kölner Zoo oder im Erlebniszoo Gelsenkirchen seien so echte Freundschaften entstanden, erzählt Nancy Doppelfeld und schmunzelt: „Nach und nach testen wir jetzt beim gemeinsamen Brunchen die Kindertauglichkeit und die Spielecken der Kölner Restaurants.“

Wenn Sie auch Lust haben, ein Elternnetzwerk zu gründen oder einem beizutreten, dann melden Sie sich bei uns!
Wir unterstützen Sie dabei sowohl finanziell als auch organisatorisch. Wir helfen bei der Suche von geeigneten Räumlichkeiten für die Treffen, begleiten Sie die erste Zeit und geben Tipps zur Gestaltung des Elternnetzwerks. Und auch nach der Gründung stehen wir Ihnen selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.
Informationen erhalten Sie bei unserem Team Kinderbetreuung unter der E-Mail-Adresse kinderbetreuung@bsw24.de

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Exklusiver Blick in die MEYER WERFT

Erhalten Sie mit uns am 25. Februar 2017 einen außergewöhnlichen Einblick in die heiligen Hallen eines der modernsten Schiffsbauwerke der Welt. Die in Papenburg ansässige MEYER…

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Exklusiver Blick in die MEYER WERFT

2017-02-02

Erhalten Sie mit uns am 25. Februar 2017 einen außergewöhnlichen Einblick in die heiligen Hallen eines der modernsten Schiffsbauwerke der Welt.

Die in Papenburg ansässige MEYER WERFT GmbH & Co. KG wurde 1795 gegründet und befindet sich in sechster Generation im Familienbesitz. Etwa 3.300 Mitarbeiter beschäftigt die MEYER WERFT zurzeit. Davon sind 300 Auszubildende, die in 12 Berufen ausgebildet werden.

Wir besichtigen exklusiv die fast fertiggestellte „Norwegian Joy“. Dieser Luxusliner der Extraklasse wird nach Fertigstellung über 4000 Passagieren unvergesslichen Urlaub bieten.

Beginn der Führung ist um 11.15h in der Werft.

Die Anmeldungen können direkt an folgende Kontakadresse gesandt werden:
Stiftung BSW
Servicebüro Hannover
Björn Beckmann
Herschelstr. 3
30159 Hannover
E-Mail: bjoern.beckmann@bsw24.de
Tel: 0511 123819-13
Der Preis für BSW-Förderer liegt lediglich bei 10€!

Wenn wir den 325 Meter langen Stahlriesen fertig besichtigt haben, stärken wir uns mit deftigem Grünkohl im Gasthof Alte Schule und lassen diesen bestimmt unvergesslichen Tag Revue passieren.

Die MEYER WERFT ist ein traditionsreiches Unternehmen: 1795 nahm die MEYER WERFT in Papenburg an der Ems erstmals ihren Betrieb auf. Seit über 200 Jahren werden ununterbrochen Schiffe verschiedenster Bauart von den Experten und Spezialisten des Familienunternehmens gebaut. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die MEYER WERFT weltweit einen exzellenten Ruf beim Bau von Spezialschiffen erworben. Bekannt ist das Unternehmen vor allem durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Bis heute wurden in Papenburg 42 Luxusliner für Kunden aus aller Welt gebaut. Jüngstes Highlight: die Ablieferung der Genting Dream im Oktober 2016.

Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen erlebnisreichen Tag.

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20 Prozent sparen bei Disneys Musical TARZAN®

Eine faszinierende Dschungelwelt. Und Sie sind mittendrin. Erleben Sie berührend und spektakulär wie nie zuvor die Geschichte von Tarzan, der auf der Suche nach sich selbst die große…

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20 Prozent sparen bei Disneys Musical TARZAN®

2017-01-31

Eine faszinierende Dschungelwelt. Und Sie sind mittendrin.

Erleben Sie berührend und spektakulär wie nie zuvor die Geschichte von Tarzan, der auf der Suche nach sich selbst die große Liebe findet. Disneys Musical verwandelt das Stage Metronom Theater in eine lebendige Dschungelwelt, in der die Grenzen zwischen Theatersaal und Bühne verschwimmen. Untermalt von der mitreißenden Musik von Weltstar Phil Collins wird Disneys Musical TARZAN zu einem überwältigenden Erlebnis.

Sparen Sie bis zu 20 Prozent!

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BSW-Förderer erhalten ermäßigte Karten für die exklusive Vorstellung am 2. Juli 2017 um 14 Uhr im Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Und das Beste: Auch Ihre Familie und Freunde erhalten die Karten zum ermäßigten Preis.

Infos und Buchung:
Stichwort: BSW
Online: www.musicals.de/bsw
Telefonisch: 01805 114113*

*14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz

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Die Patientenverfügung: Verantwortung übernehmen und Angehörige entlasten

Andreas Becker, Sozialarbeiter im BSW, ist Experte auf dem Gebiet der Vorsorge für den Ernstfall und erklärt, warum eine Patientenverfügung so wichtig ist, welche Maßnahmen es darüber…

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Die Patientenverfügung: Verantwortung übernehmen und Angehörige entlasten

2017-01-31

Andreas Becker, Sozialarbeiter im BSW, ist Experte auf dem Gebiet der Vorsorge für den Ernstfall und erklärt, warum eine Patientenverfügung so wichtig ist, welche Maßnahmen es darüber hinaus noch gibt und was es bei all dem zu beachten gilt.

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Unsere Gesellschaft wird immer älter. Nicht nur das Durchschnittsalter der Gesamtbevölkerung, auch die Lebenserwartung jedes Einzelnen steigt stetig an. Jungen, die zwischen 2012 und 2014 geboren wurden, werden laut Statistischem Bundesamt im Schnitt etwas über 78 Jahre alt, Mädchen sogar über 83 Jahre. Zugleich steigt die Zahl der Pflegebedürftigen hierzulande an: Allein in den letzten zwölf Jahren um knapp 30 Prozent auf etwa 2,7 Millionen.

Wer entscheidet über Behandlungsmethoden, wenn ich es nicht selbst tun kann?

In vielen Fällen sind Pflegebedürftige nicht mehr in der Lage, selbst zu entscheiden oder ihren Willen darüber auszudrücken, welche medizinische Versorgung sie in welcher Situation wünschen. Doch nicht nur ältere Menschen sind betroffen. Jeder kann in so eine Situation geraten – zum Beispiel nach einem Unfall. Ärzte und Pflegekräfte wenden sich in solchen Fällen an die nächsten Angehörigen. Sie müssen dann meist sehr schnell schwerwiegende Entscheidungen treffen, manchmal über Leben und Tod – eine Überforderung, der wenige gewachsen sind.

Eine Patientenverfügung hilft, solche Situationen zu vermeiden. Darin wird der eigene Wille deutlich und vor allem rechtssicher festgehalten. Der behandelnde Arzt und sein Team erhalten detaillierte Informationen, in welchen Situationen der Patient welche Behandlungsmaßnahmen und unter welchen Umständen er Wiederbelebungsmaßnahmen wünscht. Und dieses Dokument ist bindend – eine Missachtung der Patientenverfügung kann rechtlich als Körperverletzung ausgelegt werden.

Auf diese Weise übernimmt der Patient im Vorfeld medizinischer Notsituationen selbst die Verantwortung für sich und entlastet seine Angehörigen, indem er ihnen schwierige Entscheidungen in seinem Namen abnimmt.

Der Aufbau einer Patientenverfügung

Zunächst werden die Situationen beschrieben, in denen die Patientenverfügung gilt, zum Beispiel im Sterbeprozess, im Endstadium einer unheilbaren Krankheit oder im Fall einer schwerwiegenden Gehirnschädigung. Anschließend kann für jede dieser Situationen genau festgelegt werden, welche pflegerische oder ärztliche Behandlung der Patient erhalten möchte oder eben nicht – von lebenserhaltenden Maßnahmen über Schmerzbehandlung bis hin zu Wiederbelebung oder künstlicher Ernährung.

Da nicht immer genau die Situationen eintreten, die in der Patientenverfügung beschrieben sind, ist es wichtig, den mutmaßlichen Patientenwillen auf Grenzfälle übertragen zu können. Dabei kann ein Begleitschreiben helfen, in dem die eigenen Wertevorstellungen, die allgemeine Einstellung zu Leben und Tod und gegebenenfalls religiöse Anschauungen festgehalten sind.

Formalitäten

Eine Beglaubigung durch einen Notar ist in der Regel nicht nötig – es sein denn, der Verfasser kann das Dokument nicht mehr eigenhändig unterschreiben. Empfehlenswert ist es, die Patientenverfügung mit dem Hausarzt zu besprechen und ihn als Zeugen unterschreiben zu lassen.

Die Patientenverfügung sollte regelmäßig etwa alle zwei Jahre mit dem aktuellen Datum versehen und unterschrieben werden, um zu signalisieren, dass der Inhalt noch gültig ist. Eine Änderung der Patientenverfügung ist jederzeit formlos möglich. Wichtig ist, jedes Exemplar sorgfältig zu datieren, denn es gilt immer nur die neueste Fassung.

Damit die Patientenverfügung im Bedarfsfall schnell zur Hand ist, müssen die Angehörigen oder Bevollmächtigten Zugriff darauf haben – und stets darüber informiert sein, wo sie aufbewahrt wird. Sinnvoll ist es auch, immer einen Hinweis darauf mit sich zu führen, dass eine Patientenverfügung existiert, und bei Aufnahme in einem Krankenhaus das Personal darüber zu informieren.

Weitere Vorsorgemaßnahmen

Nach deutschem Recht kann jede Person nur für sich selbst und die eigenen minderjährigen Kinder rechtsverbindliche Entscheidungen treffen. Wenn jemand dazu nicht in der Lage ist, geht dieses Recht nicht automatisch auf die nächsten Angehörigen wie den Ehepartner oder die Kinder über, sondern es wird durch einen vom Gericht bestellten Betreuer wahrgenommen. In der Regel werden zunächst die engsten Angehörigen gefragt, ob sie diese Betreuung ehrenamtlich übernehmen. Wenn sie das ablehnen oder keine Angehörigen vorhanden sind, bestimmt das Gericht einen Berufsbetreuer.

Wer es nicht darauf ankommen lassen möchte, kann für den oben beschriebenen Fall mit einer Vorsorgevollmacht eine bestimmte Person bevollmächtigen, in seinem Namen zu handeln und Entscheidungen zu treffen. In der Regel ist die Vollmacht für folgende fünf Bereiche gültig. Gesundheitssorge, Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten, Vertretung vor Behörden, Vermögenssorge sowie Post- und Fernmeldeverkehr. Die einzelnen Bereiche können bei Bedarf aber auf mehrere Personen aufgeteilt werden. So ist es bei älteren Paaren nicht unüblich, dass der Ehepartner die Gesundheits- und Vermögenssorge sowie die Aufenthaltsbestimmung übernimmt und die Kinder den Schriftverkehr und die Vertretung vor Behörden.

Eine notarielle Beurkundung ist in den meisten Fällen nicht nötig, manchmal aber sinnvoll. Eine Vorsorgevollmacht, die auch die Vermögenssorge beinhaltet, sollte zuvor auch mit der Bank besprochen werden, da Banken häufig auf ihre eigenen Vollmachten bestehen. Das spart im Ernstfall Zeit und Streitigkeiten mit der Bank.

Eine Betreuungsverfügung ist so etwas wie eine Vollmacht light. Hier wird lediglich festgelegt, wen das Gericht im Ernstfall als Betreuer einsetzen soll. Sie kann aber auch umgekehrt dazu dienen, bestimmte Personen zu benennen, die diese Funktion auf keinen Fall erfüllen sollen.

Kommentare

Andreas Lung schrieb am 21.02.2017

Die DEVK hilft übrigens ihren Kunden je nach Vertragsstand beim Erstellen der Patientenverfügung online. Davon profitieren insbesondere auch EVG-MITGLIEDER.

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Angehörige zu Hause pflegen – eine Herkulesaufgabe

Wenn Menschen Beruf und Pflege unter einen Hut bringen müssen, kommen sie schnell an ihre Grenzen. Warum das so ist, weiß Andrea Göhler, die als Pflegefachkraft des BSW unsere Expertin…

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Angehörige zu Hause pflegen – eine Herkulesaufgabe

2017-01-23

Wenn Menschen Beruf und Pflege unter einen Hut bringen müssen, kommen sie schnell an ihre Grenzen. Warum das so ist, weiß Andrea Göhler, die als Pflegefachkraft des BSW unsere Expertin auf dem Gebiet ist.

Deutschland altert.

Damit steigt der Bedarf an Altenpflege und Betreuung zusehends. Familien sind in Deutschland die Pflegekräfte Nummer eins: Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden in häuslicher Umgebung versorgt. Ende 2012 waren in Deutschland bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig – und die Zahl steigt pro Jahr schätzungsweise um knapp fünf Prozent.

Versetzen Sie sich in folgende Situation: Sie sind berufstätig und arbeiten wirklich gerne in Ihrem Beruf. Ihre Eltern wohnen ein Stück entfernt, sie sind verheiratet und haben zwei Kinder im Teenageralter. Sie kommen nach der Arbeit heim, nachdem Sie den Sohn vom Sport abgeholt haben, bereiten schnell etwas zum Abendessen vor, gehen nochmals die Einkaufsliste für den nächsten Tag durch und wollen gerade etwas entspannen – plötzlich ein Anruf…

Angehörige werden trotz mancher Vorboten von der Pflegebedürftigkeit überrascht und sind plötzlich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Wenn aus der Theorie auf einmal Praxis wird, dann sind die meisten trotz vieler Informationen und Tipps selbst mit einfachen Dingen überfordert. Schnell wird ihnen alles zu viel und sie sind von der Pflegesituation völlig überrumpelt. Hier braucht es eine helfende und oft auch ordnende Hand. Extrem erschwerend ist außerdem eine große räumliche Entfernung zu dem zu Pflegenden. Dann müssen administrative Aufgaben, der Kontakt zu Ämtern, zur Krankenkasse und dem Pflegedienst fast ausschließlich über das Telefon geregelt werden.

Die Stresspyramide

Dazu kommt die psychosoziale Komponente: der Job, der Partner, die eigene Gefühlswelt – das kann sehr schnell zu einem Überforderungssyndrom führen. Durch eine plötzlich eintretende Pflegesituation verändern sich selbstverständlich auch die eigenen Sichtweisen – und das darf nicht unterschätzt werden. Oft vernachlässigen pflegende Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse, wie Freunde zu treffen oder das Hobby auszuüben. Die Doppelbelastung Pflege und Beruf kann auch zu einer Leistungsminderung führen. Sie fühlen sich ausgebrannt, überschreiten die eigenen physischen und psychischen Grenzen. Dies sind nur einige Abschnitte in einer Stresspyramide, die sich stetig aufbaut, wenn pflegende Angehörige die immense Belastung nicht rechtzeitig nach außen sichtbar machen. Neben den akut praktischen Fragen laufen sie auch leicht Gefahr, ihre eigenen Kräfte aus dem Blick zu verlieren.

Unsere BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst helfen dabei, die eigenen Ressourcen zu pflegen und die Gesundheit zu sichern.

Andrea Göhler

Pflege zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung?

Aus Liebe und einem tiefen Verantwortungsgefühl heraus können sich die meisten Betroffenen nur eine Pflege daheim vorstellen. Stationäre Pflegeeinrichtungen werden in der Öffentlichkeit oftmals negativ dargestellt. Das hält Angehörige davon ab, sich ein eigenes Bild von einer geeigneten, den Bedürfnissen des zu Pflegenden angepassten Einrichtung zu verschaffen oder sich Gedanken über alternative Wohn- und Unterbringungsmöglichkeiten zu machen.

Wer sich für die Pflege daheim entschieden hat, sollte sich unbedingt umfassend informieren. Ergänzend zur BSW-Sozialberatung ist beispielsweise eine kostenlose Beratung in einem Pflegestützpunkt hilfreich. Die Pflegestützpunkte müssen von den gesetzlichen Krankenkassen seit 2009 vorgehalten werden und unterstützen kompetent und unbürokratisch bei allen Fragen rund um das Thema Pflege. Privat Versicherte können die Beratung von COMPASS mit einer kostenfreien Servicenummer oder einem terminierten Hausbesuch nutzen.

Multitalente

Wer einen nahen Angehörigen zu Hause pflegt, sieht sich oft mit einer Vielzahl von belastenden Faktoren konfrontiert und muss ein wahres Multitalent sein. Neben der eigenen Familie, dem Beruf, dem Hobby, dem Haushalt und den Freunden müssen die Pflege des Angehörigen sowie alle damit verbundenen Angelegenheiten klar geregelt werden. Denn es fallen neben der möglichen emotionalen Belastung soziale und administrative Aufgaben an: motivierende Gespräche, das Aufrechterhalten von Kontakten des zu Pflegenden, Arztbesuche, das Zahlen von Rechnungen, das Beantragen von Zuschüssen oder Sozialleistungen, der Kontakt zu Ämtern und Krankenkassen.

Die pflegerische Aufgabe ist eine oft unterschätzte Herausforderung. In den meisten mir bekannten Fällen hatten die Angehörigen bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Pflegefall in der eigenen Familie auftrat, keinerlei Berührungspunkte mit Pflege oder der Versorgung von alten Menschen. Auch in solchen Fällen erhalten Betroffene die nötige Hilfestellung von ihren Krankenkassen, die zum Teil auch kostenlose Grundpflegekurse anbieten.

Andrea Göhler

Hilfestellung vom Gesetzgeber

Pflegende Angehörige brauchen ein Gefühl der Sicherheit. Dieses entsteht, wenn sie sich nicht allein gelassen fühlen und Rückhalt auch bei ihren Arbeitgebern finden. Unternehmen sollten der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf einen höheren Stellenwert zuerkennen, das erfordert der demographische Wandel. Nur so können Arbeitnehmer, die sich in einer Pflegesituation befinden, den Betrieben mit ihrer Leistungsfähigkeit und Erfahrung erhalten bleiben. Im bestehenden Pflegesystem leisten gerade pflegende Angehörige unter dem Aspekt der Finanzierung sozialstaatlicher Leistungen einen ergänzenden und entlastenden Beitrag. Dass ein hoher Handlungs- und Entlastungbedarf für sie besteht, hat auch der Gesetzgeber erkannt und in den letzten Jahren verschiedene Gesetze zum Thema verabschiedet.

Gesetzliche Regelungen und staatlich garantierte finanzielle Unterstützung nehmen aber nur einen Teil des Drucks, der auf den Schultern jedes einzelnen pflegenden Angehörigen lastet. Finanziell nicht unbeträchtliche Eigenanteile und die hohen psychosozialen Belastungen bleiben.

Kompetente Antworten auf die wichtigsten Fragen

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Durch die Sozialberatung des BSW erhalten Betroffene kompetente und zielführende Beratung und Hilfe zum Thema Pflege. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wie der Bahn-BKK zeigen wir Wege auf, wie pflegende Angehörige am besten mit der neuen und für alle Beteiligten ungewohnten Situation umgehen können. Gemeinsam klären wir wichtige Fragen rund um das Thema Pflege und vermitteln weitergehende fachliche Hilfe bzw. Ansprechpartner. Das Thema Betreuungsvollmacht findet hier ebenso seinen Platz wie die Beantragung einer Pflegestufe.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800
an. Sie werden dann direkt zu Ihrem zuständigen BSW-Sozialarbeiter weitergeleitet.

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Bahn-Azubi meets BSW

Einen atemberaubenden Blick über die Dächer von Frankfurt am Main bietet die Konferenzetage im 31. Stockwerk des DB-Silberturms. Hierher hatte das BSW über 150 Auszubildende des…

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Bahn-Azubi meets BSW

2017-01-20

Einen atemberaubenden Blick über die Dächer von Frankfurt am Main bietet die Konferenzetage im 31. Stockwerk des DB-Silberturms. Hierher hatte das BSW über 150 Auszubildende des DB Konzerns am 19. Januar 2017 eingeladen, um sich ihnen vorzustellen – in außergewöhnlichem Rahmen und mit außergewöhnlichem Programm.

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Den ganzen Tag über lockten zahlreiche Aktivitäten, an denen die Azubis ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Fitness unter Beweis stellen konnten. Beispielsweise lud eine mit Muskelkraft betriebene Carrera-Bahn zum Rennfahren ein, Teamgeist war am Kugellabyrinth gefragt und der Parcours mit Rauschbrillen machte den Probanden klar, wie stark die Sinne unter Alkoholeinfluss eingeschränkt werden.

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Unterhaltsam waren auch die Infostationen, an denen BSW-Mitarbeiter im direkten Gespräch alles Wissenswerte über das Leistungsportfolio der Stiftung vermittelten.

Am Ende des ereignisreichen Tages hatten die Azubis das BSW als zeitgemäße Stiftung mit attraktiven Leistungen kennen gelernt und viele von ihnen konnten noch vor Ort als Förderer gewonnen werden.

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Wie Schlafmangel der Gesundheit schadet

Schon eine Woche mit zu wenig Schlaf stört die innere Uhr und verändert in uns die Aktivität Hunderter von Genen. Eine jüngst veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisansätze…

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Wie Schlafmangel der Gesundheit schadet

2017-01-18

Schon eine Woche mit zu wenig Schlaf stört die innere Uhr und verändert in uns die Aktivität Hunderter von Genen.

Eine jüngst veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisansätze für die schädlichen Auswirkungen von Schlafmangel auf die Gesundheit.
Von Schlafmangel spricht man bei Erwachsenen bei weniger als sechs Stunden Schlaf in der Nacht. Verschiedene Studien zeigen, dass zu wenig Schlaf nicht nur die Aufmerksamkeit herabsetzt und Wahrnehmung und klares Denken beeinträchtigt. Schlafmangel begünstigt auch Fettleibigkeit (Adipositas) und die Zuckerkrankheit Typ-2- Diabetes. Welche Störungen der natürlichen Vorgänge im Körper oder des Hormonsystems hierfür verantwortlich sind, wird derzeit aber erst in Ansätzen verstanden.

Wissenschaftler der britischen University of Surrey in Guildford haben deshalb die Auswirkungen eines einwöchigen Schlafmangels auf die Aktivität von Genen in Blutzellen untersucht. Für die Studie wurde die Bettzeit von 26 Männern und Frauen auf 5,7 Stunden Schlaf verkürzt. Zur Gegenkontrolle mussten sie mindestens zehn Stunden pro Nacht im Bett verbringen. Dabei schliefen sie im Durchschnitt 8,5 Stunden. Die fehlenden zwei bis drei Stunden hatten am Ende der Woche den nächtlichen Melatoningipfel verschoben, klares Zeichen für eine Störung der inneren Uhr. Melatonin ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert. Die Probeschläfer waren nicht ausgeschlafen und die Qualität ihrer Wachheit war vermindert. Die Auswirkungen auf das Gesamtsystem aller in den Zellen aktivierten Gene waren tiefgreifend. Die Forscher registrierten Veränderungen bei 711 Genen. Die Zahl der Gene, die tageszeitlichen Schwankungen unterliegen, war von 1.855 auf 1.481 vermindert.

Auch die natürliche Abwehrkraft gegen freie Radikale leidet bei Schlafmangel. Freie Radikale sind schädliche Stoffe, die sich in unserem Körper aus unserer Atemluft entwickeln, die unser Organismus aber in der Regel erfolgreich bekämpfen kann. Neben Abwehrkräften leiden auch unsere Stoffwechselwege. Schlafmangel fördert auch Entzündungs- und Immunreaktionen, denen Einfluss auf die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus und Gefäßkrankheiten zugeschrieben wird. Wie genau Schlafmangel zur Entstehung der Erkrankungen beiträgt, können die Forscher allerdings nicht sagen. Ihre Erkenntnisse lassen derzeit also auch keine Ansätze für Therapien erkennen. So bleibt mir nur der allgemeine Ratschlag: Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit und gönnen Sie ihrem Körper und damit auch ihrer Seele jede Nacht ausreichende Ruhe.

– Oberbahnarzt Dr. med. Wolf-Dietrich Opitz

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Ab 2017 mehr Geld für Alleinerziehende

Unter den BSW-Förderern, die den Rat unserer Sozialarbeiter suchen, sind auch viele Alleinerziehende. Oft treiben sie Geldsorgen um, weil der ehemalige Partner seiner Unterhaltspflicht…

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Ab 2017 mehr Geld für Alleinerziehende

2017-01-18

Unter den BSW-Förderern, die den Rat unserer Sozialarbeiter suchen, sind auch viele Alleinerziehende. Oft treiben sie Geldsorgen um, weil der ehemalige Partner seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt. Für diese Menschen gibt es jetzt eine gute Nachricht: Der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, der der beim zuständigen Jugendamt beantragt werden kann, wurde 2017 deutlich ausgeweitet. Bisher galt der Unterhaltsvorschuss nur für Kinder bis zwölf Jahren und konnte maximal sechs Jahre lang bezogen werden.

Mehr Unterstützung ab Juli 2017

Ab 1. Juli 2017 wird der Unterhaltszuschuss auf alle minderjährigen Kinder ausgeweitet. Zudem wird die Begrenzung der Bezugsdauer abgeschafft. Das heißt, der staatliche Zuschuss für Kinder kann vom ersten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr unbegrenzt gewährt werden.
Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig werden von dieser neuen Regelung mindestens 260.000 Kinder zusätzlich profitieren. In jedem Fall bedeutet sie eine erhebliche Verbesserung der Einkommenssituation von Alleinerziehenden.
Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem zuständigen Jugendamt.

Quelle: www.bundesregierung.de

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Positive Gedanken erzeugen positive Gefühle

Die Systemische Therapie Bei seelischen Problemen kann eine Psychotherapie helfen. Es gibt verschiedene Therapieformen, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt sind. Eine davon…

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Positive Gedanken erzeugen positive Gefühle

2017-01-17

Die Systemische Therapie

Bei seelischen Problemen kann eine Psychotherapie helfen. Es gibt verschiedene Therapieformen, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt sind. Eine davon möchten wir Ihnen heute vorstellen: die systemische Therapie.

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Alexandra Will ist Systemische Therapeutin, Familientherapeutin sowie Supervisorin und arbeitet bei der Stiftung BSW. Einmal im Monat leitet sie einen offenen Gesprächskreis, in dem mit systemischen Aufstellungen und Familienrekonstruktionen gearbeitet wird.

Welcher Gedanke steckt hinter der Systemik?

Die systemische Therapie hat sich aus der Arbeit mit Familien entwickelt. Der Kerngedanke liegt darin, dass der Schlüssel zur Behandlung von Problemen nicht nur in der zu behandelnden Person allein liegt; vielmehr geht es darum, das gesamte System zu betrachten, aus dem der Mensch kommt.
Ein einzelner Mensch wird in seiner Handlungsweise immer von vielen äußeren Faktoren beeinflusst, denn er ist in soziale Systeme wie Arbeit, Freundeskreis, Partnerschaft und Familie eingebunden. Wenn man Problemstellungen im Gesamtkontext betrachtet, kann man Wechselwirkungen und damit das eigene Verhalten besser verstehen, Handlungsoptionen und Lösungswege erarbeiten und damit am bestehenden System etwas verändern.

Aus meiner Sicht ist das Besondere an der systemischen Therapie, dass sie praktische und schnell umsetzbare Lösungen anbietet. Es geht um Ordnungen, der Betroffene erlangt Klarheit über seine eigene Rolle im jeweiligen System und versteht dadurch, warum er so ist, wie er ist. Die systemische Sichtweise ist etwas Greifbares und in sich logisch.

Alexandra Will

Ein Baustein der systemischen Therapie sind die so genannten Systemaufstellungen oder auch Familienrekonstruktionen. Was sind Aufstellungen?

Wir alle werden in ein Familiensystem hineingeboren, worauf wir keinen Einfluss haben. In diesem System hat jedes Familienmitglied eine bestimmte Rolle, die einzelnen Mitglieder stehen in einer gewissen Beziehung zueinander. Das alles läuft allerdings unbewusst ab und wir nehmen die häufig sehr verstrickten Beziehungsmuster nicht wahr. Dadurch entstehen Konflikte, die nur gelöst werden können, wenn man seine eigene Rolle im System erkennt und damit alternative Wege zur Auflösung von Verstrickungen gehen kann.

Destruktive Verhaltens- und Beziehungsmuster, die durch familiäre Strukturen gelernt wurden, können sich später negativ auf Partnerschaften, Freundschaften oder den Beruf auswirken, indem sie oft zu Missverständnissen – und im Nachgang zu Konflikten – führen.

Durch systemische Aufstellungen werden diese Muster offengelegt. Was bisher nur unterbewusst abgelaufen ist, wird visuell dargestellt. Damit kann der Betroffene den Ursprung der Problematik erkennen, aufarbeiten und hoffentlich loslassen. Grundsätzlich kann fast alles gestellt werden: Familiensysteme, Arbeitsplatzsysteme, Beziehungen zu Menschen allgemein oder speziell zu Freunden, sogar Beziehungen zu Situationen oder Zuständen, beispielsweise die Beziehung zu Geld.

Durch die systemische Therapie und Aufstellungen hat man schon sehr schnell erste Erfolgserlebnisse. Destruktive Verhaltensweisen können in förderliche verwandelt werden. Systemik bedeutet für mich einfach Persönlichkeitswachstum pur.

Alexandra Will

Wie läuft eine Aufstellung ab?

Aufstellungen, also die tatsächliche räumliche Positionierung von Menschen, finden meist in Gruppen zwischen zehn und fünfzehn Personen statt. Bevor eine Aufstellung beginnt, erklärt der Betroffene, welche Problematik er klären möchte, was das Ziel der Aufstellung sein soll, welche Wünsche und Erwartungen er hat.
Wird zum Beispiel ein Familiensystem gestellt, wählt der Betroffene stellvertretend für die relevanten Familienmitglieder jeweils einen Vertreter aus der Runde aus und positioniert sie. Auch für sich selbst wählt er einen Stellvertreter, der dann zu den anderen Familienmitgliedern in einen räumlichen Bezug gestellt wird. Die Aufstellung muss der Betroffene intuitiv vornehmen, damit er seine eigene unbewusste Vorstellung vom System räumlich darstellen kann.
Anhand dieser ersten Aufstellung werden meist schon wichtige Erkenntnisse gewonnen: Wo im Raum hat der Betroffene sich selbst aufgestellt? Steht er nah bei seiner Familie oder eher getrennt von ihnen? In welche Richtung schaut er?
Die Stellvertreter können dann aus ihrer Position heraus Gefühle und Gedanken entwickeln, die meist den repräsentierten Personen entsprechen. Der Betroffene kann das Geschehen aus einer distanzierten Position heraus beobachten, was dazu führt, dass er Verstrickungen erkennt und alternative Lösungswege erarbeitet werden können.

Wie funktioniert diese Art der therapeutischen Arbeit?

Mit der Entdeckung des Konzepts der „Spiegelneuronen“ hat das Forscherteam um Giacomo Rizzolatti und Vittorio Gallese 1992 etwas bestätigt, was in psychotherapeutischen Ansätzen schon lange als methodisches Instrument genutzt wird. Wer kennt das nicht, wenn sich beim Füttern eines Babys der eigene Mund automatisch öffnet, wir zusammenzucken, wenn sich der Nachbar den Kopf stößt oder wir vom Gähnen unseres Gegenübers angesteckt werden. Einfach ausgedrückt haben die Neurowissenschaften bestätigt, dass „Spiegelneuronen“ das Verhalten des Gegenübers spiegeln, so als wären wir selbst in dieser Situation. Diese Übertragung von Gefühlen und unbewussten Haltungen nutzt u.a. auch die therapeutische Methode der Aufstellungen, um unbewusste Strukturen sichtbar und erfahrbar zu machen.

Einen interessanten Gedanken möchte ich Ihnen ganz persönlich an dieser Stelle noch mitgeben: Gedanken erzeugen Gefühle, Gefühle bestimmen das Handeln, das Handeln bestimmt die Persönlichkeit, die Persönlichkeit beeinflusst das Leben, das man führt. Möchte man also an seinem Leben etwas ändern, sollte man mit positiven Gedanken anfangen. Ich zumindest stand dieser Therapieform in der Vergangenheit eher skeptisch gegenüber und habe deshalb selbst an einer Aufstellung teilgenommen. Eines weiß ich jetzt: Es funktioniert tatsächlich.

BSW-Gesprächskreise

Die Stiftung BSW bietet jeweils einmal im Monat an verschiedenen Standorten offene Gesprächskreise an, bei denen unter Anderem mit systemischen Aufstellungen gearbeitet wird. Unter professioneller Leitung können persönliche Anliegen und Fragen zu belastenden Lebenssituationen angesprochen werden. Die Teilnahme an den Gesprächskreisen und ein offener Umgang mit Problemen haben positive Folgen auf die Lebenssituation, bringen mehr Klarheit und neue Perspektiven. Die Gesprächskreise können auch als Basis zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch dienen, so können neue Netzwerke entstehen.
Interesse? Dann rufen Sie uns an: 0800 0600 0800 (gebührenfrei).

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Halbzeit in Bad Tölz

Seit November 2016 werden im BSW-Ferienhotel Isarwinkel in Bad Tölz 42 Zimmer modernisiert. Am 17. März 2017 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Bisher läuft alles nach Plan –…

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Halbzeit in Bad Tölz

2017-01-17

Seit November 2016 werden im BSW-Ferienhotel Isarwinkel in Bad Tölz 42 Zimmer modernisiert. Am 17. März 2017 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Bisher läuft alles nach Plan – und der ist vielversprechend!

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Nach dem Neubau des Haupthauses 2013 erhalten jetzt auch das Erdgeschoss sowie das erste und zweite Obergeschoss in dem bisher nicht renovierten Gebäudeteil eine Rundum-Erneuerung. Mobiliar, Teppich und Tapeten werden erneuert, genauso wie die Bäder mit allen Sanitärobjekten, die Beleuchtung in Fluren und Zimmern, sämtliche Vorhänge – kurz: alles Alte kommt weg und wird durch Modernes und Ansprechendes ersetzt.

Familien- und Netzfreundlicher
Durch den Einbau von Verbindungstüren in benachbarte Zimmer im Erdgeschoss stehen künftig sechs Familienzimmer zur Verfügung. Werden sie nicht gebraucht, sind die Verbindungstüren abgeschlossen und die zwölf Zimmer können als reguläre Doppelzimmer genutzt werden. Gäste, die auch im Urlaub nicht auf das Internet verzichten wollen, dürfen sich freuen, denn der WLAN-Empfang im Gebäude wird ausgebaut.

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Ein Blick in den Architektenplan: So werden die Zimmer im zweiten Stock aussehen.

Neu werden auch die Fenster und Türen in den Zimmern sowie die Fensterfront im Treppenhaus sein. Die Zimmerbalkone werden saniert und die Flurwände erhalten durch eine neue Verspachtelung eine moderne, glatte Struktur.

Auch ganz oben tut sich etwas
Die Zimmer im dritten Stock bleiben von der Maßnahme weitgehend unberührt, da sie vor einigen Jahren bereits modernisiert wurden. Ganz verschont bleiben sie aber dennoch nicht: Insgesamt 28 Heizkörper in den Zimmern und Bädern werden erneuert. Und wenn die Gewerke schon einmal da oben sind, streichen und glätten sie auch gleich noch den Hotelflur, verlegen neuen Teppich, erneuern die Beleuchtung im Gang und sanieren den Gemeinschaftsbalkon.

Wir freuen uns, wenn Sie unser Haus in Bad Tölz besuchen und sich in den neuen Zimmern so richtig wohl fühlen!

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„Wir gehen unseren Weg.“

Die Geschichte der Familie Wünsch Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet…

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„Wir gehen unseren Weg.“

2017-01-13

Die Geschichte der Familie Wünsch

Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet sind. Jedoch merkten sie schnell, dass ihr Sohn deutlich langsamer in der Entwicklung als andere Kleinkinder war. Nachdem die Ärzte die Bedenken der Eltern lange Zeit abgetan hatten, folgte die Schockdiagnose: tuberöse (Hirn-)Sklerose.

Noah hat Gewebswucherungen im Gehirn, die in den Bereichen sitzen, die u. a. für die Wahrnehmung, das Denken, das Handeln und die Koordination zuständig sind. Die Erbkrankheit hat mitunter zur Folge, dass der kleine Junge unvermittelt aggressiv reagiert, soziales Verhalten nicht immer versteht, in seiner geistigen Entwicklung beeinträchtigt ist und unter epileptischen Anfällen leidet. „Wir haben uns einiges anhören müssen“, erinnert sich Susann Wünsch, die als Sozialarbeiterin beschäftigt ist. „Angefangen bei unseren Kinderärzten mit Vermutungen, Noah sei einfach dumm oder faul. Sie haben uns keine Überweisungen z. B. zum Orthopäden gegeben, weil sie uns nicht geglaubt haben, dass etwas nicht in Ordnung ist.“
„Und im Kindergarten ging es dann weiter“, ergänzt Jan Wünsch. „Die Kinder haben mit Fingern auf Noah gezeigt, die Eltern hinter unserem Rücken getuschelt. Einfach weil unser Noah ‚anders‘ ist.“

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„Wir haben sie ‚Astronautenschuhe‘ getauft.“
Doch die Eltern glaubten an ihren Sohn und an sich selbst – trotz Angst und Unsicherheit angesichts der Zukunft. „Wir haben diese besondere Verantwortung für Noah von Anfang an angenommen“, erzählt der heute 32-jährige Vater. Sie ließen nichts unversucht, um ihrem Sohn das Leben so leicht wie möglich zu machen – vom gründlichen Recherchieren über die medizinischen Hintergründe der Krankheit über das Ausprobieren erfolgsversprechender Therapiemethoden bis hin zu klaren Entscheidungen wie der, Noah keine geschlossenen Orthesen mehr anzuschnallen, um die Korrektur seiner Fußfehlstellung zu erzwingen. Diese nämlich drückten so sehr, dass die Füße bluteten. „Wir haben diese ‚Nachtlagerungs-‘ oder auch ‚Quengelschienen‘ ‚Astronautenschuhe‘ getauft“, erinnert sich Susann Wünsch. „Da nehmen wir lieber die 150 Kilometer nach Dresden in Kauf, um dort orthopädisch gut beraten zu werden.“

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„Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt.“
Schließlich brachen sie auch das Schweigen, überwanden ihre Scham und entschieden sich für die Flucht nach vorne: Sie schrieben einen Brief aus Noahs Sicht, der seine Krankheit erklärt. „Das war nicht einfach für uns, aber Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt“, sagt der gelernte Physiotherapeut, der nach einer Umschulung im Frühjahr seine Ausbildung zum Fahrdienstleiter abgeschlossen hat. „Das bedeutet zwar Schichtdienst, aber der Verdienst ist deutlich besser.“
Den Brief verteilten sie im Kindergarten und schickten sie auch an gemeinnützige Organisationen – mit dem Resultat, dass ihr soziales Umfeld seitdem deutlich mehr Verständnis für die Familie hat. Mithilfe verschiedener Stiftungen und Vereine konnten zudem im vergangenen Jahr die finanziellen Mittel für das dringend benötigte behindertengerechte Auto aufgebracht werden.
„Durch meine Ausbildung bei der Deutschen Bahn habe ich auch von den Stiftungen BSW und EWH gehört. Der zuständige Sozialarbeiter hat uns sofort beraten und uns über die Möglichkeiten aufgeklärt. Es ist toll, dass es so eine Gemeinschaft gibt! Man fühlt sich verstanden und nicht mehr ganz so allein. Auf einmal lernt man die Gesellschaft auch von einer anderen Seite kennen“, betont Jan Wünsch.

„Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen.“
Noah ist ein aufgeweckter, neugieriger Junge mit einem verschmitzten Lächeln, der mittlerweile laufen und sich verständlich machen kann. Die größte Baustelle bleibt die Sprachentwicklung. Seine epileptischen Anfälle sind seltener geworden, da er medikamentös gut eingestellt ist. „Wir wollen ihm so wenig wie möglich geben“, erklärt die Mutter. „Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen. Die Entwicklung bei dieser Krankheit steht sowieso in den Sternen, und da ist es wichtig, dass wir auf uns vertrauen“.
Susann und Jan Wünsch leben in bescheidenen Verhältnissen. Im nächsten Jahr wird sich voraussichtlich ihr Traum erfüllen und sie werden sich ein kleines Häuschen gemeinsam mit Noahs Großeltern leisten können: ebenerdig und mit Einliegerwohnung, damit Noah auch später gut versorgt ist. Denn Betreuung wird er immer brauchen – nicht einfach, das zu bewerkstelligen, weder materiell noch emotional. „Ach, das kriegen wir schon“, lacht Jan Wünsch. „Wenn wir nur für Noahs Entwicklung so viel wie möglich tun können.“

Die Stiftung EWH beteiligt sich an den Kosten für Noahs Betreuung.

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Martina Wutzke schrieb am 15.03.2017

Liebe Familie Wünsch, wie gut das Noah solch durchsetzungsstarke Eltern und wohl auch Großeltern hat ! Man kann nicht recht verstehen warum bei den heutigen Vorsorgeuntersuchungen und dem Wissen der Ärzte nicht schon viel rechtzeitiger von der Erkrankung Ihres Kindes eine Diagnose erstellt werden konnte.Zumindest weil Sie ja sehr darum bemüht waren. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und hoffe sehr das Sie bei Hilfen und benötigten Anträgen keine Steine im Wege haben.
Für Noah wünsche ich einen kleinen Schutzengel der auf Ihn aufpaßt.
Liebe Grüße Martina Wutzke.

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Nachwuchskünstlerin ganz groß!

Stiftung BSW bringt Nachwuchskünstlerin groß raus! Das zentrale DB Gebäude in Hannovers Joachimstraße präsentiert sich in diesen Tagen wieder als exklusiver Ausstellungsort für…

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Nachwuchskünstlerin ganz groß!

2017-01-06

Stiftung BSW bringt Nachwuchskünstlerin groß raus!

Das zentrale DB Gebäude in Hannovers Joachimstraße präsentiert sich in diesen Tagen wieder als exklusiver Ausstellungsort für Kunst. Die dortige Raumdisponentin und langjährige BSW-Förderin Scarlett Henschel organisiert seit vielen Jahren immer wieder wechselnde Ausstellungen und verschafft damit dem DB Gebäude stetig einen neuen Flair.

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Wer sich einmal die Zeit nimmt und die farbenprächtigen Bilder betrachtet, vermutet wohl kaum, dass diese Malereien von einer ganz jungen Künstlerin gemalt wurden.
Pia-Sophie Leplow ist 14 Jahre alt und Schülerin der 9. Klasse. Was als Ausgleich zur Schule begann, hat sich mittlerweile zu einem Hobby auf höchstem Niveau entwickelt. Angefangen mit Bleistiftzeichnungen, gefolgt von Buntstift und Pastellkreide, über Aquarell bis hin zum Acryl, hat Pia sich an alles herangetastet und immer wieder ihren Horizont erweitert. Dadurch haben sich nach und nach ihre Technik und ein eigener Stil entwickelt.

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Großartige Werke mit durchweg positiver Ausstrahlung vermitteln dem Betrachter, welche Freude Pia-Sophie bei der Entstehung ihrer Kunstwerke hatte.
Wir als Stiftung BSW freuen uns, eine so talentierte, junge Künstlerin in unseren Reihen zu haben.

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Die WhatsApp-News ziehen um!

Vor einem Jahr sind wir mit den WhatsApp-News an den Start gegangen und waren überwältigt vom sofortigen Erfolg dieses Kommunikationskanals. Um der großen Nachfrage technisch gerecht…

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Die WhatsApp-News ziehen um!

2016-12-13

Vor einem Jahr sind wir mit den WhatsApp-News an den Start gegangen und waren überwältigt vom sofortigen Erfolg dieses Kommunikationskanals.
Um der großen Nachfrage technisch gerecht zu werden und unsere Neuigkeiten noch zielgerichteter aufzubereiten, ziehen die WhatsApp-News nun um.
Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen müssen wir Sie daher bitten, sich neu zu registrieren, um die WhatsApp-News wie gewohnt zu erhalten.

Hier gehts zur Anmeldung.

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2 Millionen Schritte bis nach Sylt

Meike Blumenschein ist geborene Südhessin und lebt seit elf Jahren in der Schweiz. Beruflich ist sie in aller Welt unterwegs, hat aber selten Zeit, die Gegenden, die sie bereist, auch…

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2 Millionen Schritte bis nach Sylt

2016-11-30

Meike Blumenschein ist geborene Südhessin und lebt seit elf Jahren in der Schweiz. Beruflich ist sie in aller Welt unterwegs, hat aber selten Zeit, die Gegenden, die sie bereist, auch wirklich kennen zu lernen. Im Spätsommer 2016 hat sich die 38-Jährige einen Traum erfüllt und ging auf Wanderschaft – einmal von Süden nach Norden durch ganz Deutschland.

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„Ich hatte das Bedürfnis, Deutschland besser kennen zu lernen, und besonders wichtig war mir, langsam und bewusst unterwegs zu sein, mir zu Fuß die heimatlichen Landschaften zu ‚erarbeiten‘“, sagt die Tochter eines langjährigen Bahnbeschäftigten, die selbst schon lange Jahre BSW-Förderin ist. Das Ziel ihrer Reise war schnell klar: das BSW-Dünenhotel Alt-Rantum. „Ich war sicherlich schon 20 Mal dort. Es ist fast ein Stück Heimat geworden. Manche Servicekräfte kenne ich noch von meinen ersten Urlauben als Kind.“

1.402 Kilometer von Stein am Rhein in der Schweiz bis nach Sylt ist Meike Blumenschein gewandert. 360 Stunden reine Wanderzeit hat sie innerhalb von neun Wochen dafür gebraucht. „Ich hatte wahnsinnig viel Glück, weil es während meiner Wanderung kaum geregnet hat.“

Am Ende zeigte ihr Schrittzähler die schier unglaubliche Zahl von 2.051.721 – die letzten Schritte am Sylter Strand hat die Fernwanderin auf einem Foto festgehalten. Die schönsten Momente ihrer Wanderung sind jedoch nicht bildlich zu greifen: „Ich habe die Stille enorm genossen. Manchmal bin ich den ganzen Tag niemandem begegnet – außer ein paar Schafen. Da war es teilweise so still, dass man sie hat fressen hören.“

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In Etappen von 25 bis 30 Kilometern pro Tag führte ihre Route durch den Hegau und den Schwarzwald, die Pfalz, Rheinhessen, das Mittelrheintal, Teile des Ruhrgebiets und das Münsterland, dann an der Weser entlang nach Bremerhaven und weiter an der Nordseeküste über Föhr und Amrum bis an ihr Ziel. „Es war herrlich so viele Stunden in der Natur zu sein“, fasst die Wahlschweizerin zusammen. „Jeder Tag hat eine klare Struktur. Man ist nicht fremdbestimmt, wie sonst. Es gibt nur ein ganz klares Ziel: die nächste Unterkunft. Wenn man dort abends eintrifft, ist man erschöpft, aber glücklich.“

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Als Meike Blumenschein Mitte Oktober 2016 schließlich im BSW-Dünenhotel Alt-Rantum ankam, machte sie gleich einen Beweis-Schnappschuss mit Wirtschaftsleiter Marcus Knopp. Auf seine Frage nach ihrem persönlichen Lieblingsplatz im Hotel hin, geriet sie noch einmal ins Schwärmen: „Am schönsten ist für mich der Weg vom Hotel durch die Dünen zum Meer. Dieser Aufgang auf den Holzstufen hat etwas Magisches.“

Kommentare

Erik schrieb am 11.03.2017

Liebe Meike,
Du bist wirklich unglaublich.
Ich freue mich sehr für Dich, für jeden Augenblick den du genießen konntest und jeden Augenblick, in dem Du Deine Zweifel, die sicherlich einmal da waren, überwunden hast.
Bin echt neidisch!

...vielleicht findest Du einmal einen der tollen Wanderwege an der Mosel. :-)

Michaela schrieb am 03.12.2016

Super, dass du die Wanderschaft durchgezogen hast :-)

Tanja schrieb am 01.12.2016

Ein fürs Leben prägendes Erlebnis . So eine Tour nehmen sich mit Sicherheit viele vor . Aber eine Umsetzung, das schaffen nur die wenigsten. Alle Achtung .

Silke schrieb am 01.12.2016

Ich bin tierisch stolz auf meine Schwester, und alle Achtung, daß Sie, dass so durchgezogen hat. Aber ich war auch heilfroh, wie Sie ihr Ziel erreicht hatte und alles gutgegangen ist.

Divo schrieb am 01.12.2016

Meike - du bist einfach spitze!!!!

Susann schrieb am 01.12.2016

You did it! ... und dann noch mit Spass bei der Sache. Beneidenswert!

Claudia schrieb am 01.12.2016

Chapeau, Meike! Diese Erfahrung kann dir niemand nehmen 😊👍🏻😊
Bin gespannt zu hören, wie es deine Perspektive aufs Leben, insbesondere aufs Berufsleben, geändert hat!

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Hobbykünstler aufgepasst!

Der Abgabe-Countdown für die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung läuft. Vom 22.04. bis 26.05.2017 findet in der Galerie Brühl in Altenburg die Ausstellung statt, zu der wir Sie…

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Hobbykünstler aufgepasst!

2016-11-09

Der Abgabe-Countdown für die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung läuft.

Vom 22.04. bis 26.05.2017 findet in der Galerie Brühl in Altenburg die Ausstellung statt, zu der wir Sie jetzt schon recht herzlich als Besucher einladen möchten. Mit neuen Ideen dient sie als Inspiration für eigene künstlerische Aktivitäten und ein verzauberndes Ziel für Kunstbegeisterte.
Eine Vielzahl an Kunstwerken ist bereits für die Ausstellung angemeldet. Es steht jedoch noch freie Ausstellungsfläche für handwerklich angefertigte Objekte zur Verfügung.
Ob Nähen, Stricken, Häkeln, Textilkunst, Malen oder Kunstwerke aus verschiedenen Materialien – dem kreativen Schaffen sind keine Grenzen gesetzt. Wer in seiner Freizeit gerne handwerklich tätig ist und seine angefertigten Exponate präsentieren sowie durch eine hochkarätige Jury bewerten lassen möchte, ist herzlich eingeladen, ein Bild seiner Werke bis zum 30.11.2016 an Barbara.Sciesinski@bsw24.de zu schicken. Sie setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung.
Wir staunen immer wieder, wie sich Techniken weiterentwickeln und was für fantastische Objekte entstehen. Dieses kreative Werken und Wirken wird von uns aktiv gefördert und unterstützt.

Bundeskunsthandwerksausstellung wird noch bunter

Kennen Sie Upcycling?
Wir kannten diesen Begriff bis vor Kurzem nicht, haben uns aber einmal näher damit beschäftigt.

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Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Bei dieser Form des Recyclings ist das Endergebnis eine stoffliche Aufwertung. Uns begeistern die unglaublich vielen schönen Produkte, die aus Abfall entstehen können und durchaus große Botschaften z.B. gegen die Wegwerfgesellschaft transportieren.
Perfekt dafür, um die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung vom 22.04. bis 26.05.2017 durch eine andere Art künstlerischer Gestaltung zu bereichern. Deshalb suchen wir Ihre Upcycling-Werke!
Wer stellt in seiner Freizeit solche Objekte her und möchte sie auf der eigens eingerichteten Fläche im Rahmen der BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung der Öffentlichkeit präsentieren?
Jeder der mitmachen möchte, soll sich kreativ austoben und damit die Ausstellung aktiv mitgestalten. Ressourcen schonen und tolle Exponate herstellen, das ist doch eine fantastische Kombination.
Seien Sie kreativ und machen Sie sich ans Werk! Abgabe bis spätestens 31.03.2017. Rückfragen und Infos jederzeit gerne unter: Socialmedia@bsw24.de

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2,4 Millionen Kindern droht Armut

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen…

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2,4 Millionen Kindern droht Armut

2016-11-02

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen Kinder. Als arm gelten Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt.

Sogar wenn eines der Elternteile voll erwerbstätig ist, liegt das Armutsrisiko noch bei 15 Prozent. Für Alleinerziehende ist die Bedrohung ungleich höher: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind arm wird, liegt doppelt so hoch – sofern es sich um ein Einzelkind handelt. Mit jedem weiteren Kind steigt das Armutsrisiko noch weiter an.

Wir sind für Sie da

Diese gesellschaftliche Entwicklung macht auch vor Beschäftigten im Bahnbereich nicht Halt. Wir, die Stiftungen BSW und EWH, nehmen gerade in solchen Fällen unsere soziale Verantwortung wahr und helfen – schnell und unkompliziert.

Dabei können wir auf eine Vielzahl von Leistungen zurückgreifen. Ob Hilfe in Krisensituationen, Schuldnerberatung, finanzielle Unterstützung, Mutter-/Vater-Kind-Kur oder einfach ein Erholungsurlaub für die ganze Familie zu bezahlbaren Preisen: Wir finden einen Weg, diejenigen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.

Erfahren Sie mehr über unser Leistungsportfolio unter www.bsw24.de.

Helfen Sie uns zu helfen!

Erzählen Sie denjenigen, die unsere Unterstützung benötigen, von uns. Denn nur wer uns kennt, kann sich an uns wenden.

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„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen. Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen,…

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„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

2016-10-31

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen.
Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen, wenn ein Patient an fortgeschrittenem Herzversagen leidet, das durch andere therapeutische Maßnahmen nicht mehr zu bessern ist. Einer von ihnen ist Ferhat Haciimamoglu: Lange hat der Vater eines kleinen Sohnes auf ein Spenderherz warten müssen, bis es endlich geklappt hat.
„Das war natürlich keine leichte Zeit damals. Ich habe mir viele Sorgen um meine Familie gemacht. Mittlerweile ist das Schlimmste überstanden“, erzählt der heute 45-jährige DB-Mitarbeiter, der so schnell wie möglich wieder arbeiten möchte.

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© Ferhat Haciimamoglu

Eine Herztransplantation ist einer der schwerwiegendsten Eingriffe überhaupt und entsprechend lange dauert die Rekonvaleszenz. Ferhat Haciimamoglus Körper zeigte nach der Operation Abstoßungsreaktionen – nicht ungewöhnlich und je nach Schweregrad medikamentös behandelbar. Seine Frau war immer an seiner Seite, besuchte ihn täglich im Krankenhaus – neben der psychischen Belastung auch eine finanzielle Herausforderung.

Ferhat Haciimamoglu wandte sich ans BSW, um sich nach Erholungsaufenthalten in den stiftungseigenen Häusern zu erkundigen. Von der Möglichkeit auch finanzieller Hilfe wusste er nichts – und scheute sich zunächst davor, sie anzunehmen. Doch für die Unterstützung von Bahnbeschäftigten und deren Familien in Notsituationen sind das BSW und der EWH da – sei es beratend durch die Sozialarbeiter und Therapeuten und/oder in finanzieller Hinsicht.

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Den Ausschlag, die Hilfe der Stiftungen anzunehmen, gab dann schließlich sein heute dreijähriger Sohn, dem der Vater alles nur erdenklich Gute mit auf den Weg geben möchte: „Er soll gesund und munter aufwachsen und viel lernen“, sagt er.
Ferhat Haciimamoglu freut sich sehr über die Unterstützung. Es ist ihm wichtig, seiner Freude Ausdruck zu verleihen, etwas zurückzugeben. Deshalb engagiert er sich in einem Verein für Herztransplantierte, besucht Betroffene im Krankenhaus, teilt seine Erfahrungen mit ihnen und ist aktiv in der Aufklärung pro Organspende.

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein: z. B. den Ärzten, der Krankenversicherung, meinem Arbeitgeber, dem Fonds soziale Sicherung und natürlich dem BSW“.

„Lange habe ich darüber nachgedacht, was ein angemessenes Dankesschreiben wäre. Da haben wir uns alle zusammengesetzt und Ihnen ein Bild gemalt.“
Wir bedanken uns herzlich für diesen bezaubernden Dankesdinosaurier (siehe Bild) und wünschen Familie Haciimamoglu weiterhin die Kraft und den Mut, gemeinsam in eine gute Zukunft zu gehen.

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Könige, Springer und Türme werden wieder zum Leben erweckt

Dieses Jahr kommen sie im Vitalhotel Weiße Elster inmitten des Erzgebirges zum Einsatz. Dort findet vom 28.-30.10.2016 das diesjährige BSW-Kinder-und Jugendschachturnier mit der frisch…

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Könige, Springer und Türme werden wieder zum Leben erweckt

2016-10-27

Dieses Jahr kommen sie im Vitalhotel Weiße Elster inmitten des Erzgebirges zum Einsatz. Dort findet vom 28.-30.10.2016 das diesjährige BSW-Kinder-und Jugendschachturnier mit der frisch gebackenen Jugendschacheuropameisterin Fiona Sieber statt.

Ob Blitzturnier oder traditionelle Partie, konzentriert werden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in rasanter Geschwindigkeit die Figuren über das Brett ziehen, immer bereits die nächsten Züge im Kopf.

Im Wettlauf gegen die Zeit werden dann die 40. Meisterschaften ausgetragen. Das Klicken der mechanischen Uhren wird nahezu das einzige Geräusch sein, das man in dem ansonsten stillen Raum vernehmen wird. Der Wettlauf gegen die Zeit erlaubt keine Störungen von außen, darauf legen auch die Nachwuchsspieler größten Wert.

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Entgegen des sonst allgemeinen Trends der Überalterung und sinkender Teilnehmerzahlen erfreut sich Schach einer wachsenden Beliebtheit. Von zurückgehenden Teilnehmerzahlen kann ebenso wenig die Rede sein, wie von Desinteresse der Jugend am gesellschaftlichen Leben.

Während sich die Könner warm spielen, bekommen die anwesenden Neuspieler, ihre ersten Übungsstunden in der komplexen Welt dieses Brettspiels.
Mit der Kür des Schachmeisters endet dann das spielreiche Wochenende im Erzgebirge. Könige, Springer und Türme werden wieder einmal zurück in ihre Kisten gelegt und für den nächsten Einsatz verpackt.

– Gisa Blach

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Baltische Hansestadt Riga empfängt FISAIC Modelleisenbahner

Gleichstrom oder Wechselstrom, Anlagenbau oder fliegender Aufbau, ganz zu schweigen von der Frage ob analoge oder digitale Steuerung. Herzlich Willkommen in der Welt der Modelleisenbahnen.…

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Baltische Hansestadt Riga empfängt FISAIC Modelleisenbahner

2016-10-27

Gleichstrom oder Wechselstrom, Anlagenbau oder fliegender Aufbau, ganz zu schweigen von der Frage ob analoge oder digitale Steuerung. Herzlich Willkommen in der Welt der Modelleisenbahnen.

Die derzeit laufende internationale Modellbahnschau der FISAIC entführt die Besucher in die faszinierenden Miniaturausgaben von nachgebauten Landschaften, Städten und Lebenssituationen. Bis zum 30.10.2016 stellt das Museum der lettischen Staatsbahn LDZ in Riga, den außergewöhnlichen Veranstaltungsort dar, der den liebevollen und bis in Details gebauten Modulen ihren würdigen Rahmen bietet.

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Die größte Stadt des Baltikums ist stolz darauf, in diesem Jahr Gastgeber für die europäischen Modellbahnbauer zu sein. Teilnehmer aus Frankreich, Tschechien und Deutschland waren bereits Tage vor Ausstellungseröffnung stundenlang damit beschäftigt, alle Bahnen herzurichten, Testfahrten zu absolvieren und letzte Handgriffe zu erledigen. Stetig wird gefachsimpelt, sich ausgetauscht und gegenseitig unterstützt. Insgesamt 51 Module, darunter allein 15 aus Deutschland können während der Ausstellungstage in der alten Hansestadt bestaunt werden.

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Wenn sich Ende des Monats die Türen des Museums schließen und alle Module wieder sicher für die Heimreise verpackt werden, dann beginnen in Luxemburg bereits die Vorbereitungsarbeiten für 2017. Das Großherzogtum wird dann der Gastgeber für die Liebhaber der Verkleinerungsmaßstäbe und Modellspurweiten sein.

– Gisa Blach

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Wandkalender 2017

Kulinarische Reise durch die BSW-Ferienhotels! Sichern Sie sich jetzt einen exklusiven BSW-Wandkalender für 2017. Jedes Kalenderblatt enthält ein Rezept mit einem regionaltypischen…

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Wandkalender 2017

2016-10-13

Kulinarische Reise durch die BSW-Ferienhotels!

Sichern Sie sich jetzt einen exklusiven BSW-Wandkalender für 2017. Jedes Kalenderblatt enthält ein Rezept mit einem regionaltypischen Highlight.

Was Sie dafür tun müssen?
Wir möchten bis zur Weihnachtszeit eine kleine Datenbank mit den besten Plätzchen-Rezepten unserer Förderer zusammen stellen. Schicken Sie uns einfach Ihr Lieblings-Plätzchenrezept und wir senden Ihnen den BSW-Kalender mit Rezepten unter anderem für das außergewöhnliche Harzer Blaubeerschmand-Schnitzel und die traditionelle Schwarzwälder-Kirschtorte. *

Wir freuen uns über Ihre Nachricht an SocialMedia@bsw24.de. Vergessen Sie nicht, uns Ihre Adresse mitzuteilen!

  • Nur solange der Vorrat reicht.

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Heike Boßhammer schrieb am 16.11.2016

Da ich sehr gerne Koche, würde ich mich über neue Rezepte freuen.

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„Die Zeit heilt alle Wunden?“

Sabrina* ist 17 Jahre alt, als sie den Satz "Die Zeit heilt alle Wunden" das erste Mal bewusst hört. Sie hat gerade eine Ausbildung bei der Bahn begonnen, als ihre Großmutter…

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„Die Zeit heilt alle Wunden?“

2016-10-06

Sabrina* ist 17 Jahre alt, als sie den Satz "Die Zeit heilt alle Wunden" das erste Mal bewusst hört. Sie hat gerade eine Ausbildung bei der Bahn begonnen, als ihre Großmutter stirbt: ein Schock für die junge Frau. Mit den Eltern kam Sabrina noch nie klar, die Oma war immer schon ihre einzige Bezugsperson in der Familie. Nach einigen Monaten geht es Sabrina nicht besser – ganz im Gegenteil. Sie kann sich nicht konzentrieren, ist antriebslos und die Streitigkeiten mit den Eltern werden schlimmer. Auch ihre Freunde kommen nicht mehr an Sabrina heran.

Als die junge Frau über eine Mitauszubildende vom Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst des BSW hört, entschließt sie sich, dort anzurufen.
„Zeit ist ein maßgeblicher Faktor, aber sie ist kein Allheilmittel“, erklärt unsere Therapeutin. „Wir kennen vermutlich alle das Gefühl von Trauer, Mut- und Kraftlosigkeit als Folge eines konkreten Problems, eines schlimmen Verlusts. Dieses Gefühl verschwindet in der Regel tatsächlich nach einer gewissen Zeit und nach einer konstruktiven Verarbeitung wieder. Jedoch hat dies wenig mit einer Depression zu tun, aus der man sich alleine meist nicht befreien kann. Depression ist eine Krankheit, die professionell behandelt werden muss. Sie kann verschiedene Ursachen haben und auch unabhängig von äußeren Umständen auftreten. Entscheidend dabei ist eine möglichst frühzeitige und individuelle Diagnose.“

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Die BSW-Sozialberatung ist für Förderer kostenfrei und zeitlich unbegrenzt. Sabrina ist mittlerweile Mitte 20 und sie braucht – mit längeren Pausen dazwischen – auch heute immer einmal wieder die Unterstützung ihrer Therapeutin. War es einige Jahre zuvor eine akute Krise, so hilft ihr jetzt die Festigung durch die begleitende Gesprächstherapie, die sie in größeren Intervallen wahrnimmt. Das über die Zeit ausgebildete Vertrauensverhältnis gibt Sabrina Halt und Sicherheit für die Entscheidungen, die sie beispielsweise in ihrer derzeitigen Beziehung treffen muss.

„Sie können jederzeit kommen.“
Auch Daniela kennt das tiefe Loch, in das man fallen kann. Die alleinerziehende Mutter ist völlig überfordert, als sie sich ans BSW wendet. Der elfjährige Sohn wird immer schwerer zugänglich für die Zugbegleiterin, ihr Exmann kümmert sich kaum, und die Wechselschichten gehen an die Substanz. Als dann auch noch die Waschmaschine ihren Geist aufgibt, ist dies der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein.
Daniela erhält finanzielle Unterstützung vom BSW, um die gröbsten Löcher zu stopfen. Außerdem macht sie mit ihrem Sohn im EWH-Haus Möwennest eine Mutter-Kind-Kur und kann sich dort das erste Mal seit Langem mit ihrem Sohn beschäftigen und über sich selbst nachdenken. Aber die 37-Jährige braucht vor allem psychischen Rückhalt und nutzt die sozialen Dienste im BSW.

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„Ich erlebe es oft, dass vermeintlich unwichtige Dinge das Fass zum Überlaufen bringen – meist ein Zeichen dafür, dass es schon lange in einem Menschen brodelt“, sagt unsere Therapeutin. „Ich halte es dann für unerlässlich, erst einmal zu sortieren, sich die Situation in Ruhe anzuschauen. Das kann man oft nicht alleine tun, weil der Blick nach innen gerichtet und dadurch eine Distanz zu sich selbst unmöglich ist. Ich arbeite systemisch, das heißt, das gesamte Familien- bzw. Arbeitssystem zu beleuchten, aus dem der Mensch kommt bzw. in dem er lebt.“
Daniela lernt in der Einzeltherapie, ihre Probleme im Gesamtkontext zu betrachten; sie kann Wechselwirkungen und damit das eigene Verhalten besser verstehen. Durch gruppentherapeutische Angebote, die sie zusätzlich nutzt, kommt sie in den Austausch mit anderen, die in einer ganz ähnlichen Situation sind.
Und wenn Daniela zwischendurch einen Rat braucht, dann ruft sie ihre BSW-Therapeutin auch einmal an.

„Sie schaffen das!“
Bei Renate ist es sehr dunkel. Die Mittfünzigerin hat einen Suizidversuch hinter sich und wird übers BSW an eine psychosomatische Klinik vermittelt, in der sie zwölf Wochen bleibt. Die Nachsorge geschieht wieder im BSW.
„Ich begleite Renate seit vier Jahren und freue mich darüber, was sie in dieser Zeit alles geschafft hat. Geschieden, die Kinder aus dem Haus, nicht mehr gebraucht werden – besonders Einsamkeit war hier ein großes Thema“, erläutert unsere Therapeutin. „Heute kommt Renate zu mir, wenn Veränderungen anstehen. Sie hat mittlerweile wieder eine Beziehung und möchte mit ihrem Partner zusammenziehen, ein Neustart also. Veränderungen sind wichtig, aber nicht jeder kann sie einfach so umsetzen. Für Renate ist es entscheidend, dass sie in einem solchen Prozess begleitet und auch bestärkt wird. Dafür bin ich gerne da.“

*Alle Namen und Altersangaben von der Redaktion geändert.

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"Wir schauen nach vorne." - Die Geschichte der Familie Ranner

Wie bereits 2013 sorgten auch im Sommer 2016 wieder größere Unwetter in ganz Deutschland für enorme Schäden. In Bayern traf es besonders den niederbayerischen Ort Simbach am Inn…

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"Wir schauen nach vorne." - Die Geschichte der Familie Ranner

2016-09-21

Wie bereits 2013 sorgten auch im Sommer 2016 wieder größere Unwetter in ganz Deutschland für enorme Schäden.

In Bayern traf es besonders den niederbayerischen Ort Simbach am Inn – Nicol und Klaus Ranner sogar so schlimm, dass sie bis auf Weiteres nicht mehr in ihre Mietwohnung zurückkehren konnten.
„Es war alles nass und schlammig.“
Die beiden lebten noch nicht lange in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung, als das Wasser kam.

„Bis zu 1,80 Meter war einfach alles nass. Wobei das Schlimmste der ganze Schlamm war. Der setzt sich ja in jeder Ritze fest.“

Klaus Ranner.

Zu allem Übel lagerte der meiste Hausrat noch gut verpackt im Keller und ist jetzt nicht mehr zu gebrauchen. Das Vierparteienhaus ist eine von vielen unterschiedlich großen Wohneinheiten mit insgesamt etwa 3.000 Wohnungen, die mitten im Überschwemmungsgebiet liegen. Drei Wochen lang ging hier kein Strom, und auch einige Monate nach den starken Unwettern ist das Wohngebiet noch nicht wieder im Ursprungszustand – kein Wunder, denn in dem Ort mit etwa 10.000 Einwohnern standen ganze Straßen unter Wasser.

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„Das war ein Schock.“
Familie Ranner musste sofort aus ihrer 65 Quadratmeter großen Wohnung ausziehen, da zum damaligen Zeitpunkt ein Abriss des gesamten Hauses nicht ausgeschlossen werden konnte. Glücklicherweise fanden sie schnell eine neue Bleibe. Hier heißt es nun, fast alles neu anzuschaffen. Außerdem liegt die Wohnung etwas außerhalb, sodass sie auf zwei Autos angewiesen sind: Beide arbeiten bei der Südostbayernbahn (SOB) im Wechseldienst.
„Das war schon ein Schock. Gott sei Dank ist uns selbst nichts passiert. Das andere kann man ja größtenteils ersetzen. Aber finanziell ist das natürlich nicht ganz einfach. Deshalb war es eine große Erleichterung für uns, als wir die Soforthilfe bekommen haben, und das auch noch absolut schnell und ganz formlos. Auch die mentale Unterstützung hat uns gut getan: Es kam gleich jemand vom BSW zu uns und hat Hilfe angeboten. Ich spreche jetzt auch mal für meine Kollegen in der SOB, von denen einige ebenfalls betroffen sind“, so Klaus Ranner. „Mittlerweile hat sich unsere Situation beruhigt und wir schauen nach vorne.“

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Die große Spendenaktion aufgrund der Flutkatastrophe im Jahr 2013, die von den Partnern – neben den Stiftungen BSW und EWH – DEVK, EVG, Fonds soziale Sicherung und KBR schnell ins Leben gerufen wurde, brachte rund 1,3 Millionen Euro. Diese Spendengelder sind noch nicht aufgebraucht. Neben der Soforthilfe können bei entsprechenden Nachweisen auch nach Sichtung des Gesamtschadens – oft erst nach einigen Monaten möglich – finanzielle Hilfen geleistet werden.

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Von der Schiene auf die Straße

Der neue Bahnblick führt uns dieses Mal zu den Kolleginnen und Kollegen von DB Regio Bus am Standort in Münster. Wir alle sind schon einmal Bus gefahren. Wir steigen ein, fahren die…

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Von der Schiene auf die Straße

2016-09-21

Der neue Bahnblick führt uns dieses Mal zu den Kolleginnen und Kollegen von DB Regio Bus am Standort in Münster.

Wir alle sind schon einmal Bus gefahren. Wir steigen ein, fahren die ausgewählte Strecke und steigen wieder aus. So weit so gut. Meistens wenig spektakulär, sondern zum Zwecke der Zielerreichung. Damit dies alles genau so funktioniert wie es die Fahrgäste erwarten und voraussetzen, sind die Kollegen am Steuer mit die wichtigsten Personen im Gesamtablauf. Ohne sie würde nämlich gar nichts gehen oder besser: fahren.
Und genau darum geht es im aktuellen Bahnblick: Um die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag dafür sorgen, dass die roten Busse von DB Regio sicher und pünktlich unterwegs sind. Wie viel von Ihnen abhängt erkennt man erst, wenn man wie ich die Chance erhält, einen eingehenden Blick hinter die Kulissen von DB Regio Bus NRW zu werfen. Einen Tag lang habe ich einen Kollegen der DB Westfalenbus im Münsterland begleitet und ihm eingehend über die Schulter geschaut. Ich habe hunderte von Fragen gestellt und war am Ende des Tages vollkommen fasziniert von den Eindrücken.

Busfahrer sind Allrounder

Ein Busfahrer ist weitaus mehr als nur der Fahrzeuglenker, der den Bus von A nach B bewegt. Er ist ein echter Allrounder. Jederzeit hilfsbereit, besonnen und kompetent wird auf die unterschiedlichen Fahrgäste eingegangen.

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Die ausgestrahlte Souveränität vermittelt eine sympathische Art und drückt Verbindlichkeit aus. In den Buslinien der DB Westfalenbus müssen die Fahrgäste vorne einsteigen. Dieser „kontrollierte Einstieg“ bedeutet gleichzeitig, dass der Busfahrer die Tickets der Einsteiger sichten und auf Gültigkeit kontrollieren muss. Parallel dazu verkauft er Busfahrscheine an diejenigen, die noch kein Ticket haben. Ausgenommen von dieser Regelung sind mobilitätseingeschränkte Personen wie Rollstuhlfahrer, Fahrgäste mit Rollator oder Kinderwagen, sie dürfen natürlich die breitere hintere Tür zum Einsteigen benutzen.

Während wir durchs Münsterland fahren stellen sich mir immer mehr Fragen. Erst einmal fällt mir auf, dass es sich in dieser Region augenscheinlich um eine Kreisverkehr-Hochburg handelt. Anerkennung an meinen Fahrer Ferdinand Schulze-Wierling, der seit 1995 für Westfalenbus zielsicher und mit enorm sympathischer Art die Busse von Station zu Station steuert. Er hat das Fahren anscheinend im Blut.

Das kommt daher, dass ich jahrelang im Reisebusverkehr tätig war.

Ferdinand Schulze-Wierling

"Da lernt man so zu fahren, das es die Fahrgäste möglichst ruhig haben. Als ich mich damals entschieden habe, in den Linienverkehr zu wechseln um künftig die Westfalenbusse zu steuern, wusste ich zwar, wie ich ohne Navi nach Kroatien komme, aber wie man einen Fahrplan liest, das war mir schleierhaft."
Lachend schüttelt er den Kopf, weil es sich einfach kurios anhört.

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Persönliche Atmosphäre

Wir halten wieder und die Tür öffnet sich erneut. Diesmal werden einige der einsteigenden Gäste namentlich begrüßt. „Nach einer Weile kennt man seine Stammkunden“, sagt er und es ist deutlich zu merken, dass sowohl Fahrgäste als auch Fahrer diese persönliche Atmosphäre sehr schätzen.
Durch den zunehmenden Straßenverkehr ist es nicht immer leicht, den Fahrplan einzuhalten. Dann ist es von Vorteil, wenn der Fahrer die Tarife sofort parat hat und nicht durch die Suche im Bordcomputer zusätzlich Zeit verliert. Allerdings gibt es viele verschiedene Tarife, die sich ab und an auch ändern – da ist es nicht ganz einfach, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Auch die Sprachbarrieren mit internationalen Fahrgästen werden immer kreativ und zur Zufriedenheit beider Seiten überbrückt. Ob mit Händen und Füßen oder mit Zetteln - am Ende wird der Fahrgast immer gut beraten.

Ein Beruf, der auch Belastungen birgt

Ich beobachte eine Weile den Ablauf aus Anhalten, Menschen steigen ein und aus, losfahren, auf alles achten, durch Straßen fahren, bei denen ich es erstaunlich finde, dass dort überhaupt ein Bus durchpasst, Kreisverkehr rein, Kreisverkehr raus. Konzentriert und ruhig während der Fahrt, aufgeschlossen und fröhlich sobald das Fahrzeug steht. So genau habe ich das Ganze vorher nie beobachtet oder mir überhaupt Gedanken darüber gemacht.

Könnte der Bus eigentlich losfahren, auch wenn die Tür noch nicht vollständig geschlossen ist? Ich habe die Frage noch nicht einmal vollständig ausgesprochen, da kommt schon das „Natürlich nicht“. Die modernen Fahrzeuge können erst nach vollständigem Abschluss des Schließvorgangs losfahren. Klingt einleuchtend.

Auch meine nächste Überlegung konnte sich ziemlich schnell aufklären. Wieso werden eigentlich Ampeln fast annähernd dann grün wenn wir darauf zusteuern? Gerade im Stadtverkehr werden viele Ampeln per Funk am Fahrzeug zum automatischen Auslösen der Grünschaltung gesteuert. Das erklärt natürlich einiges.

Wieder etwas dazugelernt, wie bei allen Reportagen, die ich bisher geschrieben habe. Auch heute ist wieder einzigartig, spannend und total lehrreich. Meine Busfahrten werden sich jedenfalls in Zukunft nicht mehr auf das reine ein- und aussteigen beschränken. Ich kann nur jedem empfehlen auch mal genauer hinzuschauen um zu erleben wie phantastisch die Fahrerinnen und Fahrer ihren Job machen, der wesentlich facettenreicher ist, als sich in der Tätigkeitsbeschreibung des Geschäftsfeldes liest.

Wer jetzt denkt, damit sei die Geschichte beendet, der täuscht sich. Damit die Kolleginnen und Kollegen überhaupt fahren können, müssen die Busse gewartet werden und sich jederzeit in einem technisch einwandfreien Zustand befinden. Das geschieht in den Betriebshöfen, in denen die Werkstattmitarbeiter die Fahrzeuge instand halten.
Wie gute Bekannte werden manche Fahrzeuge begrüßt, die in regelmäßigen Abständen den Weg in die Werkhalle finden. Zu vielen gibt es eigene Geschichten und die verbinden Mechaniker und Bus. Die großen Wagen werden fürsorglich gewartet, gepflegt und Instand gesetzt. Flüssigkeitsstände, deren Mengenverhältnis in keiner Weise mit denen eines Autos vergleichbar, werden überprüft. Allein 40l Öl befinden sich im Motor eines Busses. Aber das ist bei 280PS wohl auch nötig. Reifen werden mit fachmännischen Blick genau begutachtet, und gefühlt eine Millionen anderer Dinge geschraubt, gemessen und dokumentiert. Alles für den sicheren Transport der Fahrgäste. Eine abschließende Fahrt durch die Waschanlage beendet meistens den Aufenthalt im Betriebshof und der Bus schert wieder in den Linienverkehr ein. Sollte es dennoch mal ein Fahrzeug nicht aus eigener Kraft in die Werkstatt schaffen, dann sorgen die Kollegen der mobilen Instandsetzung vor Ort für schnelle Abhilfe.

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Meine persönliche Reise geht weiter vom Betriebshof in die Leitstelle Bus NRW. Dort können zum einen alle Fahrzeuge in Echtzeit an den zahlreichen Monitoren angezeigt werden, zum anderen werden von hier aus Fahrzeuge und Personal disponiert Alle arbeiten Hand in Hand was die räumliche Nähe zueinander natürlich positiv unterstützt. Die zentrale Leitstelle in Münster bündelt seit 2013 den gesamten Busverkehr in NRW. Hier findet der Informations- und Kommunikationsaustausch mit den Fahrzeugen und deren Fahrerinnen oder Fahrern statt. Eine 24h Stunden-7-Tage-Besetzung ermöglicht die ständige Erreichbarkeit und schnellstmögliche Unterstützung, sollte diese erforderlich sein.

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Was wir von der Schiene bereits wissen, nämlich das Eisenbahnverkehr ein hochkomplexes System ist, kann man durchaus für den Busverkehr übernehmen. Viele Räder müssen dort ineinander greifen und reibungslos funktionieren, damit Fahrgäste ihre Reiseziele so pünktlich und komfortabel erreichen, wie sie es wünschen. Die bundesweit über 8300 Kolleginnen und Kollegen von DB Regio Bus geben dafür tagtäglich ihr ganzes Engagement und Knowhow. Mit hoher Motivation und viel Energie sorgen sie dafür, dass die roten Busse unermüdlich durch die Städte und übers Land rollen.
Ferdinand Schulze-Wierling, steht stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen von DB Regio Bus. Er ist ein tolles Aushängeschild für dieses Geschäftsfeld und für einen Beruf, der so viel mehr erfordert als die pure Fahrtätigkeit.

– Gisa Blach

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4. Internationales Seminar für junge Modellbauer

Das internationale Modelleisenbahn-Seminar für den Bahn-Nachwuchs hat eine gewisse Tradition: Schon zum vierten Mal trafen sich am 2. August junge Modellbahn-Fans aus vier Ländern,…

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4. Internationales Seminar für junge Modellbauer

2016-08-10

Das internationale Modelleisenbahn-Seminar für den Bahn-Nachwuchs hat eine gewisse Tradition: Schon zum vierten Mal trafen sich am 2. August junge Modellbahn-Fans aus vier Ländern, um eine Woche lang gemeinsam ihrem Hobby zu frönen und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu pflegen.

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2014 fand das Treffen in Frankreich statt, im letzten Jahr in Deutschland. Diesmal war der tschechische Ort Kostelec nad Orlicí das Ziel der Reise. Die Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien, Ungarn und Frankreich unternahmen zahlreiche Ausflüge, unter anderem nach Prag ins Haus der Züge (Modellbahn-Dauerausstellung und Bahnsaal der TU Prag), zur Burg Potsteijn und ins Eisenbahn-Museum „Heizhaus Jaroměř“.

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Neben dem kulturellen Programm war natürlich auch reichlich Zeit für den gemeinsamen Bau einer Modellbauanlage eingeplant – die Leidenschaft, die alle Teilnehmer verbindet.

Auf das nächste Treffen freuen sich die Jugendlichen schon: In der ersten Juliwoche 2017 geht es wieder nach Frankreich.

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Sonnig in den Herbst!

Sichern Sie sich jetzt eine exklusive BSW-Minisonnenblume zum Selbstziehen. Damit Sie dabei nicht ins Schwitzen kommen legen wir noch einen Handyventilator oben drauf. Was Sie dafür…

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Sonnig in den Herbst!

2016-08-05

Sichern Sie sich jetzt eine exklusive BSW-Minisonnenblume zum Selbstziehen.

Damit Sie dabei nicht ins Schwitzen kommen legen wir noch einen Handyventilator oben drauf.

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Immer aktuell – Jetzt auch mit WhatsApp!

Ihr möchtet immer auf dem neusten Stand sein und wichtige Informationen rund um die Stiftungen BSW und EWH nicht mehr verpassen? Dann meldet Euch für unsere WhatsApp News an. So erfahrt…

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Immer aktuell – Jetzt auch mit WhatsApp!

2016-08-02

Ihr möchtet immer auf dem neusten Stand sein und wichtige Informationen rund um die Stiftungen BSW und EWH nicht mehr verpassen? Dann meldet Euch für unsere WhatsApp News an. So erfahrt Ihr einmal pro Woche, was es gerade Wichtiges zu wissen gibt.

So meldet Ihr Euch an:
Speichert unsere Nummer 069 809076-122 als “Stiftung BSW News” im Telefonbuch Eures Handys ab.
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Euren Namen müsst Ihr nicht nennen, wir speichern lediglich die Nummer.
Wir geben Eure Handynummer nicht an Dritte weiter und speichern sie lediglich für die Versendung der WhatsApp-News. Ihr erhaltet keine Werbung, keinen Spam und keine Werbe-Anrufe. Die anderen Abonnenten der WhatsApp News können Eure Handynummer nicht sehen oder Euch eine Nachricht schicken, da es sich nicht um eine Gruppe sondern um eine Broadcast-Liste handelt.
Wenn Ihr unsere Nachrichten nicht mehr empfangen möchtet, müsst Ihr lediglich unsere Handynummer aus Euren Kontakten löschen. Wir bitten Euch, uns darüber hinaus eine kurze Mitteilung zu schicken, dann löschen wir Eure Nummer ebenfalls direkt aus der Broadcast-Liste.

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Franz Wagner 1011gmil.com Whatsapp schrieb am 02.10.2017

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150 Jahre Menschlichkeit

2016 ist ein besonderes Jahr für das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt, denn der Ortsverband feiert seinen 150. Geburtstag. Ein schöner Grund zum Feiern! Gemeinsam mit allen Frankfurtern…

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150 Jahre Menschlichkeit

2016-07-21

2016 ist ein besonderes Jahr für das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt, denn der Ortsverband feiert seinen 150. Geburtstag. Ein schöner Grund zum Feiern!
Gemeinsam mit allen Frankfurtern möchten wir all jenes hochleben lassen, was diese Hilfsorganisation und damit auch die Stadtgesellschaft maßgeblich bestimmt: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Freiwilligkeit und Universalität.

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Wer gratulieren möchte, kann ein Video hochladen, ein Bild posten oder einfach eine Nachricht hinterlassen. Die eigene Kreativität kann so grenzenlos sein, wie die Grundsätze des gemeinnützigen Vereins. Wir freuen uns über alle Beiträge, die den unermüdlichen, bedingungslosen Einsatz für die Menschlichkeit würdigen und damit auch unterstützen. Wer möchte, kann uns auch sein Statement an SocialMedia@bsw24.de schicken. Wir werden Eure Statements gerne zur Veröffentlichung nutzen um damit ein Zeichen für Unabhängigkeit und Einheit zu setzen.

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Der Landwirt unter den Eisenbahnern

Garten- und Obstbau leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft Gerade Haus- und Kleingärten besitzen einen hohen sozialen Wert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur…

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Der Landwirt unter den Eisenbahnern

2016-07-12

Garten- und Obstbau leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft

Gerade Haus- und Kleingärten besitzen einen hohen sozialen Wert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des öffentlichen Grüns, insbesondere um Städte und Gemeinden.
Sowohl in Haus- und Kleingärten als auch im Streuobst-Anbau werden erhebliche Mengen an Nahrungsmitteln produziert. Aus diesem Bereich des Nichterwerbsgartenbaus werden vielfältige Anforderungen an die Beratung und die Erwachsenenbildung formuliert. Informationen über die Anlage von Gärten, über umweltschonende Produktionsweisen, den Einsatz von Nützlingen, über robuste und widerstandsfähige Sorten zur Reduzierung des Einsatzes von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln stehen hierbei im Vordergrund.

So ist die lange Tradition der Bahn-Landwirtschaft zu erklären
Als einstmals größter Grundeigentümer waren die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn, und sind jetzt die Deutsche Bahn AG und das Bundeseisenbahnvermögen als deren Nachfolgeorganisationen, im Besitz vieler Flächen, die sie selbst nicht benötigen, die sich aber nicht oder nur schlecht für andere Zwecke eignen. Als anerkannte betriebliche Sozialeinrichtung ist die Bahn-Landwirtschaft durch entsprechende vertragliche Regelungen in der Lage, Grundstücke zur überwiegend kleingärtnerischen Nutzung zu günstigen Bedingungen an Interessierte zu verpachten. Sie ist als Organisation im gesamten Bundesgebiet vertreten.
Unersetzliches Know-How hat sich im Laufe der vielen Jahre des Bestehens angesammelt. Eine Zielsetzung ist es daher, dieses nahezu unerschöpfliche Fachwissen weiter zu vermitteln und insbesondere an die Jugend weiterzugeben. Dafür steht die Bahn Landwirtschaft sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.blw-aktuell.de/

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Gemeinsam gestalten!

Gemeinsam gestalten - Graffiti-Projekt der Stiftung BSW Das Wort Graffiti kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "Kratzbild". Mit dem Projekt "Gemeinsam…

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Gemeinsam gestalten!

2016-06-24

Gemeinsam gestalten - Graffiti-Projekt der Stiftung BSW

Das Wort Graffiti kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "Kratzbild".
Mit dem Projekt "Gemeinsam gestalten" möchten wir diese kreative und einmalige Form der Kunst nutzen, um die künstlerischen Fähigkeiten von jungen Bahnbeschäftigten zu fördern und zusammen mit ihnen ein nachhaltiges Projekt auf die Beine zu stellen.
Innerhalb von Workshops in Leipzig wird nicht nur gemeinsam ein Gesamtkonzept erarbeitet, sondern auch die Historie des Graffiti vermittelt, sowie Präventionsarbeit im Bereich Graffiti geleistet. Somit dienen die Workshops nicht nur der Förderung sozialer und künstlerischer Fähigkeiten, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl.
Natürlich wird die erarbeitete Idee anschließend kreativ umgesetzt und präsentiert.

Ihr habt Interesse am Projekt? Meldet euch unter: Jacqueline.Bernutz@bsw24.de.

Habt auch ihr kreative und soziale Projektideen und möchtet euch für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl einsetzen? Meldet Euch bei Barbara.Sciesinski@bsw24.de.

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15. FISAIC Chorfestival in Tallinn – der berühmten Stadt des Chorfestivals

Die Gesangstradition in Estland reicht bis weit in die Zeit zurück, als man mit der Dokumentation anfing. Bis heute gilt das alle fünf Jahre stattfindende estnische Liederfest als…

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15. FISAIC Chorfestival in Tallinn – der berühmten Stadt des Chorfestivals

2016-06-20

Die Gesangstradition in Estland reicht bis weit in die Zeit zurück, als man mit der Dokumentation anfing. Bis heute gilt das alle fünf Jahre stattfindende estnische Liederfest als eine der größten Veranstaltungen für Laienchöre weltweit. 2014 traten über 33.000 Sänger vor fast 153.000 Zuhörern auf. Der gemeinsame Chor bestand damals aus etwa 22.000 Sängern.

Tallin ein großartiger Gastgeber
So war es eine große Ehre als sich Tallin für die Austragung des 15. FISAIC Chorfestival bewarb und ausgewählt wurde. Die berühmte Stadt des Chorfestivals hätte kein besserer Gastgeber sein können. Ein solch traditioneller Hintergrund verpflichtet. Die hervorragende Gesamtorganisation und viele phantastische Eisenbahner-Chöre aus ganz Europa bezauberten und fesselten die anwesenden Zuhörer. Insgesamt nahmen aus 10 EU-Ländern über 400 Sängerinnen und Sänger teil, damit ist das internationale FISAIC-Chorfestival eine der größten Veranstaltungen unter diesem Logo.

Deutsche Delegation mit annähernd 50 Mann vertreten
Der in Opladen beheimatete Chor sang im internationalen Vergleich auf höchstem Niveau. Mit bleibenden Eindrücken im Gepäck werden ganz bestimmt viele ihre Heimreise antreten und der ein oder andere in zwei Jahren in Österreich wieder vor Ort sein

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Heinrich Hartmann schrieb am 13.08.2017

Unser Chor in Tallin Wahr sehr Gut

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BSW-Veranstaltungskalender informiert umfangreich über BSW-Aktivitäten

Ein Kalender für Events, Veranstaltungen, Förderer, Nichtförderer, Aktive, Ehrenamtliche oder einfach für Interessierte. Ob Termine, Ausflüge, Sprechzeiten oder Vorträge – für…

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BSW-Veranstaltungskalender informiert umfangreich über BSW-Aktivitäten

2016-06-08

Ein Kalender für Events, Veranstaltungen, Förderer, Nichtförderer, Aktive, Ehrenamtliche oder einfach für Interessierte.

Ob Termine, Ausflüge, Sprechzeiten oder Vorträge – für alle Veranstaltungen und Termine der Stiftung BSW gibt es ab sofort einen zentralen Kalender, um Events optimal zu bewerben.
Jeder hat die Möglichkeit, Termine einzustellen. Die Besucher profitieren von der Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über das gesamte Veranstaltungsgeschehen bundesweit oder in einzelnen Regionen zu verschaffen!

Zum BSW-Veranstaltungskalender
Um den Kalender mit Leben zu füllen sind Sie gefragt, denn Sie selbst können Ihre Veranstaltungen, Sprechzeiten, Ausflüge, Workshops oder regelmäßigen Treffen eintragen. Je mehr eingestellt wird, desto besser spiegelt sich die enorme Vielfältigkeit der Stiftungen BSW und EWH wieder.
Jeder ist herzlich eingeladen, den Kalender zu nutzen, indem er aktiv Angebote, die auch für andere von Interesse sein könnten, einstellt. Der zur Verfügung gestellte Nutzerleitfaden handout-veranstaltungskalender dient dabei zur Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf. Sollten sich dennoch Fragen ergeben, oder Sie möchten uns Feedback und Hinweise zukommen lassen, dann melden Sie sich jederzeit gerne per E-Mail an socialmedia@bsw24.de.

Wir möchten uns stetig weiterentwickeln, damit Ihnen jederzeit ein optimales Medium zur Verfügung gestellt wird. Das gelingt nur, wenn wir wissen an welchen Stellen Anpassungen oder Änderungen gewünscht sind. Das Fundament ist fertig, der Ausbau erfolgt nun sukzessive.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Nutzern, dass der Veranstaltungskalender sowohl einen Mehrwert transportiert als auch Freude bereitet.

Herzlichst, Ihr Online-Vertrieb

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Kleiner Helfer mit großer Wirkung

Wer kennt sie nicht: Haltegriffe, die insbesondere in Sanitäranlagen eingebaut werden? Ob in öffentlichen Einrichtungen, bei Freunden oder Verwandten, überall begegnen sie einem.…

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Kleiner Helfer mit großer Wirkung

2016-06-02

Wer kennt sie nicht: Haltegriffe, die insbesondere in Sanitäranlagen eingebaut werden?

Ob in öffentlichen Einrichtungen, bei Freunden oder Verwandten, überall begegnen sie einem. Der Grund hierfür ist ganz offensichtlich: Haltegriffe sind im Alltag sehr nützlich und unterstützen in zahlreichen Lebenslagen.

Denn ganz egal ob durch Verletzung, den natürlichen Alterungsprozess oder einfach weil es einem ein Stück Sicherheit vermittelt, eine unsichere Mobilität ist in unseren Ferieneinrichtungen keine Einschränkung in der persönlichen Bewegungsfreiheit.
In einer solchen Situation sind Haltegriffe eine gute Option. Sie geben Schutz beim längeren Stehen, unterstützt beim Hinsetzen, beim Aufstehen oder beim Baden und vermitteln Sicherheit in der Dusche.

Montieren ohne Aufwand

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Viele dieser Griffe lassen sich heute ohne Bohren montieren und sind damit flexibel einsetzbar. Dies ist ein enormer Vorteil für unsere Ferieneinrichtungen.

Was einige unserer Gäste nicht wissen: an den Rezeptionen der BSW-Ferienhotels können jederzeit diese Halteelemente ausgeliehen werden. Wenden Sie sich gerne an die Mitarbeiter vor Ort und empfinden Sie für die Dauer Ihres Aufenthalts die Sicherheit, die für Sie wichtig ist.

Liebe Gäste, wir hoffen mit diesem Thema konnten wir Ihnen wieder ein Stück Mehrwert vermitteln und verbleiben bis zum nächsten Mal!

Ihre Online-Redaktion

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Schönschrift auf dem nächsten Level – Inspiration Kalligrafie

Kunst aus Buchstaben ist derzeit der absolute Trend. Das Wort Kalligrafie setzt sich aus den griechischen Wörtern kallos „Schönheit“ und graphi „Schrift, Schreiben“ zusammen.…

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Schönschrift auf dem nächsten Level – Inspiration Kalligrafie

2016-05-25

Kunst aus Buchstaben ist derzeit der absolute Trend.

Das Wort Kalligrafie setzt sich aus den griechischen Wörtern kallos „Schönheit“ und graphi „Schrift, Schreiben“ zusammen.
Botschaften in Form von originellen Bildern mit Sprüchen und Zitaten oder einfach nur Buchstaben als feine Schmuckornamente sind sehr persönlich und auch in der Kunst und Malerei nicht mehr wegzudenken.

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Natürlich haben auch unsere BSW-Künstler dieses Thema einmal aufgegriffen. Mit Schreibfeder, Federhalter und Tusche haben sie sich zunächst mit der klassischen Kalligrafie auseinandergesetzt. Mit einigen Schriftübungen zu Beginn konnten schon sehr schnell die ersten kleinen Kunstwerke bewundert werden. Es wurde mit Aquarellfarbe und Permanentmarker experimentiert und die Künstler waren überrascht, dass man auf moderne Art und Weise Freude an Schriftübungen haben kann.

Wer es auch einmal ausprobieren möchte – unsere Kunstgruppen freuen sich auf Ihren Besuch!

– Sieglinde Putze

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Ihre Meinung ist unser Antrieb

Was hat ihnen gefallen, an welchen Stellen gibt es Anregungen hinsichtlich Veränderungen oder offene Fragen? Mit den Feedbackbögen aus den Ferieneinrichtungen erhalten wir von unseren…

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Ihre Meinung ist unser Antrieb

2016-05-18

Was hat ihnen gefallen, an welchen Stellen gibt es Anregungen hinsichtlich Veränderungen oder offene Fragen?

Mit den Feedbackbögen aus den Ferieneinrichtungen erhalten wir von unseren Gästen eine unmittelbare Rückmeldung zu deren Aufenthalt.
Viele nützliche wie hilfreiche Informationen konnten auf diesem Weg schon gezielt bearbeitet werden. Manchmal erhalten wir natürlich auch lustige und kuriose Rückmeldungen. Diese sind nicht immer ganz ernst gemeint und bringen uns beim Durchlesen durchaus auch mal zum Lachen.

Ein bunter Strauß an Meinungen trägt dazu bei, dass die Ferieneinrichtungen einem lebendigen Wandel unterliegen.

Wir möchten an dieser Stelle nun mehrfach gestellte Fragen, Rückmeldungen und Anregungen aufgreifen, bei denen wir feststellen konnten, dass sie viele unserer Gäste beschäftigen. Ein häufig erwähnter Hinweis ist das Fehlen von Kühlschränken in den Hotelzimmern. Hauptargument unserer Gäste ist es, dass kühl zu lagernde Medikamente nicht entsprechend vorgehalten werden können.

In unseren Ferienhotels stehen ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung, solche sensiblen Präparate ordnungsgemäß zu verwahren. Niemand muss sich an dieser Stelle mit einem Kompromiss zufrieden geben. Wer für seine Medikamente eine Kühlmöglichkeit benötigt, der bekommt sie.
Die Mitarbeiter vor Ort helfen bei solchen Fragen jederzeit gerne weiter. Scheuen Sie sich nicht und fragen Sie einfach bei den Kollegen an der Rezeption nach.
Eigene kleine Kühlschränke in jedem Zimmer gehen immer zulasten von Staufläche und bei der Vielzahl an Zimmern ist hier auch durchaus der Energiekosten Aspekt zu betrachten.

Liebe Gäste, Ihre Rückmeldung ist bei uns angekommen und wir hoffen, an dieser Stelle ein Stück Aufklärungsarbeit geleistet zu haben.

Bis zum nächsten Mal, Ihre Online-Redaktion

– Online Vertrieb

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Stiftung BSW schrieb am 17.05.2017

Hallo Herr Mereien,
vielen Dank für Ihr Feedback!

Der Hauptgrund für den Ausschluss von Hunden in den Ferieneinrichtungen des BSW ist das immer häufigere Auftreten von Allergien. Hinzu kommt oftmals, dass Hunde aus hygienischen Gründen abgelehnt werden oder Gäste bzw. ihre Kinder Angst vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren haben, die von Hunden ausgehen können.

Die Zahl der bei uns eingegangenen Rückmeldungen und Beschwerden von Gästen, die jegliches Mitbringen von Haustieren in Hotels oder Ferienwohnungen für inakzeptabel halten ist zu einem Maß angewachsen, auf welches wir mit einer grundsätzlichen Entscheidung reagieren mussten.

Da entsprechend dem Grundgedanken der Stiftung und ihrer Ferieneinrichtungen der Mensch als Nutzer sozialer Leistungen im Mittelpunkt steht, war die Entscheidung im Sinne der überwiegenden Mehrheit der BSW-Förderer leider unabdingbar.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, wenn wir Sie auch weiterhin als Gast in unseren Ferieneinrichtungen begrüßen dürfen.

Ihre Stiftung BSW

Wilfried Mereien schrieb am 16.05.2017

Hallo, in immer mehr Hotels, sogar Hotels der gehobenen Klasse mit 4 und mehr Sternen , können Hunde , zum Teil auf Anfrage, mitgebracht werden. Warum steht BSW nur Festenberg für Hundebesitzer zur Verfügung.
Ich könnte mir vorstellen das es viele BSW Förderer gibt die gerne mit Hund verreisen würden und auch in BSW Hotels oder Feriewohnungen.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Mereien

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Gemeinsam Einfluss nehmen - Jetzt seid ihr gefragt!

Um die Stiftung BSW auch für die Jugendlichen im Bahnbereich noch attraktiver, ansprechender und präsenter darstellen zu können, ist es uns wichtig zu erfahren, ob wir mit unseren…

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Gemeinsam Einfluss nehmen - Jetzt seid ihr gefragt!

2016-05-10

Um die Stiftung BSW auch für die Jugendlichen im Bahnbereich noch attraktiver, ansprechender und präsenter darstellen zu können, ist es uns wichtig zu erfahren, ob wir mit unseren Angeboten, Möglichkeiten und Leistungen tatsächlich richtig liegen.

Was wünscht ihr Euch vom BSW?

An welcher Stelle können wir noch mehr tun, um Euch und Eure Kollegen für die Stiftung zu gewinnen? Reichen unsere Kommunikationskanäle aus und kennt ihr sie? Synergien sollen zukünftig noch effektiver genutzt werden, die attraktiven wie vielfältigen Angebote unserer Leistungen für Euch klarer dargestellt werden. Dafür ist es uns wichtig ein Stimmungsbild von Euch zu erhalten. Ihr habt die große Möglichkeit, aktiv an einem Veränderungsprozess mitzuarbeiten.

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Vom 01.-03. Juli 2016 führen wir eine Ideenfabrik in der Villa Dürkopp in Bad Salzuflen durch. Teilnehmen kann jeder, der das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Vorgesehen ist die Anreise am Freitagnachmittag, das offizielle Ende wird Sonntag nach dem Mittagessen sein.
Wir laden Euch herzlich dazu ein, diese Veranstaltung als Teilnehmer und Teilnehmerin kreativ und völlig frei mitzugestalten. Für Unterkunft und Verpflegung entstehen Euch keinerlei Kosten.

Um tolle Ergebnisse zu erzielen und damit die Zukunftsfähigkeit kontinuierlich weiter zu entwickeln, ist jeder Einzelne mit seinen Ideen und Anregungen wichtig. Wer sich jetzt angesprochen fühlt und gerne mitmachen möchte, schickt uns bis zum 27. Mai 2016 eine Mail mit den entsprechenden Kontaktdaten an SocialMedia@bsw24.de. Wir setzen uns dann mit Euch in Verbindung, damit ihr detaillierte Informationen zu Anreise und Ablauf erhaltet.

Das BSW soll und muss in Zeiten stetiger Veränderung ein verlässlicher und sicherer, aber auch attraktiver Partner für die Mitarbeiter der Eisenbahn-Verkehrsunternehmen in Deutschland bleiben. Dafür lasst uns an diesem Wochenende zusammen Pläne erarbeiten und den Grundstein legen.
Wir freuen uns auf die Veranstaltung und auf Euch!

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„Dinner for two“ gewinnt den BSW-Fotowettbewerb!

Mit dem Wettbewerb „Sag es mit einem Foto“ waren wir auf der Suche nach emotionalen und lebendigen Bildern. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Aktion großen, positiven Anklang…

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„Dinner for two“ gewinnt den BSW-Fotowettbewerb!

2016-05-09

Mit dem Wettbewerb „Sag es mit einem Foto“ waren wir auf der Suche nach emotionalen und lebendigen Bildern.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Aktion großen, positiven Anklang gefunden hat und über die vielen Einsendungen magischer Fotomomente. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und an alle, die sich so zahlreich am Voting beteiligt haben.
Das Foto „Dinner for two“ konnte die meisten Betrachter begeistern und gewann somit mit 155 Stimmen den Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch!

Die Werke mit den meisten Stimmen werden im Anschluss in einer unserer BSW-Ferieneinrichtung ausgestellt, um diese einzigartigen Foto-Botschaften an andere weiter zu geben.

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Oldtimer-Fans gesucht!

Sie besitzen einen klassischen Sportwagen? Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen? Sie wollen erstmals oder wieder an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen? Dann gewinnen Sie…

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Oldtimer-Fans gesucht!

2016-05-04

Sie besitzen einen klassischen Sportwagen? Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen? Sie wollen erstmals oder wieder an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen? Dann gewinnen Sie einen Platz auf der 16. Rheinhessen-Rallye am 10. September 2016!

Das Hügelland zwischen Rhein und Nahe wird als „deutsche Toskana“ bezeichnet: kurvige Landstraßen, idyllische Weinberge und malerische Gehöfte bieten Erlebnisse fürs Auge und Fahrspaß dazu. Die Route der Rallye führt etwa 180 Kilometer durch diese reizvolle Landschaft von Alzey nach Oppenheim. Neben dem Finden von z.B. verschlüsselten Symbolen gilt es, einige Geschicklichkeitsprüfungen zu bewältigen und dabei Fahrzeugkenntnis und -beherrschung zu demonstrieren. Die Abendveranstaltung mit Büfett und Siegerehrung rundet die 16. Rheinhessen-Rallye ab.

Wenn Sie BSW-Förderer sind und einen klassischen Sportwagen besitzen, der zum Zeitpunkt der technischen Abnahme den Vorschriften der StVZO entsprochen hat und der vor dem 31.12.1985 gebaut wurde, dann senden Sie bis zum 27. Mai 2016 eine E-Mail mit dem Stichwort „Rallye“ an redaktion(at)bsw24.de und gewinnen einen von fünf Plätzen auf der 16. Rheinhessen-Rallye! Die Bestimmung der Gewinner erfolgt durch das Los. BSW-Mitarbeiter und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Informationen zur Veranstaltung und den Partnern: www.rheinhessen-rallye.de.

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Konzerntreff 2016

International ging es beim diesjährigen DB Konzerntreff am 14. und 15. April 2016 in Berlin zu. Erstmals waren nicht nur die nationalen Top-Führungskräfte der Bahn zu der zweitägigen…

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Konzerntreff 2016

2016-04-15

International ging es beim diesjährigen DB Konzerntreff am 14. und 15. April 2016 in Berlin zu. Erstmals waren nicht nur die nationalen Top-Führungskräfte der Bahn zu der zweitägigen Veranstaltung eingeladen sondern ebenso deren internationalen Kolleginnen und Kollegen aus der Managementspitze.

Neben dem Konzernvorstand richtete auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das Wort an die Gäste, die sich auf vielfältige Weise über die Zukunft des Konzerns informieren konnten. Die zukünftige Ausrichtung des Konzerns aber auch ein durchaus kritischer Rückblick auf die vergangene Arbeit waren die Themen auf denen der Fokus lag. Dazu diente die Messe Berlin als idealer Veranstaltungsort. In den verschiedenen Hallen konnte sowohl das große Plenum als auch zahlreiche Informationsstände von DB internen Geschäftsfeldern sowie den Sozialpartnern großzügig untergebracht werden.

Am Stand der Stiftungen BSW und EWH herrschte von Anfang an durchweg großer Andrang. Viele Besucher interessierten sich für die Leistungen und Angebote, suchten das persönliche Gespräch und nahmen an einem Gewinnspiel teil.
BSW-Video: Wir waren dabei

– Gisa Blach

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BSW bei der Evakuierungsübung des neuen ICE 4

Evakuierungsübung des neuen ICE 4 Am 9. April 2016 fand auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH in München-Freimann die Evakuierungsübung für den neuen ICE 4 statt. Katrin Pötschke…

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BSW bei der Evakuierungsübung des neuen ICE 4

2016-04-15

Evakuierungsübung des neuen ICE 4

Am 9. April 2016 fand auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH in München-Freimann die Evakuierungsübung für den neuen ICE 4 statt. Katrin Pötschke bekam als BSW-Mitarbeiterin die einmalige Gelegenheit, diese Übung hautnah erleben zu dürfen und berichtet von dieser tollen Erfahrung.

Samstag, 12 Uhr: Das Basecap "Evacuation Rescue Team" sitzt, es kann also los gehen.

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Mit dem ICE 4 möchte das Unternehmen in eine neue Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs starten. Dies kann natürlich nicht ohne eine Vielzahl an vorangehenden Tests geschehen, wie zum Beispiel einer Evakuierungsübung. Es muss nachgewiesen werden, dass in einem Gefahrenfall bis zu 250 Reisende in einem vom Eisenbahnbundesamt vorgegeben Zeitraum den Zug sicher verlassen können. In der Fachsprache, so erfahre ich, heißt das "typenrelevanter Zulassungstest".

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Als ich das erste Mal von der Evakuierungsübung höre, kommen mir spektakuläre Bilder mit Großaufgebot von Feuerwehr und Verletzungen mit Theaterschminke in den Sinn. So dramatisch war die Übung dann aber doch nicht. Trainiert wurde eine Evakuierung aufgrund eines technischen Defektes.
Nach dem Eintreffen und der Registrierung der Teilnehmer, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind, ging es in die Maschinenhalle, wo ich wieder mal feststellen konnte, dass die Eisenbahnerfamilie wirklich klein ist. Man trifft nicht nur Kollegen und Bekannte, sondern sogar den Nachbarn, der ebenfalls DB-Mitarbeiter ist.

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Kurz vor 12 Uhr war es dann soweit, Julius van Diepen, Versuchsleiter von der DB Systemtechnik GmbH begrüßte alle Teilnehmer und Gäste und erklärte den Ablauf: Für die Übung standen vier Wagen zur Verfügung. Wir wurden in sieben Gruppen eingeteilt und dann ging es auch schon los.
Erst einmal durften wir uns setzen, die neuen Sitze und Neuerungen im ICE 4 testen und auf die Durchsage warten. Kurze Zeit später wurden wir bereits auf der "Fahrt nach Hamburg" begrüßt. „Kurz nach Würzburg“ kam es dann zu technischen Schwierigkeiten, die leider nicht behoben werden konnten – es musste evakuiert werden. Wir standen also auf, verließen geordnet und zügig den ICE und beobachteten gespannt die weitere Evakuierung.
Im Ernstfall sind solche Situationen natürlich immer wenig unterhaltsam. Erst neulich wartete ich kurz vor Fulda auf Einfahrtgenehmigung in den Bahnhof. Diese war nicht möglich, da der Zug vor uns wegen Überfüllung teilevakuiert werden musste. Für den Reisenden sind solche Situationen immer ein Ärgernis. Gut, wenn man in diesen Momenten weiß, dass solche Situationen geübt werden und das geschulte Personal über Erfahrungswerte verfügt.

Am Ende gilt:
Trotz kleiner technischer Anlaufschwierigkeiten zu Beginn (Einstiegshilfen mussten nochmals in der Höhe nachjustiert und fixiert werden), konnte die Evakuierung im ICE 4 erfolgreich durchgeführt werden. Nach allen finalen Auswertungen lag der erste Versuch ein wenig über der vorgegebenen Zeit. Im zweiten Versuch konnten alle Personen im Zug allerdings weit unter den vorgegebenen drei Minuten evakuiert werden. Damit gilt die Evakuierungsübung als bestanden.
Beim anschließenden Grillbuffet wurden auch die Steaks in unter drei Minuten verputzt, was den spannenden Tag erfolgreich abrundete.
Ein großes Dankeschön an Martin Loibl von der DB Systemtechnik, der uns diesen Blick hinter die Kulissen ermöglichte und ein großes Dankeschön an das gesamte Evakuierungsteam.

– Katrin Pötschke

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Gehirnjogging für schwere Jungs

Im März 2016 kam es für die Schachspieler des BSW zu einer Schachpartie der besonderen Art. Der pädagogische Dienst der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt-Preungesheim lud die BSW…

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Gehirnjogging für schwere Jungs

2016-04-13

Im März 2016 kam es für die Schachspieler des BSW zu einer Schachpartie der besonderen Art.

Der pädagogische Dienst der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt-Preungesheim lud die BSW Schachgruppe Frankfurt zu einer Schachpartie mit den Häftlingen der JVA ein. So eine besondere Einladung nahmen die Spieler natürlich gerne an.
Konzentration, Ausdauer und Disziplin sind die Basis einer jeden Schachrunde, was für die Häftlinge eine willkommene Abwechslung zum sonst so strukturierten Tagesablauf war.

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Die sieben BSW-Spieler wurden vom Leiter des pädagogischen Dienstes am Eingang in Empfang genommen und konnten auf dem Weg durch die langen Gänge schon einmal in Erfahrung bringen, warum die 2011 eröffnete JVA, die modernste Haftanstalt in ganz Hessen ist.
In einem der Aufenthaltsräume kam es dann zu einigen spannenden Partien zwischen den BSW-Schachspielern und den aufgeschlossenen jungen Männern, die sehr ehrgeizig und hochkonzentriert um den Sieg auf dem Schachbrett kämpften. Egal ob Sieg oder Niederlage - die Partien wurden im Anschluss noch ausgiebig analysiert und es wurde über verpasste Chancen und Fehler während des Spiels diskutiert. Die Spielzeit von 90 Minuten verging für alle viel zu schnell. Das Feedback der Häftlinge war durchweg positiv, einige hätten gerne noch weiter gespielt.

Solche sehr gelungenen und außergewöhnlichen Veranstaltungen sind ein toller Beleg dafür, dass bei der BSW-Schachgruppe nicht nur das eigentliche Spiel im Fokus steht, sondern dass vor allem soziale Aspekte und gemeinschaftliches Zusammensein im Vordergrund der Aktivitäten stehen.

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Genealogie - eine Reise in die Vergangenheit

Wer sich einmal näher mit dem Thema Familienforschung (Genealogie) beschäftigt wird schnell merken, dass hier sowohl detektivische Fähigkeiten als auch ein umfangreiches historisches…

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Genealogie - eine Reise in die Vergangenheit

2016-01-28

Wer sich einmal näher mit dem Thema Familienforschung (Genealogie) beschäftigt wird schnell merken, dass hier sowohl detektivische Fähigkeiten als auch ein umfangreiches historisches Wissen und ganz viel Ausdauer gefragt sind.
3500 Ortsfamilienbücher mit etwa 1,5 Millionen Seiten kann das BSW sein Eigen nennen. Dies ist weltweit die größte Sammlung, deren Verwaltung und Pflege von den ehrenamtlichen Familien- und Wappenkundlern mit viel persönlichem Einsatz gepflegt wird. Die Nutzung dieses riesigen Fundus an Informationen erfordert reichlich Fingerspitzengefühl, da jederzeit Datenschutzbestimmungen und Copyright beachtet werden müssen. Die BSW-Gruppen der Familien- und Wappenkunde (GFW) beschäftigen sich bereits seit 40 Jahren mit Familienkonstellationen, Stammbäumen und Herkünften.

Immer mehr Menschen fasziniert die Ahnenforschung. Das Interesse daran ist so groß, dass kontinuierlich Einsteigerseminare für zukünftige Familienforscher stattfinden, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
Um in Zukunft schneller und umfangreicher all denjenigen helfen zu können, die in ihrer Vergangenheit forschen oder sogar einen ganzen Stammbaum erstellen möchten, werden in Dresden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes mit der DB alle vorhandenen Ortsfamilienbücher digitalisiert. Diese Maßnahme erfordert eine Menge Absprachen und organisatorische Vorbereitung, dient aber dauerhaft dem Erhalt der wertvollen Bestände. Die damit entstehende Datenbank wird in jeglicher Hinsicht zukunftsweisend für alle Genealogen, Heraldiker (Wappenkundler) und Chronisten sein. Die Freude darüber ist unbändig, denn die entstehende Datenbank ist qualitativ auf einem sehr hohen Niveau, was die aktiven GFW‘ler im Vorfeld niemals zu träumen gewagt hätten.
Der sogenannte „tote Punkt“ an den ein Forscher oftmals gelangt, kann dann schneller überwunden werden oder entsteht gar nicht erst. Es ist eine faszinierende Leidenschaft, mit der die Familienforscher sich jeder Familienkonstellation annehmen.

Wer Interesse an diesem Thema hat, kann sich jederzeit gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir vermitteln jedem gerne einen Ansprechpartner.

– Gisa Blach

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Wahre Schätze der Eisenbahn-und BSW-Geschichte

Wir sind abgetaucht und zwar nicht in die Tiefen der Weltmeere, sondern in die langen Gänge des BSW-Zentralarchivs in Ludwigshafen. Was wir dort gefunden haben ist allerdings durchaus…

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Wahre Schätze der Eisenbahn-und BSW-Geschichte

2016-01-15

Wir sind abgetaucht und zwar nicht in die Tiefen der Weltmeere, sondern in die langen Gänge des BSW-Zentralarchivs in Ludwigshafen. Was wir dort gefunden haben ist allerdings durchaus mit dem entdecken von Schatzkisten aus uralten Schiffswracken vergleichbar.
Unsere Schätze sind die einzigartige Geschichte von der Gründung, dem Werdegang und der heutigen Stiftung Bahn-Sozialwerk.
Wir blicken zurück auf Menschen, die Visionen hatten, denen das Wohlergehen und das Schicksal von Kollegen immer ein wichtiges Anliegen war. Die Erkenntnis, gemeinsam stark zu sein, und damit auch die größten Herausforderungen meistern zu können, war der Grundstein für den Aufbau des heutigen BSW.

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1904 beschlossen die Vertreter von 286 Eisenbahnvereinen, den Vorgänger der heutigen Stiftung zu gründen. Der Leitgedanke „Soziale Selbsthilfe für Eisenbahner“ bestimmte von da an die sozialen Programme des Verbandes. In Zeiten größter Not, in politisch schwierigen Situationen und generell immer dann, wenn sich durch den Zusammenhalt eine Verbesserung der Umstände andeutete, standen Eisenbahner zusammen. Eine Einstellung, die auch in der heutigen Zeit noch zu finden ist.

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Eisenbahner haben mit ihrem Bekenntnis zum BSW vor über 110 Jahren ermöglicht, dass wir auch heute noch die ursprüngliche soziale Ausrichtung leben und umsetzen dürfen. Menschen zu unterstützen, deren Lebenssituation Hilfestellung erfordert, ist nach wie vor die Basis des BSW.
Wir blicken zurück auf eine Geschichte, die nicht nur für soziales Engagement steht, sondern die jeden einzelnen Förderer durchaus mit Stolz erfüllen kann. Wir alle gemeinsam können diese Geschichte weiterführen und wer weiß, vielleicht finden in 110 Jahren wieder Eisenbahner zwischen hohen Regalgängen wertvolle Schätze.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Euch an der Geschichte teilhaben lassen und hoffen, mit den Fundstücken bei euch eine ähnliche Faszination hervorrufen zu können wie wir sie empfunden haben. Ab sofort findet ihr deshalb auf BSW-Talk spannende Ein-und Rückblicke der BSW-Geschichte.
Viel Spaß beim Lesen!

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Finden und gefunden werden

Es ist jeden Montag aufs Neue spannend: Wenn der Schlüssel zur Fundsachenstelle in Dortmund Hauptbahnhof umgedreht wird, dann ist bereits im Vorfeld klar: Dieser Tag wird arbeits-…

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Finden und gefunden werden

2016-01-11

Es ist jeden Montag aufs Neue spannend: Wenn der Schlüssel zur Fundsachenstelle in Dortmund Hauptbahnhof umgedreht wird, dann ist bereits im Vorfeld klar: Dieser Tag wird arbeits- und ereignisreich. Was erwartet die Mitarbeiter der Fundsachenstelle tatsächlich? Was wurde vergessen, ist liegengeblieben oder hat auf anderen, manchmal kuriosen Pfaden, den Weg in das kleine Büro gegenüber den Schließfächern gefunden?
Unter den wachsamen Augen des Dienststellenmaskottchens verschafft man sich erst einmal einen Überblick. Der Dienststellen-Tiger, so erfahre ich, wird Anlass- und Jahreszeitenbezogen gekleidet. Im Moment trägt er neutrale DB-Kleidung, aber spätestens zur Fußball-EM wird er passend umgestylt.

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Richard Schäfer, den langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter der Fundsachenstelle, kann nur noch wenig beeindrucken. Es gibt kaum Dinge, die er während seiner Berufsjahre noch nicht als Fundsache registriert hat.
Wow, wer hätte gedacht, dass eine Fundsachenstelle sehr viel mit einem Friedhof gemeinsam hat? „Die Leute sterben immer und sie verlieren auch immer ihre Sachen“, erklärt Schäfer. Kaum ausgesprochen müssen wir beide über diesen Vergleich lachen, denn zugegebenermaßen hinkt dieser natürlich. Aber die Fröhlichkeit und die Begeisterung mit denen er seinem Job nachgeht, lassen auch viel Platz für Späße und das ist wunderbar zu erleben.
Mich interessiert, wie hoch die Rückgabequote ist und bin erstaunt zu erfahren, dass nahezu 65 Prozent der aufgegriffenen Fundsachen ihrem Eigentümer zurückgegeben werden. Das ist eine beachtliche Quote, wenn man bedenkt, dass an den wenigsten Objekten ein Name oder Kontaktdaten zu finden sind.
Es gibt sogar Situationen, in denen eine Adresse so schnell ausfindig gemacht werden kann, dass manche Leute noch nicht einmal bemerkt haben, dass Ihnen ein Gepäckstück oder ähnliches abhanden gekommen ist. „Das sind richtige Überraschungsmomente und man kann quasi durch das Telefon die Erleichterung und Freude hören“, freut sich auch Richard Schäfer.

Jeder Tag ist hier anders und genau aus diesem Grund mache ich diesen Job auch so gerne.

Richard Schäfer

Aufgegriffene Gepäckstücke werden, egal ob aus Schließfächern geholt oder im Zug vergessen, sofort geöffnet. Das muss so sein, da von außen nicht erkennbar ist um welchen Inhalt es sich handelt. Zusammen mit den Kundenservicemanagern wird dann entschieden, was mit den gefunden Sachen passiert, je nachdem ob sie zum Beispiel unhygienisch oder kaputt sind. Es herrscht bei der Entscheidungsfindung immer und ausschließlich das Vier-Augen-Prinzip.
Alle gefundenen Dinge werden per Datenbank mit den Verlustmeldungen abgeglichen. Die Suche innerhalb der Datenbank funktioniert über die Eingabe unterschiedlicher Stichworte. Man muss also durchaus detektivisches Geschick im Blut haben, aber durch jahrelange Erfahrung steigt der Erfolg. Die benachrichtigten Eigentümer haben dann drei Wochen Zeit um ihre Wertgegenstände abzuholen.
Manchmal geht es aber auch ganz schnell, dann bemerken die Eigentümer den Verlust unmittelbar und wenden sich gezielt hilfesuchend an Richard Schäfer und seine Kollegen. Ab und zu müssen die Eigentumsverhältnisse unter Einsatz von Händen und Füßen geklärt werden, denn der Bahnhof Dortmund ist ein Knotenpunkt mit internationalem Publikum, da besteht die Herausforderung der Verständigung auf beiden Seiten. Auch in solchen Situationen ist die Gelassenheit und Souveränität der Kolleginnen und Kollegen allseits gegenwärtig und in nahezu allen Fällen wird man sich einig.
In Deutschlands größter zentraler Fundsachenverwaltung in Wuppertal werden alle nicht abgeholten Fundstücke aus dem gesamten Bundesgebiet eingelagert. In riesigen Regalgängen befinden sich tausende von kleinen und großen Gepäckstücken, gefühlte millionen Regenschirme in allen Farben und Formen und alles was ein Mensch sonst noch so verlieren kann. 70 Tage bleiben die Sachen dort, danach werden sie auf Auktionen versteigert oder vernichtet.

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Wir verlassen das Büro und kontrollieren die Schließfächer. In der Regel werden diese nach 72 Stunden geöffnet. „Natürlich kann man uns auch Bescheid geben. Das machen Reisende manchmal, wenn sie wissen, dass sie das Fach über einen längeren Zeitraum hinweg benötigen. So etwas ist gar kein Problem. Wissen wir das, bleibt das Fach selbstverständlich unberührt“, erklärt man mir. „Wir versuchen alles möglich zu machen, das ist für uns absolut selbstverständlich“.
Es gibt übrigens keine Grenzen, wenn es darum geht, Eigentümern ihre Besitztümer wieder zurückzuschicken. Die Fundsachen gehen manchmal auf eine Reise über alle Kontinente. Große Dankbarkeit und viele nette Schreiben kommen aus aller Welt zurück nach Dortmund. Die Erleichterung der Menschen ist der größte Lohn für manchmal spektakuläre Recherchearbeiten. „Deshalb macht mir die Arbeit auch so viel Spaß“, wiederholt Richard Schäfer, und wer ihn erlebt, der glaubt ihm das ohne Zweifel.

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Fundsachenstellen im ganzen Bundesgebiet: Dieser Bericht ist zwar in Dortmund Hauptbahnhof entstanden, er soll aber stellvertretend für Euch alle stehen. Aus vielen Berichten von anderen Orten weiß ich, dass jeder einzelne, ähnlich wie Richard Schäfer, agiert. Ein toller Einsatz und für Reisende, die etwas verloren haben, seid ihr von unschätzbarem Wert!

– Gisa Blach

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Weihnachten ist zwar schon etwas her ...

… aber das müssen wir Euch noch erzählen! Der Gemeinschaftsbetriebsrat Technik Zentrale (GemBR T Zentrale) in Berlin hat zusammen mit dem BSW vor Weihnachten eine wirklich ausgefallene…

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Weihnachten ist zwar schon etwas her ...

2016-01-08

… aber das müssen wir Euch noch erzählen!

Der Gemeinschaftsbetriebsrat Technik Zentrale (GemBR T Zentrale) in Berlin hat zusammen mit dem BSW vor Weihnachten eine wirklich ausgefallene Aktion durchgeführt. Unter dem Motto „Weihnachten für Alle“ wurde ein riesiger Adventskalender gebaut und mit zahlreichen bunten Päckchen bestückt.
Pünktlich zum 01. Dezember wurden alle Kolleginnen und Kollegen über die Besonderheit der Aktion informiert und herzlich dazu eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen. Gegen eine Spende von 5 Euro auf das Konto der Stiftung Eisenbahn-Waisenhort (EWH) erhielt jeder Teilnehmer ein Adventspäckchen aus seinem Wunschtürchen. Innerhalb kürzester Zeit fanden alle Päckchen einen Besitzer und eins nach dem anderen verschwand von dem großen Kalender.

Das 24. Kalendertürchen hielt eine ganz besondere Überraschung bereit, nämlich einen Reisegutschein für zwei Übernachtungen in einem BSW-Ferienhotel. Dieser wurde unter allen Teilnehmern Anfang Januar ausgelost und die Gewinnerin freut sich jetzt schon auf einen entspannten Kurzurlaub.

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Durch die überwältigende Unterstützung konnten 875 Euro für den EWH gesammelt werden. Mit dieser Resonanz hatte keiner der Organisatoren im Vorfeld gerechnet.
Der Adventskalender ist mittlerweile wieder abgebaut und verbringt die nächsten Monate zusammengelegt an einem sicheren Ort, bis er zur kommenden Weihnachtszeit wieder hervorgeholt, montiert und bestückt wird.
Danke an alle für die Unterstützung, Organisation und Beteiligung!

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– Gisa Blach

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Schachmatt

Absicht, Überlegung und Strategie sind die wichtigsten Begriffe, wenn es darum geht, das erklärte Ziel Realität werden zu lassen. Den Gegner Schachmatt zu setzen und als Sieger aus…

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Schachmatt

2016-01-07

Absicht, Überlegung und Strategie sind die wichtigsten Begriffe, wenn es darum geht, das erklärte Ziel Realität werden zu lassen. Den Gegner Schachmatt zu setzen und als Sieger aus dem königlichen Spiel hervorzugehen – das ist die Intention der beiden Kontrahenten an den schwarzweißen Brettern.

Schachspieler beschreiben sich selbst als geselliges Völkchen. Doch sobald es losgeht, herrscht eine konzentrierte Stille. Wie ein Radar bewegen sich die Augen der Spieler permanent über das Spielbrett und erfassen in höchster Geschwindigkeit unzählige Möglichkeiten und drohende Fallen. Das ist die Welt der Schachspieler, immer vorausschauend denken und dabei noch die möglichen Züge des Gegners berücksichtigen.
Wer sich einmal die Mühe macht und ein bisschen Recherche zum Thema Schach betreibt, der kommt an höherer Mathematik nicht vorbei. Die Komplexität dieses Spiels ist allein in seiner Theorie schon faszinierend. So können bereits nach zwei Zügen 72.084 Stellungen entstehen. Und das ist nur eine von vielen Berechnungen um den König und sein Gefolge.

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Bei Diskussionen um Könige, Pferde und Türme könnte man meinen, es handle sich um einen Ausflug in die Ritterzeit - dem ist aber nicht so. Vielmehr geht es um einen Sport, der ein hohes Maß an Disziplin, Konzentration und Ausdauer erfordert, und das sogar gegen zwei Gegner: Den eigentlichen Spielpartner und die Uhr. Ob mechanisch oder digital, die Zeit läuft unaufhörlich mit, und das kann vor allem Neulinge im Schachsport schon das eine oder andere Mal nervös machen. Genau in diesen Situationen die Ruhe zu bewahren, in Gelassenheit seine Strategie umzusetzen und damit am Ende vielleicht das Spiel für sich zu entscheiden - das ist die Faszination Schach.
Wenn Könige, Pferde und Türme zurück in ihre Kisten gelegt werden und dort auf ihren nächsten Einsatz im Dienste Ihrer Majestät, dem Spieler, warten, dann ist dieser oftmals schon in Gedanken bei seiner nächsten Strategie. Denn eins haben fast alle Schachspieler gemeinsam: Wer sich einmal in den Bann dieses Jahrhunderte alten Spiels begeben hat, der bleibt davon gebannt.

Wir empfehlen, es einfach mal auszuprobieren. Vielleicht in einer der zahlreichen BSW- Schachgruppen.

– Gisa Blach

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Kreative Spendenaktion mit großem Engagement

Gute Ideen sind einfach Gold, oder wie in diesem Fall Geld, wert. Vor zwei Jahren hatte die DB Immobilien Region Südwest in Karlsruhe eine geniale Idee, welche zu einem starken Einheitsgefühl…

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Kreative Spendenaktion mit großem Engagement

2016-01-05

Gute Ideen sind einfach Gold, oder wie in diesem Fall Geld, wert.

Vor zwei Jahren hatte die DB Immobilien Region Südwest in Karlsruhe eine geniale Idee, welche zu einem starken Einheitsgefühl und Stolz unter den Kollegen führte.

Idee war, ihre eigenen Parkplätze in der Vorweihnachtszeit öffentlich zu vermieten. Damit wurde zusätzliche Parkkapazität geschaffen und der Erlös wurde einem guten Zweck gespendet.

Diese Idee kam in der Vorweihnachtszeit so gut an, dass sich alle schnell einig waren, dieses Angebot wieder durchzuführen.
An den vier verkaufsoffenen Samstagen vor Weihnachten teilten die mittlerweile schon sehr routinierten freiwilligen Helfer Parkplätze ein und kassierten ab. Dank eines bis ins Detail ausgearbeiteten Einsatzplans und einer generell perfekten Organisation, wussten alle Helfer von der ersten bis zur letzten Schicht, welche Aufgaben zu erledigen waren. Ein sturmsicheres Zelt, das als Kassenhäuschen und Wetterschutz für die Helfer diente, war ebenso vorhanden wie ein großflächiges blaues, sehr auffälliges Parkschild.

Die enge Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, sowohl im Vorfeld der Aktion als auch an den konkreten Durchführungstagen ist ein tolles Zeichen für Teamarbeit und Zusammenhalt.

Die positiven Auswirkungen der gemeinsamen Erlebnisse sind auch im Arbeitsalltag zu spüren, denn solche Aktionen schaffen ein Einheitsgefühl und die Kollegen sind zu Recht stolz auf ihre Idee.

Alle Teilnehmer sind sich einig: "Im nächsten Jahr führen wir diese Aktion gleich wieder durch!" Das großartige Ergebnis aus dem ersten Jahr konnte bei Weitem gesteigert werden, sodass die gewaltige Summe in Höhe von 4.887 Euro auf das Konto des Eisenbahn-Waisenhorts zur Unterstützung von hilfebedürftigen Waisen, Kindern, Jugendlichen und Familien überwiesen wird.

Vielen Dank an alle, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben!

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Kunst ist alles: Interview mit Sieglinde Putze

Kunst ist alles, was mit Leidenschaft gemacht wird. Sieglinde Putze ist in der „Künstlerszene“ des BSW schon längst keine Unbekannte mehr – ihre Bilder sind auf Kunstausstellungen…

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Kunst ist alles: Interview mit Sieglinde Putze

2015-12-15

Kunst ist alles, was mit Leidenschaft gemacht wird.

Sieglinde Putze ist in der „Künstlerszene“ des BSW schon längst keine Unbekannte mehr – ihre Bilder sind auf Kunstausstellungen nicht mehr weg zu denken und schmücken 2016 sogar den BSW-Kunstkalender. Einige Ihrer Bilder können wir sogar in den Häusern von Kunst-Interessierten finden, wo sie deren Räumlichkeiten verschönern.

Den BSW-Mitarbeitern ist Siggi natürlich bekannt, sie hat viele Jahre lang hauptamtlich bei der Stiftung gearbeitet. Mit dem Eintritt in den Ruhestand entdeckte sie in der Kunst ihre Leidenschaft von der sie bis dahin gar nichts ahnte.

Wir sind neugierig und möchten gerne mehr über dieses Hobby erfahren. Dafür haben wir Siggi zu einem Interview eingeladen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast Siggi. Erzähl uns doch mal wie das genau war, also du deine Leidenschaft für die Kunst entdeckt hast.
Das war 2008, als ich in meine neue Wohnung eingezogen bin. Ich wollte damals gerne Kunstbilder aufhängen, ein Fan von Postern war ich noch nie. In den Geschäften habe ich leider nichts gefunden, was mir so richtig zugesagt hätte und originale Kunstwerke waren mir einfach zu teuer. Da habe ich kurzerhand entschieden, die Kunstwerke einfach selbst herzustellen, so konnte ich die Bilder farblich auch genau so abstimmen, wie ich sie brauchte. Ich habe mir dann einfach ein paar Tapetenreste und Farbe geschnappt und los gelegt. Ich war ganz glücklich mit meinen ersten Versuchen. Auch Freunde und Bekannte waren von meinen ersten Malereien begeistert, was mich natürlich unglaublich motiviert hat.

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Damit hatte mich dann der Ehrgeiz gepackt, denn das Malen machte mir einfach Freude. Also bin ich los gezogen und habe mir Bücher und Equipment gekauft. Ich habe sehr viel über Kunst gelesen, habe sehr viel ausprobiert und hatte ganz plötzlich ein neues Hobby, das mir bis heute sehr viel Spaß macht.

Das alles hat mir aber irgendwie noch nicht gereicht, also habe ich mir meine Bilder geschnappt und mich einfach mal bei einer BSW-Kunstgruppe vorgestellt. Dort habe ich sehr viel Unterstützung erhalten und unheimlich viel dazu gelernt, zum Beispiel, wie man Licht und Schatten auf einem Bild darstellt. Faszinierend, welchen Effekt solche vermeintlichen Kleinigkeiten auf ein Gesamtwerk haben.

Eines meiner Bilder hat es sogar zur BSW-Bundeskunstausstellung geschafft, dort einen Punkt bekommen und wurde damit international in Rijeka ausgestellt. Das hat mich sehr gefreut und ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz gemacht. An diesem Punkt hatte ich endgültig Blut geleckt, ich wollte noch viel tiefer in die Materie einsteigen und begann deshalb ein Fernstudium im Bereich der freien Malerei. Während des Studiums wurden alle erforderlichen Themen behandelt, ich lernte unter anderem mit Aquarell, Öl, Acryl und Co umzugehen und studierte sogar die Anatomie des Menschen, der Tiere und der Pflanzen. Da ich schon immer ein gutes Gespür für Farben hatte und ich in der Malerei meiner Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen kann, fiel mir das Studium relativ leicht.

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Wie genau funktioniert das mit der Motivsuche, woher weißt du, was du malen möchtest?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal habe ich ein Motiv im Kopf, viele Motive suche ich mir aber auch aus Reklameheften und Zeitschriften zusammen. Als Künstler hält man außerdem immer in der Natur Ausschau nach geeigneten Motiven. Wenn ich dann eine Wahl getroffen hab, lege ich einfach los.

Malst du auch Portraits? Wie genau funktioniert das?
Ein Portrait zu zeichnen ist schwierig, ich mache es anhand eines Fotos. Erst zeichnet man sich ein grobes Raster vor, dann formt man die ersten Konturen und dann wird das Gesicht Stück für Stück heraus modelliert. Es ist sehr hilfreich, wenn man sich vorher mit der menschlichen Anatomie des Gesichtes beschäftigt hat.

Was genau fasziniert dich denn so am Malen und Zeichnen?
Es hilft mir unheimlich, mich zu entspannen, es bringt mich zur Ruhe. Wenn wir uns als Gruppe zum Malen treffen, wird es immer sofort sehr ruhig, sobald alle mit Pinsel bewaffnet sind. Den meisten Künstlern geht es so.

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Und es ist doch wirklich praktisch: Malen ist eine tolle Entspannungstechnik, fördert die Kreativität und zusätzlich kommt sogar noch ein tolles Produkt dabei heraus. Für mich ist jedes Bild eine besondere Komposition mit Farbtönen und einem harmonischen Rhythmus der Farben. Ich habe durch dieses Hobby schon tolle und faszinierende Menschen kennen gelernt. Nationale und internationale Ausstellungen sind zusätzlich ein sensationeller Anreiz, denn jeder Künstler freut sich darüber, wenn es die eigenen Bilder zu einer Ausstellung schaffen. Inzwischen habe ich bestimmt 200 – 300 Bilder zu Hause. Ich verkaufe sie sogar recht gut, noch ein toller Nebeneffekt der Malerei. Aber eigentlich freue ich mich jedes Mal viel mehr darüber, wenn ich sehe wie glücklich die Käufer mit den erstandenen Werken sind.

Generell kann ich an dieser Stelle jedem empfehlen, unbedingt mal einen Schnupperkurs zu besuchen. Kunst macht einfach sehr viel Spaß, bringt Ruhe und Entspannung und man lernt viele Leute kennen. Jeder ist herzlich eingeladen einfach mal für einen Tag eine BSW-Kunstgruppe zu besuchen und mitzumachen oder den anderen Teilnehmern über die Schulter schauen. Es lohnt sich ☺

– Eva Knußmann

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Gelebter Service zeigt sich überall

120.000 Reisende täglich, 1.000 Zugfahren pro Tag, 16 Bahnsteiggleise 120.000 Reisende täglich, 1.000 Zugfahren pro Tag, 16 Bahnsteiggleise, hunderte von Schließfächern – und…

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Gelebter Service zeigt sich überall

2015-12-11

120.000 Reisende täglich, 1.000 Zugfahren pro Tag, 16 Bahnsteiggleise

120.000 Reisende täglich, 1.000 Zugfahren pro Tag, 16 Bahnsteiggleise, hunderte von Schließfächern – und das ist nur ein Bruchteil der Bereiche, die es im Dortmunder Hauptbahnhof zu betreuen gilt. Kundenservice zu vermitteln ist etwas, das aus Überzeugung geschehen muss, damit er wirklich eine Brücke zwischen Kunde und Bahnbeschäftigtem wird. Die Rubrik Bahnblick soll in dieser Ausgabe transportieren, was ich während einer 24-Stunden-Schicht hautnah erlebt habe: Ich durfte eine beispiellose Erfahrung machen und Servicemitarbeiter begleiten, die alles dafür geben, damit Reisende zufrieden ankommen, umsteigen oder abfahren können.

Es ist Freitag, fast noch dunkel, aber in der Halle ist nichts von den frühen Morgenstunden zu merken. Als Mitarbeiter in diesem Tätigkeitsbereich ist man immer präsent, der Ansprechpartner Nummer eins, und mir wird schnell klar, wie anstrengend diese Aufgabe ist. Immer aufmerksam sein, die meiste Zeit draußen an der frischen Luft, egal bei welchem Wetter. Immer besonnen und ruhig bleiben, beruhigend einwirken, wenn Kunden aufgeregt sind. Mit einer Leichtigkeit – die ich bewundernswert finde, kommen alle Mitarbeiter – egal ob an Bahnsteigen, als Ansprechpartner der DB Information, in der 3-S-Zentrale oder in der Fundsachenstelle, diesem Auftrag nach. Jeder gibt kompetente Auskünfte oder steht mit Rat und Tat zur Verfügung.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ich erfahre zum Beispiel, dass an jeder Notruftaste in Bahnhöfen eine Kameraüberwachung ge­währleistet sein muss. Das ist Vorschrift, und so befinden sich in der 3-S-Zentrale zahlreiche Bildschirme. Für die Beschäftigten des sogenannten Herzstücks im Bahnhof ist permanent ein hoher Grad an Konzentration gefragt, um die vielen Monitore im Blick zu behalten und damit Sicherheit zu gewährleisten. Nicht zu vergessen sind die Anrufe, die über Info- und Notruftasten hereinkommen: von der Fast-Food-Bestellung bis zur Frage nach dem Wetter ist alles möglich. Aber auch hier zeigen sich eine bewundernswerte Souveränität und ein durchweg freundlicher Ton. Das allgemeine Zauberwort heißt Ruhe: sie be­halten, ausstrahlen und weitergeben. Vieles wird dadurch so viel einfacher – für Kunden wie auch für Servicemitarbeiter.

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Trotz des am Abend stattfindenden Fußballspiels ist es erstaunlich ruhig. Das hätte ich anders erwartet, aber wahrscheinlich auch nur, weil mir die Routine fehlt. Kein einziger Mitarbeiter zeigt sich auch nur annähernd davon beeindruckt. Fans kommen in voll besetzten Zügen an, gehen durch die Halle zur U-Bahn oder verstauen ihre Sachen in den Schließfächern. Innerhalb kürzester Zeit sind diese nahezu alle belegt. Wer sich mit der Funktion der Schlösser nicht auskennt, dem wird unverzüglich geholfen. Den wachsamen Augen der Kundenservicemitarbeiter entgeht nicht das geringste Detail. Ein unsicherer oder hilfloser Blick reicht aus: Sofort wird Hilfe angeboten.

Freundliche Auskunft selbst in geografischen Fragen

Die Nachtschicht verbringe ich am Schalter der DB Information und komme dort lange Zeit nicht aus dem Staunen heraus. Ob Bochum, Witten, Dortmund-Dorstfeld, Wanne-Eickel oder Münster: Ich glaube, innerhalb weniger Minuten ist jede Stadt in Nordrhein-Westfalen mit der dazugehörigen Zugverbindung abgefragt worden – dicht gefolgt von der Frage nach Standorten von Geldautomaten, am liebsten nach den verschiedenen Geldhäusern gegliedert. Die kurioseste aller Fragen aber war die nach einem Hotel, das von seinen Gästen nicht mehr gefunden wurde. Faszinierend, denn es lag fast am anderen Ende von Dortmund, und ich frage mich, wie man es im Umkreis des Bahnhofs suchen kann, wenn man vorher schon eingecheckt hat. Als die Fragesteller aber schließlich zufrieden den richtigen Weg einschlagen, sehe ich in den Gesichtern der Mitarbeiter, dass sie sich einfach freuen, geholfen zu haben.

Service funktioniert nur, wenn man davon überzeugt ist

Reisende kommen und gehen; kaum einer macht sich eine Vorstellung davon, was hinter den Kulissen geschieht, damit alles so funktioniert, wie es sich für einen Bahnhof der Kategorie eins gehört. „Unser Anspruch ist es, täglich alles dafür zu geben, unseren Kunden den bestmöglichen Eindruck zu vermitteln. Reisende sollen sich in unserem Bahnhof wohlfühlen“, so Bahnhofsmanager Jörg Seelmeyer, und es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Anspruch von allen mitgetragen und gelebt wird. „Wenn es meinen Mitarbeitern gut geht, dann geht alles gleich ein bisschen einfacher. Deshalb bin ich auch schon so lange aus Überzeugung BSW-Förderer: weil ich damit einen verlässlichen Partner an meiner Seite weiß.“

Die Nacht zieht dahin und irgendwann wird es ruhiger im Bahnhof. Das ist der Zeitpunkt, an dem ich merke, was die ganzen Eindrücke und Erlebnisse der letzten Stunden in mir bewirken. Ich bin wirklich geschafft und freue mich, als die Ablösung kommt.

Der Anteil der Servicemitarbeiter, die in drei Schichten jeden Tag alles dafür tun, dass der Aufenthalt für Gäste so angenehm wie möglich verläuft, kann gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden. Der ein oder andere wird bestimmt in Zukunft mit einem anderen Blick die Bahnhofshallen durchqueren oder am Bahnsteig warten. Für mich jedenfalls war es eine grandiose Erfahrung, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Hätte ich eine rote Kappe, ich würde sie vor euch ziehen!

– Gisa Blach

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Ein Bahnchef zum Anfassen

Wie sieht der Arbeitsalltag des DB-Vorstandsvorsitzenden aus? Ist er geprägt von Schreibtischarbeit oder vom Pendeln zwischen Orten und Terminen? Wir werfen einen Blick in die oberste…

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Ein Bahnchef zum Anfassen

2015-11-01

Wie sieht der Arbeitsalltag des DB-Vorstandsvorsitzenden aus? Ist er geprägt von Schreibtischarbeit oder vom Pendeln zwischen Orten und Terminen? Wir werfen einen Blick in die oberste Vorstandsetage des Bahnkonzerns: auf Dr. Rüdiger Grube.

Wir treffen uns in München zum sogenannten Regionentag, und der Plan für diesen Tag sieht viele Besuche in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern vor. Los geht es bei DB Systemtechnik.
Ich bin beeindruckt von dem, was sich an innovativer Arbeit hinter diesem Geschäftsfeld verbirgt. Forschung, Weiterentwicklung und globale Zusammenarbeit prägen den Erfolg dieser leider unbekannten Einheit – denn wer kann sich schon etwas unter einem Tunnelknall vorstellen? Das geballte Fachwissen begeistert nicht nur Rüdiger Grube; auch ich bin gefangen in einer für mich neuen Welt, die mich aber sofort fasziniert.

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Eng getaktet

Viel zu schnell ist der Aufenthalt hier zu Ende. Klaus-Dieter Josel, der Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, hat den Zeit- und Ablaufplan ganz genau im Visier und achtet streng auf dessen Einhaltung. So steigen wir rasch in den Shuttlebus, der für den heutigen Tag als Transportmittel bereit steht, und erreichen die Städtische Kindertageseinrichtung am Werner-Egk-Bogen. Dort erhalten die Kinder Bücherkoffer – ein persönliches Anliegen von Rüdiger Grube, da für ihn die Förderung junger Menschen einen sehr hohen Stellenwert hat.
Auf dem folgenden 20-minütigen Weg erhält der Bahnchef das Briefing für die nächsten Termine; es werden Telefonate geführt und politische Tendenzen für die Bahn in Bayern besprochen. Das Ganze in einem Tempo und mit so vielen Details, dass ich mich nicht zum letzten Mal an diesem Tag frage, wie es möglich ist, sich das alles zu merken.

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Kontakt zur Basis

Wir steigen am Hauptbahnhof aus und es passiert das, wofür Rüdiger Grube bekannt ist und sehr geschätzt wird. Der persönliche Kontakt zu seinen Mitarbeitern vor allem an der Basis ist ihm überaus wichtig, und er achtet sehr darauf, dass er möglichst viel Zeit dort verbringen kann. Er begrüßt die Kollegen der DB Information, erkundigt sich bei Mitarbeitern von DB Services über die Reparatur an einer der Rolltreppen – da erkennt man den Ingenieur in ihm; in der Welt der Schaltkreise fühlt er sich sichtlich wohl –, schaut schnell im Reisezentrum vorbei, grüßt einen Kollegen, der gerade ein Geländer reinigt. Keiner wird übersehen, und immer wieder treffen wir auf Mitarbeiter, die auf die Gelegenheit warten, ihm einmal die Hand schütteln zu können. Die Freude ist jedes Mal auf beiden Seiten groß.

Kaum in der DB Lounge eingetroffen, schaut er schon in der Küche vorbei, sehr zur Freude der diensthabenden Mitarbeiter. Das ist der Zeitpunkt – mittlerweile ist Nachmittag –, an dem ich mich frage, wann der Mann eigentlich mal etwas isst oder trinkt. Weiter geht es zu den Gruppenleitern des Fernverkehrs. Deren unermüdlichen Einsatz gerade in der Anfangsphase der Flüchtlingswelle würdigt er besonders. Ihm ist wichtig, dass der Dank auch an die Kollegen auf den Zügen weitergeben wird.
Den Abschluss des Regionentages bildet der Besuch bei DB Sicherheit. Auf eindrucksvolle Art demonstrieren die Kollegen in nachgestellten Szenen ihre Arbeit. Es ist bewundernswert, wie deeskalierend und besonnen sie agieren.

Mit Leidenschaft

An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Rüdiger Grube durchaus auch kritischen Anmerkungen stellen muss. Es gibt stets Verbesserungsbedarf, Abläufe oder Weisungen, die nicht immer für alle nachvollziehbar sind. Wichtig ist der wertschätzende Umgang damit, und das hat der Bahnchef kompromisslos an jeder Stelle getan.
Ich habe ihn einmal mehr an diesem Tag als einen Mann kennengelernt, der seine Aufgaben leidenschaftlich ausführt. Dabei nimmt er sich selbst nie zu wichtig oder ist sich zu schade, tatkräftig mit anzufassen. Es war mir möglich, einen kleinen Einblick des „Menschen“ Rüdiger Grube zu erhalten – ein Mann, der sehr gerne mit dem Zug unterwegs ist und sich dabei am liebsten im Bordbistro aufhält und Currywurst isst. Der jedem Mitarbeiter sagt, wie wichtig dessen Arbeit für den Erfolg des Gesamtunternehmens ist. Der sich persönlich um unendlich viele Kleinigkeiten kümmert, einfach weil es ihm wichtig ist.

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Die Sorgen der Mitarbeiter

Der Kontakt zu den Mitarbeitern ist ihm sehr wichtig, denn dort „mit dem Ohr an der Basis bekomme ich ungefiltert mit, wo der Schuh drückt“, erklärt er mir. Wichtig sei ihm, möglichst oft mit gutem Beispiel voranzugehen. „Veränderungen fangen immer bei einem selbst an. Es ist menschlich verständlich, dass Veränderungen bei vielen erst einmal zu Verunsicherungen führen Deshalb müssen wir die Sorgen der Mitarbeiter ernst nehmen und sie mitnehmen. Kommunikation ist alles!“
Als es Zeit wird, sich voneinander zu verabschieden, nehmen wir uns ein paar Minuten, um über das BSW zu reden.
Sie wissen, wie sehr ich die Arbeit des BSW schätze, und ich bin dankbar dafür, dass wir als DB Konzern unseren Mitarbeitern über das BSW eine große Auswahl an Sozialleistungen zur Verfügung stellen können. Die Stiftung BSW sorgt für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. — Dr. Rüdiger Grube

Rüdiger Grube legt ein Tempo und ein Pensum vor, über das ich nur staunen kann. Während ich abends völlig erledigt im ICE sitze, geht es für ihn direkt an den Schreibtisch, um sich um all das zu kümmern, was während seiner Abwesenheit liegen geblieben ist und seine persönliche Bearbeitung erfordert.

Ich bin einmal mehr fasziniert von dem, was ich erlebt habe. Diese Reportage war wieder ganz anders als die vorangegangenen. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Es sind einzigartige Erfahrungen!

– Gisa Blach

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Babette schrieb am 12.06.2017

Ein Bild mit viel Symbolik :-) https://www.elektropruefungen.info

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Eisenbahn ein 24 Stunden Betrieb

Wie und wann werden eigentlich Güterzüge zusammengestellt? Es sind die Kollegen von DB Schenker Rail in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen, die dies Tag und Nacht erledigen.…

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Eisenbahn ein 24 Stunden Betrieb

2015-10-15

Wie und wann werden eigentlich Güterzüge zusammengestellt? Es sind die Kollegen von DB Schenker Rail in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen, die dies Tag und Nacht erledigen. Der „Bahnblick“ beschäftigt sich dieses Mal vor allem mit den Güterzügen, die in den Nachtstunden unterwegs sind. Damit diese aber überhaupt ihre Fahrt aufnehmen können, ist eine komplexe Vorbereitung nötig.

Eine solch komplexe Vorbereitung hatte ich in diesem Ausmaß nicht erwartet. Eigentlich hätte ich es aufgrund meiner Erfahrungen ahnen können, aber man wird doch immer wieder überrascht.

Ein Rad greift ins andere

Das Wort Prozesskette ist an dieser Stelle einfach goldrichtig und bestätigt mich wieder einmal in der Erkenntnis, wie sehr der Großkonzern DB AG davon lebt, dass buchstäblich ein Rad in das andere greift. Termine, Uhrzeiten, Abläufe: Alles muss hundertprozentig aufeinander abgestimmt sein, damit es am Ende passt oder, wie in diesem Fall, ein Güterzug auf der Schiene fährt.
Wer nachts schon einmal auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Fulda gesessen hat, dem wird es vermutlich so ergangen sein wie mir: Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass durch diesen nicht gerade großen Bahnhof dermaßen viele Güterzüge fahren.

Im Minutentakt hört man sie schon von Weitem, wenn sie sich mit gemäßigter Geschwindigkeit nähern oder – sofern die Signale auf Durchfahrt stehen – mit einem enormen Luftzug durch den Bahnhof fahren. Die Kraft dieser bis zu 700 Meter langen und bis zu 4.000 Tonnen schweren Züge ist auch aus sicherer Entfernung nahezu greifbar und vermittelt mir durchaus Respekt.

Dem Sonnenaufgang entgegen

Manchmal muss einer der Stahlkolosse anhalten, weil das Signal auf Halt steht. Dann ergibt sich ein kurzer Blick in den Führerstand der Lok oder auch ein kleines Gespräch, denn es ist nicht unbedingt alltäglich, dass jemand in der Dunkelheit steht und sich einfach nur für Güterzüge interessiert – wie ich in diesem Fall. „Ich fahre gerne durch die Nacht“, erklärt mir ein Kollege, der auf dem Weg von München Ost Richtung Norden ist.

„Meistens habe ich grüne Welle und komme gut durch. Die Dunkelheit macht mir nichts aus, daran habe ich mich gewöhnt. Und wenn ihr euch morgens aus dem Bett quält, dann habe ich Feierabend und mit einem bisschen Glück sogar schon einen Sonnenaufgang erlebt. Diese Momente mag ich“, sagt er, schiebt das Seitenfenster seines Führerstands zu, und mit einem leichten Ruck setzt sich sein tonnenschwerer Zug in Bewegung. Ich stelle es mir einsam vor, so alleine durch die Nacht zu fahren, habe aber bei allen Kurzgesprächen den Eindruck gewonnen, dass es die entsprechenden Kollegen gerne machen.

Klare Regeln

Damit die großen Züge auf die Reise gehen können, sind vorher die Kollegen aus dem Lokrangierdienst gefordert – die deutlich mehr machen als Wagen hintereinander zu koppeln, denn so einfach geht´s nun auch nicht. Sehr schnell wurde mir vor Augen geführt, wie kompliziert die Abläufe, Regeln, Weisungen und Vorschriften sind. Es fängt damit an, dass die Reihenfolge der Wagen davon abhängt, welche als erstes wieder den Verbund verlassen, sprich: abgekoppelt werden. Entscheidend sind auch deren Inhalte: Gefahrgut muss ganz speziell behandelt werden, darf nicht unbedingt mit anderen, wiederum genau definierten Stoffen in einem Verbund fahren, und weitere gefühlte eine Million Wenns und Abers sind zu beachten.

Wie kann man sich das nur alles merken? Ich bin grenzenlos überfordert! Aber genau dafür gibt´s ja die Kollegen, die das von der Pieke auf gelernt haben und über jahrelange Erfahrung verfügen: „Wir wissen einfach, was gemacht werden muss“, so ein Kollege am Standort Wetzlar. In drei Schichten werden dort Firmen aus dem ganzen Umland, die einen Gleisanschluss besitzen, mit Leerwagen versorgt und terminiert abgeholt, im Wetzlarer Güterbahnhof zusammengestellt, um von dort aus entweder weiter rangiert und an einem der großen Zugbildungsanlagen zu einem Ganzzug zusammengesetzt
zu werden oder direkt vom Standort in Mittelhessen aus loszufahren.

Die eigene Sicherheit ist oberstes Gebot

In der Dämmerung sehe ich immer wieder die Reflektorstreifen der Warnkleidung, die hell im Licht der Scheinwerfer aufleuchten. Faszinierend für mich ist, dass sich alle auf dem groben Schotter im Gleisbett zwischen Wagen und Loks so souverän und sicher bewegen. „Die größte Gefahr besteht darin, dass man aufgrund der Routine leichtsinnig oder unaufmerksam wird. Während der Arbeit musst du ständig voll konzentriert sein, gerade in der Teamarbeit – hier wird Sicherheit, Verantwortung und Zusammenarbeit sehr groß geschrieben“, erzählt mir ein Dreier-Team auf ihrem Weg zum nächsten Wagenpark.

Ich finde es hochspannend, das emsige Treiben mit Abstand zu betrachten. Überall gibt es etwas zu beobachten und zu hören. Die Geräuschkulisse erstreckt sich von Fahrgeräuschen über Funkgespräche und dem Knallen der Puffer bis hin zum sehr lauten Signalpfeifen der Loks. Das ist Eisenbahngeschäft pur! Was sich wohl hinter diesen verschlossenen Ladetüren verbirgt und wohin die Wagen dort drüben diesmal fahren? „Lokrangierführer ist ein Knochenjob. Viel Arbeit draußen bei Wind und Wetter. Das merkst Du irgendwann am ganzen Körper. Ich habe vor zwei Jahren einen eurer Fitnessaufenthalte für Aktive ausprobiert. Tolle Sache!

Meinem Rücken hat´s geholfen und ich habe einige Tricks gelernt, wie ich mich rückenschonender verhalten kann“, sagt ein langjähriger BSW-Förderer, der den neuen Kollegen gerne vom BSW und dem EWH erzählt. „Wenn wir im Team aufeinander achtgeben, dann wirkt sich das in allen Bereichen positiv aus“. Danke an alle Kollegen, die es wieder einmal möglich gemacht haben, das Bahnwissen von mir und sicher auch von einigen Lesern zu erweitern bzw., dass sich der eine oder andere wiederfindet – sei es, weil er sich manche Frage auch schon gestellt hat oder weil er in diesem Bereich arbeitet bzw. gearbeitet hat.

– Eva Knußmann

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Teamwork ist alles!

Könnten sie reden, dann wäre jede ihrer Geschichten einzigartig. Die Rede ist von Güterwagen, die tagtäglich im Verbund mit vielen verschiedenen Wagengattungen an Bahnsteigen vorbeirauschen…

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Teamwork ist alles!

2015-09-08

Könnten sie reden, dann wäre jede ihrer Geschichten einzigartig. Die Rede ist von Güterwagen, die tagtäglich im Verbund mit vielen verschiedenen Wagengattungen an Bahnsteigen vorbeirauschen und als lange Schlange durch die Landschaft fahren. So vielfältig wie ihr Transportgut, so umfangreich ist auch die Instandhaltung eines jeden einzelnen Wagens.

Die Antwort auf die Frage, wo und wie solche Wartungen und Reparaturen ablaufen, hat mich für diesen Bahnblick-Artikel nach München Nord geführt, genauer gesagt in das Instandhaltungswerk von DB Schenker Rail. Hier arbeiten insgesamt 54 Mitarbeiter in der Güterwageninstandhaltung in zwei Schichten daran, dass die unterschiedlichsten Wagen, und seit Sommer 2014 auch Loks, immer einwandfrei funktionieren. Durchschnittlich 42 Wagen werden jeden Tag überprüft und repariert. Das erfordert viel organisatorische und dispositive Vorarbeit, die vor allem von den Verwaltungsmitarbeitern erledigt wird, damit die Kolleginnen und Kollegen im operativen Werkbereich die konkreten handwerklichen Arbeiten durchführen können.

Unüberhörbar ertönt die Signalsirene und das Werkstor hebt sich an. Langsam schiebt die Rangierlok einen Wagenpark in die Instandhaltungsgleise. Die sechs Werksgleise sind für unterschiedliche Arbeiten vorgesehen. Da gibt es reine Reparaturgleise, eines ausschließlich für Loks und zwei weitere für die Wagen, die eine komplette Revision durchlaufen müssen. Hierbei handelt es sich um eine Art TÜV, den jeder Wagen und jedes Fahrzeug nach genau definierten Zeitabständen durchlaufen muss. Fest zugeteilte Teams garantieren gut aufeinander abgestimmte Arbeitsabläufe.

Ich bin hauptsächlich an den beiden Revisionsgleisen vorgesehen. Dort stehen die aktuellen Objekte für den Tag, nämlich Autotransportwagen. In ersten Schritten werden von den Facharbeitern und den drei anwesenden Azubis erst einmal die ganz offensichtlichen Mängel behoben. Das war in unserem Fall der Austausch beider Seilzüge. Ich versuche möglichst nicht im Weg zu stehen, aber dieses Vorhaben gestaltet sich durchaus schwierig. Relativ schnell wird deutlich, dass diese Tätigkeiten körperlich wirklich anstrengend sind. Ich hätte mal zählen sollen, wie oft jeder einzelne auf den Wagen hinauf- und wieder heruntergestiegen ist. Dazu natürlich das schwere Werkzeug. Die Schraubenschlüssel haben ganz schön Gewicht, das darf man in Summe über eine ganze Schicht gesehen nicht unterschätzen. Allein die Bremsklötze für die Wagen wiegen mehrere Kilo und Plattfedern können nur mit Gabelstapler unter den Wagen gehoben werden. Das verdeutlicht, um welche Gewichtsklassen es sich hier handelt.

Laut ist es. Es wird gehämmert, geklopft, verklemmtes gelöst und dann fliegen auch noch im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen, denn natürlich wird auch geschweißt. Ehe ich mich versehe stehe ich im Funkenregen und bin sehr froh über die Anstoßkappe und Schutzbrille auf meinem Kopf. Überhaupt ist mir mehr als einmal klar geworden, wieso die Sicherheitsbestimmungen für die Mitarbeiter so hoch sind: Bei diesen Tätigkeiten sind die Verletzungsmöglichkeiten einfach sehr groß. Um das von vorneherein zu verhindern sind so schicke Anstoßkappen, Sicherheitsschuhe und Signalkleidung sehr sinnvoll.
Meine persönliche Überraschung war ja die Erkenntnis, dass gerne Holz als Material für Wagenböden verwendet wird. Es gibt im Werk sogar eine Werksschreinerei mit eigenem Schreinermeister. Warum nimmt man kein Metall? Scheint mir doch wesentlich stabiler? Vollkommen falsch gedacht, Holz ist das wesentlich unempfindlichere Material. Denn, platzt bei Metallböden die Schutzschicht ab, dann sind diese sofort schutzlos dem Rost und anderen Witterungs- und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Klingt logisch. Genau in dem Moment als mir diese Zusammenhänge erklärt werden, wird ganz langsam ein sogenannter E-Wagen vorbeigeschoben. Diese Art Wagen wird gerne für den Transport von Altmetall und Schrott verwendet. Damit möglichst viel Metall in die Wagen hineinpasst, werden diese beim beladen richtig fest hineingepresst. Das hat zur Folge, dass die Seitenwände durch den Druck nach außen gedrückt werden können. Bis zu einem bestimmten Ausdehnungsgrad ist das akzeptabel, allerdings werden diese Wagen im Werk dann in die Presse gezogen und wieder in Form gedrückt. Es ist faszinierend zu beobachten, welche Kräfte dort einwirken, damit der Wagen hinterher wieder Formschön ist.

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Zurück an meinem Autotransportwagen zähle ich mittlerweile vier Mitarbeiter und drei Azubis, die damit beschäftigt sind, Bremsen zu wechseln und den Unterflur genau zu inspizieren. Trotz der allgemeinen Lautstärke im Werk herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre, die Souveränität aller Mitarbeiter trägt dazu sehr wesentlich bei. Alle Arbeitsabläufe laufen Hand in Hand und es wird sich gegenseitig geholfen und unterstützt. Dabei zeigt sich, wie wichtig gut funktionierende Teamarbeit ist, denn als alle drei Achsen des Wagens gewechselt werden müssen, nehmen alle ganz automatisch eine Position an einer der achter Hebebühnen ein, damit der Wagen gleichmäßig in die Höhe befördert werden kann. Gerade beim Thema Radsätze herrschen sehr strenge und hohe Sicherheitsbestimmungen und Qualitätsstandards. Der Wechsel gehört zum täglichen Geschäft, was für mich auch die vielen neuen Achsen in den Gleisen vor der Halle erklärt. Dass die riesigen Achsen nach dem Anheben ganz locker und leicht unter dem Wagen heraus gerollt werden können, finde ich einfach nur beeindruckend.

Während eines Gangs in das umfangreiche Materiallager kommen mir die Kollegen des mobilen Wagenservice entgegen, denn sie benötigen einen Ersatzpuffer für ihren nächsten Einsatz. Zu zweit packen sie den Stahlkoloss und weg sind sie auch schon wieder. Im mobilen Wagenservice geht es oft um möglichst kurze Ausfallzeiten, was den Arbeitsdruck natürlich enorm erhöht. Der mobile Wagenservice umfasst Arbeiten an Güterwagen, die entweder nicht mehr bis ins Werk gefahren werden können, oder deren Schäden ohne viel Aufwand direkt vor Ort erledigt werden können. Das verringert die Ausfallzeiten und spart somit Geld.
Kurz vor Schichtende geht´s dann an die Dokumentation der erledigten Arbeiten. Ja, es ist viel bürokratische Arbeit, aber diese ist unerlässlich für Sicherheit, lückenlose Prozessketten und somit auch für Garantien. Eine Arbeit, die lästig, aber auch unerlässlich ist.

Viele junge Mitarbeiter gehören mittlerweile zum Werk. Eine Entwicklung, über die sich der Teamchef Gerald Burghart sehr freut: „Durch die zum Teil doch schwere körperliche Arbeit ist es gut, wenn wir unsere Teams ausgeglichen halten können. Das garantiert jugendliche Stärke und langjährige Erfahrung optimal vereint. Wir freuen uns, wenn fertig ausgebildete Azubis sich nach ihrer Lehre dafür entscheiden bei uns zu bleiben“.
Während unseres Abschlussgespräches erzählt er sehr offen, dass die Stiftung BSW für ihn bisher keine große Relevanz hatte, aber dank des unermüdlichen Einsatzes der beiden Betriebsräte Manfred Neuner und Norbert Zänkert ist er mittlerweile von den Leistungen der Stiftung überzeugt. „Für mich als Teamleiter ist das Wohl der Mitarbeiter ein ganz wesentlicher Bestandteil des reibungslosen Ablaufes hier im Werk. Sowohl Präventionsmaßnahmen, als auch spontane oder akute Unterstützung durch das BSW sind enorm hilfreich und für mich eine große Erleichterung, da ich genau weiß, wohin ich mich wenden kann, wenn einer meiner Mitarbeiter einmal Hilfe benötigt. Deshalb bin auch ich ab sofort dabei!" Diese Resonanz freut mich natürlich, auch weil absehbar ist, dass die Stiftung BSW in dem Werk an der Ludwigsfelder Straße bestimmt in Zukunft keine untergeordnete Rolle mehr spielt.

Auch für diesen Artikel durfte ich wieder tolle und lehrreiche Erfahrungen sammeln. Es war ein hochspannender Tag, an dem ich sehr viel gelernt habe. Danke an das Team, das ich den ganzen Tag begleiten durfte und an alle, die diese Reportage zu einem wahren Erlebnis gemacht haben. Meine Arbeitshandschuhe, die ich als Souvenir behalten durfte, haben in meinem Büro einen Platz eingenommen an dem ich sie sehe und mich somit immer wieder an den tollen Tag erinnern kann.

– Gisa Blach

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Unsere Sicherheit ist ihr Job

Ein Blick hinter die Kulissen von DB Sicherheit Sie sorgen dafür, dass wir uns in Bahnhöfen und S-Bahnen sicher fühlen: Die Kollegen von DB Sicherheit. Aber was genau gehört eigentlich…

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Unsere Sicherheit ist ihr Job

2015-07-13

Ein Blick hinter die Kulissen von DB Sicherheit

Sie sorgen dafür, dass wir uns in Bahnhöfen und S-Bahnen sicher fühlen: Die Kollegen von DB Sicherheit. Aber was genau gehört eigentlich zu Ihren täglichen Aufgaben und was erleben die Kollegen in ihrem Berufsalltag?

Die Kollegen von DB Sicherheit bewachen Gebäude, stehen als Begleitpersonal in S-Bahnen vor allem in den Abendstunden bereit und sorgen in vielen Bahnhöfen dafür, dass es ruhig und sicher ist.
Vieles von dem, was den Arbeitstag bestimmt, ereignet sich im Verborgenen, denn die Kollegen sind selbstverständlich um wenig Aufsehen bemüht. Das tun sie nicht etwa, weil sie nicht in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden möchten, sondern weil Ruhe und Diskretion und damit verbunden oft auch Deeskalation die Grundausrichtung ihres Handelns ist.
Dies bezieht sich vor allem auf diejenigen Mitarbeiter, die als Sicherheitspersonal in S-Bahnen mitfahren oder als Zivilstreifen die Fahrkartenkontrollen übernehmen. Für die Fahrgäste sind sie dann nicht sofort erkennbar, was vor allem Reisenden ohne gültigen Fahrausweis die rechtzeitige Flucht aus der Bahn deutlich schwieriger macht.
Die persönliche Sicherheit steht immer an oberster Stelle, aus diesem Grund sind Streifen oft zu dritt, manchmal auch zu viert oder mehr unterwegs. Das ist abhängig von Einsatzort und -uhrzeit.

Stark ausgeprägter Dienstleistungsgedanken

Der souveräne Umgang mit prekären Situationen und ein konsequentes Auftreten bei der Zugangskontrolle zu DB-Gebäuden: Beides erfordert ein gesundes Maß an Menschenverstand im Zusammenspiel mit einer starken Dienstleistungsorientierung. Durch souveränes Auftreten Sicherheit vermitteln, sich möglichst wenig aus der Ruhe bringen lassen – Prämissen, welche die Kollegen jeden Tag erbringen. Voraussetzung dafür ist ein regelmäßiger und kontinuierlicher Fortbildungsunterricht, denn nur so können die permanent hohen Anforderungen an die Arbeitsqualität, mit der die Kollegen ihren Job ausführen, gewährleistet werden.
Vor allem in den letzten Jahren ist das Sicherheitsbedürfnis von Besuchern und Fahrgästen erheblich angestiegen. Eine gesteigerte Präsenz von DB Sicherheit in Bahnhöfen und Bahnen ist deutliches Zeichen für die Wichtigkeit dieses Themas. Bundesweit arbeiten die mehr als 2.200 qualifizierten Mitarbeiter dafür, rund um die Uhr, einen zuverlässigen Schutz- und Sicherheitsdienst zu gewährleisten.
Deeskalation ist dabei ein großer Bestandteil, und in regelmäßigen Schulungen sowie Trainings werden verschiedene Szenarien immer wieder durchgespielt, damit während der Dienstschichten die erforderliche Souveränität und Ruhe gewahrt werden kann. Das erfordert viel Selbstkontrolle und Disziplin.

Abstand zur Situation

Um die Belastungen nicht mit nach Hause zu nehmen, darum kümmern sich die Teamleiter und Trainer. Gerade als Sicherheitspersonal in S-Bahnen ist es nicht leicht, Beleidigungen, Denunzierungen oder manchmal auch tätliche Angriffe wegzustecken – ein anstrengender Job, vor allem für das Selbstwertgefühl: „Da musst Du höllisch aufpassen, dass Du immer den gesunden Abstand zur Situation wahrst. Meistens bin ja nicht ich persönlich gemeint, sondern ich bin nur der Blitzableiter“, erzählt eine junge Mitarbeiterin.
„Nach einer anstrengenden Schicht freue ich mich auf zuhause. Meine Familie lässt mich den Stress dann sehr schnell vergessen. Vielleicht mache ich zusammen mit unseren beiden Kindern im nächsten Jahr eine Mutter-Kinder Kur. Ich glaube, das könnte uns allen gut tun, und an der Ostsee waren wir noch nie.“

Die Aufgabengebiete bei der DB Sicherheit könnten unterschiedlicher kaum sein. Daraus ergibt sich zum einen natürlich eine große Vielfältigkeit für die Mitarbeiter, verschiedene Arbeitsbereiche kennenzulernen; zum anderen warten auch sehr viele Herausforderungen. Ich bin etwas nachdenklich, während ich diesen Bericht schreibe. Alle Kolleginnen und Kollegen machen einen wirklich hervorragenden Job, und ich habe durchweg immer hilfsbereite und sehr freundliche Kollegen angetroffen. Mein Respekt gehört denen, die als Sicherheitskräfte an Bahnsteigen und in Zügen eingesetzt sind, denn das ist wahrlich kein leichter Job.

– Gisa Blach