Wie lernen Kinder, mit Stress umzugehen?

Etwa 25 Prozent aller Kinder im Grundschulalter fühlen sich oft oder sogar sehr oft gestresst. Über die Gründe, die Folgen und über Methoden, mit dem Stress umzugehen, referierte…

Lesen

Wie lernen Kinder, mit Stress umzugehen?

2017-10-16

Etwa 25 Prozent aller Kinder im Grundschulalter fühlen sich oft oder sogar sehr oft gestresst.
Über die Gründe, die Folgen und über Methoden, mit dem Stress umzugehen, referierte am 31. August 2017 Prof. Dr. Arnold Lohaus von der Universität Bielefeld im Rahmen der Vortragsreihe "Projekt Familie", die Stiftung BSW und BAHN-BKK in Frankfurt am Main anbieten.

Eine kleine Zusammenfassung einiger Kernaussagen des Vortrages können Sie sich im Video-Zusammenschnitt ansehen.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Bewältigung von Stresssymptomen Ihrer Kinder oder eine allgemeine Beratung?
Die Stiftungen BSW und EWH bieten zahlreiche Unterstützungsleistungen für Eltern und Familien an, die selbstverständlich auch Kindern und Jugendlichen offen stehen. Informationen zur Sozialberatung und zum Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst finden Sie auf unserer Homepage unter bsw24.de/soziales-gesundheit

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Egal – Hauptsache, es rockt!

Bernhard Schad ist Regionalleiter HR-Partner Zentrale Regio Schiene und Bus sowie Betriebsleiter bei der DB Regio AG. Seit über vierzig Jahren ist er schon bei der Bahn – und ebenso…

Lesen

Egal – Hauptsache, es rockt!

2017-10-09

Bernhard Schad ist Regionalleiter HR-Partner Zentrale Regio Schiene und Bus sowie Betriebsleiter bei der DB Regio AG. Seit über vierzig Jahren ist er schon bei der Bahn – und ebenso lange BSW-Förderer. Im Interview mit dem BSWmagazin hat er uns sein Hobby verraten: Er ist Gitarrist der Coverband „egal“.

2017-10_rockband_egal-600x426-q92

Seit jeher weiß er um den Wert von Kreativität, bei der Arbeit und als Ausgleich in der Freizeit. Bei den regelmäßigen Auftritten mit seiner Band kann Bernhard Schad sich richtig auspowern und gleichzeitig seine Akkus wieder aufladen.

Wie die Band zu ihrem Namen gekommen ist? Ganz einfach: Die Zeit für die Suche nach einem Namen war den Musikern viel zu schade – sie wollten lieber Musik machen. Schließlich war es ihnen „egal“ wie sie sich nennen sollten, Hauptsache es rockt!

2017-10_rockband_egal_bernhard_schad-600x932-q92

Das musikalische Herz der Band schlägt überwiegend für den Rock und Pop der 70er und 80er Jahre. Angefangen von Bon Jovi und AC/DC, über Eagles, Status Quo und Toto bis hin zu Whitesnake oder ZZ Top – aber gerne auch mal Tina Turner oder Pink. Die Band interpretiert die Stücke mit dem Anspruch, möglichst originalgetreu zu spielen und mit Freude die eigene Note hinzuzugeben. Die Auswahl der Songs ist fernab dem alltäglichen Einheitsbrei. „egal“ spielt die Hits, bei denen man sich wieder jung fühlt.

Live erleben kann man „egal“ regelmäßig in und um Egelsbach bei Frankfurt am Main. Die aktuellen Auftrittstermine, Bilder und Informationen finden Sie hier: egal-rockt.de

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

"Ich denke gerne an die alte Zeit zurück"

Ein Zeitzeugenbericht von Klara Rohr Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verlor ich meine Tätigkeit als Zugbegleiterin bei der damaligen Reichsbahn und so war ich gezwungen mir schnell…

Lesen

"Ich denke gerne an die alte Zeit zurück"

2017-10-05

Ein Zeitzeugenbericht von Klara Rohr

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verlor ich meine Tätigkeit als Zugbegleiterin bei der damaligen Reichsbahn und so war ich gezwungen mir schnell eine neue Tätigkeit zu suchen um meine alleinerziehende Mutter und meinen kleinen Bruder zu unterstützen. Es war noch 1945 als ich mich in Mainz auf Arbeitssuche begab und ehemalige Bahnkollegen traf, die mir den Ratschlag gaben, mich doch in der neuen Bahnkantine zu bewerben. Ich ging also in die Bahnhofsstraße um mich zu bewerben.
Das Gebäude wurde vor dem Krieg als Hotel genutzt, dann zur kurzfristigen Versorgung heimkehrender Soldaten und danach als Kantine. Die Kantine wurde jetzt von einem privaten Pächter mit der Unterstützung des Bahn-Sozialwerkes bewirtschaftet. Ich wurde auch sofort eingestellt, für 10 Stunden Arbeit pro Woche gab es 26 Mark und davon wurden uns noch 50 Pfennig pro Mahlzeit abgezogen. Ich wohnte in Budenheim und da aus Budenheim keine Züge fuhren musste ich täglich mit dem Fahrrad nach Mainz und zurück fahren, egal ob früh um 6 Uhr oder bei Schnee und Regen.

klara-rohr-1-600x939-q92

Mainz war amerikanisch und französisch besetzt. Die amerikanische Verwaltung mit Kantine war in der ehemaligen Bahnverwaltung in der Kaiserstraße ehemals Horst-Wesel-Platz. Der Küchenchef der Amerikaner hieß Bill und er war sehr nett. Unser Chef und zwei Küchenhilfen wurden ab und zu von Ihm für Hilfsarbeiten angefordert, meistens kamen wir zum Hähnchenausnehmen, die Innereien durften wir zum Verbrauch in unsere Kantine mitnehmen. Außerdem durften wir den Kaffeesatz mitnehmen, der später wieder aufgebrüht wurde und dann pro Tasse 10 Pfennig kostete.

Unser Chef versteckte schon mal ein ganzes Hähnchen unter den Innereien und die kleinen Aufmerksamkeiten von Bill, wie Schokolade und Gebäck, forderte er später ein, da er der Meinung war, sie würden der Kantine, also eigentlich Ihm, zustehen. Nach Absprache mit Bill holten wir in Zukunft die Süßigkeiten dann ein paar Stunden später. Gelegentlich wurden wir zum Tanzen bei den Amerikanern eingeladen, das war in dieser armen Zeit immer ein Fest.

klara-rohr-2-600x639-q92

Nach 5 Jahren übernahm ein neuer Pächter unsere und zwei weitere Kantinen im Auftrag der Bahn und so wurden wir wieder Bahnangestellte im Angestelltenverhältnis. Dieses Arbeitsverhältnis hatte Bestand bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1983. An der Münsterbrücke befanden sich die Lockschuppen in denen Loks überprüft, gewartet und mit Wasser und Kohle befüllt wurden, hier bewirtschafteten wir eine zweite Kantine in der ich auch tätig war. Außerdem wurden hier die Züge in verschiedene Richtungen wie nach Koblenz, Düsseldorf, Ludwigshafen oder München zusammengestellt.

Unsere Kunden waren Bahnarbeiter, Schlosser und Jungarbeiter, heute würde man Auszubildende sagen. Um alle Mitarbeiter zu versorgen war die Kantine von 7 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Die warmen Mahlzeiten wurden aus unserer dritten Kantine, die sich in der nahen Dragoner Kaserne befand, (sie heißt heute noch so) angeliefert. In der Dragoner Kaserne wohnten viele ausgebombte Familien. Außerdem befanden sich hier auch die Kleider-und Schuhkammer der Bahn, in welcher Mitarbeiter Ihre zerschlissenen Uniformen tauschen konnten. Andere Büros auf diesem Gelände waren zuständig für soziale Belange der Bahnmitarbeiter, z.B. wurde hier an geringverdienende Mitarbeiter, angespartes Kartoffel- und Kohlegeld ausgezahlt, so dass diese Leute, bei Anlieferung ihrer Kartoffeln oder Kohle, diese bezahlen konnten.

klara-rohr-3-600x425-q92

Alle Bahnmitarbeiter und Anwohner wurden aus unserer Kantine versorgt. Wir hatten sogar einen eigenen Metzger, der Wurst herstellte, die wir ebenfalls in der Kantine verkauften. In dieser Nachkriegszeit wurden viele zerstörte Bahnstrecken wieder hergestellt oder neu gebaut. Diese Strecken wurden nach Fertigstellung von einer Kommission, unter Leitung des Bahnpräsidenten, zur Kontrolle abgefahren. Es wurden unter anderem Streckenkontrolllichter, Signale und Notfallkoffer auf Bahnhöfen kontrolliert. Bei diesen Fahrten waren mein Chef, eine Bedienung und ich dabei um für das leibliche Wohl der Kommission, mit Kaffee und belegten Brötchen zu sorgen.
Heute bin ich 93 Jahre alt und denke gerne an die alte Zeit zurück, es waren harte Jahre voller Entbehrungen, aber im nach hinein waren es doch schöne Jahre.

– Klara Rohr

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Aus alt wird anders

Wer kennt eigentlich Upcycling? Also wir kannten diesen Begriff lange nicht aber haben uns in den letzten Monaten einmal näher damit beschäftigt. Upcycling ist eine Lebenseinstellung;…

Lesen

Aus alt wird anders

2017-09-14

Wer kennt eigentlich Upcycling?
Also wir kannten diesen Begriff lange nicht aber haben uns in den letzten Monaten einmal näher damit beschäftigt. Upcycling ist eine Lebenseinstellung; Verantwortung für das übernehmen, was bereits produziert wurde; Ausgedientem neues Leben einhauchen. Grundsätzlich gilt: Abfallprodukte oder nutzlose Stoffen werden in neuwertige Produkte umgewandelt. Bei dieser Form des Recyclings ist das Endergebnis die stoffliche Aufwertung.

collage-600x360-q92

Unsere Begeisterung für diese Art Kunst liegt in den unglaublich vielen schönen Dingen, die aus Abfall entstehen können. Es fasziniert uns, dass einfaches Design durchaus große Botschaften, z.B. gegen die Wegwerfgesellschaft, transportieren kann.
Wer stellt in seiner Freizeit solche Objekte her? Oder wer hat Lust sich einmal selbst auszuprobieren? Meldet Euch bei uns.
Wir organisieren für Euch zusammen mit dem Servicebüro Nürnberg das Projekt BSW denkt weiter.
Bereits im Sommer wurden in einem Pilotprojekt tolle Möbelstücke hergestellt, die durchweg einen hohen Grad an Begeisterung hervorrufen. Das wollen wir wiederholen!!!
Jeder der mitmachen möchte, kann und soll sich kreativ austoben und dabei ganz individuelle Eigenkreationen erschaffen. Ressourcen schonen und tolle Exponate, Möbel und vieles mehr herstellen, das ist doch eine fantastische Kombination.

Seid kreativ und macht Euch mit uns gemeinsam ans Werk!
Rückfragen und Infos jederzeit gerne bei: Janis Bauer, Servicebüro Nürnberg, janis.bauer@bsw24.de

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer.“

Susanne und Ulrich Romahn waren auf BSW-Exklusiv-Reise in Indien Reisen ist das liebste Hobby von Susanne und Ulrich Romahn aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein. Wann immer es geht,…

Lesen

„Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer.“

2017-08-16

Susanne und Ulrich Romahn waren auf BSW-Exklusiv-Reise in Indien

Reisen ist das liebste Hobby von Susanne und Ulrich Romahn aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein. Wann immer es geht, sind der DB Vertrieb-Mitarbeiter und seine Frau auf Achse. Im Februar 2017 haben die beiden an einer BSW-Exklusiv-Reise nach Indien teilgenommen. Elf Tage lang erkundeten sie den Norden des Subkontinents auf der Rundreise namens „Rajasthan und das Goldene Dreieck“. Dabei besuchten sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Taj Mahal, den Palast der Winde und das Amber Fort, erkundeten Delhi, Jaipur und Barathpur bei Stadtrundfahrten und unternahmen Ausflüge nach Agra und Pushkar.
Auf BSW-Talk erzählen sie von interessanten Begegnungen, ungewöhnlichen Einblicken und jeder Menge Überraschungen.

2017-08_reisebericht_romahn_1-600x399-q92

„Wir haben schon oft Urlaub im Ausland gemacht. Dabei waren wir aber meistens auf eigene Faust unterwegs. Auf einer organisierten Gruppenreise waren wir vorher noch nicht – die BSW-Exklusiv-Reise war gewissermaßen ein Experiment für uns. Wir hatten, ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass das randvolle Programm in elf Tagen überhaupt machbar ist. Schließlich kann man nicht alles hundertprozentig planen, vor allem nicht in Indien. Aber wir waren bereit, uns überraschen zu lassen und die Überraschung war sehr positiv.

Schon die Reiseunterlagen von BSW-Touristik haben uns beeindruckt: Das Infomaterial war gut zusammengestellt, übersichtlich und hat uns gut vorbereitet – zum Beispiel bei den Fragen, was unbedingt in unser Gepäck gehört, und ob wir uns noch gegen irgendwelche Krankheiten impfen lassen müssen. Sogar ein Reiseführer über Nordindien war dabei, der uns richtig Lust machte, loszufahren.

Als es dann endlich losging, merkten wir schnell: Das BSW hatte alles wirklich gut organisiert.

Die Reisezeit war perfekt, es war trocken und noch nicht zu heiß. Die Hotels waren schön und komfortabel – und schon bei der Auswahl des Essens hatte unser Reiseleiter Hans-Dieter Müller darauf geachtet, dass man etwas über die kulturelle Vielfalt des Landes erfährt. Die Mitreisenden konnte das BSW zwar nicht geplant haben, aber auch die waren sehr angenehm.

Die Reisegruppe verteilte sich auf zwei Busse mit je einem einheimischen Reiseführer, bei denen man spürte, wie wichtig es ihnen war, uns Touristen ihre Heimat näher zu bringen. Sie sprachen fast perfekt Deutsch und informierten uns immer gut und auf unterhaltsame Art. Dabei erfuhren wir einerseits viel über die Sehenswürdigkeiten, aber auch über kulturelle Besonderheiten, historische und religiöse Hintergründe und die politische Situation. Auch längere Busfahrten waren daher nie langweilig.

2017-08_reisebericht_romahn_2-600x903-q92

Außerdem kannten sich die Reiseführer vor Ort prima aus. Das merkte man vor allem dann, wenn etwas mal nicht pünktlich klappte, was in Indien keine Seltenheit ist. Einmal mussten wir zum Beispiel etwas Zeit überbrücken und da führten sie uns in einen Tempel, wo gerade eine Zeremonie stattfand – ganz ungestellt und authentisch. Es war ein einmaliges Erlebnis, das sicher nicht vielen Touristen vergönnt ist.

Zum Taj Mahal, dem Wahrzeichen Indiens, fuhren wir sehr früh morgens. So waren wir vor dem Massenansturm da und konnten das Mausoleum bei angenehmen Temperaturen genießen. Außerdem ist der Taj Mahal aus sehr hellem Stein gefertigt, der in der gleißenden Mittagssonne stark blendet. Daher lassen sich Fotos morgens auch viel besser machen. Das alles haben die Reiseplaner vom BSW berücksichtigt – und das lohnte sich. Sogar Kleidungstipps haben wir bekommen: Wer Beige oder Weiß trägt, ist auf Fotos vor dem Taj Mahal kaum zu erkennen, daher soll man lieber dunkle oder bunte Kleidung tragen.

Die großen Sehenswürdigkeiten waren natürlich beeindruckend, aber wir wollten auch Land und Leute kennen lernen und einen Blick hinter die touristischen Kulissen werfen. Auch in dem Punkt war die BSW-Exklusiv-Reise unschlagbar. Ein Erlebnis war besonders schön: Unser Reiseführer schlug vor, uns in ein Dorf in der Nähe zu führen. Dort merkte man zwar, dass die Einheimischen nicht zum ersten Mal mit Touristen in Berührung kamen, aber sicher nicht regelmäßig. Viele wollten unbedingt Selfies mit uns Touristen machen – plötzlich waren wir die Attraktion! Wir besuchten dort auch eine kleine Schule. Man erlaubte uns, ein wenig den Unterricht zu beobachten. Die Kinder schauten sehr neugierig und schienen sich über unseren Besuch richtig zu freuen. Zum Abschied sangen sie für uns sogar noch die indische Nationalhymne. Das war ein ganz toller Moment.

Dass auf den vielen Ausflügen keiner verloren ging, ist auch der geschickten Planung und Vorbereitung durch den Reiseleiter zu verdanken. Er erzählte uns, dass er die ganze Route vorab schon bereist hat, um alles persönlich in Augenschein zu nehmen. Das zahlte sich aus, zum Beispiel beim Gang über verschiedene Basare in Jaipur. Damit wir die Farbenpracht der Blumen und Stoffe und die intensiven Gerüche der Gewürze erleben konnten und uns trotzdem im Gewimmel nicht verloren, gingen wir im Gänsemarsch auf einer vorher geplanten Route über den Markt, immer hinter unserem indischen Guide Rakesh Sharma her. Zeit für Souvenirs gab es später noch, und auch das war sorgfältig durchdacht. Dazu fuhren wir zu einem kleinen genossenschaftlich geführten Markt, auf dem Einheimische ihre Produkte verkauften, die sie selbst in Handarbeit herstellen und deren Erlös auch ihnen direkt zugutekam. Hier konnten wir mit gutem Gewissen etwas kaufen.

2017-08_reisebericht_romahn_5-600x903-q92

Indien war für uns ein wundervolles Abenteuer, bei dem wir uns stets sicher und gut aufgehoben fühlten. Alles in allem können wir nur sagen: Wer den perfekten Urlaub mit netten Leuten sucht, sollte eine BSW-Exklusiv-Reise machen. Das Reiseprogramm war so angelegt, dass wir ganz ohne Stress unheimlich viel sehen und erleben konnten – wir hätten sicher doppelt so viel Zeit gebraucht, wenn wir das alles individuell versucht hätten. Wir werden auf jeden Fall wieder mit dem BSW in Urlaub fahren und freuen uns jetzt schon darauf.“

Buchen Sie jetzt Ihre BSW-Exklusiv-Reise

Erleben Sie zum Beispiel den Zauber von Mexiko oder erkunden Sie Frankreich auf einer Seine-Flusskreuzfahrt. Eine Übersicht der Reisen finden Sie unter https://www.bsw-touristik.de/bsw-exklusiv-reisen.html.

Verpassen Sie keine Angebote mit dem Newsletter von BSW-Touristik „Ich will Urlaub!“ – hier geht’s zum Abo

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Erleben Sie KINKY BOOTS in Hamburg

KINKY BOOTS ist eine schrille Show voll Glitzer und Glamour – singende Drag-Queens, tolle Kostüme und die mitreißende Musik des amerikanischen Popstars Cyndi Lauper. Basierend auf…

Lesen

Erleben Sie KINKY BOOTS in Hamburg

2017-08-15

KINKY BOOTS ist eine schrille Show voll Glitzer und Glamour – singende Drag-Queens, tolle Kostüme und die mitreißende Musik des amerikanischen Popstars Cyndi Lauper. Basierend auf einer wahren Begebenheit, erzählt KINKY BOOTS die herzerwärmende Geschichte zweier Menschen, die auf den ersten Blick nichts zu verbinden scheint. Charlie will die Schuhfabrik seines Vaters vor dem Konkurs bewahren und erhält Hilfe von der Drag Queen Lola, die das Leben in der englischen Kleinstadt gehörig auf den Kopf stellt!

BSW-Förder und deren Angehörige sparen exklusiv 33%*.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für eine der Vorpremieren am 29.11.17, am 30.11.17 oder am 01.12.17.
Beginn ist um jeweils 19:30 Uhr im Stage Operettenhaus Hamburg.
Die Aktion ist buchbar bis 01.12.17 unter www.musicals.de/schuhfabrik
oder telefonisch unter 01805 114113** (Stichwort: BSW)

Nähere Informationen:
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)
Servicebüro Hamburg
Schanzenstr. 80
20357 Hamburg
Telefon: 040 -18048225-2
E-Mail: hamburg@bsw24.de

*Rabatt auf den reinen Karten-Netto-Preis zzgl. 15 Prozent Vorverkaufsgebühren, 2 Euro Buchungs- und 5 Euro ticketbezogener Gebühren pro Ticket. Das Angebot gilt für die Preiskategorien Premium bis 3. Reguläre Karten-Netto-Preise von 46,00 € (PK 3 am Mi.) bis 106,87 € (PK Premium am Fr). Bei telefonischer oder Online-Buchung fallen zusätzlich pro Auftrag 4,90 € Versand-bzw. 2,90 € Hinterlegungsgebühr oder 2,50 € bei Zustellung per ticketdirect pro Auftrag an. Keine Kombination mitanderen Ermäßigungen möglich. Änderungen vorbehalten. Kein Einlass für Kinder unter 3 Jahren. **14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 42 Ct./Min.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Erstes DB Sport- & Familienevent in Frankfurt am Main

Vom strömenden Regen ließen sich die vielen Sportbegeisterten die Lust an der Bewegung nicht verderben und trainierten unbeirrt für das Deutsche Sportabzeichen. Die Organisatoren…

Lesen

Erstes DB Sport- & Familienevent in Frankfurt am Main

2017-08-11
20a_weitsprung-600x402-q92

Vom strömenden Regen ließen sich die vielen Sportbegeisterten die Lust an der Bewegung nicht verderben und trainierten unbeirrt für das Deutsche Sportabzeichen. Die Organisatoren freuten sich über die zahlreichen Besucher des DB Sport- und Familienevents, für das Dr. Klaus Vornhusen, der Konzernbevollmächtigte für das Land Hessen, die Schirmherrschaft übernommen hatte. In seiner Begrüßung betonte er die verbindende Wirkung von Sport durch Teamgeist und Fairplay. Als Moderator führte Markus J. Kuhn vom BSW durch die Veranstaltung.

06e_aufwaermen-600x820-q92

Das gemeinsame Fest der Stiftung BSW, des VDES, der BAHN-BKK, der DEVK und des Sportvereins ESV Blau-Gold Frankfurt bot in der Frankfurter Sportanlage Rebstock viele Möglichkeiten, sich körperlich auszutoben – von Leichtathletik über Gymnastik bis zu Mannschaftssport. An vielen Stationen präsentierten sich die Veranstalter mit Infoständen und sportlich-aktiven Angeboten. Wem die Außenanlagen zu nass und die Sportzelte zu voll waren, konnte auch sein Können am Kickertisch unter Beweis stellen oder im Märchenzelt spannenden Geschichten lauschen.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Safari Abenteuer

Dein Traum war es schon immer, wilden Tieren nahe zu sein? Folge den Spuren der Natur und erlebe auf der „Serengeti-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen 1.500 wilde und exotische…

Lesen

Safari Abenteuer

2017-08-08

Dein Traum war es schon immer, wilden Tieren nahe zu sein?

Folge den Spuren der Natur und erlebe auf der „Serengeti-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen 1.500 wilde und exotische Tiere aus unterschiedlichen Ländern in einer naturnahen Umgebung!

BSW-Förderer erhalten ermäßigte Eintrittskarten im BSW-Servicebüro Hamburg. Jeder Förderer erhält Karten für sich und seine Familienangehörigen.

Ticketbestellung unter (nur telefonisch möglich): 040 18048225-2

BSW-Preise

Erwachsene (ab 13 Jahren): 17,- Euro (statt 32,50 Euro)
Kinder (3-12 Jahre): 11,- Euro (statt 25,50 Euro)

Nähere Informationen:
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)
Servicebüro Hamburg
Schanzenstr. 80
20357 Hamburg
E-Mail: hamburg@bsw24.de

Hinweis:
Bestellte Tickets müssen innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung und nach telefonischer Rücksprache abgeholt werden. Die Tickets sind 3 Jahre gültig und nur zu den bekannten Öffnungszeiten.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

... und dann fiel auch noch der Strom aus!

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz…

Lesen

... und dann fiel auch noch der Strom aus!

2017-08-03

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz unterstützten.

Gegen 17 Uhr erhielt Hotelleiter Frédy Morgenroth den alarmierenden Anruf: Oberschulenberg muss evakuiert werden. Aufgrund starker Regenfälle drohte der Damm des Schalker Teiches zu brechen. Die Feuerwehr suchte nach einem Raum, um die betroffenen Einwohner unterzubringen und versorgen zu können. Kurzerhand wurden also die Bewohner im Hotel untergebracht, wo sie von Polizei und Feuerwehr gezählt und registriert werden konnten.
Als die Stromversorgung des Hauses nur noch über das hauseigene Notstromaggregat laufen konnte, standen die meisten technischen Geräte nicht mehr zur Verfügung.
Das gesamte Hotelpersonal und die Gäste des Hauses bewiesen umgehend bedingungsloses soziales Engagement und unterstützen, wo sie nur konnten. Einer der Hotelgäste bot an, sein Zimmer zu räumen, um für die in Not geratenen Menschen Platz zu schaffen, ein Stammgast des Hauses bot seine Unterstützung in der Küche an. Einige Einwohner von Oberschulenberg, darunter eine Familie mit drei Kindern, wurden kurzerhand über Nacht im Hotel untergebracht und versorgt. Glück im Unglück – der Damm hat gehalten.

Unterstützung bei Unwetterschäden

Immer wieder leiden zahlreiche Menschen in weiten Teilen Deutschlands unter den Folgen von Unwettern. Viele müssen den Verlust von Hab und Gut durch Unwetterschäden in Kauf nehmen. Betroffen sind häufig Kolleginnen und Kollegen aus dem Bahnbereich. Ihnen stehen wir solidarisch zur Seite und helfen, ihre größte Not zu lindern. Hier erhalten Sie im Bedarfsfall Unterstützung:

Weitere Informationen unter bit.ly/2unnvGu

Kommentare

Rudolf Hardtke schrieb am 09.08.2017

Das ist das, was eine Solidargemeinschaft ausmacht und kennzeichnet. Eben .... Förderer des BSW. Danke allen, die Hilfe und Unterstützung geleistet hatten.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Zeig Profil!

Wir alle sind einzigartig. Wir sind individuell und besonders. Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft, jeder einzelne Förderer der Stiftung BSW ist ein Teil davon. Gib der Stiftung…

Lesen

Zeig Profil!

2017-07-13

Wir alle sind einzigartig. Wir sind individuell und besonders.

Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft, jeder einzelne Förderer der Stiftung BSW ist ein Teil davon.

Gib der Stiftung ein Gesicht!
Zeig anderen, was das BSW für dich bedeutet, welche Werte dir wichtig sind.
Leg jetzt dein individuell gestaltetes Profil auf BSW-Talk an und teile es auf Facebook, Twitter oder Instagram. Mit direkter Verlinkung zum Online-Veranstaltungskalender kannst du in deinem Profil Veranstaltungen vermerken, an denen du teilnimmst.
Erstelle jetzt dein individuelles Profil auf www.bsw-talk.de/profile.

Kommentare

Annette Sattler schrieb am 26.08.2017

Tolle Idee
Ich habe mich registriert aber noch keine E-Mail erhalten

Carola Jorzik schrieb am 18.07.2017

Die Hilfe und Fürsorge ist ein hervorragendes Beispiel für unsere Gesellschaft.
Ankommen und Mitmachen, das ist das Ziel.

Stiftung BSW schrieb am 18.07.2017

Ein großes Dankeschön an Anneliese Schumacher und Carola Jorzik für diese tollen Rückmeldungen!

Anneliese Schumacher schrieb am 17.07.2017

Das BSW ist für mich ein Ort der Gemeinsamkeit und gegenseitigen Hilfe. Die Freizeitgruppen sind ideal, gemeinsam Hobbies zu pflegen.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!

Die Bewahrung der BSW-Traditionen liegt uns am Herzen. Miteinander und füreinander da sein war schon immer einer der Kernpunkte unserer Ausrichtung. Gerade in der heutigen Zeit ist…

Lesen

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!

2017-06-28

Die Bewahrung der BSW-Traditionen liegt uns am Herzen.

Miteinander und füreinander da sein war schon immer einer der Kernpunkte unserer Ausrichtung. Gerade in der heutigen Zeit ist es unerlässlich, sich gegenseitig zu unterstützen, Hilfe zu leisten und einfach mal dort anzupacken, wo es nötig ist. Jung und Alt können dabei viel voneinander lernen. Wer noch kein Teil der BSW Gemeinschaft ist, weiß nicht was ihm verloren geht!

Gestalten sie mit uns zusammen die Zukunft, packen Sie mit an und stärken dadurch auch weiterhin die BSW-Gemeinschaft!

Auf www.bsw-treffpunkt.de können Sie Hilfegesuche einstellen, oder Ihr Unterstützungsangebot kommunizieren. Haben Sie Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Perfekter Schulstart

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte,…

Lesen

Perfekter Schulstart

2017-06-14

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket

Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte, Füller und
Federmappe geben Eltern im Schnitt mehr als 160 Euro aus. Oft kommen noch hunderte Euro für Schreibtisch, Drehstuhl und
Schulbücher dazu.

Um Eltern finanziell zu entlasten, unterstützt die Stiftung EWH ab sofort Familien mit kleinem Budget mit einem kostenlosen
Schulranzen-Paket in geprüfter Produktqualität der Firma Scout. Darin enthalten sind Ranzen, Sporttasche, ein 23-teiliges
Mäppchen inkl. verschiedener Stifte, Lineal, Radiergummi, Spitzer etc. sowie ein Schlamper-Etui. Das Paket hat einen Gesamtwert
von etwa 250 Euro - für Sie ist es kostenlos!

Eltern von bereits eingeschulten Kindern können über die Stiftung EWH für ihr Kind im Alter bis zur 4. Klasse einen Einzelranzen
im Wert von etwa 160 Euro bestellen.
Scout bietet nicht nur leichte und schöne Ranzen – sie sind auch sicher, weil sie die Sichtbarkeit des Kindes im Straßenverkehr erhöhen.
Die Modelle mit gelben oder orange-roten Warnflächen entsprechen der Schulranzen-DIN 58124 und sind TÜV-zertifiziert.

Voraussetzung für den Erhalt eines Schulranzen-Pakets zur Einschulung oder eines Einzelranzens für Kinder im Alter bis zur 4. Klasse ist die
Beschäftigung mindestens eines Elternteils im Bahnbereich sowie das Vorliegen einer wirtschaftlichen Hilfebedürftigkeit nach § 53 der Abgabenordnung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Stiftung EWH
Zentrale Antragsbearbeitung
Münchener Straße 49
60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069 809076-247
E-Mail: EWH-ZAB@bsw24.de

Kommentare

Stiftung BSW schrieb am 19.06.2017

Hallo! Den Flyer haben wir Ihnen zukommen lassen :-) Wenn noch etwas benötigt wird: Einfach melden!

Sabine Schmidt schrieb am 14.06.2017

Hallo, gibt es dazu einen Flyer/ PDF Ausdruck? Ich würde es gerne im Betrieb verteilen. Ich habe auch engen Kontakt zu den Kollegen von DB Services / Reinigung wo viele Kollegen kurz über Mindestlohn arbeiten und da würde es sich bestimmt lohnen. Bitte lasst mir den Flyer doch mal zukommen an Sabine.si.schmidt@deutschebahn.com
Vielen Dank!

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Wir brauchen Dich!

Du hast Spaß in der Welt der sozialen Netzwerke und Online-Medien? Du hast kreative Ideen und Lust, Neues auszuprobieren? Dann brauchen wir dich für unseren Social Media Think Tank!…

Lesen

Wir brauchen Dich!

2017-06-13

Du hast Spaß in der Welt der sozialen Netzwerke und Online-Medien? Du hast kreative Ideen und Lust, Neues auszuprobieren?

Dann brauchen wir dich für unseren Social Media Think Tank! Zusammen mit Dir möchten wir unsere Social Media- und Online-Plattformen weiterentwickeln. Dazu sammeln wir einen Tag lang Gedanken und Themen, diskutieren Ideen und entwickeln gemeinsam Strategien.

Bist Du dabei?

Dann melde dich zu unserem Think Tank am 20. Juli 2017 in Frankfurt an. Los geht’s um 9.30 Uhr in der BSW-Zentrale in der Münchener Str. 49 in Frankfurt am Main. Für ausreichend Essen und Trinken ist selbstverständlich gesorgt. Gemeinsam gestalten wir bis ca. 17 Uhr die digitale BSW-Welt der Zukunft.

Für die Anmeldung oder bei Rückfragen melde Dich einfach per E-Mail an SocialMedia@bsw24.de oder per Telefon unter: 069 809076-122.

Wir freuen uns auf Dich!

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Delfintherapie ist für uns alle wichtig

Die Geschichte der Familie Kutzke. Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige…

Lesen

Delfintherapie ist für uns alle wichtig

2017-06-01

Die Geschichte der Familie Kutzke.

Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige Mädchen im vergangenen Jahr machen durfte – für die Eltern eine große Erleichterung. Denn Stella hatte einige Tage nach ihrer Geburt mehrere Hirnblutungen erlitten, hervorgerufen durch eine Sinusvenenthrombose. Die Folge: Stellas geistige und körperliche Entwicklung ist extrem verlangsamt.
„In Stellas Gehirn sind die Verbindungen zwischen eingehenden und ausgehenden Emotionen, Reizen und Informationen gestört, und deshalb müssen neue, langsamere Verbindungen aufgebaut werden“, erklärt Stellas Vater. „Man muss sich das so vorstellen, dass sie anstatt der Autobahn die Landstraße benutzt.“
Dazu kommt Epilepsie und außerdem ist Stella auf Fußorthesen und Korsett angewiesen.

„Es war eine schlimme Zeit damals“

Isabell Kutzke

Nach vierwöchiger Intensivstation musste Stella fast bis zu ihrem ersten Geburtstag im Krankenhaus sein. „Deshalb sind wir unglaublich froh darüber, dass es unserer Großen so gut geht“, ergänzt Jens Kutzke, der in Teilzeit als Controller bei der DB Intermodal Services in Mainz arbeitet.
Um für Stella bessere Voraussetzungen zu schaffen, wohnt die vierköpfige Familie – Stellas Schwester Flora ist zwei Jahre jünger – mittlerweile barrierefrei in Bad Kreuznach. Denn selbstständig zu laufen ist für die Zehnjährige ein großes Problem.

20150817_3830-600x400-q92

Seit der Delfintherapie vor einem Jahr, die durch eine Spendenaktion finanziert werden konnte, haben sich Stellas motorische Fähigkeiten deutlich gebessert:
„Kurze Strecken klappen jetzt wirklich gut“, freut sich die Mutter. „Und sie ist viel ruhiger geworden“, ergänzt Jens Kutzke. „Wir merken, dass Stella offener reagiert, lebendiger ist, und das nicht nur bei uns in ihrem gewohnten Kreis.“
Um die soziale Interaktion des zehnjährigen Mädchens zu stärken und ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern, möchte Familie Kutzke eine weitere Delfintherapie machen.
„Wir glauben fest daran, dass dies Stella in ihrer Entwicklung weiter voranbringen wird. Sie schaut sich immer noch begeistert die Bilder vom letzten Jahr an, und wir haben alle so viel mitgenommen – auch durch die Gespräche mit den Therapeuten vor Ort, mit denen wir heute noch Kontakt haben. Auch für uns als Familie war die Zeit einfach super. Für Flora war es der erste Urlaub überhaupt, und wir konnten alle einmal zur Ruhe kommen, andere Sichtweisen kennenlernen. Umso toller, dass uns die Stiftungen jetzt beiseite stehen. Alleine könnten wir das niemals stemmen. Und es ist so schön, die Erfolge bei Stella zu sehen.“

Die Stiftung EWH fördert die anstehende zweite Delfintherapie. Diese Therapieform führt durch die Zusammenarbeit mit den als äußerst sozial geltenden, intelligenten Säugetieren nicht nur zu Erfolgen in der sozialen Interaktion und im motorischen Bereich, sondern umfasst auch Sprach- und Ergotherapien sowie Gruppen- und Einzelgespräche mit der gesamten Familie.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Premiere gelungen!

Sie werden zumeist in einem großen Rahmen und besonders festlich gefeiert. Welcher Ort hätte sich also für das erste Eisenbahn-Familienfest hier in Nürnberg besser geeignet als…

Lesen

Premiere gelungen!

2017-05-18

Sie werden zumeist in einem großen Rahmen und besonders festlich gefeiert. Welcher Ort hätte sich also für das erste Eisenbahn-Familienfest hier in Nürnberg besser geeignet als das älteste Eisenbahn- Museum der Welt? Auf diesem Gelände verschmelzen die historische und die moderne Welt zu einem phantastischen sowie spannenden Erlebnisareal.

collage-familienfest-600x476-q92

Über 400 Gäste, davon rund 100 Kinder, konnten zu einem munteren, bunten Fest begrüßt werden. Schauen sie einmal in der Galerie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild von den eingefangenen schönen Momenten. https://www.bsw-talk.de/galerie/eff2017 .

Die fröhliche Stimmung trug sich durch alle Räume des altehrwürdigen Gebäudes und füllte die großen Hallen und den sonnigen Innenhof mit Lachen und Leben. Ein Rahmenprogramm gestaltet von mehr als 13 Ausstellern bot für alle Alters- und Interessensgruppen unzählige Angebote zum mitmachen oder informieren. Viele ehrenamtliche BSW-Unterstützer waren vor Ort und haben durch Ihren tatkräftige Einsatz dazu beigetragen, dass alle zusammen einen tollen Nachmittag erleben konnten.

enk_4742-600x900-q92

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern, als auch die Hausherrin des DB-Museums Russlaka Nikolov, die beide die Idee des Familienfestes von Anfang an unterstützt haben, werden auch im nächsten Jahr wieder an der Seite der BSW Region Süd stehen, damit am Freitag vor Muttertag für Klein und Groß dieses Fest in die Zweite Runde geht.

Wir freuen uns auf Euch und ein Wiedersehen im Innenhof!

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Nervenkitzel und Weltrekord im Harz

Der Harz hat seit 7. Mai 2017 eine neue Attraktion, die puren Nervenkitzel verspricht und einen Weltrekord für sich beanspruchen darf – genau das Richtige für die Gäste des BSW-Wald-…

Lesen

Nervenkitzel und Weltrekord im Harz

2017-05-12

Der Harz hat seit 7. Mai 2017 eine neue Attraktion, die puren Nervenkitzel verspricht und einen Weltrekord für sich beanspruchen darf – genau das Richtige für die Gäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg!

„Titan-RT“ heißt die mit 458 Metern längste Hängeseilbrücke für Fußgänger der Welt, die das Rappbodetal in luftiger Höhe von 100 Metern überspannt. Die Überquerung der filigranen Stahlseilkonstruktion auf dem nur 1,20 Meter breiten Steg erfordert echten Mut und ist nichts für schwache Nerven. Wer davon noch nicht genug Adrenalin im Blut hat, kann mit der „GigaSwing“ den spektakulärsten Pendelsprung Europas wagen: Allein oder im Tandem stürzen sich dabei Waghalsige an einer 65 Meter langen Seilschaukel in die Tiefe und schwingen nach einer Freifallphase langsam aus.

Die Hängebrücke „Titan-RT“ erreicht man vom BSW-Wald- und Sporthotel Festenburg aus mit dem Auto in rund einer Stunde. Sie bildet ein weiteres Highlight unter den vielen einzigartigen Attraktionen in der Umgebung des Hotels wie der berühmte Brocken, der Hexentanzplatz in Thale oder der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Zurück im Hotel lädt das hauseigene Schwimmbad und die schöne Saunalandschaft nach so vielen Erlebnissen zum Entspannen ein.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW. Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten…

Lesen

Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

2017-05-11

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW.

Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten treten die Abhängigkeiten von Tabak und Alkohol auf. Um eine Sucht behandeln zu können, ist es unablässig, deren Ursache herauszufinden.

Wenn über Sucht geredet wird, meinen viele, es komme bei deren Behandlung vor allem auf das Suchtmittel und die Konsumhäufigkeit an, da man daraus auf die Schwere der Sucht schließen könne. Ein Suchtkranker müsse dann nur seine Abstinenz herstellen, um „geheilt“ zu sein und ein positives und konstruktives Leben führen zu können. Aus therapeutischer Sicht ist dies nicht ausreichend: Suchtmittel und Konsumhäufigkeit spielen sicherlich eine gewichtige Rolle in der Behandlung von Suchterkrankungen; erfahrungsgemäß ist es für eine langfristige Abstinenz allerdings unbedingt erforderlich, das „Thema hinter dem Thema“ zu finden und zu bearbeiten.

2017-03_fachartikel_sucht_arne_mangelsen-600x906-q92

Was ist eine Suchterkrankung aus therapeutischer Sicht?
Eine wichtige Sichtweise auf das Suchtgeschehen besteht darin, dass die Suchterkrankung nur das Symptom einer Störung ist und nicht deren Ursache. Im Verlauf gibt es viele negative physische und psychische Begleiterscheinungen, die in die medizinische Behandlung mit einbezogen werden müssen, beispielsweise Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, die Nervenkrankheit Polyneuropathie (Schaufensterkrankheit) oder auch das Korsakowsyndrom (Verlust des Kurzzeitgedächtnisses) und die Leberzirrhose sind hier besonders zu nennen. Diese sind aber Folgeerkrankungen, nicht Ursachen der Suchterkrankung.
Auch negative soziale und berufliche Veränderungen sind immer nur als Folge einer Sucht zu betrachten, auch wenn diese häufig im Vordergrund stehen, beispielsweise bei drohendem Job- oder Wohnungsverlust, Trennung einer Partnerschaft oder Distanzierung der Freunde und Familie.

Aber was ist das „Thema hinter dem Thema“?
Bei suchtkranken Menschen ist immer wieder eine Gemeinsamkeit festzustellen, egal welcher Sucht sie verfallen sind und in welcher Häufigkeit sie Suchtmittel konsumieren: Sie haben eine so genannte Kontaktstörung, womit die Beziehungsmuster des Individuums zu Menschen im beruflichen wie auch privaten Umfeld gemeint sind: Die Betroffenen haben Schwierigkeiten damit, sich zu binden oder abzugrenzen. Konfliktfähigkeit spielt hier eine wichtige Rolle, die meist unzureichend entwickelt ist.

Vorsicht: Theorie!
In der Theorie spricht man von einem Nähe-Distanz-Konflikt. Der Konflikt in der Nähe- und Distanzregulierung besteht für den Einzelnen darin, dass er sich als soziales Wesen immer eine Nähe zu anderen Menschen wünscht und anstrebt, diese Nähe, wenn sie in einer Beziehung erreicht wird, aber nicht aushält. Das heißt, es muss anschließend wieder eine Distanz aufgebaut werden, um sich entspannen zu können. Wenn diese Distanz, eventuell aktiv durch eine Trennung der Partnerschaft oder auch passiv-aggressiv, hergestellt wurde, leidet der Betroffene wieder unter dem Gefühl der Einsamkeit – und macht sich auf die Suche nach neuen Beziehungen.

In diesem Kreislauf von Suche und Abwehr spielen Alkohol oder andere Drogen und Verhaltenssüchte eine wichtige Rolle. Denn wenn sich der Betroffene in diesem Muster bewegt und damit unter enormer Anspannung bzw. Stress steht, bietet das Suchtmittel immer eine emotionale Betäubung und Distanzierungsmöglichkeit an. Das heißt, das Rauschmittel bringt die negativen Gefühle zum Verschwinden und bietet kurzfristig eine positiv bewertete Selbstwahrnehmung an.

Therapie, aber wie?
Dieser Themenkomplex der Nähe-Distanz-Regulierung spielt in unser aller Leben eine Rolle, aber nicht jeder Mensch wird süchtig. Das liegt vor allem daran, dass sich die meisten Menschen ausreichend gut in Nähe und Distanz regulieren können.
Warum können süchtige Menschen dies nicht oder nicht ausreichend? Und ist das nicht vielleicht auch ein Ergebnis der Suchterkrankung?
In der therapeutischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten der Suchtkranken an erster Stelle. Denn hier wird deutlich, dass es in der Regel verunsichernde, schädigende oder auch traumatisierende Erfahrungen in der frühen Kindheit gegeben hat. Diese Erlebnisse waren meist sogar in der eigenen Familie auszumachen, die dem Kind häufig kein Grundvertrauen vermitteln konnte (Unterversorgung). Auch aktiv beschädigende Handlungen, wie gewalttätige Misshandlungen und sexueller Missbrauch, spielen oft eine Rolle in der Entstehung des Störungsbildes.
Mit solchen Erfahrungen ist es nachvollziehbar, dass es dem heranwachsenden jungen Menschen nicht möglich ist, vertrauensvolle, nahe Beziehungen aufzubauen. Im Gegenteil: Meist schon in der Pubertät entdecken sie Regulationsmöglichkeiten über Alkohol und andere Drogen oder in Verhaltensexzessen – fast ein Garant dafür, dass sie sich auch als Erwachsene nicht ausreichend positiv binden können.

Die vertrauensvolle therapeutische Beziehung
Hier setzen viele Therapieangebote ganz grundsätzlich an: den Betroffenen eine Art der Nachreifung anzubieten. Hierbei spielt eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung die zentrale Rolle; der Suchtkranke kann dadurch lernen, dass er mit allen Ängsten und Fehlern angenommen wird, auch wenn er sich zeigt, wie er ist. Keine Angst vor Unterdrückung zu haben, stellt ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für eine entspannte therapeutische Verbindung dar.
Wenn es also gelingt, die Beziehungsebene positiv zu etablieren, können auch die vergangenen Erlebnisse, die zu einer Beschädigung geführt haben, besprochen werden – was unumgänglich für deren Bearbeitung ist und erst danach die Chance besteht, dass diese Themen ihre negativen Auswirkungen auf das aktuelle Leben des Suchtkranken verlieren und er endlich zur Ruhe kommen kann.

istock_000034462282xxxlarge-600x400-q92
bgfoto

Überlebensstrategie
Zunächst muss man sich die Ausgangssituation vorstellen: Ein Kind unter 10 Jahren erfährt beispielsweise körperliche Gewalt von den Eltern. Die Eltern sind grundsätzlich für jedes Kind als Liebesobjekt besetzt; das heißt, das Kind erwartet von den Eltern Nähe und Sicherheit. Es macht aber ganz gegenteilige Erfahrungen, die es nicht mit dem inneren Bild und seinen Gefühlen zu seinen Eltern in Übereinstimmung bringen kann.
Ein so junger Mensch hat noch keine Fähigkeiten entwickeln können (weder intellektuell noch emotional), sich von dieser Situation zu distanzieren. Deshalb laufen die weiteren psychischen Prozesse auf der unbewussten Ebene ab. Ein möglicher unbewusster Prozess könnte ein Abspaltungsvorgang sein. Der psychische Apparat versucht die inneren Spannungen aufzuheben, indem er die Schuld bei sich selbst sucht und die Eltern idealisiert. Damit wird das Liebesobjekt geschützt und es darf auch weiter positiv besetzt bleiben. Das – vermeintlich eigene – Fehlverhalten wirkt aber langfristig weiter. An dieser Stelle ist meistens auch die Entstehung eines negativen Selbstwerts zu verzeichnen.
Mit einer solch entlastenden Ausweichstrategie kann das Kind zunächst seine Situation überleben, denn es gibt keine Alternative zu den Eltern. Das abgespaltene Gefühl bleibt aber in der Form erhalten, dass zukünftig alle Liebesobjekte und positiv bewerteten Personen als potentiell gefährlich eingestuft werden. Der Heranwachsende hat gelernt, auf unbewusste Gefühle des Unwohlseins und der Bedrohung mit dem Konsum von beispielsweise Alkohol zu reagieren. Die Ängste verschwinden und ein Gefühl der Sicherheit und Entspannung stellt sich ein. Wenn dieser Wirkzusammenhang einige Jahre wiederholt eingesetzt wird, kommt es von der Gewöhnung an das Suchtmittel zur ausgeprägten Suchtstruktur, die der Betroffene nicht mehr selbständig verändern kann.

Wie funktioniert Therapie?
Erst durch die therapeutische Aufarbeitung können diese Zusammenhänge deutlich werden und der Suchtkranke kann daran arbeiten, neue und positive Erfahrungen zu machen, die wiederum einen neuen Erfahrungshorizont schaffen – es entstehen neue Handlungsalternativen, die den Betroffenen in die Lage versetzen, sich positiv und konstruktiv mit sich und seinem aktuellen Leben auseinanderzusetzen. Das alte Handlungsmuster, das meist durch eine Vermeidung von Auseinandersetzung geprägt war, kann als destruktiv erkannt und vermieden werden.
Für eine langfristige Abstinenz ist deshalb eine Erhöhung der Selbstwahrnehmung Voraussetzung. Achtsamkeit, Selbstfürsorge und ein positiver Selbstwert sind wichtige Begriffe, die für den weiteren Prozess der Persönlichkeitsentwicklung eine zentrale Rolle spielen. Diese Entwicklung zieht dann auch eine Neupositionierung des Betroffenen in seinen bisherigen Lebenszusammenhängen nach sich, und damit verändern sich schließlich auch die Beziehungen zu den Menschen im privaten wie beruflichen Umfeld.

Weitere Informationen zum Thema Suchtprävention finden Sie unter https://www.bsw24.de/soziales-gesundheit/suchtpraevention/.

BSW-Beratungsangebote

Wenn die eigenen Kräfte nicht mehr reichen, ist die Stiftung Bahn-Sozialwerk für Sie da. Die BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst stehen Ihnen deutschlandweit, unbürokratisch und diskret bei beruflichen oder persönlichen Problemen zur Verfügung – z.B. bei Burnout, Depression, psychischen Belastungen, schwierigen familiären Situationen, Suchterkrankungen oder in Krisensituationen.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an - Montag bis Freitag, von 8 bis 16 Uhr, oder senden Sie uns eine E-Mail an sozialberatung@bsw24.de.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Coole Kunst in Connewitz

Nicht nur die Bäume werden bunter, sondern auch ein riesiger Frachtcontainer am Bahnhof Connewitz – durch ein farbenfrohes Kunstprojekt der Stiftung BSW und Auszubildenden der DB…

Lesen

Coole Kunst in Connewitz

2017-05-05

Nicht nur die Bäume werden bunter, sondern auch ein riesiger Frachtcontainer am Bahnhof Connewitz – durch ein farbenfrohes Kunstprojekt der Stiftung BSW und Auszubildenden der DB Netz AG. Ein eigens dafür zur Verfügung gestellter Container verwandelt sich Stück für Stück von einem einfachen Weiß in einen leuchtendes, dreidimensionales Kunstwerk.

2in1-600x800-q92
DB Netz/ Steffen Burkhardt

Unter professioneller Anleitung lernen die vier legitimierten Nachwuchs-Sprayer, wie man ein solches Werk plant und durchführt, mit welchen faszinierenden Tricks und Kniffen nach und nach ein riesiges Kunstwerk entsteht.

Der Sammelbegriff Graffiti steht erst einmal für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente wie zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen. Erst wenn Sprühdosen ins Spiel kommen, nennt man die Ersteller von Graffiti Sprayer. Unsere Sprayer haben auf jeden Fall viel Spaß bei Ihrer Arbeit und wir freuen uns, dass wir dieses Projekt zusammen mit Ihnen verwirklichen können.

Gerne möchten wir diese coole Art der Kunst und Kultur wiederholen. Wer Lust hat, sich das nächste Mal zu beteiligen, kann sich gerne bei Jacqueline Bernutz unter Jacqueline.bernutz@bsw24.de melden.

Kommentare

Jacqueline Bernutz (BSW Servicebüro Leipzig) schrieb am 23.05.2017

Liebe Frau Schumacher,

vielen Dank für Ihr tolles Lob!

Dieses Graffiti-Projekt hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen ebenfalls auf weitere Aktionen. Dazu wird es dann im Vorfeld auch wieder Informationen geben.
Wir können also alle gespannt sein!

Herzliche Grüße,
Jacqueline Bernutz

Anneliese Schumacher schrieb am 16.05.2017

Das ist eine tolle Idee! Mehr davon!
Ganz nebenbei: alle BSW-Freizeitgruppen machen gerne bei Aktionen für Jugendliche und Erwachsene mit.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Ein Wochenende voller Action!

Seid ihr unter 27? Dann kommt mit uns! Verbringt mit uns von 25. bis 28. August 2017 einmalige Tage im Harz! Erlebt den ultimativen Kick mit der Fahrt in überdimensionierten Monsterrollern,…

Lesen

Ein Wochenende voller Action!

2017-05-05

Seid ihr unter 27? Dann kommt mit uns!

Verbringt mit uns von 25. bis 28. August 2017 einmalige Tage im Harz! Erlebt den ultimativen Kick mit der Fahrt in überdimensionierten Monsterrollern, mit der actiongeladenen Mountainbiketour und mit Outdoorspaß beim Projekt Floßbau. Entspannen könnt ihr anschließend beim abendlichen Barbecue und im hauseigenen Wellnessbereich inkl. Schwimmbad und Sauna.

fotolia_64478319_l-600x399-q92

Und das Beste: Das Ganze gibt‘s zum Schnäppchenpreis von nur 99 Euro pro Person im Doppelzimmer inkl. Halbpension (Einzelzimmer 149 Euro).

Schnell sein und anmelden heißt es jetzt, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Das BSW-Wald und Sporthotel Festenburg freut sich auf euren Besuch!

Buchung:
BSW-Reisezentrum
Peggy Frank
Telefon: 0821 2427-415
E-Mail: peggy.frank@bsw24.de

Jens Gerke
Telefon: 0821 2427-442
E-Mail: Jens.Gerke@bsw24.de

Kommentare

Martin & Yesenia schrieb am 27.05.2017

Hallo,
ich fände es toll, wenn es ein solches Angebot auch ohne Altersbeschränkung für die jungen UND junggebliebenen gäbe. Wir sind 38 bzw. 36 Jahre alt, recht fit und bei unseren dann eben eigenständig geplanten Aktivurlauben an den BSW Orten meist die totalen Exoten in der jeweiligen Einrichtung.
Entsprechende Angebote für sportliche Leute jeden Alters fehlen leider im BSW Programm.
Beste Grüße
Martin & Yesenia

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Was ist Stress?

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen…

Lesen

Was ist Stress?

2017-04-10

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW

Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen niemals ganz abschalten können. Fast genauso viele haben schon einmal so extremen Stress erlebt, dass sie ihn alleine nicht mehr bewältigen konnten.
Dauerhafter Stress kann zu psychischen Erkrankungen wie Depression oder Burnout führen. Warum wir uns gestresst fühlen, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Meist liegen sie im Arbeitsumfeld oder werden durch Konfliktsituationen, insbesondere im privaten Umfeld, hervorgerufen. Doch was ist Stress eigentlich?

Schon das Wort Stress verursacht Stress

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Materialprüfung und meint die Anspannung und Verzerrung von Metallen. Der Mediziner Hans Selye verwendete den Begriff in den 1930er-Jahren erstmals in der Psychologie und bezeichnete damit jede Belastung, Anstrengung und jedes Ärgernis, denen ein Lebewesen täglich ausgesetzt ist.
Heute verwenden wir das Wort Stress oft für alles, was mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist: Einen normalen Arbeitstag, das Einkaufen von Lebensmitteln, vielleicht sogar ein Treffen mit Freunden nennen wir stressig, ohne viel darüber nachzudenken.
Allein der unbedachte Gebrauch des meist negativ besetzten Wortes erzeugt ein Gefühl unangenehmer innerer Anspannung und macht normale Alltagssituationen zu überfordernden Belastungen. Die Folge ist oft, dass wir uns selbst in eine Erschöpfung hineinreden. Durch unsere Bewertung erzeugen wir das, was wir befürchten. Manchmal ist der Satz: „Ich bin total im Stress“ aber auch ein Statussymbol, das auf die eigene Wichtigkeit und Unersetzlichkeit hinweisen soll.

fachartikel_was-ist-stress_m.menzel-600x300-q92

Stress als Herausforderung

Sinnvoll ist daher eine enger gefasste Definition: Stress entsteht durch eine (meist unangenehme) Anforderung, die wir mit unseren Fähigkeiten nicht bewältigen können, die uns bedroht und überfordert. In solchen Situationen ist es ratsam und sinnvoll, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der Begriff sollte also mit Bedacht verwendet werden und nur dann, wenn es – so objektiv wie möglich betrachtet – auch so ist. Bezeichnet man eine an sich nicht-stressige Situation beispielsweise als „interessante Herausforderung“ verändert man meist auch die eigene Haltung dazu.

Unterscheidung ist wichtig

Diese Differenzierung ist keine Wortklauberei: Für eine gesundheitsfördernde Lebensweise ist es sehr wichtig, zwischen negativer Stressbelastung und interessanter Herausforderung zu unterscheiden. Nur so können wir das eine in das andere verwandeln oder uns umgekehrt davor bewahren, schädigenden Stress schön zu reden.
Akuter Stress muss nicht immer schädlich sein. Ganz im Gegenteil: Er kann sogar neuen Schwung in unser Leben bringen. Stress fördert das Lernen und die Entwicklung – und dies vor allem dann, wenn wir eine Stress-Situation als positive Herausforderung wahrnehmen, an der wir reifen können.
Im Gegensatz dazu kann chronische Stressbelastung ohne ausreichende Erholungsphase unsere Gesundheit erheblich bedrohen. In der Folge kann auch unsere Arbeitsleistung beeinträchtigt werden. Nicht selten führt dies dann etwa zu Depressionen, weil die gesteckten Ziele innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht erreicht werden.

fachartikel_was-ist-stress_m.menzel2-600x280-q92

Verantwortung übernehmen

Lösungsorientierte Stressbewältigung packt das Problem bei der Wurzel und wirkt nachhaltig – sie ist daher grundsätzlich einem bloßen Verdrängen vorzuziehen. Allerdings gibt es nicht immer eine schnelle Lösung oder diese erscheint einem nicht umsetzbar. Dann ist es gut, ein soziales Netzwerk zu haben, das bei der Lösungsfindung unterstützt. Professionelle Hilfe bietet zusätzlich die Möglichkeit, die eigene Situation mit einem Blick von außen auf einer neutralen Ebene zu betrachten.
Wer über ein breites Spektrum an Stressbewältigungsstrategien verfügt und diese bei Bedarf flexibel einsetzen kann, hat alle Chancen, ungesunden Stress in eigener Verantwortung zu vermeiden – und zwar ganz individuell: Der eine erholt sich eher in der Sauna, während sich der andere sportlich auspowern muss, um Anspannung abzubauen. Das kann jeder für sich selbst herausfinden.
Finden Betroffene nicht selbst aus einer akuten und anhaltenden Stressspirale heraus, sollten sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Systemisch-therapeutische Methoden helfen dabei, den Blick für notwendige Veränderungen zu entwickeln.

Fühlen Sie sich dauerhaft gestresst und wissen nicht, wie Sie Ihre Situation entspannen können? Unsere Sozialarbeiter und Therapeuten bieten Ihnen eine lösungsorientierte Beratung und Begleitung. Kontakt: Telefon: 0800 0600 0800, E-Mail: sozialberatung@bsw24.de

Stopp mal-Seminare - Hilfe bei Stress und Eskalation im Berufsalltag

Wenn Ihre Kraft für die Bewältigung des täglichen Berufsstresses immer weniger wird, die nötige Gelassenheit und Distanz verloren geht oder auch zunehmende Eskalationen im Kundenkontakt das Gefühl der Hilflosigkeit erzeugen, dann ist Hilfe und guter Rat teuer. Eben nicht!
Mit dem Seminar „Stopp mal!“ bieten Stiftung Bahn-Sozialwerk, Fonds soziale Sicherung und der Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine die Möglichkeit der fachlichen Orientierungshilfe zum Umgang mit Stress und zur Bewältigung des persönlichen Stresserlebens.

Weitere Informationen unter www.bsw24.de/soziales-gesundheit/stopp-mal/

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Die BSW- App ist da!

Mit der kostenlosen BSW-App haben Sie die Stiftungen BSW und EWH immer und überall dabei. Verpassen Sie nichts mehr! Mit den aktuellen Meldungen rund um die Stiftungen sind Sie immer…

Lesen

Die BSW- App ist da!

2017-04-04

Mit der kostenlosen BSW-App haben Sie die Stiftungen BSW und EWH immer und überall dabei.
Verpassen Sie nichts mehr! Mit den aktuellen Meldungen rund um die Stiftungen sind Sie immer auf dem neuesten Stand. Entdecken und beantragen Sie die attraktiven Leistungen der Stiftungen direkt in der App. Auch für die vielfältigen BSW-Urlaubsangebote können Sie dort Ihre Buchungsanfrage stellen.
Erleben Sie die Stiftungen vor Ort: Finden Sie Gleichgesinnte in Ihrer Umgebung, treffen Sie andere BSW-Förderer auf interessanten Veranstaltungen oder besuchen Sie die BSW-Gruppen und -Ortsstellen.
Zeigen Sie, dass Sie Teil der Gemeinschaft sind! Eine Auswahl an schönen und praktischen Artikeln exklusiv für BSW-Förderer finden Sie im Fan-Shop.
Laden Sie jetzt die neue BSW-App herunter und entdecken Sie die Möglichkeiten!

Sie können die BSW-App entweder im Google Play-Store bzw. im App-Store von Apple herunterladen oder einfach einen der QR-Codes einscannen.

qr-fuer-android-240x160-q92
BSW-App für Android-Geräte
qr-fuer-ios-240x160-q92
BSW-App für iOS-Geräte

Kommentare

Hans Gabriel schrieb am 14.06.2017

Bei Windows Phone gibts keine App

Peter Schulz schrieb am 12.04.2017

Hallo, ich finde bei Reisen&Erholung keine Preisangabe für Hotels und Ferienwohnungen. Ist das bewusst so gemacht?
Ebenso finde ich nicht die Kategorie der zu buchenden Zimmer bzw. Wohnungen.
Vielleicht könnte man diese Angaben noch in die App aufnehmen.

Freundliche Grüße

Jürgen Niebuhr schrieb am 04.04.2017

Die App funktioniert leider nicht 😞
Hoffe um baldige Überarbeitung
Samsung S7

Redaktion schrieb am 04.04.2017

Lieber Herr Niebuhr,

wir haben diese Info an das Projektteam weitergegeben. Bitte überprüfen Sie parallel die Software-Aktualität ihres Handys.

Viele Grüße
Ihr Redaktions-Team

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Essstörungen – keine Frage des Geschlechts

Antje Krause ist als Sozialarbeiterin für die Stiftung BSW in Nürnberg tätig. Gelegentlich suchen auch Menschen ihre Hilfe, die unter Essstörungen leiden. Hier erklärt sie die…

Lesen

Essstörungen – keine Frage des Geschlechts

2017-03-27

Antje Krause ist als Sozialarbeiterin für die Stiftung BSW in Nürnberg tätig. Gelegentlich suchen auch Menschen ihre Hilfe, die unter Essstörungen leiden. Hier erklärt sie die häufigsten Formen der Krankheit und warum die Ursachen dafür bei Männern und Frauen sehr verschieden sein können.

Unter den vielen verschiedenen Arten von Essstörungen treten drei am häufigsten auf: Magersucht, (Anorexia nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und die sogenannte Binge Eating-Störung.

antje-krause-600x752-q92
Antje Krause

Magersucht
In aller Regel tritt die Erkrankung während der Pubertät erstmals auf. An Magersucht Erkrankte sind extrem dünn. Sie führen dieses Untergewicht selbst herbei, indem sie sehr wenig essen und teilweise auch das Trinken einschränken. Ein Teil der Magersüchtigen beschleunigt die Gewichtsabnahme durch exzessiven Sport oder die Verwendung von Abführmitteln, Appetitzüglern oder Medikamenten zur verstärkten Ausscheidung von Körperwasser.
Die Körperwahrnehmung von Magersüchtigen weicht von der Realität ab, d.h. die Erkrankten fühlen sich trotz des geringen Gewichts zu dick. Der sogenannte Body-Mass-Index liegt bei Diagnose einer Magersucht unter 17,5 – eine Frau mit 1,65 Meter Körpergröße würde zum Beispiel 47 Kilogramm oder weniger wiegen.
Auf Dauer kann so extremes Untergewicht auch körperliche Folgen haben, wie z.B. Osteoporose, Verlangsamung des Herzschlags, Blutarmut bis hin zu Herzrhythmusstörungen oder Nierenversagen. Für bis zu 15 Prozent der Erkrankten endet die Erkrankung sogar tödlich.

Ess-Brech-Sucht
Phasenweise ernähren sich an Bulimie Erkrankte normal bis gesund mit eher kalorienreduzierter Nahrung. Zwischen diesen normalen Phasen folgen aber immer wieder Essanfälle, in denen sie innerhalb kürzester Zeit sehr große Mengen an Kalorien zu sich nehmen. Sie sind dabei von nicht abwendbarer Gier nach Essen getrieben.
Um die Kalorien nicht in Körperfett umzuwandeln, versuchen sie, das Essen durch selbst ausgelöstes Erbrechen wieder loszuwerden. Auch Bulimiker treiben zur Stabilisierung des Gewichts häufiger exzessiv Sport oder missbrauchen Medikamente wie beispielsweise Abführmittel. Nach außen ist diese Erkrankung schwerer auf Anhieb erkennbar, da sich das Körpergewicht im Gegensatz zu Magersüchtigen eher im Normalbereich bewegt. Insofern führen die Betroffenen oft ein anstrengendes Doppelleben zwischen Wahrung des schönen Scheins und unkontrollierten Essattacken. Das kostet sie viel Kraft und Zeit. Oft bleiben auch zwischenmenschliche Kontakte auf der Strecke. Die Erkrankung tritt häufig erst gegen Ende des Jugendalters auf.

Binge Eating-Störung
Binge bedeutet übersetzt Gelage oder Prasserei. Auch bei dieser Erkrankung werden wie bei der Bulimie enorm große Mengen an Essen innerhalb kurzer Zeit verschlungen oder es wird willkürlich über den Tag verteilt eine hohe Kalorienzufuhr betrieben.
Die Patienten verlieren die Kontrolle über ihr Essverhalten. Darüber hinaus nehmen sie kein Sättigungsgefühl wahr. Zudem verspüren sie nach den Essattacken enorme Schuldgefühle. Zu dem starken Leidensdruck können häufig auch Depression oder soziale Angst kommen.
Anders als bei der Bulimie entledigen sich die Erkrankten der zugeführten Kalorien jedoch nicht durch Erbrechen oder andere Vorgehensweisen. Insofern sind die Betroffenen oft übergewichtig – häufig begünstigt durch Bewegungsmangel. Übergewicht ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für dieses Krankheitsbild, es gibt auch Normalgewichtige unter den Betroffenen. Diese Erkrankung tritt häufig im Alter von 20 bis 30 Jahren auf oder aber zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr.
Als medizinische Folgen können beispielsweise Magenerweiterung mit Gefahr des Magenrisses, Gelenkabnutzungen, Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Schlafstörungen auftreten.

Essstörungen bei Männern und bei Frauen
Die Erscheinungsbilder der oben beschriebenen Krankheiten sind bei beiden Geschlechtern sehr ähnlich und werden bei Männern und Frauen gleich behandelt. Häufig sind überzogene Schönheitsideale, die von Medien und Werbung verbreitet werden, eine Ursache. Die Erkrankten – Frauen wie auch Männer – versuchen so, dem Idealbild des schlanken, sportlichen Menschen zu entsprechen. An der Binge Eating-Störung leiden ungefähr gleich viele Männer und Frauen, während Frauen drei Mal häufiger an Magersucht und Bulimie erkranken als Männer.
Oft treten diese Krankheiten in der Pubertät auf, während der im weiblichen Körper vermehrt Fett eingelagert wird. So wird das Körperbild negativ beeinflusst. Frauen neigen dann dazu, ihr Gewicht durch Diätmaßnahmen zu kontrollieren. Findet an dieser Stelle ein Kontrollverlust statt, kann das Abnehmen die genannten krankhaften Züge annehmen. Männer hingegen kontrollieren ihr Gewicht meist durch sportliche Aktivität. Bartwuchs und Muskeln, die sich in der Pubertät entwickeln, sind – im Unterschied zu Fetteinlagerungen – gesellschaftlich anerkannt und sogar erwünscht.
Essstörungen werden bei Männern oft viel später entdeckt. Dafür sind viele Faktoren verantwortlich. Zum einem wird gesellschaftlich deutlich besser akzeptiert, wenn Männer exzessiv viel Nahrung zu sich nehmen, als wenn Frauen das tun. Männer verspüren nach Essattacken deshalb auch weniger Selbsthass, der sie dazu bewegen könnte, Hilfe zu suchen. Umgekehrt schämen sich viele Männer besonders, die an Bulimie oder Magersucht leiden, da diese Krankheitsbilder als typisch weiblich gelten. Zudem sind auch viele Ärzte nicht ausreichend für das Thema sensibilisiert und erkennen die Krankheit bei Männern oft erst spät.

Fazit
Egal, ob eine Frau oder ein Mann von einer Essstörung betroffen sind: Dahinter stecken oft tiefer liegende psychische Probleme, die einer psychotherapeutischen Behandlung und ebenso medizinischen Sicherung bedürfen. Darüber hinaus kann beispielsweise extreme Fettleibigkeit massive berufliche Schwierigkeiten nach sich ziehen – gerade dort, wo körperliche Arbeit gefragt ist. Das Leid von Menschen mit Essstörungen ist oft für Außenstehende nicht sichtbar und für die Betroffenen selbst von großer Scham und Unsicherheit geprägt.

Die Stiftung Bahn-Sozialwerk bietet mit qualifizierten Sozialarbeitern und dem Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst in psychischen und gesundheitlichen Fragen eine erste Anlaufstelle, um weitergehende Hilfe und Besserung auf den Weg zu bringen. Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) und Sie werden direkt zu einem Sozialarbeiter weitergeleitet. Selbstverständlich können Sie sich auch per E-Mail bei uns melden: sozialberatung@bsw24.de

Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Bundesministerium für Gesundheit, Internetportal magersucht.de

– Antje Krause

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Das hat mir richtig gut getan.“

Die Geschichte der Familie Trapp Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt…

Lesen

„Das hat mir richtig gut getan.“

2017-03-14

Die Geschichte der Familie Trapp

Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt zehn Jahre alt und ein aufgeweckter Junge, der mit seiner Krankheit gut zurechtkommt. Doch die Belastung ist hoch – besonders für die Mutter, die auch für Felix‘ jüngere Zwillingsschwestern da sein muss.

Auszeit für pflegende Angehörige
Kathleen Trapp arbeitet in Teilzeit bei der DB Regio in Fulda, ihr Mann Jürgen Trapp war lange Triebfahrzeugführer und ist mittlerweile pensioniert. Als dieser im BSWmagazin einen Artikel über die „Auszeit“ las, machte er seine Frau darauf aufmerksam.
„Mein Mann sagte gleich, ich solle das machen“, erzählt sie. „Wir sind froh darüber, dass es mit Felix so gut klappt: In der Schule macht er sich toll, und seine Schulbegleitung, die sogenannte Teilhabeassistenz, ist prima. Felix fährt dann nach der Schule alleine in seinem elektrischen Rollstuhl nach Hause. Aber es ist nicht leicht, die Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen.“

Zeit zum Durchatmen
Ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der dreifachen Mutter: „Mir ist die Familie sehr wichtig und ich würde alles für sie tun. Aber ich komme manchmal an meine Grenzen.“
Eine echte Erleichterung im Alltag der Trapps ist der von den Stiftungen mitfinanzierte Fahrstuhlanbau, der seit knapp drei Jahren zumindest das Problem der sonst unüberwindbaren Treppen löst. Die seelische Belastung jedoch bleibt.
Um einerseits den pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu ermöglichen, in der sie sich mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen können, und ihnen andererseits auch Rüstzeug zur Stärkung der eigenen Pflegekompetenz mitzugeben, hat das BSW eine einwöchige Auszeit für pflegende Angehörige in Bad Tölz zum Sonderpreis ins Leistungsportfolio aufgenommen. Das BSW-Ferienhotel Isarwinkel bietet eine hauseigene Sauna und eine Kooperation mit einem nahe gelegenen Sportstudio, beides kostenfrei während der „Auszeit“ nutzbar.

„Man wächst zusammen.“

Kathleen Trapp

Kathleen Trapp verbrachte mit sieben anderen pflegenden Angehörigen ihre „Auszeit“.
„Wir hatten in den acht Tagen richtig viel Programm – von Entspannungsübungen und Wanderungen über Workshops zum Stressmanagement und Seminare zur Selbstsorge für Pflegende bis hin zu Gesprächsrunden mit einer Therapeutin“, erzählt sie. „Das hat mir viel gebracht, und ich konnte trotzdem auch mal abschalten.“
Die Gruppe war im Alter zwischen Mitte 30 und knapp 80 Jahren und so unterschiedlich waren auch die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen.
„Es hat mir gut getan, mich mit den anderen auszutauschen, weil einem klar wird, dass man nicht alleine ist. Das ändert natürlich erst mal nichts an der eigenen Situation, aber es zeigt eben auch, dass man es schaffen kann. Manchmal hatte ich da allerdings schon mal das Taschentuch in der Hand“, erinnert sie sich.
„Wir sind richtig zusammengewachsen, saßen von Anfang an auch beim Essen immer an einem Tisch. Der Abschied tat mir dann auch fast ein bisschen weh, und mit einigen habe ich immer noch Kontakt“, resümiert Kathleen Trapp.

Auszeit für pflegende Angehörige ab 249 Euro
Termine 2017:
20. bis 27. Mai, 22. bis 29. Juli, 07. bis 14. Oktober, 18. bis 25. November

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte.…

Lesen

„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

2017-02-22

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte. Den Optimismus haben sie sich hart erkämpft, denn mit der Geburt der Kinder im Juli 2002 änderte sich alles.
Mareike und Robin kamen fast elf Wochen zu früh auf die Welt. Bei Kontrollterminen stellte sich heraus, dass die Zwillinge infolge eines Sauerstoffmangels an Cerebralparese leiden, einer frühkindlichen Gehirnschädigung mit Störungen des Nervensystems und der Muskulatur.
„Erfahren haben wir davon, als uns die Ärztin im Krankenhaus quasi im Vorbeigehen zurief: ‚Ihre Kinder werden nie laufen können.‘ Das war natürlich ein Schock – die Tatsache als solche und auch, es so unvorbereitet zu hören. Dass die Ärzte sich keine Zeit genommen haben, uns in Ruhe aufzuklären, das beschäftigt mich heute noch“, erinnert sich die Mutter.

bisch-2-600x450-q92

„Irgendwie kommt man da durch.“
Danach standen unzählige Untersuchungen und Operationen an. „Schlimm war, als beide die Beine bis oben eingegipst hatten, Mareike sogar sechs Wochen lang. Da war sie noch keine vier Jahre alt“, erzählt Ralf Bisch. „Auch bei Robin war es kaum zu ertragen, ihn so leiden zu sehen. Er konnte nicht schlafen, und wir mussten hilflos zusehen.“
Mittlerweile sind die Zwillinge 13 Jahre alt und sitzen in Rollstühlen. Auf den Mund gefallen sind sie allerdings nicht. Sie gehen auf die gleiche Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, achten aber sorgsam darauf, eigene Freundeskreise zu haben und auch ihren Sport – beide schwimmen sehr gerne und gut – möglichst unabhängig voneinander auszuüben.

„Die Stufen sind einfach furchtbar.“
„Wasser ist für beide ganz wichtig, da brauchen sie uns nicht. Im täglichen Leben müssen wir sonst ja immer da sein“, sagt Martina Bisch, die seit 1980 bei der Bahn ist und als Reiseberaterin am Mainzer Hauptbahnhof arbeitet – in Teilzeit, denn der Terminkalender ist mit Arztbesuchen und Therapien vollgestopft.
„Und das mit zwei Rollis. Da kommt man oft an seine Grenzen“, ergänzt Ralf Bisch, der fast genauso lange bei der Bahn arbeitet wie seine Frau, mittlerweile im Anforderungsmanagement für das neue Vertriebssystem.

Aufzug für mehr Selbstbestimmung
Als die Bischs vor der Geburt der Zwillinge in die Doppelhaushälfte einzogen, da konnten sie nicht ahnen, dass schon die Stufen vor der Haustür zur Falle würden. „Der Schulbus setzt die beiden ab – und dann stehe ich da“, erklärt Martina Bisch. „Mittlerweile kann ich sie nicht mehr tragen, und alleine mit dem Rolli, dafür ist unsere Rampe einfach zu steil. Im Haus warten dann noch weitere Stufen.“
Dass sich das Leben deshalb fast ausschließlich im Wohnzimmer im Erdgeschoss abspielt, daran haben sich die Eltern gewöhnt. „Wir kümmern uns sehr gerne um unsere Kinder“, betont Ralf Bisch. „Aber jetzt in der Pubertät brauchen die beiden auch mal ihre Zeit alleine.“ Und Mareike ergänzt: „Der Robin ist immer so laut!“ Die einzige Möglichkeit ist ein Aufzuganbau – aber der ist teuer.

img_2055-600x400-q92

„Unsere Dankbarkeit ist kaum in Worte zu fassen.“

Wegen der Kosten scheiterte das Projekt fast. Doch nach einem Zeitungsartikel über die Familie erhielt sie viele Spenden, auch von privater Seite. „Es hat sogar jemand an der Tür geklingelt und mir persönlich Geld gegeben“, erzählt Martina Bisch immer noch sichtlich bewegt.
„Und dann hatten wir auch noch vom BSW die Zusage zur Unterstützung. Wie belastend die Situation für uns war, haben wir erst gemerkt, als alles von uns abfiel, weil das BSW und so viele Menschen uns helfen“, fasst Ralf Bisch zusammen.

„Wir sind nicht blöd, wir sind 13!“
Über den Aufzug freuen sich nicht nur die Eltern, sondern auch die Zwillinge – schon alleine deshalb, weil der Vater endlich aufgehört hat, seinen Kindern technische Details zum Bau zu erklären. „Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“, sagt Robin, und Mareike hat dem ausnahmsweise einmal nichts hinzuzufügen.
Dieses Lebhafte und Offene haben die Kinder sicher von ihren Eltern. Hier wird nichts verschwiegen, auch wenn es vielleicht einmal unbequem ist. Das zeichnet die Bischs aus: Jeder darf seine Meinung haben, seine Wünsche äußern. Die Familie meistert ihr Leben gemeinsam und gleichberechtigt – vielleicht eines der Erfolgsrezepte für Glück.

Die Stiftung EWH hat den Aufzug der Familie Bisch bezuschusst.

Kommentare

Manfred Vogt sehr schrieb am 20.02.2017

Sehr guter Hintergrundbericht.

mascha simon-roßbach schrieb am 20.02.2017

eine wirklich tolle familie. die kinder sind stark und selbstbewußt und die eltern einach nur klasse drauf.... alles liebe!

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Mehr Leistungen in der Pflege

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist ein wichtiger Teil der BSW-Sozialberatung. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II hat sich seit 1. Januar 2017 für Pflegebedürftige und pflegende…

Lesen

Mehr Leistungen in der Pflege

2017-02-15

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist ein wichtiger Teil der BSW-Sozialberatung. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II hat sich seit 1. Januar 2017 für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige viel geändert – in den meisten Fällen erhalten sie mehr Leistungen als zuvor.
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

• Der Pflegebedarf wird nicht mehr in drei Pflegestufen, sondern in fünf Pflegegrade unterteilt. Dabei richtet sich der Bedarf danach, wie eingeschränkt die Pflegebedürftigen in ihrer Selbstständigkeit sind – je höher die Einschränkung, desto höher der Pflegegrad.
• Die Einschränkungen werden mit einem neuen, deutlich umfangreicheren Gutachten erfasst. Das Instrument, das zur Begutachtung dient, erfasst die Situation der Pflegebedürftigen individuell in sechs Bereichen, darunter zum Beispiel die Mobilität, die Fähigkeit zur Selbstversorgung sowie die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten. So werden körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen gleichermaßen berücksichtigt.
• Auch die Leistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige wurden deutlich erhöht. Wer bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes eine Pflegestufe hatte, wird automatisch in den nächsthöheren Pflegegrad eingestuft. Aus Pflegestufe I wird also ganz automatisch Pflegegrad 2.

So tiefgreifende Veränderungen werfen bei den Betroffenen natürlich viele Fragen auf. Wenn auch Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen die BSW-Sozialarbeiter gerne weiter. Kommen Sie einfach zu den regelmäßigen Terminen zur Pflegeberatung – auch in Ihrer Region. In Ihrem zuständigen BSW-Servicebüro erhalten Sie weitere Informationen und können sich zu den Terminen anmelden.
Oder rufen Sie unsere gebührenfreie Sozialrufnummer an: 0800 0600 0800

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Der Diamant brachte uns zusammen.“

Das Glück wartet an jeder Ecke, man muss ihm nur manchmal auf die Sprünge helfen. Vor 15 Jahren fasste sich Gertraud Albrecht ein Herz und schaltete eine Kontaktanzeige im BSWmagazin.…

Lesen

„Der Diamant brachte uns zusammen.“

2017-02-14

Das Glück wartet an jeder Ecke, man muss ihm nur manchmal auf die Sprünge helfen.
Vor 15 Jahren fasste sich Gertraud Albrecht ein Herz und schaltete eine Kontaktanzeige im BSWmagazin. Eine einzige Zuschrift erhielt sie darauf – doch die traf voll ins Schwarze.

In Ausgabe 4/2001 des BSWmagazins veröffentlichte die Berlinerin unter „Single sucht …“, dem Vorläufer der heutigen Rubrik „Menschen verbinden“, folgenden Text : „Vielseitig interessierte und agile Witwe 68/167, NR, hofft durch gemeinsame Unternehmungen mit einem liebenswerten Natur- und Kulturfreund neuen Auftrieb zu erhalten.“

2017-02_der_diamant_brachte_uns_zusammen_paar-600x450-q92

Die einzige Zuschrift, die sie darauf erhielt, stammte von Ulrich Körner. „Es stellte sich heraus, dass wir sehr viele gemeinsame Hobbys haben und nur zwei Kilometer voneinander entfernt wohnen“, erzählt die Ruheständlerin. Als Stichwort hatte sie „Diamant“ gewählt, ihre Fahrradmarke. Der Zufall wollte es – oder war es Schicksal? –, dass auch Ulrich Körner ein Fahrrad dieser Marke besaß. „Der Diamant brachte uns zusammen“, sind sich die beiden jedenfalls einig.

So beständig wie der Edelstein ist seither auch ihre Liebe: „Ein glücklicheres Paar als uns gibt es wohl kaum. Auch unsere Kinder harmonieren zusammen, und wir sind eine echte, gut funktionierende Großfamilie.“ 2017 feiert Ulrich Körner seinen neunzigsten Geburtstag mit seinen Kindern, Enkeln, Urenkeln – und natürlich auch mit seiner Lebensgefährtin und ihrer Familie.

2017-02_der_diamant_brachte_uns_zusammen_cover_bswmagazin-600x830-q92

Auch heute bringt das BSWmagazin mit seiner Rubrik „Menschen verbinden“ BSW-Förderer zusammen – zum Verreisen, zur Freizeitgestaltung, zu gemeinsamen Wohnprojekten oder einfach zum Glücklichsein. Suchen auch Sie einen Menschen für eine schöne gemeinsame Zeit? Dann schicken Sie uns eine kurze Kontaktanzeige per E-Mail an redaktion@bsw24.de, die wir gerne im BSWmagazin veröffentlichen. Wir freuen uns darauf und drücken die Daumen!

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

BSW-Botschafterin mit Herz

Rund um den Valentinstag 2017 ging Anika Dahms, die im Reisezentrum des Bonner Hauptbahnhofs bei DB Vertrieb tätig ist, auf Tour durch das Rheinland. An vielen Bahnhöfen besuchte…

Lesen

BSW-Botschafterin mit Herz

2017-02-14

Rund um den Valentinstag 2017 ging Anika Dahms, die im Reisezentrum des Bonner Hauptbahnhofs bei DB Vertrieb tätig ist, auf Tour durch das Rheinland. An vielen Bahnhöfen besuchte die BSW-Botschafterin Kollegen von DB Vertrieb, DB Station&Service sowie DB Gastronomie und verschenkte – passend zum Tag der Liebe – rote BSW-Herzen.

„Mir ist es wichtig, das BSW bei den Kollegen bekannter zu machen und aus meiner Sicht geht das am besten persönlich vor Ort. Wenn mein Dienstplan es zulässt, setze ich mich gerne dafür ein“, bekräftigt die junge Bahnbeschäftigte.

img-20170214-wa0005-600x441-q92
Vera Zeh und Rosi Kipping

Den Kollegen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sei der beste Türöffner, findet Anika Dahms. Dann sei es noch leichter, Menschen von den vielen Vorteilen der Stiftung zu überzeugen. So hatte sie auch gleich Informationen zur BSW-exklusiven Musicalvorstellung von Tarzan dabei, zu der BSW-Förderer Karten zu attraktiven Sonderkonditionen erhalten.

Ihr Engagement begründet die junge Bahnbeschäftigte so: „Das BSW ist vielseitig und bietet neben den wichtigen Sozialleistungen auch viele gute Aktionen für Jung und Alt. Ich finde es schön, das BSW als Botschafterin zu unterstützen. So kann ich über den Mitgliedsbeitrag hinaus einen Beitrag leisten und den Kollegen direkt helfen. Und außerdem macht es einfach Spaß!“

img-20170214-wa0006-600x568-q92
Vera Zeh und Anika Dahms

Wenn auch Sie Interesse haben und aktiv in unserer sozialen Gemeinschaft mitarbeiten möchten, dann wenden Sie sich an die BSW-Servicebüros oder an das Servicezentrum unter Telefon: 0800-2651367 (gebührenfrei) oder E-Mail: info@bsw24.de

Kommentare

Sonja Pick schrieb am 14.02.2017

Danke Anika für die Herzliche Überraschung.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Wir können viel mehr mit unseren Kindern unternehmen.“

BSW-Elternnetzwerke im Porträt Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Doch viele Eltern, die im Bahnbereich beschäftigt sind, sind sehr engagiert und möchten…

Lesen

„Wir können viel mehr mit unseren Kindern unternehmen.“

2017-02-03

BSW-Elternnetzwerke im Porträt

Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Doch viele Eltern, die im Bahnbereich beschäftigt sind, sind sehr engagiert und möchten sich gerne mit anderen Eltern austauschen, die in einer ähnlichen Situation sind. Sie möchten ihre Erfahrungen mit anderen teilen, einander helfen, sich Rat holen oder einfach mal einen gemeinsamen Ausflug machen. Unsere Elternnetzwerke sind genau dafür da. Drei engagierte Elternteile aus unseren Netzwerken in Maintal und Köln stellen wir Ihnen hier vor.

Petra Romeiß ist Mutter zweier Kinder im Alter von acht und drei Jahren, arbeitet in Frankfurt am Main bei DB Fernverkehr und wohnt mit ihrer Familie in Maintal-Wachenbuchen. Im dortigen Kindergarten trifft sich das Elternnetzwerk, das sie Ende 2013 gegründet hat.
„Angefangen hat das alles bei der Arbeit – als loser Austausch unter Kollegen, die auch kleine Kinder hatten“, erinnert sich die Mutter. „Einer der Kollegen wusste, dass das BSW Elternnetzwerke unterstützt. Ich hatte sofort Lust, so etwas auf die Beine zu stellen. Und so kam alles ins Rollen. Bei den ersten Schritten hat uns eine Mitarbeiterin vom BSW begleitet. Inzwischen ist es aber ein richtiger Selbstläufer.“

2016-05_wir_koennen_viel_mehr_mit_unseren_kindern_koeln_kinder-400x400-q92

Wenig Aufwand – großer Nutzen
Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich die acht Familien mit insgesamt 13 Kindern des Maintaler Netzwerks. Seit einiger Zeit teilt sich die Gründerin die Organisation mit Elvira Henze, die in Frankfurt bei DB Regio tätig ist und ein achtjähriges Kind hat. „Toll finde ich, dass wir unser Netzwerk ganz frei gestalten können. Wir entscheiden selbst, ob wir Ausflüge machen wollen und wohin oder welche Themen uns gerade wichtig sind“, stellt sie fest. „Und man bekommt viel mehr vom Netzwerk zurück als man investiert.“
Bei den Treffen spielen die Kinder miteinander, während die Eltern sich austauschen, Freundschaften pflegen, sich gegenseitig beraten und unterstützen. Für Petra Romeiß ist das ein besonders wichtiger Aspekt: „Ich bin ein Mensch, der gerne netzwerkt und Kontakte pflegt. Unsere Treffen sind daher für mich echte Qualitätszeit.“
Zudem planen die Eltern gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel Ausflüge ins Lego- oder Playmobil-Land. „Etwa sechs Mal im Jahr sind wir zusammen auf Achse. Mit dem Elternnetzwerk können wir viel mehr mit unseren Kindern unternehmen als ohne“, betont Petra Romeiß, und Elvira Henze ergänzt: „Das liegt auch an der finanziellen Unterstützung durch das BSW. Nicht alle Familien können sich die Eintrittsgelder und Fahrtkosten so häufig leisten.“

2016-05_wir_koennen_viel_mehr_mit_unseren_kindern_maintal_playmobilland-600x300-q92

Freundschaften entstehen
Auch in Köln gibt es ein Elternnetzwerk. Gegründet hat es Nancy Doppelfeld, die bei DB Fernverkehr arbeitet. Sie findet dabei besonders interessant, Menschen aus dem gesamten Bahnbereich kennen zu lernen. „Um die acht Kinder zwischen drei Monaten und sechs Jahren sind mit ihren Eltern bei uns im Netzwerk und jeder kann etwas beitragen: Manche können zum Beispiel Tipps zum Umgang mit Schichtdienst geben, andere kennen sich mit Elternzeitregelungen aus.“
Die Kölner Eltern treffen sich einmal im Monat, meist sonntags. Beim Osterbasteln, bei Besuchen im Kölner Zoo oder im Erlebniszoo Gelsenkirchen seien so echte Freundschaften entstanden, erzählt Nancy Doppelfeld und schmunzelt: „Nach und nach testen wir jetzt beim gemeinsamen Brunchen die Kindertauglichkeit und die Spielecken der Kölner Restaurants.“

Wenn Sie auch Lust haben, ein Elternnetzwerk zu gründen oder einem beizutreten, dann melden Sie sich bei uns!
Wir unterstützen Sie dabei sowohl finanziell als auch organisatorisch. Wir helfen bei der Suche von geeigneten Räumlichkeiten für die Treffen, begleiten Sie die erste Zeit und geben Tipps zur Gestaltung des Elternnetzwerks. Und auch nach der Gründung stehen wir Ihnen selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.
Informationen erhalten Sie bei unserem Team Kinderbetreuung unter der E-Mail-Adresse kinderbetreuung@bsw24.de

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Exklusiver Blick in die MEYER WERFT

Erhalten Sie mit uns am 25. Februar 2017 einen außergewöhnlichen Einblick in die heiligen Hallen eines der modernsten Schiffsbauwerke der Welt. Die in Papenburg ansässige MEYER…

Lesen

Exklusiver Blick in die MEYER WERFT

2017-02-02

Erhalten Sie mit uns am 25. Februar 2017 einen außergewöhnlichen Einblick in die heiligen Hallen eines der modernsten Schiffsbauwerke der Welt.

Die in Papenburg ansässige MEYER WERFT GmbH & Co. KG wurde 1795 gegründet und befindet sich in sechster Generation im Familienbesitz. Etwa 3.300 Mitarbeiter beschäftigt die MEYER WERFT zurzeit. Davon sind 300 Auszubildende, die in 12 Berufen ausgebildet werden.

Wir besichtigen exklusiv die fast fertiggestellte „Norwegian Joy“. Dieser Luxusliner der Extraklasse wird nach Fertigstellung über 4000 Passagieren unvergesslichen Urlaub bieten.

Beginn der Führung ist um 11.15h in der Werft.

Die Anmeldungen können direkt an folgende Kontakadresse gesandt werden:
Stiftung BSW
Servicebüro Hannover
Björn Beckmann
Herschelstr. 3
30159 Hannover
E-Mail: bjoern.beckmann@bsw24.de
Tel: 0511 123819-13
Der Preis für BSW-Förderer liegt lediglich bei 10€!

Wenn wir den 325 Meter langen Stahlriesen fertig besichtigt haben, stärken wir uns mit deftigem Grünkohl im Gasthof Alte Schule und lassen diesen bestimmt unvergesslichen Tag Revue passieren.

Die MEYER WERFT ist ein traditionsreiches Unternehmen: 1795 nahm die MEYER WERFT in Papenburg an der Ems erstmals ihren Betrieb auf. Seit über 200 Jahren werden ununterbrochen Schiffe verschiedenster Bauart von den Experten und Spezialisten des Familienunternehmens gebaut. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die MEYER WERFT weltweit einen exzellenten Ruf beim Bau von Spezialschiffen erworben. Bekannt ist das Unternehmen vor allem durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Bis heute wurden in Papenburg 42 Luxusliner für Kunden aus aller Welt gebaut. Jüngstes Highlight: die Ablieferung der Genting Dream im Oktober 2016.

Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen erlebnisreichen Tag.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

20 Prozent sparen bei Disneys Musical TARZAN®

Eine faszinierende Dschungelwelt. Und Sie sind mittendrin. Erleben Sie berührend und spektakulär wie nie zuvor die Geschichte von Tarzan, der auf der Suche nach sich selbst die große…

Lesen

20 Prozent sparen bei Disneys Musical TARZAN®

2017-01-31

Eine faszinierende Dschungelwelt. Und Sie sind mittendrin.

Erleben Sie berührend und spektakulär wie nie zuvor die Geschichte von Tarzan, der auf der Suche nach sich selbst die große Liebe findet. Disneys Musical verwandelt das Stage Metronom Theater in eine lebendige Dschungelwelt, in der die Grenzen zwischen Theatersaal und Bühne verschwimmen. Untermalt von der mitreißenden Musik von Weltstar Phil Collins wird Disneys Musical TARZAN zu einem überwältigenden Erlebnis.

Sparen Sie bis zu 20 Prozent!

csm_2017-01-27_tarzan_1_036ebeb327-520x347-q92

BSW-Förderer erhalten ermäßigte Karten für die exklusive Vorstellung am 2. Juli 2017 um 14 Uhr im Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Und das Beste: Auch Ihre Familie und Freunde erhalten die Karten zum ermäßigten Preis.

Infos und Buchung:
Stichwort: BSW
Online: www.musicals.de/bsw
Telefonisch: 01805 114113*

*14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Die Patientenverfügung: Verantwortung übernehmen und Angehörige entlasten

Andreas Becker, Sozialarbeiter im BSW, ist Experte auf dem Gebiet der Vorsorge für den Ernstfall und erklärt, warum eine Patientenverfügung so wichtig ist, welche Maßnahmen es darüber…

Lesen

Die Patientenverfügung: Verantwortung übernehmen und Angehörige entlasten

2017-01-31

Andreas Becker, Sozialarbeiter im BSW, ist Experte auf dem Gebiet der Vorsorge für den Ernstfall und erklärt, warum eine Patientenverfügung so wichtig ist, welche Maßnahmen es darüber hinaus noch gibt und was es bei all dem zu beachten gilt.

2016-04_die_patientenverfuegung_andreas_becker-300x400-q92

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Nicht nur das Durchschnittsalter der Gesamtbevölkerung, auch die Lebenserwartung jedes Einzelnen steigt stetig an. Jungen, die zwischen 2012 und 2014 geboren wurden, werden laut Statistischem Bundesamt im Schnitt etwas über 78 Jahre alt, Mädchen sogar über 83 Jahre. Zugleich steigt die Zahl der Pflegebedürftigen hierzulande an: Allein in den letzten zwölf Jahren um knapp 30 Prozent auf etwa 2,7 Millionen.

Wer entscheidet über Behandlungsmethoden, wenn ich es nicht selbst tun kann?

In vielen Fällen sind Pflegebedürftige nicht mehr in der Lage, selbst zu entscheiden oder ihren Willen darüber auszudrücken, welche medizinische Versorgung sie in welcher Situation wünschen. Doch nicht nur ältere Menschen sind betroffen. Jeder kann in so eine Situation geraten – zum Beispiel nach einem Unfall. Ärzte und Pflegekräfte wenden sich in solchen Fällen an die nächsten Angehörigen. Sie müssen dann meist sehr schnell schwerwiegende Entscheidungen treffen, manchmal über Leben und Tod – eine Überforderung, der wenige gewachsen sind.

Eine Patientenverfügung hilft, solche Situationen zu vermeiden. Darin wird der eigene Wille deutlich und vor allem rechtssicher festgehalten. Der behandelnde Arzt und sein Team erhalten detaillierte Informationen, in welchen Situationen der Patient welche Behandlungsmaßnahmen und unter welchen Umständen er Wiederbelebungsmaßnahmen wünscht. Und dieses Dokument ist bindend – eine Missachtung der Patientenverfügung kann rechtlich als Körperverletzung ausgelegt werden.

Auf diese Weise übernimmt der Patient im Vorfeld medizinischer Notsituationen selbst die Verantwortung für sich und entlastet seine Angehörigen, indem er ihnen schwierige Entscheidungen in seinem Namen abnimmt.

Der Aufbau einer Patientenverfügung

Zunächst werden die Situationen beschrieben, in denen die Patientenverfügung gilt, zum Beispiel im Sterbeprozess, im Endstadium einer unheilbaren Krankheit oder im Fall einer schwerwiegenden Gehirnschädigung. Anschließend kann für jede dieser Situationen genau festgelegt werden, welche pflegerische oder ärztliche Behandlung der Patient erhalten möchte oder eben nicht – von lebenserhaltenden Maßnahmen über Schmerzbehandlung bis hin zu Wiederbelebung oder künstlicher Ernährung.

Da nicht immer genau die Situationen eintreten, die in der Patientenverfügung beschrieben sind, ist es wichtig, den mutmaßlichen Patientenwillen auf Grenzfälle übertragen zu können. Dabei kann ein Begleitschreiben helfen, in dem die eigenen Wertevorstellungen, die allgemeine Einstellung zu Leben und Tod und gegebenenfalls religiöse Anschauungen festgehalten sind.

Formalitäten

Eine Beglaubigung durch einen Notar ist in der Regel nicht nötig – es sein denn, der Verfasser kann das Dokument nicht mehr eigenhändig unterschreiben. Empfehlenswert ist es, die Patientenverfügung mit dem Hausarzt zu besprechen und ihn als Zeugen unterschreiben zu lassen.

Die Patientenverfügung sollte regelmäßig etwa alle zwei Jahre mit dem aktuellen Datum versehen und unterschrieben werden, um zu signalisieren, dass der Inhalt noch gültig ist. Eine Änderung der Patientenverfügung ist jederzeit formlos möglich. Wichtig ist, jedes Exemplar sorgfältig zu datieren, denn es gilt immer nur die neueste Fassung.

Damit die Patientenverfügung im Bedarfsfall schnell zur Hand ist, müssen die Angehörigen oder Bevollmächtigten Zugriff darauf haben – und stets darüber informiert sein, wo sie aufbewahrt wird. Sinnvoll ist es auch, immer einen Hinweis darauf mit sich zu führen, dass eine Patientenverfügung existiert, und bei Aufnahme in einem Krankenhaus das Personal darüber zu informieren.

Weitere Vorsorgemaßnahmen

Nach deutschem Recht kann jede Person nur für sich selbst und die eigenen minderjährigen Kinder rechtsverbindliche Entscheidungen treffen. Wenn jemand dazu nicht in der Lage ist, geht dieses Recht nicht automatisch auf die nächsten Angehörigen wie den Ehepartner oder die Kinder über, sondern es wird durch einen vom Gericht bestellten Betreuer wahrgenommen. In der Regel werden zunächst die engsten Angehörigen gefragt, ob sie diese Betreuung ehrenamtlich übernehmen. Wenn sie das ablehnen oder keine Angehörigen vorhanden sind, bestimmt das Gericht einen Berufsbetreuer.

Wer es nicht darauf ankommen lassen möchte, kann für den oben beschriebenen Fall mit einer Vorsorgevollmacht eine bestimmte Person bevollmächtigen, in seinem Namen zu handeln und Entscheidungen zu treffen. In der Regel ist die Vollmacht für folgende fünf Bereiche gültig. Gesundheitssorge, Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten, Vertretung vor Behörden, Vermögenssorge sowie Post- und Fernmeldeverkehr. Die einzelnen Bereiche können bei Bedarf aber auf mehrere Personen aufgeteilt werden. So ist es bei älteren Paaren nicht unüblich, dass der Ehepartner die Gesundheits- und Vermögenssorge sowie die Aufenthaltsbestimmung übernimmt und die Kinder den Schriftverkehr und die Vertretung vor Behörden.

Eine notarielle Beurkundung ist in den meisten Fällen nicht nötig, manchmal aber sinnvoll. Eine Vorsorgevollmacht, die auch die Vermögenssorge beinhaltet, sollte zuvor auch mit der Bank besprochen werden, da Banken häufig auf ihre eigenen Vollmachten bestehen. Das spart im Ernstfall Zeit und Streitigkeiten mit der Bank.

Eine Betreuungsverfügung ist so etwas wie eine Vollmacht light. Hier wird lediglich festgelegt, wen das Gericht im Ernstfall als Betreuer einsetzen soll. Sie kann aber auch umgekehrt dazu dienen, bestimmte Personen zu benennen, die diese Funktion auf keinen Fall erfüllen sollen.

Kommentare

Andreas Lung schrieb am 21.02.2017

Die DEVK hilft übrigens ihren Kunden je nach Vertragsstand beim Erstellen der Patientenverfügung online. Davon profitieren insbesondere auch EVG-MITGLIEDER.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Angehörige zu Hause pflegen – eine Herkulesaufgabe

Wenn Menschen Beruf und Pflege unter einen Hut bringen müssen, kommen sie schnell an ihre Grenzen. Warum das so ist, weiß Andrea Göhler, die als Pflegefachkraft des BSW unsere Expertin…

Lesen

Angehörige zu Hause pflegen – eine Herkulesaufgabe

2017-01-23

Wenn Menschen Beruf und Pflege unter einen Hut bringen müssen, kommen sie schnell an ihre Grenzen. Warum das so ist, weiß Andrea Göhler, die als Pflegefachkraft des BSW unsere Expertin auf dem Gebiet ist.

Deutschland altert.

Damit steigt der Bedarf an Altenpflege und Betreuung zusehends. Familien sind in Deutschland die Pflegekräfte Nummer eins: Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden in häuslicher Umgebung versorgt. Ende 2012 waren in Deutschland bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig – und die Zahl steigt pro Jahr schätzungsweise um knapp fünf Prozent.

Versetzen Sie sich in folgende Situation: Sie sind berufstätig und arbeiten wirklich gerne in Ihrem Beruf. Ihre Eltern wohnen ein Stück entfernt, sie sind verheiratet und haben zwei Kinder im Teenageralter. Sie kommen nach der Arbeit heim, nachdem Sie den Sohn vom Sport abgeholt haben, bereiten schnell etwas zum Abendessen vor, gehen nochmals die Einkaufsliste für den nächsten Tag durch und wollen gerade etwas entspannen – plötzlich ein Anruf…

Angehörige werden trotz mancher Vorboten von der Pflegebedürftigkeit überrascht und sind plötzlich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Wenn aus der Theorie auf einmal Praxis wird, dann sind die meisten trotz vieler Informationen und Tipps selbst mit einfachen Dingen überfordert. Schnell wird ihnen alles zu viel und sie sind von der Pflegesituation völlig überrumpelt. Hier braucht es eine helfende und oft auch ordnende Hand. Extrem erschwerend ist außerdem eine große räumliche Entfernung zu dem zu Pflegenden. Dann müssen administrative Aufgaben, der Kontakt zu Ämtern, zur Krankenkasse und dem Pflegedienst fast ausschließlich über das Telefon geregelt werden.

Die Stresspyramide

Dazu kommt die psychosoziale Komponente: der Job, der Partner, die eigene Gefühlswelt – das kann sehr schnell zu einem Überforderungssyndrom führen. Durch eine plötzlich eintretende Pflegesituation verändern sich selbstverständlich auch die eigenen Sichtweisen – und das darf nicht unterschätzt werden. Oft vernachlässigen pflegende Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse, wie Freunde zu treffen oder das Hobby auszuüben. Die Doppelbelastung Pflege und Beruf kann auch zu einer Leistungsminderung führen. Sie fühlen sich ausgebrannt, überschreiten die eigenen physischen und psychischen Grenzen. Dies sind nur einige Abschnitte in einer Stresspyramide, die sich stetig aufbaut, wenn pflegende Angehörige die immense Belastung nicht rechtzeitig nach außen sichtbar machen. Neben den akut praktischen Fragen laufen sie auch leicht Gefahr, ihre eigenen Kräfte aus dem Blick zu verlieren.

Unsere BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst helfen dabei, die eigenen Ressourcen zu pflegen und die Gesundheit zu sichern.

Andrea Göhler

Pflege zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung?

Aus Liebe und einem tiefen Verantwortungsgefühl heraus können sich die meisten Betroffenen nur eine Pflege daheim vorstellen. Stationäre Pflegeeinrichtungen werden in der Öffentlichkeit oftmals negativ dargestellt. Das hält Angehörige davon ab, sich ein eigenes Bild von einer geeigneten, den Bedürfnissen des zu Pflegenden angepassten Einrichtung zu verschaffen oder sich Gedanken über alternative Wohn- und Unterbringungsmöglichkeiten zu machen.

Wer sich für die Pflege daheim entschieden hat, sollte sich unbedingt umfassend informieren. Ergänzend zur BSW-Sozialberatung ist beispielsweise eine kostenlose Beratung in einem Pflegestützpunkt hilfreich. Die Pflegestützpunkte müssen von den gesetzlichen Krankenkassen seit 2009 vorgehalten werden und unterstützen kompetent und unbürokratisch bei allen Fragen rund um das Thema Pflege. Privat Versicherte können die Beratung von COMPASS mit einer kostenfreien Servicenummer oder einem terminierten Hausbesuch nutzen.

Multitalente

Wer einen nahen Angehörigen zu Hause pflegt, sieht sich oft mit einer Vielzahl von belastenden Faktoren konfrontiert und muss ein wahres Multitalent sein. Neben der eigenen Familie, dem Beruf, dem Hobby, dem Haushalt und den Freunden müssen die Pflege des Angehörigen sowie alle damit verbundenen Angelegenheiten klar geregelt werden. Denn es fallen neben der möglichen emotionalen Belastung soziale und administrative Aufgaben an: motivierende Gespräche, das Aufrechterhalten von Kontakten des zu Pflegenden, Arztbesuche, das Zahlen von Rechnungen, das Beantragen von Zuschüssen oder Sozialleistungen, der Kontakt zu Ämtern und Krankenkassen.

Die pflegerische Aufgabe ist eine oft unterschätzte Herausforderung. In den meisten mir bekannten Fällen hatten die Angehörigen bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Pflegefall in der eigenen Familie auftrat, keinerlei Berührungspunkte mit Pflege oder der Versorgung von alten Menschen. Auch in solchen Fällen erhalten Betroffene die nötige Hilfestellung von ihren Krankenkassen, die zum Teil auch kostenlose Grundpflegekurse anbieten.

Andrea Göhler

Hilfestellung vom Gesetzgeber

Pflegende Angehörige brauchen ein Gefühl der Sicherheit. Dieses entsteht, wenn sie sich nicht allein gelassen fühlen und Rückhalt auch bei ihren Arbeitgebern finden. Unternehmen sollten der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf einen höheren Stellenwert zuerkennen, das erfordert der demographische Wandel. Nur so können Arbeitnehmer, die sich in einer Pflegesituation befinden, den Betrieben mit ihrer Leistungsfähigkeit und Erfahrung erhalten bleiben. Im bestehenden Pflegesystem leisten gerade pflegende Angehörige unter dem Aspekt der Finanzierung sozialstaatlicher Leistungen einen ergänzenden und entlastenden Beitrag. Dass ein hoher Handlungs- und Entlastungbedarf für sie besteht, hat auch der Gesetzgeber erkannt und in den letzten Jahren verschiedene Gesetze zum Thema verabschiedet.

Gesetzliche Regelungen und staatlich garantierte finanzielle Unterstützung nehmen aber nur einen Teil des Drucks, der auf den Schultern jedes einzelnen pflegenden Angehörigen lastet. Finanziell nicht unbeträchtliche Eigenanteile und die hohen psychosozialen Belastungen bleiben.

Kompetente Antworten auf die wichtigsten Fragen

andrea-goehler-255x327-q92

Durch die Sozialberatung des BSW erhalten Betroffene kompetente und zielführende Beratung und Hilfe zum Thema Pflege. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wie der Bahn-BKK zeigen wir Wege auf, wie pflegende Angehörige am besten mit der neuen und für alle Beteiligten ungewohnten Situation umgehen können. Gemeinsam klären wir wichtige Fragen rund um das Thema Pflege und vermitteln weitergehende fachliche Hilfe bzw. Ansprechpartner. Das Thema Betreuungsvollmacht findet hier ebenso seinen Platz wie die Beantragung einer Pflegestufe.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800
an. Sie werden dann direkt zu Ihrem zuständigen BSW-Sozialarbeiter weitergeleitet.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Bahn-Azubi meets BSW

Einen atemberaubenden Blick über die Dächer von Frankfurt am Main bietet die Konferenzetage im 31. Stockwerk des DB-Silberturms. Hierher hatte das BSW über 150 Auszubildende des…

Lesen

Bahn-Azubi meets BSW

2017-01-20

Einen atemberaubenden Blick über die Dächer von Frankfurt am Main bietet die Konferenzetage im 31. Stockwerk des DB-Silberturms. Hierher hatte das BSW über 150 Auszubildende des DB Konzerns am 19. Januar 2017 eingeladen, um sich ihnen vorzustellen – in außergewöhnlichem Rahmen und mit außergewöhnlichem Programm.

img_3666-600x400-q92

Den ganzen Tag über lockten zahlreiche Aktivitäten, an denen die Azubis ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Fitness unter Beweis stellen konnten. Beispielsweise lud eine mit Muskelkraft betriebene Carrera-Bahn zum Rennfahren ein, Teamgeist war am Kugellabyrinth gefragt und der Parcours mit Rauschbrillen machte den Probanden klar, wie stark die Sinne unter Alkoholeinfluss eingeschränkt werden.

img_3786-600x400-q92

Unterhaltsam waren auch die Infostationen, an denen BSW-Mitarbeiter im direkten Gespräch alles Wissenswerte über das Leistungsportfolio der Stiftung vermittelten.

Am Ende des ereignisreichen Tages hatten die Azubis das BSW als zeitgemäße Stiftung mit attraktiven Leistungen kennen gelernt und viele von ihnen konnten noch vor Ort als Förderer gewonnen werden.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Wie Schlafmangel der Gesundheit schadet

Schon eine Woche mit zu wenig Schlaf stört die innere Uhr und verändert in uns die Aktivität Hunderter von Genen. Eine jüngst veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisansätze…

Lesen

Wie Schlafmangel der Gesundheit schadet

2017-01-18

Schon eine Woche mit zu wenig Schlaf stört die innere Uhr und verändert in uns die Aktivität Hunderter von Genen.

Eine jüngst veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisansätze für die schädlichen Auswirkungen von Schlafmangel auf die Gesundheit.
Von Schlafmangel spricht man bei Erwachsenen bei weniger als sechs Stunden Schlaf in der Nacht. Verschiedene Studien zeigen, dass zu wenig Schlaf nicht nur die Aufmerksamkeit herabsetzt und Wahrnehmung und klares Denken beeinträchtigt. Schlafmangel begünstigt auch Fettleibigkeit (Adipositas) und die Zuckerkrankheit Typ-2- Diabetes. Welche Störungen der natürlichen Vorgänge im Körper oder des Hormonsystems hierfür verantwortlich sind, wird derzeit aber erst in Ansätzen verstanden.

Wissenschaftler der britischen University of Surrey in Guildford haben deshalb die Auswirkungen eines einwöchigen Schlafmangels auf die Aktivität von Genen in Blutzellen untersucht. Für die Studie wurde die Bettzeit von 26 Männern und Frauen auf 5,7 Stunden Schlaf verkürzt. Zur Gegenkontrolle mussten sie mindestens zehn Stunden pro Nacht im Bett verbringen. Dabei schliefen sie im Durchschnitt 8,5 Stunden. Die fehlenden zwei bis drei Stunden hatten am Ende der Woche den nächtlichen Melatoningipfel verschoben, klares Zeichen für eine Störung der inneren Uhr. Melatonin ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert. Die Probeschläfer waren nicht ausgeschlafen und die Qualität ihrer Wachheit war vermindert. Die Auswirkungen auf das Gesamtsystem aller in den Zellen aktivierten Gene waren tiefgreifend. Die Forscher registrierten Veränderungen bei 711 Genen. Die Zahl der Gene, die tageszeitlichen Schwankungen unterliegen, war von 1.855 auf 1.481 vermindert.

Auch die natürliche Abwehrkraft gegen freie Radikale leidet bei Schlafmangel. Freie Radikale sind schädliche Stoffe, die sich in unserem Körper aus unserer Atemluft entwickeln, die unser Organismus aber in der Regel erfolgreich bekämpfen kann. Neben Abwehrkräften leiden auch unsere Stoffwechselwege. Schlafmangel fördert auch Entzündungs- und Immunreaktionen, denen Einfluss auf die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus und Gefäßkrankheiten zugeschrieben wird. Wie genau Schlafmangel zur Entstehung der Erkrankungen beiträgt, können die Forscher allerdings nicht sagen. Ihre Erkenntnisse lassen derzeit also auch keine Ansätze für Therapien erkennen. So bleibt mir nur der allgemeine Ratschlag: Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit und gönnen Sie ihrem Körper und damit auch ihrer Seele jede Nacht ausreichende Ruhe.

– Oberbahnarzt Dr. med. Wolf-Dietrich Opitz

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Ab 2017 mehr Geld für Alleinerziehende

Unter den BSW-Förderern, die den Rat unserer Sozialarbeiter suchen, sind auch viele Alleinerziehende. Oft treiben sie Geldsorgen um, weil der ehemalige Partner seiner Unterhaltspflicht…

Lesen

Ab 2017 mehr Geld für Alleinerziehende

2017-01-18

Unter den BSW-Förderern, die den Rat unserer Sozialarbeiter suchen, sind auch viele Alleinerziehende. Oft treiben sie Geldsorgen um, weil der ehemalige Partner seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt. Für diese Menschen gibt es jetzt eine gute Nachricht: Der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, der der beim zuständigen Jugendamt beantragt werden kann, wurde 2017 deutlich ausgeweitet. Bisher galt der Unterhaltsvorschuss nur für Kinder bis zwölf Jahren und konnte maximal sechs Jahre lang bezogen werden.

Mehr Unterstützung ab Juli 2017

Ab 1. Juli 2017 wird der Unterhaltszuschuss auf alle minderjährigen Kinder ausgeweitet. Zudem wird die Begrenzung der Bezugsdauer abgeschafft. Das heißt, der staatliche Zuschuss für Kinder kann vom ersten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr unbegrenzt gewährt werden.
Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig werden von dieser neuen Regelung mindestens 260.000 Kinder zusätzlich profitieren. In jedem Fall bedeutet sie eine erhebliche Verbesserung der Einkommenssituation von Alleinerziehenden.
Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem zuständigen Jugendamt.

Quelle: www.bundesregierung.de

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Positive Gedanken erzeugen positive Gefühle

Die Systemische Therapie Bei seelischen Problemen kann eine Psychotherapie helfen. Es gibt verschiedene Therapieformen, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt sind. Eine davon…

Lesen

Positive Gedanken erzeugen positive Gefühle

2017-01-17

Die Systemische Therapie

Bei seelischen Problemen kann eine Psychotherapie helfen. Es gibt verschiedene Therapieformen, die in Deutschland wissenschaftlich anerkannt sind. Eine davon möchten wir Ihnen heute vorstellen: die systemische Therapie.

will-alexandra-header-600x378-q92

Alexandra Will ist Systemische Therapeutin, Familientherapeutin sowie Supervisorin und arbeitet bei der Stiftung BSW. Einmal im Monat leitet sie einen offenen Gesprächskreis, in dem mit systemischen Aufstellungen und Familienrekonstruktionen gearbeitet wird.

Welcher Gedanke steckt hinter der Systemik?

Die systemische Therapie hat sich aus der Arbeit mit Familien entwickelt. Der Kerngedanke liegt darin, dass der Schlüssel zur Behandlung von Problemen nicht nur in der zu behandelnden Person allein liegt; vielmehr geht es darum, das gesamte System zu betrachten, aus dem der Mensch kommt.
Ein einzelner Mensch wird in seiner Handlungsweise immer von vielen äußeren Faktoren beeinflusst, denn er ist in soziale Systeme wie Arbeit, Freundeskreis, Partnerschaft und Familie eingebunden. Wenn man Problemstellungen im Gesamtkontext betrachtet, kann man Wechselwirkungen und damit das eigene Verhalten besser verstehen, Handlungsoptionen und Lösungswege erarbeiten und damit am bestehenden System etwas verändern.

Aus meiner Sicht ist das Besondere an der systemischen Therapie, dass sie praktische und schnell umsetzbare Lösungen anbietet. Es geht um Ordnungen, der Betroffene erlangt Klarheit über seine eigene Rolle im jeweiligen System und versteht dadurch, warum er so ist, wie er ist. Die systemische Sichtweise ist etwas Greifbares und in sich logisch.

Alexandra Will

Ein Baustein der systemischen Therapie sind die so genannten Systemaufstellungen oder auch Familienrekonstruktionen. Was sind Aufstellungen?

Wir alle werden in ein Familiensystem hineingeboren, worauf wir keinen Einfluss haben. In diesem System hat jedes Familienmitglied eine bestimmte Rolle, die einzelnen Mitglieder stehen in einer gewissen Beziehung zueinander. Das alles läuft allerdings unbewusst ab und wir nehmen die häufig sehr verstrickten Beziehungsmuster nicht wahr. Dadurch entstehen Konflikte, die nur gelöst werden können, wenn man seine eigene Rolle im System erkennt und damit alternative Wege zur Auflösung von Verstrickungen gehen kann.

Destruktive Verhaltens- und Beziehungsmuster, die durch familiäre Strukturen gelernt wurden, können sich später negativ auf Partnerschaften, Freundschaften oder den Beruf auswirken, indem sie oft zu Missverständnissen – und im Nachgang zu Konflikten – führen.

Durch systemische Aufstellungen werden diese Muster offengelegt. Was bisher nur unterbewusst abgelaufen ist, wird visuell dargestellt. Damit kann der Betroffene den Ursprung der Problematik erkennen, aufarbeiten und hoffentlich loslassen. Grundsätzlich kann fast alles gestellt werden: Familiensysteme, Arbeitsplatzsysteme, Beziehungen zu Menschen allgemein oder speziell zu Freunden, sogar Beziehungen zu Situationen oder Zuständen, beispielsweise die Beziehung zu Geld.

Durch die systemische Therapie und Aufstellungen hat man schon sehr schnell erste Erfolgserlebnisse. Destruktive Verhaltensweisen können in förderliche verwandelt werden. Systemik bedeutet für mich einfach Persönlichkeitswachstum pur.

Alexandra Will

Wie läuft eine Aufstellung ab?

Aufstellungen, also die tatsächliche räumliche Positionierung von Menschen, finden meist in Gruppen zwischen zehn und fünfzehn Personen statt. Bevor eine Aufstellung beginnt, erklärt der Betroffene, welche Problematik er klären möchte, was das Ziel der Aufstellung sein soll, welche Wünsche und Erwartungen er hat.
Wird zum Beispiel ein Familiensystem gestellt, wählt der Betroffene stellvertretend für die relevanten Familienmitglieder jeweils einen Vertreter aus der Runde aus und positioniert sie. Auch für sich selbst wählt er einen Stellvertreter, der dann zu den anderen Familienmitgliedern in einen räumlichen Bezug gestellt wird. Die Aufstellung muss der Betroffene intuitiv vornehmen, damit er seine eigene unbewusste Vorstellung vom System räumlich darstellen kann.
Anhand dieser ersten Aufstellung werden meist schon wichtige Erkenntnisse gewonnen: Wo im Raum hat der Betroffene sich selbst aufgestellt? Steht er nah bei seiner Familie oder eher getrennt von ihnen? In welche Richtung schaut er?
Die Stellvertreter können dann aus ihrer Position heraus Gefühle und Gedanken entwickeln, die meist den repräsentierten Personen entsprechen. Der Betroffene kann das Geschehen aus einer distanzierten Position heraus beobachten, was dazu führt, dass er Verstrickungen erkennt und alternative Lösungswege erarbeitet werden können.

Wie funktioniert diese Art der therapeutischen Arbeit?

Mit der Entdeckung des Konzepts der „Spiegelneuronen“ hat das Forscherteam um Giacomo Rizzolatti und Vittorio Gallese 1992 etwas bestätigt, was in psychotherapeutischen Ansätzen schon lange als methodisches Instrument genutzt wird. Wer kennt das nicht, wenn sich beim Füttern eines Babys der eigene Mund automatisch öffnet, wir zusammenzucken, wenn sich der Nachbar den Kopf stößt oder wir vom Gähnen unseres Gegenübers angesteckt werden. Einfach ausgedrückt haben die Neurowissenschaften bestätigt, dass „Spiegelneuronen“ das Verhalten des Gegenübers spiegeln, so als wären wir selbst in dieser Situation. Diese Übertragung von Gefühlen und unbewussten Haltungen nutzt u.a. auch die therapeutische Methode der Aufstellungen, um unbewusste Strukturen sichtbar und erfahrbar zu machen.

Einen interessanten Gedanken möchte ich Ihnen ganz persönlich an dieser Stelle noch mitgeben: Gedanken erzeugen Gefühle, Gefühle bestimmen das Handeln, das Handeln bestimmt die Persönlichkeit, die Persönlichkeit beeinflusst das Leben, das man führt. Möchte man also an seinem Leben etwas ändern, sollte man mit positiven Gedanken anfangen. Ich zumindest stand dieser Therapieform in der Vergangenheit eher skeptisch gegenüber und habe deshalb selbst an einer Aufstellung teilgenommen. Eines weiß ich jetzt: Es funktioniert tatsächlich.

BSW-Gesprächskreise

Die Stiftung BSW bietet jeweils einmal im Monat an verschiedenen Standorten offene Gesprächskreise an, bei denen unter Anderem mit systemischen Aufstellungen gearbeitet wird. Unter professioneller Leitung können persönliche Anliegen und Fragen zu belastenden Lebenssituationen angesprochen werden. Die Teilnahme an den Gesprächskreisen und ein offener Umgang mit Problemen haben positive Folgen auf die Lebenssituation, bringen mehr Klarheit und neue Perspektiven. Die Gesprächskreise können auch als Basis zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch dienen, so können neue Netzwerke entstehen.
Interesse? Dann rufen Sie uns an: 0800 0600 0800 (gebührenfrei).

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Halbzeit in Bad Tölz

Seit November 2016 werden im BSW-Ferienhotel Isarwinkel in Bad Tölz 42 Zimmer modernisiert. Am 17. März 2017 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Bisher läuft alles nach Plan –…

Lesen

Halbzeit in Bad Tölz

2017-01-17

Seit November 2016 werden im BSW-Ferienhotel Isarwinkel in Bad Tölz 42 Zimmer modernisiert. Am 17. März 2017 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Bisher läuft alles nach Plan – und der ist vielversprechend!

img_8330-600x450-q92

Nach dem Neubau des Haupthauses 2013 erhalten jetzt auch das Erdgeschoss sowie das erste und zweite Obergeschoss in dem bisher nicht renovierten Gebäudeteil eine Rundum-Erneuerung. Mobiliar, Teppich und Tapeten werden erneuert, genauso wie die Bäder mit allen Sanitärobjekten, die Beleuchtung in Fluren und Zimmern, sämtliche Vorhänge – kurz: alles Alte kommt weg und wird durch Modernes und Ansprechendes ersetzt.

Familien- und Netzfreundlicher
Durch den Einbau von Verbindungstüren in benachbarte Zimmer im Erdgeschoss stehen künftig sechs Familienzimmer zur Verfügung. Werden sie nicht gebraucht, sind die Verbindungstüren abgeschlossen und die zwölf Zimmer können als reguläre Doppelzimmer genutzt werden. Gäste, die auch im Urlaub nicht auf das Internet verzichten wollen, dürfen sich freuen, denn der WLAN-Empfang im Gebäude wird ausgebaut.

2017-01_bad_toelz_visualisierung_2_og-552x363-q92

Ein Blick in den Architektenplan: So werden die Zimmer im zweiten Stock aussehen.

Neu werden auch die Fenster und Türen in den Zimmern sowie die Fensterfront im Treppenhaus sein. Die Zimmerbalkone werden saniert und die Flurwände erhalten durch eine neue Verspachtelung eine moderne, glatte Struktur.

Auch ganz oben tut sich etwas
Die Zimmer im dritten Stock bleiben von der Maßnahme weitgehend unberührt, da sie vor einigen Jahren bereits modernisiert wurden. Ganz verschont bleiben sie aber dennoch nicht: Insgesamt 28 Heizkörper in den Zimmern und Bädern werden erneuert. Und wenn die Gewerke schon einmal da oben sind, streichen und glätten sie auch gleich noch den Hotelflur, verlegen neuen Teppich, erneuern die Beleuchtung im Gang und sanieren den Gemeinschaftsbalkon.

Wir freuen uns, wenn Sie unser Haus in Bad Tölz besuchen und sich in den neuen Zimmern so richtig wohl fühlen!

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Wir gehen unseren Weg.“

Die Geschichte der Familie Wünsch Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet…

Lesen

„Wir gehen unseren Weg.“

2017-01-13

Die Geschichte der Familie Wünsch

Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet sind. Jedoch merkten sie schnell, dass ihr Sohn deutlich langsamer in der Entwicklung als andere Kleinkinder war. Nachdem die Ärzte die Bedenken der Eltern lange Zeit abgetan hatten, folgte die Schockdiagnose: tuberöse (Hirn-)Sklerose.

Noah hat Gewebswucherungen im Gehirn, die in den Bereichen sitzen, die u. a. für die Wahrnehmung, das Denken, das Handeln und die Koordination zuständig sind. Die Erbkrankheit hat mitunter zur Folge, dass der kleine Junge unvermittelt aggressiv reagiert, soziales Verhalten nicht immer versteht, in seiner geistigen Entwicklung beeinträchtigt ist und unter epileptischen Anfällen leidet. „Wir haben uns einiges anhören müssen“, erinnert sich Susann Wünsch, die als Sozialarbeiterin beschäftigt ist. „Angefangen bei unseren Kinderärzten mit Vermutungen, Noah sei einfach dumm oder faul. Sie haben uns keine Überweisungen z. B. zum Orthopäden gegeben, weil sie uns nicht geglaubt haben, dass etwas nicht in Ordnung ist.“
„Und im Kindergarten ging es dann weiter“, ergänzt Jan Wünsch. „Die Kinder haben mit Fingern auf Noah gezeigt, die Eltern hinter unserem Rücken getuschelt. Einfach weil unser Noah ‚anders‘ ist.“

wuensch-600x460-q92

„Wir haben sie ‚Astronautenschuhe‘ getauft.“
Doch die Eltern glaubten an ihren Sohn und an sich selbst – trotz Angst und Unsicherheit angesichts der Zukunft. „Wir haben diese besondere Verantwortung für Noah von Anfang an angenommen“, erzählt der heute 32-jährige Vater. Sie ließen nichts unversucht, um ihrem Sohn das Leben so leicht wie möglich zu machen – vom gründlichen Recherchieren über die medizinischen Hintergründe der Krankheit über das Ausprobieren erfolgsversprechender Therapiemethoden bis hin zu klaren Entscheidungen wie der, Noah keine geschlossenen Orthesen mehr anzuschnallen, um die Korrektur seiner Fußfehlstellung zu erzwingen. Diese nämlich drückten so sehr, dass die Füße bluteten. „Wir haben diese ‚Nachtlagerungs-‘ oder auch ‚Quengelschienen‘ ‚Astronautenschuhe‘ getauft“, erinnert sich Susann Wünsch. „Da nehmen wir lieber die 150 Kilometer nach Dresden in Kauf, um dort orthopädisch gut beraten zu werden.“

wuensch_20150919_161742_privat-600x338-q92

„Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt.“
Schließlich brachen sie auch das Schweigen, überwanden ihre Scham und entschieden sich für die Flucht nach vorne: Sie schrieben einen Brief aus Noahs Sicht, der seine Krankheit erklärt. „Das war nicht einfach für uns, aber Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt“, sagt der gelernte Physiotherapeut, der nach einer Umschulung im Frühjahr seine Ausbildung zum Fahrdienstleiter abgeschlossen hat. „Das bedeutet zwar Schichtdienst, aber der Verdienst ist deutlich besser.“
Den Brief verteilten sie im Kindergarten und schickten sie auch an gemeinnützige Organisationen – mit dem Resultat, dass ihr soziales Umfeld seitdem deutlich mehr Verständnis für die Familie hat. Mithilfe verschiedener Stiftungen und Vereine konnten zudem im vergangenen Jahr die finanziellen Mittel für das dringend benötigte behindertengerechte Auto aufgebracht werden.
„Durch meine Ausbildung bei der Deutschen Bahn habe ich auch von den Stiftungen BSW und EWH gehört. Der zuständige Sozialarbeiter hat uns sofort beraten und uns über die Möglichkeiten aufgeklärt. Es ist toll, dass es so eine Gemeinschaft gibt! Man fühlt sich verstanden und nicht mehr ganz so allein. Auf einmal lernt man die Gesellschaft auch von einer anderen Seite kennen“, betont Jan Wünsch.

„Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen.“
Noah ist ein aufgeweckter, neugieriger Junge mit einem verschmitzten Lächeln, der mittlerweile laufen und sich verständlich machen kann. Die größte Baustelle bleibt die Sprachentwicklung. Seine epileptischen Anfälle sind seltener geworden, da er medikamentös gut eingestellt ist. „Wir wollen ihm so wenig wie möglich geben“, erklärt die Mutter. „Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen. Die Entwicklung bei dieser Krankheit steht sowieso in den Sternen, und da ist es wichtig, dass wir auf uns vertrauen“.
Susann und Jan Wünsch leben in bescheidenen Verhältnissen. Im nächsten Jahr wird sich voraussichtlich ihr Traum erfüllen und sie werden sich ein kleines Häuschen gemeinsam mit Noahs Großeltern leisten können: ebenerdig und mit Einliegerwohnung, damit Noah auch später gut versorgt ist. Denn Betreuung wird er immer brauchen – nicht einfach, das zu bewerkstelligen, weder materiell noch emotional. „Ach, das kriegen wir schon“, lacht Jan Wünsch. „Wenn wir nur für Noahs Entwicklung so viel wie möglich tun können.“

Die Stiftung EWH beteiligt sich an den Kosten für Noahs Betreuung.

Kommentare

Martina Wutzke schrieb am 15.03.2017

Liebe Familie Wünsch, wie gut das Noah solch durchsetzungsstarke Eltern und wohl auch Großeltern hat ! Man kann nicht recht verstehen warum bei den heutigen Vorsorgeuntersuchungen und dem Wissen der Ärzte nicht schon viel rechtzeitiger von der Erkrankung Ihres Kindes eine Diagnose erstellt werden konnte.Zumindest weil Sie ja sehr darum bemüht waren. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und hoffe sehr das Sie bei Hilfen und benötigten Anträgen keine Steine im Wege haben.
Für Noah wünsche ich einen kleinen Schutzengel der auf Ihn aufpaßt.
Liebe Grüße Martina Wutzke.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Nachwuchskünstlerin ganz groß!

Stiftung BSW bringt Nachwuchskünstlerin groß raus! Das zentrale DB Gebäude in Hannovers Joachimstraße präsentiert sich in diesen Tagen wieder als exklusiver Ausstellungsort für…

Lesen

Nachwuchskünstlerin ganz groß!

2017-01-06

Stiftung BSW bringt Nachwuchskünstlerin groß raus!

Das zentrale DB Gebäude in Hannovers Joachimstraße präsentiert sich in diesen Tagen wieder als exklusiver Ausstellungsort für Kunst. Die dortige Raumdisponentin und langjährige BSW-Förderin Scarlett Henschel organisiert seit vielen Jahren immer wieder wechselnde Ausstellungen und verschafft damit dem DB Gebäude stetig einen neuen Flair.

img_1546-600x449-q92

Wer sich einmal die Zeit nimmt und die farbenprächtigen Bilder betrachtet, vermutet wohl kaum, dass diese Malereien von einer ganz jungen Künstlerin gemalt wurden.
Pia-Sophie Leplow ist 14 Jahre alt und Schülerin der 9. Klasse. Was als Ausgleich zur Schule begann, hat sich mittlerweile zu einem Hobby auf höchstem Niveau entwickelt. Angefangen mit Bleistiftzeichnungen, gefolgt von Buntstift und Pastellkreide, über Aquarell bis hin zum Acryl, hat Pia sich an alles herangetastet und immer wieder ihren Horizont erweitert. Dadurch haben sich nach und nach ihre Technik und ein eigener Stil entwickelt.

img_1577-600x475-q92

Großartige Werke mit durchweg positiver Ausstrahlung vermitteln dem Betrachter, welche Freude Pia-Sophie bei der Entstehung ihrer Kunstwerke hatte.
Wir als Stiftung BSW freuen uns, eine so talentierte, junge Künstlerin in unseren Reihen zu haben.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Die WhatsApp-News ziehen um!

Vor einem Jahr sind wir mit den WhatsApp-News an den Start gegangen und waren überwältigt vom sofortigen Erfolg dieses Kommunikationskanals. Um der großen Nachfrage technisch gerecht…

Lesen

Die WhatsApp-News ziehen um!

2016-12-13

Vor einem Jahr sind wir mit den WhatsApp-News an den Start gegangen und waren überwältigt vom sofortigen Erfolg dieses Kommunikationskanals.
Um der großen Nachfrage technisch gerecht zu werden und unsere Neuigkeiten noch zielgerichteter aufzubereiten, ziehen die WhatsApp-News nun um.
Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen müssen wir Sie daher bitten, sich neu zu registrieren, um die WhatsApp-News wie gewohnt zu erhalten.

Hier gehts zur Anmeldung.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

2 Millionen Schritte bis nach Sylt

Meike Blumenschein ist geborene Südhessin und lebt seit elf Jahren in der Schweiz. Beruflich ist sie in aller Welt unterwegs, hat aber selten Zeit, die Gegenden, die sie bereist, auch…

Lesen

2 Millionen Schritte bis nach Sylt

2016-11-30

Meike Blumenschein ist geborene Südhessin und lebt seit elf Jahren in der Schweiz. Beruflich ist sie in aller Welt unterwegs, hat aber selten Zeit, die Gegenden, die sie bereist, auch wirklich kennen zu lernen. Im Spätsommer 2016 hat sich die 38-Jährige einen Traum erfüllt und ging auf Wanderschaft – einmal von Süden nach Norden durch ganz Deutschland.

img_0169-600x800-q92

„Ich hatte das Bedürfnis, Deutschland besser kennen zu lernen, und besonders wichtig war mir, langsam und bewusst unterwegs zu sein, mir zu Fuß die heimatlichen Landschaften zu ‚erarbeiten‘“, sagt die Tochter eines langjährigen Bahnbeschäftigten, die selbst schon lange Jahre BSW-Förderin ist. Das Ziel ihrer Reise war schnell klar: das BSW-Dünenhotel Alt-Rantum. „Ich war sicherlich schon 20 Mal dort. Es ist fast ein Stück Heimat geworden. Manche Servicekräfte kenne ich noch von meinen ersten Urlauben als Kind.“

1.402 Kilometer von Stein am Rhein in der Schweiz bis nach Sylt ist Meike Blumenschein gewandert. 360 Stunden reine Wanderzeit hat sie innerhalb von neun Wochen dafür gebraucht. „Ich hatte wahnsinnig viel Glück, weil es während meiner Wanderung kaum geregnet hat.“

Am Ende zeigte ihr Schrittzähler die schier unglaubliche Zahl von 2.051.721 – die letzten Schritte am Sylter Strand hat die Fernwanderin auf einem Foto festgehalten. Die schönsten Momente ihrer Wanderung sind jedoch nicht bildlich zu greifen: „Ich habe die Stille enorm genossen. Manchmal bin ich den ganzen Tag niemandem begegnet – außer ein paar Schafen. Da war es teilweise so still, dass man sie hat fressen hören.“

img_8492-600x450-q92

In Etappen von 25 bis 30 Kilometern pro Tag führte ihre Route durch den Hegau und den Schwarzwald, die Pfalz, Rheinhessen, das Mittelrheintal, Teile des Ruhrgebiets und das Münsterland, dann an der Weser entlang nach Bremerhaven und weiter an der Nordseeküste über Föhr und Amrum bis an ihr Ziel. „Es war herrlich so viele Stunden in der Natur zu sein“, fasst die Wahlschweizerin zusammen. „Jeder Tag hat eine klare Struktur. Man ist nicht fremdbestimmt, wie sonst. Es gibt nur ein ganz klares Ziel: die nächste Unterkunft. Wenn man dort abends eintrifft, ist man erschöpft, aber glücklich.“

img_8883-600x450-q92

Als Meike Blumenschein Mitte Oktober 2016 schließlich im BSW-Dünenhotel Alt-Rantum ankam, machte sie gleich einen Beweis-Schnappschuss mit Wirtschaftsleiter Marcus Knopp. Auf seine Frage nach ihrem persönlichen Lieblingsplatz im Hotel hin, geriet sie noch einmal ins Schwärmen: „Am schönsten ist für mich der Weg vom Hotel durch die Dünen zum Meer. Dieser Aufgang auf den Holzstufen hat etwas Magisches.“

Kommentare

Erik schrieb am 11.03.2017

Liebe Meike,
Du bist wirklich unglaublich.
Ich freue mich sehr für Dich, für jeden Augenblick den du genießen konntest und jeden Augenblick, in dem Du Deine Zweifel, die sicherlich einmal da waren, überwunden hast.
Bin echt neidisch!

...vielleicht findest Du einmal einen der tollen Wanderwege an der Mosel. :-)

Michaela schrieb am 03.12.2016

Super, dass du die Wanderschaft durchgezogen hast :-)

Tanja schrieb am 01.12.2016

Ein fürs Leben prägendes Erlebnis . So eine Tour nehmen sich mit Sicherheit viele vor . Aber eine Umsetzung, das schaffen nur die wenigsten. Alle Achtung .

Silke schrieb am 01.12.2016

Ich bin tierisch stolz auf meine Schwester, und alle Achtung, daß Sie, dass so durchgezogen hat. Aber ich war auch heilfroh, wie Sie ihr Ziel erreicht hatte und alles gutgegangen ist.

Divo schrieb am 01.12.2016

Meike - du bist einfach spitze!!!!

Susann schrieb am 01.12.2016

You did it! ... und dann noch mit Spass bei der Sache. Beneidenswert!

Claudia schrieb am 01.12.2016

Chapeau, Meike! Diese Erfahrung kann dir niemand nehmen 😊👍🏻😊
Bin gespannt zu hören, wie es deine Perspektive aufs Leben, insbesondere aufs Berufsleben, geändert hat!

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Hobbykünstler aufgepasst!

Der Abgabe-Countdown für die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung läuft. Vom 22.04. bis 26.05.2017 findet in der Galerie Brühl in Altenburg die Ausstellung statt, zu der wir Sie…

Lesen

Hobbykünstler aufgepasst!

2016-11-09

Der Abgabe-Countdown für die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung läuft.

Vom 22.04. bis 26.05.2017 findet in der Galerie Brühl in Altenburg die Ausstellung statt, zu der wir Sie jetzt schon recht herzlich als Besucher einladen möchten. Mit neuen Ideen dient sie als Inspiration für eigene künstlerische Aktivitäten und ein verzauberndes Ziel für Kunstbegeisterte.
Eine Vielzahl an Kunstwerken ist bereits für die Ausstellung angemeldet. Es steht jedoch noch freie Ausstellungsfläche für handwerklich angefertigte Objekte zur Verfügung.
Ob Nähen, Stricken, Häkeln, Textilkunst, Malen oder Kunstwerke aus verschiedenen Materialien – dem kreativen Schaffen sind keine Grenzen gesetzt. Wer in seiner Freizeit gerne handwerklich tätig ist und seine angefertigten Exponate präsentieren sowie durch eine hochkarätige Jury bewerten lassen möchte, ist herzlich eingeladen, ein Bild seiner Werke bis zum 30.11.2016 an Barbara.Sciesinski@bsw24.de zu schicken. Sie setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung.
Wir staunen immer wieder, wie sich Techniken weiterentwickeln und was für fantastische Objekte entstehen. Dieses kreative Werken und Wirken wird von uns aktiv gefördert und unterstützt.

Bundeskunsthandwerksausstellung wird noch bunter

Kennen Sie Upcycling?
Wir kannten diesen Begriff bis vor Kurzem nicht, haben uns aber einmal näher damit beschäftigt.

art-1565938_1920-600x400-q92

Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Bei dieser Form des Recyclings ist das Endergebnis eine stoffliche Aufwertung. Uns begeistern die unglaublich vielen schönen Produkte, die aus Abfall entstehen können und durchaus große Botschaften z.B. gegen die Wegwerfgesellschaft transportieren.
Perfekt dafür, um die 5. BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung vom 22.04. bis 26.05.2017 durch eine andere Art künstlerischer Gestaltung zu bereichern. Deshalb suchen wir Ihre Upcycling-Werke!
Wer stellt in seiner Freizeit solche Objekte her und möchte sie auf der eigens eingerichteten Fläche im Rahmen der BSW-Bundeskunsthandwerksausstellung der Öffentlichkeit präsentieren?
Jeder der mitmachen möchte, soll sich kreativ austoben und damit die Ausstellung aktiv mitgestalten. Ressourcen schonen und tolle Exponate herstellen, das ist doch eine fantastische Kombination.
Seien Sie kreativ und machen Sie sich ans Werk! Abgabe bis spätestens 31.03.2017. Rückfragen und Infos jederzeit gerne unter: Socialmedia@bsw24.de

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

2,4 Millionen Kindern droht Armut

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen…

Lesen

2,4 Millionen Kindern droht Armut

2016-11-02

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen Kinder. Als arm gelten Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt.

Sogar wenn eines der Elternteile voll erwerbstätig ist, liegt das Armutsrisiko noch bei 15 Prozent. Für Alleinerziehende ist die Bedrohung ungleich höher: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind arm wird, liegt doppelt so hoch – sofern es sich um ein Einzelkind handelt. Mit jedem weiteren Kind steigt das Armutsrisiko noch weiter an.

Wir sind für Sie da

Diese gesellschaftliche Entwicklung macht auch vor Beschäftigten im Bahnbereich nicht Halt. Wir, die Stiftungen BSW und EWH, nehmen gerade in solchen Fällen unsere soziale Verantwortung wahr und helfen – schnell und unkompliziert.

Dabei können wir auf eine Vielzahl von Leistungen zurückgreifen. Ob Hilfe in Krisensituationen, Schuldnerberatung, finanzielle Unterstützung, Mutter-/Vater-Kind-Kur oder einfach ein Erholungsurlaub für die ganze Familie zu bezahlbaren Preisen: Wir finden einen Weg, diejenigen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.

Erfahren Sie mehr über unser Leistungsportfolio unter www.bsw24.de.

Helfen Sie uns zu helfen!

Erzählen Sie denjenigen, die unsere Unterstützung benötigen, von uns. Denn nur wer uns kennt, kann sich an uns wenden.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen. Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen,…

Lesen

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

2016-10-31

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen.
Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen, wenn ein Patient an fortgeschrittenem Herzversagen leidet, das durch andere therapeutische Maßnahmen nicht mehr zu bessern ist. Einer von ihnen ist Ferhat Haciimamoglu: Lange hat der Vater eines kleinen Sohnes auf ein Spenderherz warten müssen, bis es endlich geklappt hat.
„Das war natürlich keine leichte Zeit damals. Ich habe mir viele Sorgen um meine Familie gemacht. Mittlerweile ist das Schlimmste überstanden“, erzählt der heute 45-jährige DB-Mitarbeiter, der so schnell wie möglich wieder arbeiten möchte.

2016-10_ich_habe_jeden_grund_dankbar_zu_sein_vater_und_sohn-450x380-q92
© Ferhat Haciimamoglu

Eine Herztransplantation ist einer der schwerwiegendsten Eingriffe überhaupt und entsprechend lange dauert die Rekonvaleszenz. Ferhat Haciimamoglus Körper zeigte nach der Operation Abstoßungsreaktionen – nicht ungewöhnlich und je nach Schweregrad medikamentös behandelbar. Seine Frau war immer an seiner Seite, besuchte ihn täglich im Krankenhaus – neben der psychischen Belastung auch eine finanzielle Herausforderung.

Ferhat Haciimamoglu wandte sich ans BSW, um sich nach Erholungsaufenthalten in den stiftungseigenen Häusern zu erkundigen. Von der Möglichkeit auch finanzieller Hilfe wusste er nichts – und scheute sich zunächst davor, sie anzunehmen. Doch für die Unterstützung von Bahnbeschäftigten und deren Familien in Notsituationen sind das BSW und der EWH da – sei es beratend durch die Sozialarbeiter und Therapeuten und/oder in finanzieller Hinsicht.

2016-10_ich_habe_jeden_grund_dankbar_zu_sein-600x849-q92

Den Ausschlag, die Hilfe der Stiftungen anzunehmen, gab dann schließlich sein heute dreijähriger Sohn, dem der Vater alles nur erdenklich Gute mit auf den Weg geben möchte: „Er soll gesund und munter aufwachsen und viel lernen“, sagt er.
Ferhat Haciimamoglu freut sich sehr über die Unterstützung. Es ist ihm wichtig, seiner Freude Ausdruck zu verleihen, etwas zurückzugeben. Deshalb engagiert er sich in einem Verein für Herztransplantierte, besucht Betroffene im Krankenhaus, teilt seine Erfahrungen mit ihnen und ist aktiv in der Aufklärung pro Organspende.

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein: z. B. den Ärzten, der Krankenversicherung, meinem Arbeitgeber, dem Fonds soziale Sicherung und natürlich dem BSW“.

„Lange habe ich darüber nachgedacht, was ein angemessenes Dankesschreiben wäre. Da haben wir uns alle zusammengesetzt und Ihnen ein Bild gemalt.“
Wir bedanken uns herzlich für diesen bezaubernden Dankesdinosaurier (siehe Bild) und wünschen Familie Haciimamoglu weiterhin die Kraft und den Mut, gemeinsam in eine gute Zukunft zu gehen.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Könige, Springer und Türme werden wieder zum Leben erweckt

Dieses Jahr kommen sie im Vitalhotel Weiße Elster inmitten des Erzgebirges zum Einsatz. Dort findet vom 28.-30.10.2016 das diesjährige BSW-Kinder-und Jugendschachturnier mit der frisch…

Lesen

Könige, Springer und Türme werden wieder zum Leben erweckt

2016-10-27

Dieses Jahr kommen sie im Vitalhotel Weiße Elster inmitten des Erzgebirges zum Einsatz. Dort findet vom 28.-30.10.2016 das diesjährige BSW-Kinder-und Jugendschachturnier mit der frisch gebackenen Jugendschacheuropameisterin Fiona Sieber statt.

Ob Blitzturnier oder traditionelle Partie, konzentriert werden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in rasanter Geschwindigkeit die Figuren über das Brett ziehen, immer bereits die nächsten Züge im Kopf.

Im Wettlauf gegen die Zeit werden dann die 40. Meisterschaften ausgetragen. Das Klicken der mechanischen Uhren wird nahezu das einzige Geräusch sein, das man in dem ansonsten stillen Raum vernehmen wird. Der Wettlauf gegen die Zeit erlaubt keine Störungen von außen, darauf legen auch die Nachwuchsspieler größten Wert.

img_0571-600x400-q92

Entgegen des sonst allgemeinen Trends der Überalterung und sinkender Teilnehmerzahlen erfreut sich Schach einer wachsenden Beliebtheit. Von zurückgehenden Teilnehmerzahlen kann ebenso wenig die Rede sein, wie von Desinteresse der Jugend am gesellschaftlichen Leben.

Während sich die Könner warm spielen, bekommen die anwesenden Neuspieler, ihre ersten Übungsstunden in der komplexen Welt dieses Brettspiels.
Mit der Kür des Schachmeisters endet dann das spielreiche Wochenende im Erzgebirge. Könige, Springer und Türme werden wieder einmal zurück in ihre Kisten gelegt und für den nächsten Einsatz verpackt.

– Gisa Blach

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Baltische Hansestadt Riga empfängt FISAIC Modelleisenbahner

Gleichstrom oder Wechselstrom, Anlagenbau oder fliegender Aufbau, ganz zu schweigen von der Frage ob analoge oder digitale Steuerung. Herzlich Willkommen in der Welt der Modelleisenbahnen.…

Lesen

Baltische Hansestadt Riga empfängt FISAIC Modelleisenbahner

2016-10-27

Gleichstrom oder Wechselstrom, Anlagenbau oder fliegender Aufbau, ganz zu schweigen von der Frage ob analoge oder digitale Steuerung. Herzlich Willkommen in der Welt der Modelleisenbahnen.

Die derzeit laufende internationale Modellbahnschau der FISAIC entführt die Besucher in die faszinierenden Miniaturausgaben von nachgebauten Landschaften, Städten und Lebenssituationen. Bis zum 30.10.2016 stellt das Museum der lettischen Staatsbahn LDZ in Riga, den außergewöhnlichen Veranstaltungsort dar, der den liebevollen und bis in Details gebauten Modulen ihren würdigen Rahmen bietet.

img-20161026-wa0000-600x337-q92

Die größte Stadt des Baltikums ist stolz darauf, in diesem Jahr Gastgeber für die europäischen Modellbahnbauer zu sein. Teilnehmer aus Frankreich, Tschechien und Deutschland waren bereits Tage vor Ausstellungseröffnung stundenlang damit beschäftigt, alle Bahnen herzurichten, Testfahrten zu absolvieren und letzte Handgriffe zu erledigen. Stetig wird gefachsimpelt, sich ausgetauscht und gegenseitig unterstützt. Insgesamt 51 Module, darunter allein 15 aus Deutschland können während der Ausstellungstage in der alten Hansestadt bestaunt werden.

img-20161026-wa0001-600x337-q92

Wenn sich Ende des Monats die Türen des Museums schließen und alle Module wieder sicher für die Heimreise verpackt werden, dann beginnen in Luxemburg bereits die Vorbereitungsarbeiten für 2017. Das Großherzogtum wird dann der Gastgeber für die Liebhaber der Verkleinerungsmaßstäbe und Modellspurweiten sein.

– Gisa Blach

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de