... und dann fiel auch noch der Strom aus!

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz…

Lesen

... und dann fiel auch noch der Strom aus!

2017-08-03

Selbstlose Hilfsbereitschaft zeigten die Feriengäste des BSW-Wald- und Sporthotels Festenburg am 26. Juli, als sie tatkräftig die in Not geratenen Einwohner Oberschulenbergs im Harz unterstützten.

Gegen 17 Uhr erhielt Hotelleiter Frédy Morgenroth den alarmierenden Anruf: Oberschulenberg muss evakuiert werden. Aufgrund starker Regenfälle drohte der Damm des Schalker Teiches zu brechen. Die Feuerwehr suchte nach einem Raum, um die betroffenen Einwohner unterzubringen und versorgen zu können. Kurzerhand wurden also die Bewohner im Hotel untergebracht, wo sie von Polizei und Feuerwehr gezählt und registriert werden konnten.
Als die Stromversorgung des Hauses nur noch über das hauseigene Notstromaggregat laufen konnte, standen die meisten technischen Geräte nicht mehr zur Verfügung.
Das gesamte Hotelpersonal und die Gäste des Hauses bewiesen umgehend bedingungsloses soziales Engagement und unterstützen, wo sie nur konnten. Einer der Hotelgäste bot an, sein Zimmer zu räumen, um für die in Not geratenen Menschen Platz zu schaffen, ein Stammgast des Hauses bot seine Unterstützung in der Küche an. Einige Einwohner von Oberschulenberg, darunter eine Familie mit drei Kindern, wurden kurzerhand über Nacht im Hotel untergebracht und versorgt. Glück im Unglück – der Damm hat gehalten.

Unterstützung bei Unwetterschäden

Immer wieder leiden zahlreiche Menschen in weiten Teilen Deutschlands unter den Folgen von Unwettern. Viele müssen den Verlust von Hab und Gut durch Unwetterschäden in Kauf nehmen. Betroffen sind häufig Kolleginnen und Kollegen aus dem Bahnbereich. Ihnen stehen wir solidarisch zur Seite und helfen, ihre größte Not zu lindern. Hier erhalten Sie im Bedarfsfall Unterstützung:

Weitere Informationen unter bit.ly/2unnvGu

Kommentare

Rudolf Hardtke schrieb am 09.08.2017

Das ist das, was eine Solidargemeinschaft ausmacht und kennzeichnet. Eben .... Förderer des BSW. Danke allen, die Hilfe und Unterstützung geleistet hatten.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Perfekter Schulstart

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte,…

Lesen

Perfekter Schulstart

2017-06-14

Perfekter Schulstart - mit dem kostenlosen EWH-Schulranzen-Paket

Ihr Kind wird eingeschult: ein großes Ereignis für die ganze Familie – und ganz schön teuer! Für Ranzen, Schultüte, Füller und
Federmappe geben Eltern im Schnitt mehr als 160 Euro aus. Oft kommen noch hunderte Euro für Schreibtisch, Drehstuhl und
Schulbücher dazu.

Um Eltern finanziell zu entlasten, unterstützt die Stiftung EWH ab sofort Familien mit kleinem Budget mit einem kostenlosen
Schulranzen-Paket in geprüfter Produktqualität der Firma Scout. Darin enthalten sind Ranzen, Sporttasche, ein 23-teiliges
Mäppchen inkl. verschiedener Stifte, Lineal, Radiergummi, Spitzer etc. sowie ein Schlamper-Etui. Das Paket hat einen Gesamtwert
von etwa 250 Euro - für Sie ist es kostenlos!

Eltern von bereits eingeschulten Kindern können über die Stiftung EWH für ihr Kind im Alter bis zur 4. Klasse einen Einzelranzen
im Wert von etwa 160 Euro bestellen.
Scout bietet nicht nur leichte und schöne Ranzen – sie sind auch sicher, weil sie die Sichtbarkeit des Kindes im Straßenverkehr erhöhen.
Die Modelle mit gelben oder orange-roten Warnflächen entsprechen der Schulranzen-DIN 58124 und sind TÜV-zertifiziert.

Voraussetzung für den Erhalt eines Schulranzen-Pakets zur Einschulung oder eines Einzelranzens für Kinder im Alter bis zur 4. Klasse ist die
Beschäftigung mindestens eines Elternteils im Bahnbereich sowie das Vorliegen einer wirtschaftlichen Hilfebedürftigkeit nach § 53 der Abgabenordnung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Stiftung EWH
Zentrale Antragsbearbeitung
Münchener Straße 49
60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069 809076-247
E-Mail: EWH-ZAB@bsw24.de

Kommentare

Stiftung BSW schrieb am 19.06.2017

Hallo! Den Flyer haben wir Ihnen zukommen lassen :-) Wenn noch etwas benötigt wird: Einfach melden!

Sabine Schmidt schrieb am 14.06.2017

Hallo, gibt es dazu einen Flyer/ PDF Ausdruck? Ich würde es gerne im Betrieb verteilen. Ich habe auch engen Kontakt zu den Kollegen von DB Services / Reinigung wo viele Kollegen kurz über Mindestlohn arbeiten und da würde es sich bestimmt lohnen. Bitte lasst mir den Flyer doch mal zukommen an Sabine.si.schmidt@deutschebahn.com
Vielen Dank!

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Delfintherapie ist für uns alle wichtig

Die Geschichte der Familie Kutzke. Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige…

Lesen

Delfintherapie ist für uns alle wichtig

2017-06-01

Die Geschichte der Familie Kutzke.

Ohne jede Scheu bewegte sich Stella im Wasser auf Delfindame Nubia zu und spielte mit ihr während ihrer Delfintherapie, die das heute zehnjährige Mädchen im vergangenen Jahr machen durfte – für die Eltern eine große Erleichterung. Denn Stella hatte einige Tage nach ihrer Geburt mehrere Hirnblutungen erlitten, hervorgerufen durch eine Sinusvenenthrombose. Die Folge: Stellas geistige und körperliche Entwicklung ist extrem verlangsamt.
„In Stellas Gehirn sind die Verbindungen zwischen eingehenden und ausgehenden Emotionen, Reizen und Informationen gestört, und deshalb müssen neue, langsamere Verbindungen aufgebaut werden“, erklärt Stellas Vater. „Man muss sich das so vorstellen, dass sie anstatt der Autobahn die Landstraße benutzt.“
Dazu kommt Epilepsie und außerdem ist Stella auf Fußorthesen und Korsett angewiesen.

„Es war eine schlimme Zeit damals“

Isabell Kutzke

Nach vierwöchiger Intensivstation musste Stella fast bis zu ihrem ersten Geburtstag im Krankenhaus sein. „Deshalb sind wir unglaublich froh darüber, dass es unserer Großen so gut geht“, ergänzt Jens Kutzke, der in Teilzeit als Controller bei der DB Intermodal Services in Mainz arbeitet.
Um für Stella bessere Voraussetzungen zu schaffen, wohnt die vierköpfige Familie – Stellas Schwester Flora ist zwei Jahre jünger – mittlerweile barrierefrei in Bad Kreuznach. Denn selbstständig zu laufen ist für die Zehnjährige ein großes Problem.

20150817_3830-600x400-q92

Seit der Delfintherapie vor einem Jahr, die durch eine Spendenaktion finanziert werden konnte, haben sich Stellas motorische Fähigkeiten deutlich gebessert:
„Kurze Strecken klappen jetzt wirklich gut“, freut sich die Mutter. „Und sie ist viel ruhiger geworden“, ergänzt Jens Kutzke. „Wir merken, dass Stella offener reagiert, lebendiger ist, und das nicht nur bei uns in ihrem gewohnten Kreis.“
Um die soziale Interaktion des zehnjährigen Mädchens zu stärken und ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern, möchte Familie Kutzke eine weitere Delfintherapie machen.
„Wir glauben fest daran, dass dies Stella in ihrer Entwicklung weiter voranbringen wird. Sie schaut sich immer noch begeistert die Bilder vom letzten Jahr an, und wir haben alle so viel mitgenommen – auch durch die Gespräche mit den Therapeuten vor Ort, mit denen wir heute noch Kontakt haben. Auch für uns als Familie war die Zeit einfach super. Für Flora war es der erste Urlaub überhaupt, und wir konnten alle einmal zur Ruhe kommen, andere Sichtweisen kennenlernen. Umso toller, dass uns die Stiftungen jetzt beiseite stehen. Alleine könnten wir das niemals stemmen. Und es ist so schön, die Erfolge bei Stella zu sehen.“

Die Stiftung EWH fördert die anstehende zweite Delfintherapie. Diese Therapieform führt durch die Zusammenarbeit mit den als äußerst sozial geltenden, intelligenten Säugetieren nicht nur zu Erfolgen in der sozialen Interaktion und im motorischen Bereich, sondern umfasst auch Sprach- und Ergotherapien sowie Gruppen- und Einzelgespräche mit der gesamten Familie.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW. Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten…

Lesen

Suchterkrankungen und das „Thema hinter dem Thema“

2017-05-11

Fachartikel von Dipl. Psych. Arne Mangelsen, Suchttherapeut im BSW.

Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Abhängigkeitserkrankung – das ist jeder zehnte. Am häufigsten treten die Abhängigkeiten von Tabak und Alkohol auf. Um eine Sucht behandeln zu können, ist es unablässig, deren Ursache herauszufinden.

Wenn über Sucht geredet wird, meinen viele, es komme bei deren Behandlung vor allem auf das Suchtmittel und die Konsumhäufigkeit an, da man daraus auf die Schwere der Sucht schließen könne. Ein Suchtkranker müsse dann nur seine Abstinenz herstellen, um „geheilt“ zu sein und ein positives und konstruktives Leben führen zu können. Aus therapeutischer Sicht ist dies nicht ausreichend: Suchtmittel und Konsumhäufigkeit spielen sicherlich eine gewichtige Rolle in der Behandlung von Suchterkrankungen; erfahrungsgemäß ist es für eine langfristige Abstinenz allerdings unbedingt erforderlich, das „Thema hinter dem Thema“ zu finden und zu bearbeiten.

2017-03_fachartikel_sucht_arne_mangelsen-600x906-q92

Was ist eine Suchterkrankung aus therapeutischer Sicht?
Eine wichtige Sichtweise auf das Suchtgeschehen besteht darin, dass die Suchterkrankung nur das Symptom einer Störung ist und nicht deren Ursache. Im Verlauf gibt es viele negative physische und psychische Begleiterscheinungen, die in die medizinische Behandlung mit einbezogen werden müssen, beispielsweise Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, die Nervenkrankheit Polyneuropathie (Schaufensterkrankheit) oder auch das Korsakowsyndrom (Verlust des Kurzzeitgedächtnisses) und die Leberzirrhose sind hier besonders zu nennen. Diese sind aber Folgeerkrankungen, nicht Ursachen der Suchterkrankung.
Auch negative soziale und berufliche Veränderungen sind immer nur als Folge einer Sucht zu betrachten, auch wenn diese häufig im Vordergrund stehen, beispielsweise bei drohendem Job- oder Wohnungsverlust, Trennung einer Partnerschaft oder Distanzierung der Freunde und Familie.

Aber was ist das „Thema hinter dem Thema“?
Bei suchtkranken Menschen ist immer wieder eine Gemeinsamkeit festzustellen, egal welcher Sucht sie verfallen sind und in welcher Häufigkeit sie Suchtmittel konsumieren: Sie haben eine so genannte Kontaktstörung, womit die Beziehungsmuster des Individuums zu Menschen im beruflichen wie auch privaten Umfeld gemeint sind: Die Betroffenen haben Schwierigkeiten damit, sich zu binden oder abzugrenzen. Konfliktfähigkeit spielt hier eine wichtige Rolle, die meist unzureichend entwickelt ist.

Vorsicht: Theorie!
In der Theorie spricht man von einem Nähe-Distanz-Konflikt. Der Konflikt in der Nähe- und Distanzregulierung besteht für den Einzelnen darin, dass er sich als soziales Wesen immer eine Nähe zu anderen Menschen wünscht und anstrebt, diese Nähe, wenn sie in einer Beziehung erreicht wird, aber nicht aushält. Das heißt, es muss anschließend wieder eine Distanz aufgebaut werden, um sich entspannen zu können. Wenn diese Distanz, eventuell aktiv durch eine Trennung der Partnerschaft oder auch passiv-aggressiv, hergestellt wurde, leidet der Betroffene wieder unter dem Gefühl der Einsamkeit – und macht sich auf die Suche nach neuen Beziehungen.

In diesem Kreislauf von Suche und Abwehr spielen Alkohol oder andere Drogen und Verhaltenssüchte eine wichtige Rolle. Denn wenn sich der Betroffene in diesem Muster bewegt und damit unter enormer Anspannung bzw. Stress steht, bietet das Suchtmittel immer eine emotionale Betäubung und Distanzierungsmöglichkeit an. Das heißt, das Rauschmittel bringt die negativen Gefühle zum Verschwinden und bietet kurzfristig eine positiv bewertete Selbstwahrnehmung an.

Therapie, aber wie?
Dieser Themenkomplex der Nähe-Distanz-Regulierung spielt in unser aller Leben eine Rolle, aber nicht jeder Mensch wird süchtig. Das liegt vor allem daran, dass sich die meisten Menschen ausreichend gut in Nähe und Distanz regulieren können.
Warum können süchtige Menschen dies nicht oder nicht ausreichend? Und ist das nicht vielleicht auch ein Ergebnis der Suchterkrankung?
In der therapeutischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten der Suchtkranken an erster Stelle. Denn hier wird deutlich, dass es in der Regel verunsichernde, schädigende oder auch traumatisierende Erfahrungen in der frühen Kindheit gegeben hat. Diese Erlebnisse waren meist sogar in der eigenen Familie auszumachen, die dem Kind häufig kein Grundvertrauen vermitteln konnte (Unterversorgung). Auch aktiv beschädigende Handlungen, wie gewalttätige Misshandlungen und sexueller Missbrauch, spielen oft eine Rolle in der Entstehung des Störungsbildes.
Mit solchen Erfahrungen ist es nachvollziehbar, dass es dem heranwachsenden jungen Menschen nicht möglich ist, vertrauensvolle, nahe Beziehungen aufzubauen. Im Gegenteil: Meist schon in der Pubertät entdecken sie Regulationsmöglichkeiten über Alkohol und andere Drogen oder in Verhaltensexzessen – fast ein Garant dafür, dass sie sich auch als Erwachsene nicht ausreichend positiv binden können.

Die vertrauensvolle therapeutische Beziehung
Hier setzen viele Therapieangebote ganz grundsätzlich an: den Betroffenen eine Art der Nachreifung anzubieten. Hierbei spielt eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung die zentrale Rolle; der Suchtkranke kann dadurch lernen, dass er mit allen Ängsten und Fehlern angenommen wird, auch wenn er sich zeigt, wie er ist. Keine Angst vor Unterdrückung zu haben, stellt ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für eine entspannte therapeutische Verbindung dar.
Wenn es also gelingt, die Beziehungsebene positiv zu etablieren, können auch die vergangenen Erlebnisse, die zu einer Beschädigung geführt haben, besprochen werden – was unumgänglich für deren Bearbeitung ist und erst danach die Chance besteht, dass diese Themen ihre negativen Auswirkungen auf das aktuelle Leben des Suchtkranken verlieren und er endlich zur Ruhe kommen kann.

istock_000034462282xxxlarge-600x400-q92
bgfoto

Überlebensstrategie
Zunächst muss man sich die Ausgangssituation vorstellen: Ein Kind unter 10 Jahren erfährt beispielsweise körperliche Gewalt von den Eltern. Die Eltern sind grundsätzlich für jedes Kind als Liebesobjekt besetzt; das heißt, das Kind erwartet von den Eltern Nähe und Sicherheit. Es macht aber ganz gegenteilige Erfahrungen, die es nicht mit dem inneren Bild und seinen Gefühlen zu seinen Eltern in Übereinstimmung bringen kann.
Ein so junger Mensch hat noch keine Fähigkeiten entwickeln können (weder intellektuell noch emotional), sich von dieser Situation zu distanzieren. Deshalb laufen die weiteren psychischen Prozesse auf der unbewussten Ebene ab. Ein möglicher unbewusster Prozess könnte ein Abspaltungsvorgang sein. Der psychische Apparat versucht die inneren Spannungen aufzuheben, indem er die Schuld bei sich selbst sucht und die Eltern idealisiert. Damit wird das Liebesobjekt geschützt und es darf auch weiter positiv besetzt bleiben. Das – vermeintlich eigene – Fehlverhalten wirkt aber langfristig weiter. An dieser Stelle ist meistens auch die Entstehung eines negativen Selbstwerts zu verzeichnen.
Mit einer solch entlastenden Ausweichstrategie kann das Kind zunächst seine Situation überleben, denn es gibt keine Alternative zu den Eltern. Das abgespaltene Gefühl bleibt aber in der Form erhalten, dass zukünftig alle Liebesobjekte und positiv bewerteten Personen als potentiell gefährlich eingestuft werden. Der Heranwachsende hat gelernt, auf unbewusste Gefühle des Unwohlseins und der Bedrohung mit dem Konsum von beispielsweise Alkohol zu reagieren. Die Ängste verschwinden und ein Gefühl der Sicherheit und Entspannung stellt sich ein. Wenn dieser Wirkzusammenhang einige Jahre wiederholt eingesetzt wird, kommt es von der Gewöhnung an das Suchtmittel zur ausgeprägten Suchtstruktur, die der Betroffene nicht mehr selbständig verändern kann.

Wie funktioniert Therapie?
Erst durch die therapeutische Aufarbeitung können diese Zusammenhänge deutlich werden und der Suchtkranke kann daran arbeiten, neue und positive Erfahrungen zu machen, die wiederum einen neuen Erfahrungshorizont schaffen – es entstehen neue Handlungsalternativen, die den Betroffenen in die Lage versetzen, sich positiv und konstruktiv mit sich und seinem aktuellen Leben auseinanderzusetzen. Das alte Handlungsmuster, das meist durch eine Vermeidung von Auseinandersetzung geprägt war, kann als destruktiv erkannt und vermieden werden.
Für eine langfristige Abstinenz ist deshalb eine Erhöhung der Selbstwahrnehmung Voraussetzung. Achtsamkeit, Selbstfürsorge und ein positiver Selbstwert sind wichtige Begriffe, die für den weiteren Prozess der Persönlichkeitsentwicklung eine zentrale Rolle spielen. Diese Entwicklung zieht dann auch eine Neupositionierung des Betroffenen in seinen bisherigen Lebenszusammenhängen nach sich, und damit verändern sich schließlich auch die Beziehungen zu den Menschen im privaten wie beruflichen Umfeld.

Weitere Informationen zum Thema Suchtprävention finden Sie unter https://www.bsw24.de/soziales-gesundheit/suchtpraevention/.

BSW-Beratungsangebote

Wenn die eigenen Kräfte nicht mehr reichen, ist die Stiftung Bahn-Sozialwerk für Sie da. Die BSW-Sozialberatung und der Psychologisch-Therapeutische Fachdienst stehen Ihnen deutschlandweit, unbürokratisch und diskret bei beruflichen oder persönlichen Problemen zur Verfügung – z.B. bei Burnout, Depression, psychischen Belastungen, schwierigen familiären Situationen, Suchterkrankungen oder in Krisensituationen.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an - Montag bis Freitag, von 8 bis 16 Uhr, oder senden Sie uns eine E-Mail an sozialberatung@bsw24.de.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Was ist Stress?

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen…

Lesen

Was ist Stress?

2017-04-10

Fachartikel von Martina Menzel, systemische Therapeutin im BSW

Etwa 23 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig gestresst. Das heißt, dass knapp 19 Millionen Menschen niemals ganz abschalten können. Fast genauso viele haben schon einmal so extremen Stress erlebt, dass sie ihn alleine nicht mehr bewältigen konnten.
Dauerhafter Stress kann zu psychischen Erkrankungen wie Depression oder Burnout führen. Warum wir uns gestresst fühlen, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Meist liegen sie im Arbeitsumfeld oder werden durch Konfliktsituationen, insbesondere im privaten Umfeld, hervorgerufen. Doch was ist Stress eigentlich?

Schon das Wort Stress verursacht Stress

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Materialprüfung und meint die Anspannung und Verzerrung von Metallen. Der Mediziner Hans Selye verwendete den Begriff in den 1930er-Jahren erstmals in der Psychologie und bezeichnete damit jede Belastung, Anstrengung und jedes Ärgernis, denen ein Lebewesen täglich ausgesetzt ist.
Heute verwenden wir das Wort Stress oft für alles, was mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist: Einen normalen Arbeitstag, das Einkaufen von Lebensmitteln, vielleicht sogar ein Treffen mit Freunden nennen wir stressig, ohne viel darüber nachzudenken.
Allein der unbedachte Gebrauch des meist negativ besetzten Wortes erzeugt ein Gefühl unangenehmer innerer Anspannung und macht normale Alltagssituationen zu überfordernden Belastungen. Die Folge ist oft, dass wir uns selbst in eine Erschöpfung hineinreden. Durch unsere Bewertung erzeugen wir das, was wir befürchten. Manchmal ist der Satz: „Ich bin total im Stress“ aber auch ein Statussymbol, das auf die eigene Wichtigkeit und Unersetzlichkeit hinweisen soll.

fachartikel_was-ist-stress_m.menzel-600x300-q92

Stress als Herausforderung

Sinnvoll ist daher eine enger gefasste Definition: Stress entsteht durch eine (meist unangenehme) Anforderung, die wir mit unseren Fähigkeiten nicht bewältigen können, die uns bedroht und überfordert. In solchen Situationen ist es ratsam und sinnvoll, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der Begriff sollte also mit Bedacht verwendet werden und nur dann, wenn es – so objektiv wie möglich betrachtet – auch so ist. Bezeichnet man eine an sich nicht-stressige Situation beispielsweise als „interessante Herausforderung“ verändert man meist auch die eigene Haltung dazu.

Unterscheidung ist wichtig

Diese Differenzierung ist keine Wortklauberei: Für eine gesundheitsfördernde Lebensweise ist es sehr wichtig, zwischen negativer Stressbelastung und interessanter Herausforderung zu unterscheiden. Nur so können wir das eine in das andere verwandeln oder uns umgekehrt davor bewahren, schädigenden Stress schön zu reden.
Akuter Stress muss nicht immer schädlich sein. Ganz im Gegenteil: Er kann sogar neuen Schwung in unser Leben bringen. Stress fördert das Lernen und die Entwicklung – und dies vor allem dann, wenn wir eine Stress-Situation als positive Herausforderung wahrnehmen, an der wir reifen können.
Im Gegensatz dazu kann chronische Stressbelastung ohne ausreichende Erholungsphase unsere Gesundheit erheblich bedrohen. In der Folge kann auch unsere Arbeitsleistung beeinträchtigt werden. Nicht selten führt dies dann etwa zu Depressionen, weil die gesteckten Ziele innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht erreicht werden.

fachartikel_was-ist-stress_m.menzel2-600x280-q92

Verantwortung übernehmen

Lösungsorientierte Stressbewältigung packt das Problem bei der Wurzel und wirkt nachhaltig – sie ist daher grundsätzlich einem bloßen Verdrängen vorzuziehen. Allerdings gibt es nicht immer eine schnelle Lösung oder diese erscheint einem nicht umsetzbar. Dann ist es gut, ein soziales Netzwerk zu haben, das bei der Lösungsfindung unterstützt. Professionelle Hilfe bietet zusätzlich die Möglichkeit, die eigene Situation mit einem Blick von außen auf einer neutralen Ebene zu betrachten.
Wer über ein breites Spektrum an Stressbewältigungsstrategien verfügt und diese bei Bedarf flexibel einsetzen kann, hat alle Chancen, ungesunden Stress in eigener Verantwortung zu vermeiden – und zwar ganz individuell: Der eine erholt sich eher in der Sauna, während sich der andere sportlich auspowern muss, um Anspannung abzubauen. Das kann jeder für sich selbst herausfinden.
Finden Betroffene nicht selbst aus einer akuten und anhaltenden Stressspirale heraus, sollten sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Systemisch-therapeutische Methoden helfen dabei, den Blick für notwendige Veränderungen zu entwickeln.

Fühlen Sie sich dauerhaft gestresst und wissen nicht, wie Sie Ihre Situation entspannen können? Unsere Sozialarbeiter und Therapeuten bieten Ihnen eine lösungsorientierte Beratung und Begleitung. Kontakt: Telefon: 0800 0600 0800, E-Mail: sozialberatung@bsw24.de

Stopp mal-Seminare - Hilfe bei Stress und Eskalation im Berufsalltag

Wenn Ihre Kraft für die Bewältigung des täglichen Berufsstresses immer weniger wird, die nötige Gelassenheit und Distanz verloren geht oder auch zunehmende Eskalationen im Kundenkontakt das Gefühl der Hilflosigkeit erzeugen, dann ist Hilfe und guter Rat teuer. Eben nicht!
Mit dem Seminar „Stopp mal!“ bieten Stiftung Bahn-Sozialwerk, Fonds soziale Sicherung und der Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine die Möglichkeit der fachlichen Orientierungshilfe zum Umgang mit Stress und zur Bewältigung des persönlichen Stresserlebens.

Weitere Informationen unter www.bsw24.de/soziales-gesundheit/stopp-mal/

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Das hat mir richtig gut getan.“

Die Geschichte der Familie Trapp Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt…

Lesen

„Das hat mir richtig gut getan.“

2017-03-14

Die Geschichte der Familie Trapp

Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix ist jetzt zehn Jahre alt und ein aufgeweckter Junge, der mit seiner Krankheit gut zurechtkommt. Doch die Belastung ist hoch – besonders für die Mutter, die auch für Felix‘ jüngere Zwillingsschwestern da sein muss.

Auszeit für pflegende Angehörige
Kathleen Trapp arbeitet in Teilzeit bei der DB Regio in Fulda, ihr Mann Jürgen Trapp war lange Triebfahrzeugführer und ist mittlerweile pensioniert. Als dieser im BSWmagazin einen Artikel über die „Auszeit“ las, machte er seine Frau darauf aufmerksam.
„Mein Mann sagte gleich, ich solle das machen“, erzählt sie. „Wir sind froh darüber, dass es mit Felix so gut klappt: In der Schule macht er sich toll, und seine Schulbegleitung, die sogenannte Teilhabeassistenz, ist prima. Felix fährt dann nach der Schule alleine in seinem elektrischen Rollstuhl nach Hause. Aber es ist nicht leicht, die Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen.“

Zeit zum Durchatmen
Ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der dreifachen Mutter: „Mir ist die Familie sehr wichtig und ich würde alles für sie tun. Aber ich komme manchmal an meine Grenzen.“
Eine echte Erleichterung im Alltag der Trapps ist der von den Stiftungen mitfinanzierte Fahrstuhlanbau, der seit knapp drei Jahren zumindest das Problem der sonst unüberwindbaren Treppen löst. Die seelische Belastung jedoch bleibt.
Um einerseits den pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu ermöglichen, in der sie sich mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen können, und ihnen andererseits auch Rüstzeug zur Stärkung der eigenen Pflegekompetenz mitzugeben, hat das BSW eine einwöchige Auszeit für pflegende Angehörige in Bad Tölz zum Sonderpreis ins Leistungsportfolio aufgenommen. Das BSW-Ferienhotel Isarwinkel bietet eine hauseigene Sauna und eine Kooperation mit einem nahe gelegenen Sportstudio, beides kostenfrei während der „Auszeit“ nutzbar.

„Man wächst zusammen.“

Kathleen Trapp

Kathleen Trapp verbrachte mit sieben anderen pflegenden Angehörigen ihre „Auszeit“.
„Wir hatten in den acht Tagen richtig viel Programm – von Entspannungsübungen und Wanderungen über Workshops zum Stressmanagement und Seminare zur Selbstsorge für Pflegende bis hin zu Gesprächsrunden mit einer Therapeutin“, erzählt sie. „Das hat mir viel gebracht, und ich konnte trotzdem auch mal abschalten.“
Die Gruppe war im Alter zwischen Mitte 30 und knapp 80 Jahren und so unterschiedlich waren auch die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen.
„Es hat mir gut getan, mich mit den anderen auszutauschen, weil einem klar wird, dass man nicht alleine ist. Das ändert natürlich erst mal nichts an der eigenen Situation, aber es zeigt eben auch, dass man es schaffen kann. Manchmal hatte ich da allerdings schon mal das Taschentuch in der Hand“, erinnert sie sich.
„Wir sind richtig zusammengewachsen, saßen von Anfang an auch beim Essen immer an einem Tisch. Der Abschied tat mir dann auch fast ein bisschen weh, und mit einigen habe ich immer noch Kontakt“, resümiert Kathleen Trapp.

Auszeit für pflegende Angehörige ab 249 Euro
Termine 2017:
20. bis 27. Mai, 22. bis 29. Juli, 07. bis 14. Oktober, 18. bis 25. November

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte.…

Lesen

„Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“

2017-02-22

Die Bischs sind eine optimistische Familie: Ralf und Martina leben mit ihren aufgeweckten Zwillingen im ländlich gelegenen rheinhessischen Lörzweiler in einer kleinen Doppelhaushälfte. Den Optimismus haben sie sich hart erkämpft, denn mit der Geburt der Kinder im Juli 2002 änderte sich alles.
Mareike und Robin kamen fast elf Wochen zu früh auf die Welt. Bei Kontrollterminen stellte sich heraus, dass die Zwillinge infolge eines Sauerstoffmangels an Cerebralparese leiden, einer frühkindlichen Gehirnschädigung mit Störungen des Nervensystems und der Muskulatur.
„Erfahren haben wir davon, als uns die Ärztin im Krankenhaus quasi im Vorbeigehen zurief: ‚Ihre Kinder werden nie laufen können.‘ Das war natürlich ein Schock – die Tatsache als solche und auch, es so unvorbereitet zu hören. Dass die Ärzte sich keine Zeit genommen haben, uns in Ruhe aufzuklären, das beschäftigt mich heute noch“, erinnert sich die Mutter.

bisch-2-600x450-q92

„Irgendwie kommt man da durch.“
Danach standen unzählige Untersuchungen und Operationen an. „Schlimm war, als beide die Beine bis oben eingegipst hatten, Mareike sogar sechs Wochen lang. Da war sie noch keine vier Jahre alt“, erzählt Ralf Bisch. „Auch bei Robin war es kaum zu ertragen, ihn so leiden zu sehen. Er konnte nicht schlafen, und wir mussten hilflos zusehen.“
Mittlerweile sind die Zwillinge 13 Jahre alt und sitzen in Rollstühlen. Auf den Mund gefallen sind sie allerdings nicht. Sie gehen auf die gleiche Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, achten aber sorgsam darauf, eigene Freundeskreise zu haben und auch ihren Sport – beide schwimmen sehr gerne und gut – möglichst unabhängig voneinander auszuüben.

„Die Stufen sind einfach furchtbar.“
„Wasser ist für beide ganz wichtig, da brauchen sie uns nicht. Im täglichen Leben müssen wir sonst ja immer da sein“, sagt Martina Bisch, die seit 1980 bei der Bahn ist und als Reiseberaterin am Mainzer Hauptbahnhof arbeitet – in Teilzeit, denn der Terminkalender ist mit Arztbesuchen und Therapien vollgestopft.
„Und das mit zwei Rollis. Da kommt man oft an seine Grenzen“, ergänzt Ralf Bisch, der fast genauso lange bei der Bahn arbeitet wie seine Frau, mittlerweile im Anforderungsmanagement für das neue Vertriebssystem.

Aufzug für mehr Selbstbestimmung
Als die Bischs vor der Geburt der Zwillinge in die Doppelhaushälfte einzogen, da konnten sie nicht ahnen, dass schon die Stufen vor der Haustür zur Falle würden. „Der Schulbus setzt die beiden ab – und dann stehe ich da“, erklärt Martina Bisch. „Mittlerweile kann ich sie nicht mehr tragen, und alleine mit dem Rolli, dafür ist unsere Rampe einfach zu steil. Im Haus warten dann noch weitere Stufen.“
Dass sich das Leben deshalb fast ausschließlich im Wohnzimmer im Erdgeschoss abspielt, daran haben sich die Eltern gewöhnt. „Wir kümmern uns sehr gerne um unsere Kinder“, betont Ralf Bisch. „Aber jetzt in der Pubertät brauchen die beiden auch mal ihre Zeit alleine.“ Und Mareike ergänzt: „Der Robin ist immer so laut!“ Die einzige Möglichkeit ist ein Aufzuganbau – aber der ist teuer.

img_2055-600x400-q92

„Unsere Dankbarkeit ist kaum in Worte zu fassen.“

Wegen der Kosten scheiterte das Projekt fast. Doch nach einem Zeitungsartikel über die Familie erhielt sie viele Spenden, auch von privater Seite. „Es hat sogar jemand an der Tür geklingelt und mir persönlich Geld gegeben“, erzählt Martina Bisch immer noch sichtlich bewegt.
„Und dann hatten wir auch noch vom BSW die Zusage zur Unterstützung. Wie belastend die Situation für uns war, haben wir erst gemerkt, als alles von uns abfiel, weil das BSW und so viele Menschen uns helfen“, fasst Ralf Bisch zusammen.

„Wir sind nicht blöd, wir sind 13!“
Über den Aufzug freuen sich nicht nur die Eltern, sondern auch die Zwillinge – schon alleine deshalb, weil der Vater endlich aufgehört hat, seinen Kindern technische Details zum Bau zu erklären. „Mensch, Papa, wir sind doch nicht blöd!“, sagt Robin, und Mareike hat dem ausnahmsweise einmal nichts hinzuzufügen.
Dieses Lebhafte und Offene haben die Kinder sicher von ihren Eltern. Hier wird nichts verschwiegen, auch wenn es vielleicht einmal unbequem ist. Das zeichnet die Bischs aus: Jeder darf seine Meinung haben, seine Wünsche äußern. Die Familie meistert ihr Leben gemeinsam und gleichberechtigt – vielleicht eines der Erfolgsrezepte für Glück.

Die Stiftung EWH hat den Aufzug der Familie Bisch bezuschusst.

Kommentare

Manfred Vogt sehr schrieb am 20.02.2017

Sehr guter Hintergrundbericht.

mascha simon-roßbach schrieb am 20.02.2017

eine wirklich tolle familie. die kinder sind stark und selbstbewußt und die eltern einach nur klasse drauf.... alles liebe!

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

WhatsApp

Talente gesucht!

2017-02-17

Die vielfältigen BSW Seminar-und Workshopangebote halten für jeden Geschmack spannende Inhalte bereit: Mit uns erwecken Sie nicht nur Ihre künstlerischen Fähigkeiten, sondern lernen auch im Bereich der Ahnenforschung dazu oder verfeinern Ihre Foto-Kenntnisse.
Wir suchen noch Talente im Bereich der Handyfotografie! Kennen Sie sich aus und wollen ihr Wissen weitergeben? Dann melden Sie sich per E-Mail an: Barbara.Sciesinski@bsw24.de.

Wussten Sie schon? Wir unterstützen Familien beispielsweise durch Eltern-Kind-Coaching, Mutter-/Vater-Kind-Kuren und sozialpädagogische Wohngruppen. Bei Fragen erreichen Sie uns unter der Rufnummer 0800 0600 0800 oder senden Sie eine E-Mail an sozialberatung@bsw24.de.

– BSW WhatsApp-News

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Wir gehen unseren Weg.“

Die Geschichte der Familie Wünsch Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet…

Lesen

„Wir gehen unseren Weg.“

2017-01-13

Die Geschichte der Familie Wünsch

Als Noah vor etwas über fünf Jahren geboren wurde, war es die Erfüllung für Susann und Jan Wünsch, die seit 2004 ein Paar und seit 2007 verheiratet sind. Jedoch merkten sie schnell, dass ihr Sohn deutlich langsamer in der Entwicklung als andere Kleinkinder war. Nachdem die Ärzte die Bedenken der Eltern lange Zeit abgetan hatten, folgte die Schockdiagnose: tuberöse (Hirn-)Sklerose.

Noah hat Gewebswucherungen im Gehirn, die in den Bereichen sitzen, die u. a. für die Wahrnehmung, das Denken, das Handeln und die Koordination zuständig sind. Die Erbkrankheit hat mitunter zur Folge, dass der kleine Junge unvermittelt aggressiv reagiert, soziales Verhalten nicht immer versteht, in seiner geistigen Entwicklung beeinträchtigt ist und unter epileptischen Anfällen leidet. „Wir haben uns einiges anhören müssen“, erinnert sich Susann Wünsch, die als Sozialarbeiterin beschäftigt ist. „Angefangen bei unseren Kinderärzten mit Vermutungen, Noah sei einfach dumm oder faul. Sie haben uns keine Überweisungen z. B. zum Orthopäden gegeben, weil sie uns nicht geglaubt haben, dass etwas nicht in Ordnung ist.“
„Und im Kindergarten ging es dann weiter“, ergänzt Jan Wünsch. „Die Kinder haben mit Fingern auf Noah gezeigt, die Eltern hinter unserem Rücken getuschelt. Einfach weil unser Noah ‚anders‘ ist.“

wuensch-600x460-q92

„Wir haben sie ‚Astronautenschuhe‘ getauft.“
Doch die Eltern glaubten an ihren Sohn und an sich selbst – trotz Angst und Unsicherheit angesichts der Zukunft. „Wir haben diese besondere Verantwortung für Noah von Anfang an angenommen“, erzählt der heute 32-jährige Vater. Sie ließen nichts unversucht, um ihrem Sohn das Leben so leicht wie möglich zu machen – vom gründlichen Recherchieren über die medizinischen Hintergründe der Krankheit über das Ausprobieren erfolgsversprechender Therapiemethoden bis hin zu klaren Entscheidungen wie der, Noah keine geschlossenen Orthesen mehr anzuschnallen, um die Korrektur seiner Fußfehlstellung zu erzwingen. Diese nämlich drückten so sehr, dass die Füße bluteten. „Wir haben diese ‚Nachtlagerungs-‘ oder auch ‚Quengelschienen‘ ‚Astronautenschuhe‘ getauft“, erinnert sich Susann Wünsch. „Da nehmen wir lieber die 150 Kilometer nach Dresden in Kauf, um dort orthopädisch gut beraten zu werden.“

wuensch_20150919_161742_privat-600x338-q92

„Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt.“
Schließlich brachen sie auch das Schweigen, überwanden ihre Scham und entschieden sich für die Flucht nach vorne: Sie schrieben einen Brief aus Noahs Sicht, der seine Krankheit erklärt. „Das war nicht einfach für uns, aber Aufklärung ist wichtig, das wissen wir jetzt“, sagt der gelernte Physiotherapeut, der nach einer Umschulung im Frühjahr seine Ausbildung zum Fahrdienstleiter abgeschlossen hat. „Das bedeutet zwar Schichtdienst, aber der Verdienst ist deutlich besser.“
Den Brief verteilten sie im Kindergarten und schickten sie auch an gemeinnützige Organisationen – mit dem Resultat, dass ihr soziales Umfeld seitdem deutlich mehr Verständnis für die Familie hat. Mithilfe verschiedener Stiftungen und Vereine konnten zudem im vergangenen Jahr die finanziellen Mittel für das dringend benötigte behindertengerechte Auto aufgebracht werden.
„Durch meine Ausbildung bei der Deutschen Bahn habe ich auch von den Stiftungen BSW und EWH gehört. Der zuständige Sozialarbeiter hat uns sofort beraten und uns über die Möglichkeiten aufgeklärt. Es ist toll, dass es so eine Gemeinschaft gibt! Man fühlt sich verstanden und nicht mehr ganz so allein. Auf einmal lernt man die Gesellschaft auch von einer anderen Seite kennen“, betont Jan Wünsch.

„Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen.“
Noah ist ein aufgeweckter, neugieriger Junge mit einem verschmitzten Lächeln, der mittlerweile laufen und sich verständlich machen kann. Die größte Baustelle bleibt die Sprachentwicklung. Seine epileptischen Anfälle sind seltener geworden, da er medikamentös gut eingestellt ist. „Wir wollen ihm so wenig wie möglich geben“, erklärt die Mutter. „Wir hören nicht mehr blind darauf, was uns die Ärzte sagen. Die Entwicklung bei dieser Krankheit steht sowieso in den Sternen, und da ist es wichtig, dass wir auf uns vertrauen“.
Susann und Jan Wünsch leben in bescheidenen Verhältnissen. Im nächsten Jahr wird sich voraussichtlich ihr Traum erfüllen und sie werden sich ein kleines Häuschen gemeinsam mit Noahs Großeltern leisten können: ebenerdig und mit Einliegerwohnung, damit Noah auch später gut versorgt ist. Denn Betreuung wird er immer brauchen – nicht einfach, das zu bewerkstelligen, weder materiell noch emotional. „Ach, das kriegen wir schon“, lacht Jan Wünsch. „Wenn wir nur für Noahs Entwicklung so viel wie möglich tun können.“

Die Stiftung EWH beteiligt sich an den Kosten für Noahs Betreuung.

Kommentare

Martina Wutzke schrieb am 15.03.2017

Liebe Familie Wünsch, wie gut das Noah solch durchsetzungsstarke Eltern und wohl auch Großeltern hat ! Man kann nicht recht verstehen warum bei den heutigen Vorsorgeuntersuchungen und dem Wissen der Ärzte nicht schon viel rechtzeitiger von der Erkrankung Ihres Kindes eine Diagnose erstellt werden konnte.Zumindest weil Sie ja sehr darum bemüht waren. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und hoffe sehr das Sie bei Hilfen und benötigten Anträgen keine Steine im Wege haben.
Für Noah wünsche ich einen kleinen Schutzengel der auf Ihn aufpaßt.
Liebe Grüße Martina Wutzke.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

2,4 Millionen Kindern droht Armut

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen…

Lesen

2,4 Millionen Kindern droht Armut

2016-11-02

Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung aus dem Oktober 2016 ist derzeit fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht, insgesamt also 2,4 Millionen Kinder. Als arm gelten Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt.

Sogar wenn eines der Elternteile voll erwerbstätig ist, liegt das Armutsrisiko noch bei 15 Prozent. Für Alleinerziehende ist die Bedrohung ungleich höher: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind arm wird, liegt doppelt so hoch – sofern es sich um ein Einzelkind handelt. Mit jedem weiteren Kind steigt das Armutsrisiko noch weiter an.

Wir sind für Sie da

Diese gesellschaftliche Entwicklung macht auch vor Beschäftigten im Bahnbereich nicht Halt. Wir, die Stiftungen BSW und EWH, nehmen gerade in solchen Fällen unsere soziale Verantwortung wahr und helfen – schnell und unkompliziert.

Dabei können wir auf eine Vielzahl von Leistungen zurückgreifen. Ob Hilfe in Krisensituationen, Schuldnerberatung, finanzielle Unterstützung, Mutter-/Vater-Kind-Kur oder einfach ein Erholungsurlaub für die ganze Familie zu bezahlbaren Preisen: Wir finden einen Weg, diejenigen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.

Erfahren Sie mehr über unser Leistungsportfolio unter www.bsw24.de.

Helfen Sie uns zu helfen!

Erzählen Sie denjenigen, die unsere Unterstützung benötigen, von uns. Denn nur wer uns kennt, kann sich an uns wenden.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen. Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen,…

Lesen

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein.“

2016-10-31

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2015 in Deutschland 286 Menschen ein neues Herz bekommen.
Eine Herztransplantation wird in Betracht gezogen, wenn ein Patient an fortgeschrittenem Herzversagen leidet, das durch andere therapeutische Maßnahmen nicht mehr zu bessern ist. Einer von ihnen ist Ferhat Haciimamoglu: Lange hat der Vater eines kleinen Sohnes auf ein Spenderherz warten müssen, bis es endlich geklappt hat.
„Das war natürlich keine leichte Zeit damals. Ich habe mir viele Sorgen um meine Familie gemacht. Mittlerweile ist das Schlimmste überstanden“, erzählt der heute 45-jährige DB-Mitarbeiter, der so schnell wie möglich wieder arbeiten möchte.

2016-10_ich_habe_jeden_grund_dankbar_zu_sein_vater_und_sohn-450x380-q92
© Ferhat Haciimamoglu

Eine Herztransplantation ist einer der schwerwiegendsten Eingriffe überhaupt und entsprechend lange dauert die Rekonvaleszenz. Ferhat Haciimamoglus Körper zeigte nach der Operation Abstoßungsreaktionen – nicht ungewöhnlich und je nach Schweregrad medikamentös behandelbar. Seine Frau war immer an seiner Seite, besuchte ihn täglich im Krankenhaus – neben der psychischen Belastung auch eine finanzielle Herausforderung.

Ferhat Haciimamoglu wandte sich ans BSW, um sich nach Erholungsaufenthalten in den stiftungseigenen Häusern zu erkundigen. Von der Möglichkeit auch finanzieller Hilfe wusste er nichts – und scheute sich zunächst davor, sie anzunehmen. Doch für die Unterstützung von Bahnbeschäftigten und deren Familien in Notsituationen sind das BSW und der EWH da – sei es beratend durch die Sozialarbeiter und Therapeuten und/oder in finanzieller Hinsicht.

2016-10_ich_habe_jeden_grund_dankbar_zu_sein-600x849-q92

Den Ausschlag, die Hilfe der Stiftungen anzunehmen, gab dann schließlich sein heute dreijähriger Sohn, dem der Vater alles nur erdenklich Gute mit auf den Weg geben möchte: „Er soll gesund und munter aufwachsen und viel lernen“, sagt er.
Ferhat Haciimamoglu freut sich sehr über die Unterstützung. Es ist ihm wichtig, seiner Freude Ausdruck zu verleihen, etwas zurückzugeben. Deshalb engagiert er sich in einem Verein für Herztransplantierte, besucht Betroffene im Krankenhaus, teilt seine Erfahrungen mit ihnen und ist aktiv in der Aufklärung pro Organspende.

„Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein: z. B. den Ärzten, der Krankenversicherung, meinem Arbeitgeber, dem Fonds soziale Sicherung und natürlich dem BSW“.

„Lange habe ich darüber nachgedacht, was ein angemessenes Dankesschreiben wäre. Da haben wir uns alle zusammengesetzt und Ihnen ein Bild gemalt.“
Wir bedanken uns herzlich für diesen bezaubernden Dankesdinosaurier (siehe Bild) und wünschen Familie Haciimamoglu weiterhin die Kraft und den Mut, gemeinsam in eine gute Zukunft zu gehen.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

„Die Zeit heilt alle Wunden?“

Sabrina* ist 17 Jahre alt, als sie den Satz "Die Zeit heilt alle Wunden" das erste Mal bewusst hört. Sie hat gerade eine Ausbildung bei der Bahn begonnen, als ihre Großmutter…

Lesen

„Die Zeit heilt alle Wunden?“

2016-10-06

Sabrina* ist 17 Jahre alt, als sie den Satz "Die Zeit heilt alle Wunden" das erste Mal bewusst hört. Sie hat gerade eine Ausbildung bei der Bahn begonnen, als ihre Großmutter stirbt: ein Schock für die junge Frau. Mit den Eltern kam Sabrina noch nie klar, die Oma war immer schon ihre einzige Bezugsperson in der Familie. Nach einigen Monaten geht es Sabrina nicht besser – ganz im Gegenteil. Sie kann sich nicht konzentrieren, ist antriebslos und die Streitigkeiten mit den Eltern werden schlimmer. Auch ihre Freunde kommen nicht mehr an Sabrina heran.

Als die junge Frau über eine Mitauszubildende vom Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst des BSW hört, entschließt sie sich, dort anzurufen.
„Zeit ist ein maßgeblicher Faktor, aber sie ist kein Allheilmittel“, erklärt unsere Therapeutin. „Wir kennen vermutlich alle das Gefühl von Trauer, Mut- und Kraftlosigkeit als Folge eines konkreten Problems, eines schlimmen Verlusts. Dieses Gefühl verschwindet in der Regel tatsächlich nach einer gewissen Zeit und nach einer konstruktiven Verarbeitung wieder. Jedoch hat dies wenig mit einer Depression zu tun, aus der man sich alleine meist nicht befreien kann. Depression ist eine Krankheit, die professionell behandelt werden muss. Sie kann verschiedene Ursachen haben und auch unabhängig von äußeren Umständen auftreten. Entscheidend dabei ist eine möglichst frühzeitige und individuelle Diagnose.“

14664665_streuobstwiese-im-westerwald_omoritz-600x398-q92

Die BSW-Sozialberatung ist für Förderer kostenfrei und zeitlich unbegrenzt. Sabrina ist mittlerweile Mitte 20 und sie braucht – mit längeren Pausen dazwischen – auch heute immer einmal wieder die Unterstützung ihrer Therapeutin. War es einige Jahre zuvor eine akute Krise, so hilft ihr jetzt die Festigung durch die begleitende Gesprächstherapie, die sie in größeren Intervallen wahrnimmt. Das über die Zeit ausgebildete Vertrauensverhältnis gibt Sabrina Halt und Sicherheit für die Entscheidungen, die sie beispielsweise in ihrer derzeitigen Beziehung treffen muss.

„Sie können jederzeit kommen.“
Auch Daniela kennt das tiefe Loch, in das man fallen kann. Die alleinerziehende Mutter ist völlig überfordert, als sie sich ans BSW wendet. Der elfjährige Sohn wird immer schwerer zugänglich für die Zugbegleiterin, ihr Exmann kümmert sich kaum, und die Wechselschichten gehen an die Substanz. Als dann auch noch die Waschmaschine ihren Geist aufgibt, ist dies der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein.
Daniela erhält finanzielle Unterstützung vom BSW, um die gröbsten Löcher zu stopfen. Außerdem macht sie mit ihrem Sohn im EWH-Haus Möwennest eine Mutter-Kind-Kur und kann sich dort das erste Mal seit Langem mit ihrem Sohn beschäftigen und über sich selbst nachdenken. Aber die 37-Jährige braucht vor allem psychischen Rückhalt und nutzt die sozialen Dienste im BSW.

fotolia_57321532_l-600x600-q92

„Ich erlebe es oft, dass vermeintlich unwichtige Dinge das Fass zum Überlaufen bringen – meist ein Zeichen dafür, dass es schon lange in einem Menschen brodelt“, sagt unsere Therapeutin. „Ich halte es dann für unerlässlich, erst einmal zu sortieren, sich die Situation in Ruhe anzuschauen. Das kann man oft nicht alleine tun, weil der Blick nach innen gerichtet und dadurch eine Distanz zu sich selbst unmöglich ist. Ich arbeite systemisch, das heißt, das gesamte Familien- bzw. Arbeitssystem zu beleuchten, aus dem der Mensch kommt bzw. in dem er lebt.“
Daniela lernt in der Einzeltherapie, ihre Probleme im Gesamtkontext zu betrachten; sie kann Wechselwirkungen und damit das eigene Verhalten besser verstehen. Durch gruppentherapeutische Angebote, die sie zusätzlich nutzt, kommt sie in den Austausch mit anderen, die in einer ganz ähnlichen Situation sind.
Und wenn Daniela zwischendurch einen Rat braucht, dann ruft sie ihre BSW-Therapeutin auch einmal an.

„Sie schaffen das!“
Bei Renate ist es sehr dunkel. Die Mittfünzigerin hat einen Suizidversuch hinter sich und wird übers BSW an eine psychosomatische Klinik vermittelt, in der sie zwölf Wochen bleibt. Die Nachsorge geschieht wieder im BSW.
„Ich begleite Renate seit vier Jahren und freue mich darüber, was sie in dieser Zeit alles geschafft hat. Geschieden, die Kinder aus dem Haus, nicht mehr gebraucht werden – besonders Einsamkeit war hier ein großes Thema“, erläutert unsere Therapeutin. „Heute kommt Renate zu mir, wenn Veränderungen anstehen. Sie hat mittlerweile wieder eine Beziehung und möchte mit ihrem Partner zusammenziehen, ein Neustart also. Veränderungen sind wichtig, aber nicht jeder kann sie einfach so umsetzen. Für Renate ist es entscheidend, dass sie in einem solchen Prozess begleitet und auch bestärkt wird. Dafür bin ich gerne da.“

*Alle Namen und Altersangaben von der Redaktion geändert.

unbenannt-1-800x202-q92

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

"Wir schauen nach vorne." - Die Geschichte der Familie Ranner

Wie bereits 2013 sorgten auch im Sommer 2016 wieder größere Unwetter in ganz Deutschland für enorme Schäden. In Bayern traf es besonders den niederbayerischen Ort Simbach am Inn…

Lesen

"Wir schauen nach vorne." - Die Geschichte der Familie Ranner

2016-09-21

Wie bereits 2013 sorgten auch im Sommer 2016 wieder größere Unwetter in ganz Deutschland für enorme Schäden.

In Bayern traf es besonders den niederbayerischen Ort Simbach am Inn – Nicol und Klaus Ranner sogar so schlimm, dass sie bis auf Weiteres nicht mehr in ihre Mietwohnung zurückkehren konnten.
„Es war alles nass und schlammig.“
Die beiden lebten noch nicht lange in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung, als das Wasser kam.

„Bis zu 1,80 Meter war einfach alles nass. Wobei das Schlimmste der ganze Schlamm war. Der setzt sich ja in jeder Ritze fest.“

Klaus Ranner.

Zu allem Übel lagerte der meiste Hausrat noch gut verpackt im Keller und ist jetzt nicht mehr zu gebrauchen. Das Vierparteienhaus ist eine von vielen unterschiedlich großen Wohneinheiten mit insgesamt etwa 3.000 Wohnungen, die mitten im Überschwemmungsgebiet liegen. Drei Wochen lang ging hier kein Strom, und auch einige Monate nach den starken Unwettern ist das Wohngebiet noch nicht wieder im Ursprungszustand – kein Wunder, denn in dem Ort mit etwa 10.000 Einwohnern standen ganze Straßen unter Wasser.

2016-09_wir_schauen_nach_vorne_kellertreppe-300x500-q92

„Das war ein Schock.“
Familie Ranner musste sofort aus ihrer 65 Quadratmeter großen Wohnung ausziehen, da zum damaligen Zeitpunkt ein Abriss des gesamten Hauses nicht ausgeschlossen werden konnte. Glücklicherweise fanden sie schnell eine neue Bleibe. Hier heißt es nun, fast alles neu anzuschaffen. Außerdem liegt die Wohnung etwas außerhalb, sodass sie auf zwei Autos angewiesen sind: Beide arbeiten bei der Südostbayernbahn (SOB) im Wechseldienst.
„Das war schon ein Schock. Gott sei Dank ist uns selbst nichts passiert. Das andere kann man ja größtenteils ersetzen. Aber finanziell ist das natürlich nicht ganz einfach. Deshalb war es eine große Erleichterung für uns, als wir die Soforthilfe bekommen haben, und das auch noch absolut schnell und ganz formlos. Auch die mentale Unterstützung hat uns gut getan: Es kam gleich jemand vom BSW zu uns und hat Hilfe angeboten. Ich spreche jetzt auch mal für meine Kollegen in der SOB, von denen einige ebenfalls betroffen sind“, so Klaus Ranner. „Mittlerweile hat sich unsere Situation beruhigt und wir schauen nach vorne.“

2016-09_wir_schauen_nach_vorne_aussenansicht-300x300-q92

Die große Spendenaktion aufgrund der Flutkatastrophe im Jahr 2013, die von den Partnern – neben den Stiftungen BSW und EWH – DEVK, EVG, Fonds soziale Sicherung und KBR schnell ins Leben gerufen wurde, brachte rund 1,3 Millionen Euro. Diese Spendengelder sind noch nicht aufgebraucht. Neben der Soforthilfe können bei entsprechenden Nachweisen auch nach Sichtung des Gesamtschadens – oft erst nach einigen Monaten möglich – finanzielle Hilfen geleistet werden.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

150 Jahre Menschlichkeit

2016 ist ein besonderes Jahr für das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt, denn der Ortsverband feiert seinen 150. Geburtstag. Ein schöner Grund zum Feiern! Gemeinsam mit allen Frankfurtern…

Lesen

150 Jahre Menschlichkeit

2016-07-21

2016 ist ein besonderes Jahr für das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt, denn der Ortsverband feiert seinen 150. Geburtstag. Ein schöner Grund zum Feiern!
Gemeinsam mit allen Frankfurtern möchten wir all jenes hochleben lassen, was diese Hilfsorganisation und damit auch die Stadtgesellschaft maßgeblich bestimmt: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Freiwilligkeit und Universalität.

drk-logo_kompakt_rgb-600x190-q92

Wer gratulieren möchte, kann ein Video hochladen, ein Bild posten oder einfach eine Nachricht hinterlassen. Die eigene Kreativität kann so grenzenlos sein, wie die Grundsätze des gemeinnützigen Vereins. Wir freuen uns über alle Beiträge, die den unermüdlichen, bedingungslosen Einsatz für die Menschlichkeit würdigen und damit auch unterstützen. Wer möchte, kann uns auch sein Statement an SocialMedia@bsw24.de schicken. Wir werden Eure Statements gerne zur Veröffentlichung nutzen um damit ein Zeichen für Unabhängigkeit und Einheit zu setzen.

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Das aktuelle Höchstgebot bei unserer …

2015-12-07

Das aktuelle Höchstgebot bei unserer Fußball-Versteigerungs-Aktion liegt bei 20 Euro! Wir freuen uns über weitere Gebote!

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Wir freuen uns immer, wenn wir unsere Förderinnen …

2015-12-02

Wir freuen uns immer, wenn wir unsere Förderinnen und Förderer dabei unterstützen können, soziales Engagement aktiv zu leben.
So konnten wir kurz vor Weihnachten kleine Geschenkpakete mit Spielsachen und Kinderbüchern zusammen stellen, die wir gerne an Sie und Ihre Kinder weitergeben möchten. Die Sachen stammen aus einem Privatbesitz und sind alle in einem sehr guten, neuwertigen Zustand.
Haben sie Interesse an einem Päckchen? Dann schicken Sie uns einfach eine Mail an SocialMedia@bsw24.de. Bei mehreren Zusendungen entscheidet das Losverfahren.
Übrigens: Kennen Sie schon die EWH Spielepakete mit hochwertigen Spielen der Firma HABA mit denen hilfebedürftige Familien unterstützt werden? Für mehr Informationen schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Sogar mit einem kleinen Beitrag kann man anderen…

2015-12-01

Sogar mit einem kleinen Beitrag kann man anderen Menschen ein einzigartiges Weihnachtsfest ermöglichen. Gemeinsam andere zu unterstützen bedeutet eine große Verantwortung und lebt von Überzeugung und Herzblut.
Ersteigern Sie zu Weihnachten einen von zwei exklusiven BSW-Fußbällen, und unterstützen Sie mit dem Erlös an die Stiftung EWH sozial benachteiligte und hilfebedürftige Kinder und Familien.
Die Fußbälle sind mit zahlreichen prominenten Unterschriften versehen – der DB Konzernvorstand, Vertreter der EVG und des BEV und selbst Personen wie Roberto Blanco und Moderatoren der „heute-Show“ haben sich mit ihrer Unterschrift an der Aktion beteiligt.
Zu jedem Fußball gibt es zusätzlich einen BSW-Selfie-Stick und eine BSW-Powerbank. Möchtet Ihr eines der beiden Pakete ersteigern? Dann schickt uns Euer Gebot bis spätestens 20.12.2015 per E-Mail an: SocialMedia@bsw24.de. Wir informieren in regelmäßigen Abständen über Facebook über die aktuellen Höchstgebote.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Wer sich sozial engagiert, merkt recht schnell,…

2015-11-23

Wer sich sozial engagiert, merkt recht schnell, dass es möglich ist, auch mit kleinen Dingen Veränderungen zu bewirken.
Zahlreiche Menschen suchen jeden Tag die Hilfe der Stiftung BSW auf. Menschen, deren Probleme und Nöte so unterschiedlich und vielfältig wie das Leben selbst sind. Ihre 3 Euro im Monat ermöglichen es uns, diesen Menschen zu helfen und Unterstützung an den Stellen zu leisten, wo diese dringend nötig ist.
Die uns oft gestellte Frage - „Was hab ich denn davon, wenn ich BSW-Förderer bin?“ müssen wir an dieser Stelle also nicht mehr beantworten, oder?

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Auch Manfred Müller aus Happurg möchte mit diesem F…

2015-11-06

Auch Manfred Müller aus Happurg möchte mit diesem Foto ein Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft setzen - ganz unter dem Motto "Wir lächeln alle in der gleichen Sprache".

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Die Charity-Veranstaltung der euroTrail Trainees…

2015-11-03

Die Charity-Veranstaltung der euroTrail Trainees von DB Schenker, unterstützt von der Stiftung BSW und der DKMS, war ein toller Erfolg.
Unter dem Motto "Das beste Mittel gegen Blutkrebs sind Sie" wurde an den Standorten Mainz und Frankfurt/Flughafen wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet, die sogar spontane Typisierungen vor Ort zur Folge hatte.
Ängste und Bedenken konnten durch Erfahrungsberichte tatsächlicher Spender abgebaut werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, Besucher und Organisatoren der Veranstaltung.

Sie haben sich noch nicht typisieren lassen? Sie haben Fragen oder Bedenken? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Jeder 5. Blutkrebspatient in Deutschland findet…

2015-11-03

Jeder 5. Blutkrebspatient in Deutschland findet keinen lebensrettenden Spender. Also nicht warten und gleich typisieren lassen!

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Wir lächeln alle in der gleichen Sprache! Die …

2015-10-27

Wir lächeln alle in der gleichen Sprache!

Die aktuelle Flüchtlingssituation und der unterschiedliche Umgang damit begleiten uns in allen Medien. Wir als Stiftung BSW wollen ein klares Zeichen setzen - für Solidarität und Gemeinschaft.
Deshalb haben wir eine T-Shirt-Aktion ins Leben gerufen, bei der sich BSW-Teams, -Abteilungen und -Gruppen im :-) -Shirt fotografieren lassen. Die Fotos werden bis Ende November gesammelt und dann veröffentlicht. Außerdem berichten wir von der Aktion im BSWmagazin.

Möchtet ihr euch an der Aktion beteiligen? Dann meldet euch per Mail an socialmedia@bsw24.de.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Fern des häuslichen, oftmals schwierigen Alltags …

2015-09-14

Fern des häuslichen, oftmals schwierigen Alltags können Kinder mit einem behinderten oder schwer kranken Geschwisterkind dank des Projekts BÄRENSTARK der Carls Stiftung für zwei Wochen ausgelassen spielen, toben und sich austauschen. Die diesjährige BÄRENSTARK-Ferienfreizeit hat von 16. bis 30. August 2015 bereits zum achten Mal stattgefunden – in Kooperation mit der Stiftung Bahn-Sozialwerk.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

„Ich bin lieber fröhlich, dann ist das Leben auch sc…

2015-08-31

„Ich bin lieber fröhlich, dann ist das Leben auch schöner.“

Für Familie Werner war der 9. August 2009 ein Tag, der alles verändert hat. Tilo Werner war damals 39, Lokführer bei DB Nahverkehr in Bruchsal – und Torwart beim SV Blau-Weiß Menzingen. Nach einem Pokalspiel trafen sich einige Spieler noch bei einem Vereinskollegen, dort sprang Tilo in den Pool, schlug mit dem Kopf auf den Boden auf und brach sich den vierten Halswirbel. Seitdem ist er von den Schultern abwärts gelähmt.
Vor dem Unfall war Tilo immer auf Achse: Fußball, Motorradfahren, Snowboarden. Sein Freundeskreis hat sich verändert, aber das findet Tilo auch normal: „Es kommen und gehen halt Freunde. Sicher sind manche auch nicht damit zurecht gekommen, was mir passiert ist. Aber das kann ich verstehen – mir würde es sicher auch so gehen.“ Fünf, sechs enge Freunde hat er, mit denen er weggeht, Fußball schaut, „und eigentlich unterhalten wir uns noch über dieselben Sachen wie früher.“ Doch nicht nur für Tilo Werner hat sich das Leben mit seinem Unfall komplett verändert. Für seine Eltern Gudrun und Manfred war es selbstverständlich, dass sie die Pflege ihres Sohnes übernehmen – für beide Seiten sicher nicht immer einfach. „Genau so lange, wie ich bei der Bahn bin, bin ich auch schon Förderer beim Bahn-Sozialwerk“, betont Manfred Werner. „Ich kann das nur jedem empfehlen. Es kostet ja wirklich nicht viel. Aber wenn man betroffen ist, merkt man, wie wichtig es ist. Ich bin dem BSW für seine Hilfeleistung wirklich sehr dankbar!“ Die Stiftung hat den Umbau des Hauses finanziell mit unterstützt: „Wir können ja nicht mehr ohne weiteres wegfahren, da wollen wir es zuhause schön haben. Und Tilo hat mehr Platz mit dem Rollstuhl“, erklärt Manfred Werner.
Auch wenn es für die ganze Familie und vor allem für Tilo Werner nicht leicht ist – seinen Lebensmut hat er sich von seinem Schicksal nicht nehmen lassen: „Is‘ halt so“, meint er lakonisch. „Es bringt mir ja nichts, den ganzen Tag traurig zu sein. Ich bin lieber fröhlich, dann ist das Leben auch schöner.“

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Roswitha Reuter arbeitet seit über 30 Jahren bei …

2015-08-19

Roswitha Reuter arbeitet seit über 30 Jahren bei der Deutschen Bahn AG. 2012 macht sie mit ihrem Mann und ihrer blinden Tochter Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Am letzten Urlaubstag kollidierte das Schiff mit einem Felsen, für die Familie beginnt eine schwere Zeit. Frau Reuter erzählt uns sie habe nur noch geweint, nichts mehr gegessen, konnte nicht über das Erlebte sprechen. Außerdem war ja alles weg: Geld, Ausweise, EC- und Kreditkarten, Schlüssel, weitere persönliche Gegenstände. Roswitha Reuter: „Da muss ich sagen, da lob ich mir meinen Arbeitgeber in den Himmel, wie der sich um uns gekümmert hat! Und dann die Hilfe vom BSW, mit der ich in keiner Weise gerechnet habe.“
Was in ihrem Leben nun anders ist? „Unser Freundeskreis hat sich sehr stark verändert. Einige konnten nicht verstehen, wie es uns nach dem Erlebnis auf der Costa Concordia ging. Die Familie ist enger zusammengerückt und wir leben jetzt viel bewusster. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich aufstehe.“

Braucht es mehr Gründe, BSW-Förderer zu werden?

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Stille Stars der Pflege - BSW unterstützt …

2015-08-17

Stille Stars der Pflege - BSW unterstützt Ausschreibung zum Compass-Pflegepreis

Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland werden von Angehörigen zu Hause gepflegt. Sie kennen Menschen, die sich jeden Tag liebevoll um einen pflegebedürftigen Menschen kümmern und eigene Bedürfnisse hintenanstellen? Oder jemanden, der sich ehrenamtlich engagiert? Zeigen Sie uns Ihren Stillen Star der Pflege! Alle Unterlagen für Ihre Nominierung und weitere Informationen erhalten Sie auf der Website unter www.pflegecompass.de.

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Ein junger Auszubildender musste aufgrund einer…

2015-08-10

Ein junger Auszubildender musste aufgrund einer starken Alkoholabhängigkeit seines Vaters sehr früh sein Elternhaus verlassen und war mit der Situation völlig überfordert. Er suchte Hilfe bei der Stiftung BSW und besuchte über einen längeren Zeitraum familientherapeutische Sitzungen. Er konnte sich stabilisieren und bekam Hilfestellung dabei, sich eine eigene Wohnung zu suchen, seine Ausbildung abzuschließen und bei dem Aufbau sozialer Kontakte. Inzwischen hat er sein Leben sehr gut organisiert. Wir wünschen ihm auch weiterhin alles Gute!

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Kennen Sie schon die Stiftung EWH? Die Stiftung…

2015-07-30

Kennen Sie schon die Stiftung EWH?

Die Stiftung Eisenbahn-Waisenhort (EWH) unterstützt deutschlandweit Waisenkinder und Kinder aus sozial benachteiligten Familien.

Der Tod des Vaters und/oder der Mutter ist in der Regel auch mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Deshalb sind häufig Schul-/Berufsausbildung bzw. Studium nicht mehr finanzierbar. Wir greifen Voll-/Halbwaisen und hilfebedürftigen Kindern (sowie auch Sozialwaisen) finanziell unter die Arme, beginnend von einer Soforthilfe bis hin zu einmaligen oder laufenden Unterstützungen zur Schul- und Berufsausbildung und zum Studium.

Für nur 50 Cent monatlich können auch Sie mithelfen und EWH-Spender werden! Sind Sie schon dabei?

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de

Facebook

Heute vor einem Jahr suchte eine Bahnbeschäftigte …

2015-07-21

Heute vor einem Jahr suchte eine Bahnbeschäftigte die Sozialberatung des BSW auf. Sie litt unter schweren Depressionen und Burnout, war nicht mehr arbeitsfähig. Ihre Ehe war aufgrund der Depressionen gefährdet. Das BSW unterstützte die Kollegin ein Jahr lang. Vergangene Woche bedankte sie sich herzlich bei ihrem zuständigen BSW-Familientherapeuten. Nach diesem Jahr arbeitet sie wieder gerne und ihr Mann und sie erwarten ein Baby. Wir freuen uns sehr für die Kollegin und wünschen ihr auch weiterhin alles Gute!
Diese Unterstützung ist nur durch Ihren Beitrag von 3 Euro im Monat möglich. Braucht es noch mehr Gründe, Förderer zu sein?

– stiftungbsw

Kommentare

Dieser Beitrag enthält noch keine Kommentare.

Beitrag kommentieren
Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen!

Oder senden Sie uns eine E-Mail an socialmedia@bsw24.de